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Leitverse: 1. Korinther 12 + 14
Inhalt
Einleitung
Predigtdienst einer ganz
bestimmten Art
Der Ausdruck
"Leitung des Geistes"
Leitung des Geistes
erfordert geistliche Christen
Missverständnis über die
Leitung des Geistes
Eine Predigt braucht eine
Botschaft
Predigtvorbereitung
Predigtvorbereitung, aber wie?
Mangelnde Nahrung
durch Predigt wird kaum empfunden
Lange haben wir uns gefragt, wie man einen Artikel mit dieser
Überschrift beginnen sollte. Und wenn wir zudem bedenken, welche Gedanken uns
nun zur selben Zeit durch den Sinn gehen, dann möchten wir am liebsten kein Wort
mehr schreiben und den "Griffel" wieder beiseitelegen. Also, kommen wir zum
nächsten Thema ... aber Moment - was, wenn die Überschrift wahr wäre? Müsste man dann
nicht ganz offen und ganz ehrlich darüber sprechen? Was wäre, wenn wir es gar
nicht alleine sind, die des Sonntags unruhig auf dem Stuhl hin und her rutschen
und verstohlen den Blick zur Uhr wagen oder krampfhaft versuchen, nur ja den
Kopf nicht "nicken" zu lassen? Nebenbei wissen wir schon durch viele Gespräche,
dass wir mit dieser Not nicht alleine sind, aber dass eine gewaltige
Hemmschwelle besteht, dies einmal auszusprechen. Nun gut, wir wollen es wagen,
einmal einige Gedanken über dieses Thema zu äußern und im Vorfeld schon um
Entschuldigung bitten, wenn sich der eine oder andere angegriffen fühlt. Jene
sollten bedenken, dass in dem Moment des Lesens keiner - außer der Herr Jesus -
in sein Herz schauen kann und mit diesem Artikel die einzigartige Möglichkeit
besteht, dass sich jeder, der in irgendeiner Weise einen Predigtdienst ausübt
oder von einer bestimmten Art des Predigerdienstes überzeugt ist, kritisch
hinterfragen kann, ohne direkt öffentlich angegriffen zu werden.
Dieser Artikel wird sich mit dem Thema langweiliger Predigten
beschäftigen - ein Problem, das oftmals in bestimmten Gruppen von Christen
vermehrt zu finden ist - nämlich überall dort, wo man keinen fest angestellten
Prediger hat oder den Predigtdienst Woche für Woche fest verplant hat. Das heißt
natürlich nicht, dass nicht wie folgt beschriebene Probleme auch für jene
Gemeinden interessant sein könnten. Nur haben diese Gemeinden oftmals ganz
andere Probleme im Bereich Predigtdienst.
Wir sprechen von Gemeinden, wo man in der sogenannten
Verkündigungsstunde nicht vorher weiß, wer den "Dienst am Wort" übernehmen wird.
Man nennt dies auch vielfach "ein Zusammenkommen unter der Leitung des Heiligen
Geistes". Und es ist wohl erst einmal eine positive Seite, wenn man den Wunsch
hat, allein unter der Leitung des Geistes Gottes zusammenzukommen, um dem
Heiligen Geist jede Möglichkeit zu geben, ein Wort zur rechten Zeit zu schenken.
Wir müssen unbedingt mit der Wirkung des Geistes in unserer Mitte rechnen - das
ist Kennzeichen jedes wahren Christentums [siehe W. Kelly "Die Gabe des Heiligen
Geistes"]. Es heißt doch schließlich in 1. Korinther 12,11: "Alles dieses aber
wirkt ein und derselbe Geist, einem jeden insbesondere austeilend, wie
er will." - Und dies sei auch hier ganz deutlich erwähnt: Der
Ein-Mann-Dienst ist der Bibel völlig fremd, d.h. ein Predigtamt, wobei in der
Regel immer ein und dieselbe Person den Dienst verrichtet. Es würde zu weit
führen, hier geschichtlich nachzuweisen, wie sich diese Eigenart unter
bestimmten kulturellen Begebenheiten entwickelt hat. Biblisch ist diese "One-Man-Show" keinesfalls.
Aber unter einer Wortverkündigung als "Zusammenkommen unter
der Leitung des Heiligen Geistes2 grundsätzlich nur zu verstehen, dass man
zusammenkommt, ein Lied singt, ein Gebet spricht, zwei bis fünf Minuten wartet und dann
einer aufsteht und dann in der Regel eine Dreiviertelstunde redet, sich dann setzt und
mit Lied und Gebet die Stunde beschlossen wird, das ist wirklich eine
berechtigte Frage, der wir einmal nachgehen wollen. Leider oder zum Glück hat
die Bibel hier nur wenig Schriftabschnitte, auf die wir zurückgreifen könnten.
Was zumindest den Rückschluss zulässt, dass wir in diesen Fragen eine große
Freiheit besitzen, mit der es allerdings sorgfältig umzugehen heißt. Aber der
Geist Gottes hat uns auch nicht allein gelassen in dieser Frage.
Zuerst müssen wir natürlich festhalten, dass es den Ausdruck "Zusammenkommen unter der Leitung des Heiligen Geistes" so gar nicht in der
Bibel gibt. Es ist vielmehr die heilige Verpflichtung für jeden Christen,
ständig unter der Leitung des Geistes zu stehen - siehe Römer 8,14. Der Geist
Gottes soll nicht nur in den Zusammenkünften leiten, "wie er will", sondern auch
in jeder Minute unseres Lebens. Und wenn wir 167 Stunden in der Woche
ungeistlich gelebt haben, dann können wir nicht erwarten, dass wir in der 168sten
Stunde ganz erfüllt mit dem Heiligen Geist und unter Seiner Leitung
zusammenkommen können. Und es ist schon sehr eigenartig, dass wir zwar sagen,
unter der Leitung des Geistes zusammenzukommen, aber man sich oft nicht des
Eindrucks erwehren kann, dass es doch sehr menschlich und vielleicht manchmal
sogar fleischlich zugeht. Wir haben zwar keine Liturgie, aber wenn wir uns einmal
ganz ehrlich viele Gemeindestunden vor Augen halten, dann laufen sie doch meist
nach einem ganz bestimmten Schema ab, ähnlich der Liturgien in den Großkirchen,
und es wird oft als sehr störend empfunden, wenn einmal ein Bruder auf die Idee
kommt, etwas zum Ausdruck zu bringen, was vielleicht im ersten Moment für viele
ganz neu ist - nicht dass es hier nun darum ginge, unbedingt immer etwas Neues zu
bringen, obwohl ein wahrer Schriftgelehrter auch etwas Neues in seinem Schatz
haben sollte (Mt 13,52). Aber man fragt sich dann, ob der Heilige Geist
überhaupt noch wirken kann, "wie er will".
Es ist eine sehr herausfordernde Aufgabe, wenn man unter dem
gewaltigen Eindruck zusammenkommen möchte, dass der Heilige Geist die Leitung
haben soll. Es setzt zuerst einmal wirklich geistliche Christen voraus.
Christen, die ihr Leben konsequent nach biblischen Maßstäben einzurichten
wünschen und von Herzen auf dem Weg sind, dem Bilde des Sohnes gleichförmig
gestaltet zu werden (Röm 8). Hat man diese geistlichen Christen nicht, dann wird
es für die Gemeinde sehr gefährlich und sie wird sich in der Regel schief
entwickeln. Das kann in zwei Richtungen gehen: Einmal gibt es solche, die in
fleischlicher Weise Bewegungen des Geistes Gottes verhindern und letztlich einer
relativen starren Liturgie folgen werden, oder aber man kommt dahin, jeden
Gedanken und jede moderne Idee, die einem gerade so in den Sinn kommt, für die Leitung des
Geistes zu halten und in die Zusammenkünfte einzuführen. Jede Gemeinde wird es
mit geistlichen und weniger geistlichen Personen zu tun haben und deshalb ist es
so wichtig, dass das geistliche Gewicht einer Gemeinde eine gewisse Führungs- und
Leitungsarbeit übernimmt, ohne dies unbedingt als offizielles Amt einführen zu
müssen. Die Schrift sagt: "... dass ihr die erkennet, die unter euch arbeiten und
euch vorstehen im Herrn und euch zurechtweisen ..." Leider kann man des Öfteren
beobachten, dass gerade in Gemeinden ohne eine feste und offizielle Leiterschaft
Personen an wichtigen Entscheidung für die Gemeinde mitwirken, die sich
ansonsten nur wenig mit Gottes Wort beschäftigen oder auf geistliche Weise in
den Gemeindestunden einbringen.
Ein weiteres Problem neben der Ungeistlichkeit mancher
Geschwister ist ein Missverständnis über die Leitung des Geistes. Und vielleicht
ist dieses Problem das am meisten verbreitetste. Man denkt, dass man in der
Verkündigungsstunde durch das vorher gesungene Lied auf einen bestimmten
Abschnitt in Gottes Wort aufmerksam gemacht wird und dann darüber einige
Gedanken sagen sollte, obwohl man sich nur sehr oberflächlich irgendwann mal mit
diesem Abschnitt beschäftigt hat - nicht dass man nicht aufgrund eines Liedes
einen bestimmten Text zur Betrachtung vorschlagen darf, sondern die Tatsache, dass sich jemand nur wenig bis gar nicht mit dem Bibelabschnitt beschäftigt hat,
ist das große Problem. Was passiert nun? Ein Bruder redet oftmals - natürlich
ist das nicht immer so - eine Stunde, ohne eigentlich etwas zu sagen und ist er
vor Ende der Stunde fertig mit dem Abschnitt, den er vorgelesen hatte, wird
manchmal noch der nächste Abschnitt angehängt, damit die Stunde auch "voll" wird.
Leider kann man dies in der Durchschnittsgemeinde, wo man auf diese Art und
Weise zusammenkommt, sehr oft so erleben. Oft müssen sich die Geschwister dann
eine Nacherzählung des Abschnittes anhören, der zur Betrachtung vorgeschlagen
wurde. Natürlich kann der Geist Gottes auch dadurch wirken, natürlich kann Gott
in Seiner Souveränität dem einen oder anderen Anwesenden ein Wort der Ermunterung
und Erbauung zukommen lassen, das streitet hier keiner ab - aber gehen nicht doch
viele "geistlich hungrig" wieder nach Hause? Und solche, die sowieso schon träge
im Besuchen der Versammlungsstunden sind, glauben nun noch mehr Grund zu haben,
das nächste Mal zu Hause zu bleiben. Dabei wollen wir nicht unerwähnt lassen,
dass derartige Dienste in einer gewissen Ehrfurcht vor dem Herrn geschehen. Aber
die große Frage ist, ob wir hier nicht etwas fürchterlich missverstanden haben
und ob wir wirklich unserer heiligen Verpflichtung nachgekommen sind, als solche
erfunden zu werden, die die Speise zur rechten Zeit weitergegeben haben. Auch
wenn es für manche hart klingt: Gleicht nicht oft unsere sogenannte Leitung des
Geistes einer Leitung des Fleisches oder wenigstens doch des Menschen, wenn man
einfach aufgrund eines Liedes an eine Bibelstelle denkt und nun daraus gleich
schließt, man müsse darüber eine Stunde sprechen? Ist es wirklich der Geist, der
so eigenartig führt? Nebenbei bedeutet diese Regel auch, dass grundsätzlich
davon ausgegangen wird, dass das Eingangslied vom Heiligen Geist gewirkt war.
Wenn man öfter erlebt hat, dass solche, die man vielleicht nie in der
Gebetsstunde hört, mehr oder weniger regelmäßig das Eingangslied angeben, dann
fragt man sich, wie es überhaupt je zu solch einer Regel gekommen ist. Dabei
wollen wir hier keine neuen Regeln aufstellen, wie der Geist zu wirken hat - das
sei ferne! Aber spielt man nicht hier die Souveränität des Geistes gegen die
Verantwortung des Menschen aus? Wir möchten das ein wenig erklären.
Jede Predigt sollte eine ganz klare Botschaft haben, eine
Botschaft, die der Herr einem Bruder auf das Herz gelegt hat. Eine Botschaft ist
eben nicht einfach ein Abschnitt, den ich nacherzähle, sondern ein ganz
bestimmter Trost, eine ganz bestimmte Ermahnung oder auch eine ganz bestimmte
Ermunterung oder eine ganz bestimmte Belehrung - von der ich förmlich
überwältigt werde oder wenigstens mich gedrungen fühle, diese nun weitergeben zu
müssen. Und dazu kann ein ganz intelligenter Bruder oder ein ganz einfacher
Bruder gebraucht werden, persönlich haben wir schon oft Botschaften von eher
einfachen Brüdern [wenn wir das so sagen dürfen - ohne missverstanden zu werden]
sehr tief empfunden - wir plädieren hier also nicht für irgendeinen
Klerikalismus oder für eine besondere Schicht, der den Dienst ausüben darf -
auch das sei ferne! Eins sollte allerdings klar sein, dass uns 1. Korinther 12
eindeutig zeigt, dass nicht alle Brüder eine Gabe zum Dienst am Wort empfangen
haben. Und es kann nur zum Schaden der Geschwister und zur Verunehrung des Herrn
sein, wenn Brüder, bloß weil sie eine Stunde ohne zu Stottern reden können -
vielleicht durch berufliches Training - einen solchen Dienst ohne eine Gabe
tun.
Jeder Bruder, der einen Dienst am Wort ausübt, sollte mit den
Gedanken, die er vortragen möchte, "schwanger" gegangen sein. Er sollte sie in
seinem Herzen hin und her bewegt haben und eine Gewissheit und tiefe Überzeugung
der Richtigkeit darüber erlangt haben. Hier sind wir der Heiligkeit Gottes
verpflichtet. Es ist eine sehr ernste Sache, wenn wir unüberlegt eine ganze
Gemeinde mit undurchdachten Lehren konfrontieren und sie möglicherweise auf eine
falsche Fährte bringen. Weil wir Söhne sind und in unserem
ganzen Leben vom Geist geleitet werden sollten (Röm 8), so legt uns der Herr
oftmals schon weit vorher, bevor wir einen Predigtdienst ausüben, einen
bestimmten Gedanken oder ein ganz bestimmtes Thema auf das Herz - und die Regel
ist dann, dass wir uns mit diesem Thema sehr gut auseinandersetzen und zumindest
alles das nachlesen, was der Geist Gottes schon anderen vor uns darüber
geschenkt hat [natürlich in erster Linie das, wozu wir selbst auch einen
Zugang haben!]. Das schließt selbstverständlich das Selber-drüber-Nachdenken
und -Beten mit ein! Und wir sollten dann wirklich in der Gemeindestunde auf
Gottes Führung achten und uns fragen, ob der Heilige Geist vielleicht auf jene
Gedanken zurückgreifen möchte, die man auf dem Herzen herumgetragen hat. Selbst
ein geplanter Dienst kann vom Heiligen Geist geleitet sein. Das klingt manchem
sicher merkwürdig in den Ohren, aber warum sollte der Geist Gottes nicht z.B.
die Brüder am Ort einmal dazu bringen, jemanden einzuladen, der über ein ganz
bestimmtes Thema spricht, weil man die Empfindungen hat, dass die Geschwister die
Belehrung über eine ganz bestimmte Sache nötig haben - das gehört eben auch zu
der Freiheit der Leitung des Geistes, denn wir wiederholen es noch einmal: Die
Leitung des Geistes beschränkt sich eben nicht auf die eine Stunde des
Zusammenkommens. Aber jedenfalls sollte unsere heilige Verpflichtung sein, uns
nur dann am Predigtdienst zu beteiligen, wenn wir auch die Bereitschaft
mitbringen, uns intensiv mit dem Wort Gottes auseinander zu setzen. Wir sagen
nicht, dass es nicht auch hier wieder Ausnahmen geben könnte, wobei es einmal
ganz anders laufen kann als normalerweise.
Wer sich zu einem Predigtdienst berufen fühlt, weil er unter
dem Eindruck steht, dass Gott ihn beauftragt hat, ohne sich ordentlich mit dem
auseinandergesetzt zu haben, worüber er sprechen möchte, hat sich entweder noch
nicht selbst im Licht Gottes erkannt und gesehen, zu welchen dummen
Rückschlüssen wir als Christen trotz der Innewohnung des Heiligen Geistes in der
Lage sind. Solche falsche Schlüsse sind leicht möglich, wenn wir eine
Bibelstelle lesen, ohne den Gesamtkontext der Schrift wirklich einmal wenigstens
annähernd überblickt zu haben. So jemand hat die Gefahr nicht erkannt,
die von einer Predigt ausgeht, die nicht ordentlich ausgearbeitet worden ist
(wir meinen hier kein fertiges Konzept oder eine auswendig gelernte Predigt!).
In der Regel bleibt man zwar vor den großen Irrlehren bewahrt, weil es mehr als
eine Nacherzählung oft nicht ist, aber intelligentere Brüder, die vielleicht die
Fähigkeit zu reden haben, aber sich nicht mit der Materie ausreichend
beschäftigt haben, neigen dann dazu, Schlussfolgerungen zu ziehen, die weit über
die Schrift hinausgehen und so ebnet man den Weg für falsche Lehren jeglicher
Art. Bringt jemand also nicht die Bereitschaft mit, das Wort Gottes reichlich in
sich wohnen zu lassen, disqualifiziert er sich selber für einen Dienst am Wort.
Er kann noch so eine feine Befähigung zum Reden haben, aber es wird nicht Gott
sein, der ihn berufen hat, sondern sein Fleisch.
Damit sind wir bei einem weiteren Nebenthema angelangt, nämlich: Wie bereitet man sich denn auf eine Predigt vor? Und auch hier ist es
nahezu erschreckend, was man da zu hören bekommt. Wir können es nur so krass wie
möglich darstellen, deshalb nennen wir es das Pestgeschwür in unserem Denken.
Vielfach hört man die Aussage: "Ich habe alle Betrachtungen und Kommentare
zur Seite gelegt und mich ernsthaft gefragt, was mir dieser Abschnitt sagen
soll" oder "Ich lese grundsätzlich keine Betrachtungen, weil mir ja schließlich
auch der Heilige Geist geschenkt wurde. Nacherzählen, was in einer Betrachtung
steht, kann schließlich jeder". Hört sich doch gut und sehr fromm an, oder? Aber
wo ist das eigentliche Problem? Man bildet sich ein, dass man ja schließlich auf
die gleichen Gedanken kommen müsste, wenn man nur "fest genug" betet wie solche,
die schon vor uns viele Gedanken ans Licht gebracht haben. Natürlich wohnt der
Geist in uns allen und wir haben die Salbung des Heiligen und wissen alles -
sagt der 1. Johannesbrief. Aber die Frage ist doch, ob der Geist dir und mir
die gleichen Gedanken offenbaren will. Dass Er das kann, steht wohl außer Frage,
aber ob Er es auch will, wegen der Gefahr unseres Hochmuts, ist eine andere
Frage, und ob wir wirklich immer so in der richtigen Gesinnung sind, um die
Gedanken Gottes zu erkennen, ist noch eine andere Frage. Wenn jemand natürlich
keinen Zugang zu bibeltreuen Kommentaren der Vergangenheit oder Gegenwart hat,
dann ist es natürlich etwas anderes. Aber wenn jemand bewusst solche Kommentare
beiseitelegt, von denen er weiß, dass sie tiefe und bibeltreue Schätze
enthalten, der ist wie ein Schatzsucher, der zuerst einen Schatz vergräbt, um
ihn dann selber wieder ausgraben zu können. Er ist wie ein kleines Kind, welches
mit zwei Jahren sagt "leine machen" (alleine machen!). Natürlich hat kein noch so
guter Bibelkommentar irgendeine Autorität in sich selbst. Und richtig ist auch,
dass wir alles anhand des Wortes Gottes genau prüfen sollten - ähnlich den
Beröern (Apg 17). Natürlich sollte nun auch keiner auf die Idee kommen, einfach
die Bibelkommentare auswendig zu lernen oder das selbständige Denken nur noch
anderen zu überlassen - das wäre in der Tat Torheit. Auch sollte man weiterhin
über einen Bibelabschnitt mit dem Herrn im Gespräch bleiben. Und wir sind
sicher, dass der Herr dann noch über die bereits gewonnene Erkenntnis aus
Büchern und Betrachtungen, weitere Einsichten und Verbindungen - vielleicht
genau passend für unsere Zeit und unsere Umstände - schenken wird. Das ist
übrigens auch ein biblisches Prinzip und eine Verheißung obendrein, denn es
heißt in Markus 4,25: "Denn wer irgend hat, dem wird gegeben werden; und wer
nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, genommen werden."
Der wahre Schriftgelehrte bringt aus seinem Schatz Altes und
Neues hervor - so steht es in Matthäus 13,52. Sehr oft dienen gerade die Schätze
solcher, die uns vorangegangen sind, als Grundlage, um neue Schätze heben zu
können.
Der Epheserbrief macht uns im Kapitel 4 sehr deutlich, dass
der verherrlichte Herr im Himmel den Menschen Gaben gegeben hat und da hat Er
die einen gesetzt als Apostel, die anderen als Lehrer oder Hirten oder als
Evangelisten. Wenn wir aber die von dem Herrn gegebenen Gaben ignorieren, obwohl
sie uns reichlich zur Verfügung stehen, dann ist das eine Missachtung der Gaben,
die der Herr der Gemeinde gegeben hat. Wir sollten dankbar sein, dass wir heute auf
vielfältige Art und Weise einen Zugang zu hervorragenden Schriften haben können.
Dieses Vorrecht hatten nur sehr wenige Christen vor uns. Wir sollten dem Herrn
Jesus wirklich dankbar dafür sein, anstatt auf diese Gaben unter frommem
Anstrich verzichten zu wollen.
Wenn jemand die Möglichkeit nicht hat, durch Unkenntnis oder
auch durch mangelnde finanzielle Mittel, dann wird der Herr sich stets gnädig
erweisen und solche Geschwister umso reichlicher segnen, davon sind wir
persönlich überzeugt. Aber wenn jemand die Möglichkeiten hat und noch stolz
darauf ist, keine Betrachtungen oder Bibelkommentare nötig zu haben, oder meint,
nur flüchtig darin lesen zu müssen, der sollte auf keinen Fall für den Dienst am
Wort ermuntert oder vorgeschlagen werden. Das ist ein hartes Urteil, aber
persönlich können wir es nicht anders sehen - viel zu lange haben wir uns an
eine falsche, wenig nützliche Predigtweise gewöhnt. Es mag ein Fehler in vielen
Gemeinden sein, die den Ein-Mann-Dienst vorziehen, aber es ist sicherlich
weitaus effektiver und für die gesamte Gemeinde nutzbringender, wenn man
wenigstens einen hat, der die Gabe dazu hat und der sich berufen fühlt,
ernsthaft das Wort Gottes zu studieren, um der Gemeinde die Speise zur rechten
Zeit zu bringen. Wir kennen keinen vollmächtigen Prediger, bei dem man wirklich
empfindet, dass er etwas zu sagen hat, der eine Botschaft zu vermitteln hat, der
nicht intensiv die Schriften studiert hat und dankbar jene Schriften gelesen
hätte, die andere bereits vor ihm verfasst haben. Hier sprechen wir natürlich
nicht davon, dass nicht auch ein Bruder, der ein ernsthaftes Leben mit dem Herrn
führt und nicht so belesen ist, aber sehr wohl das Wort Gottes reichlich in sich
wohnen lässt, wenn er eine Gabe vom Herrn hat, nicht auch eine Botschaft für die
Gemeinde haben könnte - das sei ferne! -, auch solche Botschaften braucht die
Gemeinde Gottes und auch dafür muss Raum sein [s. 1Kor 14]. Aber
dass solch ein Bruder eine Stunde eine Botschaft bringt, ohne sich wirklich
intensiv mit einer Bibelstelle auseinandergesetzt zu haben, ist sehr
unwahrscheinlich und nie die Regel. Dann müssen wir auch erkennen, dass Gaben
nicht für eine Stunde vergeben werden. Entweder hat jemand eine Gabe vom Herrn
bekommen, dann hat er sie für immer, oder er hat diese Gabe nicht. Der
Heilige Geist hat sicherlich die Freiheit, zu einem besonderen Anlass mit einer
speziellen Botschaft auch einmal einen Bruder zu betrauen, der eigentlich keine
Gabe zum Predigtdienst hat. Aber das wird die Ausnahme sein und bedeutet nicht,
dass hier eine Gabe auf Zeit vergeben wurde.
Nebenbei sei bemerkt, dass gerade Brüder wie z.B. Kelly, Moody,
Darby, Spurgeon oder Mackintosh, welche allesamt tiefe Einsichten in Gottes Wort
hatten, riesige Bibliotheken hatten, auf die sie zurückgegriffen haben. (William
Kelly hat bei seinem Heimgang z.B. eine Bibliothek von 15.000 Büchern
hinterlassen.) Wenn sie nicht zuerst von anderen gelernt hätten, dann hätte der
Herr sie sicher nicht so tief in Seine Gedanken einführen können. Wie gesagt, wer
hat, dem wird gegeben werden. [Es geht hier übrigens nicht darum, dass Gott
in Seiner Weisheit und Barmherzigkeit nicht auch Christen in fernen Ländern
gewaltige Dinge offenbaren kann - noch heute -, ohne dass sie jemals irgendeinen
Bibelkommentar in den Händen gehabt haben. Wir sprechen hier einzig und allein
von unserer Verantwortung unter den kulturellen Gegebenheiten, die wir hier in
Deutschland und zumindest in der ganzen westlichen Welt vorfinden können.]
Wir müssen bei dieser ganzen Thematik auf ein weiteres
zumindest scheinbares Phänomen hinweisen. Wenn man schon als Kind in einer
Gemeinde groß wird, in der die sonntägliche Predigt in der Regel wenig kraftvoll und
inhaltsreich ist, wird man sich an diesen Zustand gewöhnen und man wird auch
nichts vermissen, weil man in der Regel nichts anderes kennt. Es wird zur
Gewohnheit, seine Stunde abzusitzen, und man hinterfragt nicht, was man hört.
Deswegen könnte es auch sehr gut sein, dass viele uns hier überhaupt nicht
verstehen und sich fragen, was wir hier eigentlich wollen. Der Ausgewogenheit
halber weisen wir noch daraufhin, dass ein gut Teil der Belehrung für die
Gemeinde wirklich daraus bestehen kann, an bestimmte Dinge erinnert zu werden,
die man eigentlich schon längst weiß - siehe 1. Petrus 3,1. Aber wenn man die
Gemeinde an eine bestimmte bekannte Sache erinnert, kann man das z.B. in
zeitgemäßer Sprache und mit zeitgemäßen Beispielen untermauern, sodass dies für
die Gläubigen wieder eine ganz neue und zu beherzigende Sache wird. Wenn wir
aber die Sprache der Brüder von vor 180 Jahren verwenden und auch Beispiele
bringen, die für eine ganz andere Zeit relevant waren, dann liegt natürlich der
Schluss nahe, dass man sich wirklich nur bestimmte Dinge angelesen hat, ohne sie
wirklich verinnerlicht zu haben.
Erst wenn man dann anfängt, über den eigenen
Gemeindehintergrund ein wenig hinwegzusehen, nimmt man wahr, dass es auch anders
sein könnte, oder wenn man ein zartes Empfinden für Besucher - gläubig oder
ungläubig spielt hier keine Rolle - hätte, dann würde man vielleicht auch den
Mangel vieler Predigten empfinden, weil es nur sehr selten vorkommt, dass sich
wirklich einmal einer bekehrt oder gläubige Besucher, z.B. aus den liberalen
Großkirchen, in jener Gemeinde sesshaft werden. Wenn man sich selbstkritisch
fragen würde, wo die Gründe dafür liegen, würde man hier sicher einen
Ansatzpunkt finden, um neu darüber nachzudenken, ob unsere Predigten wirklich
zeitnah und authentisch sind. Der Inhalt der Heiligen Schrift [NT] hat sich
natürlich seit zweitausend Jahren nicht geändert, aber die Darreichungsform ändert sich
ständig. Leben heißt auch Veränderung. In jedem Bereich unseres Lebens
machen wir bestimmte Veränderungen durch, ob das Beruf, Familie, Hausstand oder
dergleichen ist und dasselbe gilt eben auch für eine Gemeinde. Eine Gemeinde, die
noch die gleiche Sprache spricht wie vor 180 Jahren, an der ist das Leben
vorbeigegangen und dies ist nur durch eine überzogene Isolation von anderen
Christen und Nichtchristen zu erklären.
Folgendes Problem haben wir mehrfach beobachtet: Sollte es in
den letzten zehn Jahren wirklich einmal vorgekommen sein, dass sich jemand bekehrt
hat oder ein Neuzugang in der Gemeinde zu verzeichnen war, muss solch ein Fall
auch noch als Präzedenzfall herhalten, um sagen zu können: "Da hat man es
gesehen, wenn das Herz wirklich aufrichtig ist, dann wird es auch den Weg zu uns
finden." - Was sagt man aber gleichzeitig damit? Alle jene, die diese Hürden
[denn es gibt noch andere Hürden außer der Predigt] nicht übersprungen haben,
sind nur wenig aufrichtig gewesen? Dass aber vielleicht auch die eigene
Gemeinde eine gewisse Mitschuld trägt, auf diese Idee kommt man nur sehr selten.
Meistens müssen die Einzelfälle dann als Rechtfertigung für die eigene
Gemeindetradtion herhalten, denn jener [der eine Neuzugang in zehn Jahren!] hat es
ja schließlich auch geschafft. Aber die zwanzig, dreißig oder mehr Menschen, die u.a.
durch unzeitgemäße Predigten und ein falsches Verständnis über die Leitung des
Geistes abgehalten wurden, werden vielfach übersehen. Nebenbei sei bemerkt, dass
wir auch nicht dafür plädieren, die Gemeindezusammenkünfte auf die Bedürfnisse
ungläubiger Personen oder liberaler und weltlicher Christen abzustimmen. Die
Gemeinde ist und bleibt eine Gemeinde von Gläubigen, welche sich dazu versammeln,
um Gott den Vater und den Herrn Jesus in Geist und Wahrheit anzubeten und nach
Heiligkeit zu streben und dem Wort Gottes zu folgen. Aber das alles kann man
auch auf eine zeitgemäße Art und Weise tun.
Manche argumentieren auch, dass es ja gar nicht in erster
Linie um die Predigt gehe, sondern darum, in der Gegenwart des Herrn zu sein. Das
ist zwar absolut gesehen wahr, und klingt natürlich auch sehr fromm, aber wie
soll jemand merken, dass der Herr wirklich in der Mitte ist, wenn er durch die
Predigt keine eigentliche Botschaft von Ihm hört und ihm der Herr auch nicht
größer geworden ist? Ja, muss man, wenn so ein Verhalten oft vorkommt, sich nicht
fragen, ob der Herr nicht vielleicht statt in der Mitte zu sein, in den
hintersten Winkel abgedrängt worden ist? Um nicht an schlimmere Dinge zu denken
- siehe Offenbarung 3,20!?
Wir können auch nicht für alles die Schuld bei der ach so
bösen Welt suchen! Neben sicherlich noch anderen Faktoren, spielt auch der
Inhalt der wöchentlichen Predigt eine gewaltige Rolle. Wir müssen neu
entdecken, dass wir vor allen Dingen Außenstehende [gläubig oder ungläubig], aber
auch unsere Jugend, oft nur dann noch erreichen können, wenn wir eine zeitnahe
und aktuelle Botschaft in heutiger Sprache - ohne dabei Gossensprache verwenden
zu müssen - anbieten können, die aber auch nicht von Anbiederung oder einem
verkürzten Evangelium gekennzeichnet ist, und dabei im Auge behalten, dass das
Wort in erster Linie "nütze zur Lehre, zur Überführung, Zurechtweisung und
Unterweisung in der Gerechtigkeit" (2Tim 3,16) ist. Es geht durchaus nicht um
schöne Reden, die nur noch in den "Ohren kitzeln" und den Hörer nicht mehr ins
Licht Gottes zu bringen vermögen. Das erste Ziel der Predigt ist und bleibt, dass
der Mensch in die Gegenwart Gottes gebracht wird, um sein Leben zu hinterfragen,
mit Sünden zu brechen, Gott anzubeten und dem Herrn und dem Nächsten zu dienen.
Aber dass in vielen Gemeinden die Jugendlichen immer mehr wegbleiben, dürfen wir
nicht immer nur auf die Weltlichkeit und Ungeistlichkeit dieser Jugendlichen
schieben. Jeder Besucher [ob der regelmäßige oder spontane] verlangt danach,
etwas zu hören, was ihn hinterfragt, aber auch, was ihn weiterbringen kann, sonst
würde er nicht eine bestimmte Gemeinde aufsuchen. Wenn jemand sich aufmacht, um
eine bestimmte Gemeinde zu besuchen, dann hat er ja in der Regel eine gewisse
Erwartung. Aber wenn man sich nach der Predigt fragen muss, was der Prediger uns
eigentlich sagen wollte, dann werden wir jene Person sicher nicht wieder sehen
oder wir werden langsam aber sicher dafür sorgen, die "eigenen Leute" in einen
geistlichen Tiefschlaf zu versetzen.
Sicher liegt es auch hier nicht immer an
der Predigt, aber wir sollten zuerst bei uns die Schuld suchen und nicht bei den
Zuhörern. Wenn wir wirklich noch Menschen erreichen wollen und den eigenen
Gemeindegliedern fruchtbringend dienen möchten, sodass "unsere" Gemeinden wieder
wachsende und lebende Gemeinden werden, dann müssen wir über dieses Thema neu
nachdenken. Man mag dabei auch zu anderen Vorschlägen kommen als jene, die wir
in diesem Artikel vorgeschlagen haben. Unabdingbar ist jedoch, ernsthaft diese
Problematik anzugehen und anzufangen, uns kritisch zu hinterfragen.
Wir wissen, dass es viele geben wird, die diesen Artikel lesen
werden und wir hoffen, dass einige bis hierher gelesen haben, die auch irgendwie unangenehm
berührt wurden. Es ist auch überhaupt nicht schlimm, dass man sich in diesen
Dingen wiedergefunden hat und sich nun irgendwie verurteilt fühlt - im
Gegenteil, das ist ein guter Anfang. Vielleicht ist der eine oder andere auch
ein wenig zornig auf uns, dass wir diese Dinge so offen ansprechen, die er bisher
für schriftgemäß erachtet hat und vielleicht auch jetzt noch davon überzeugt
ist, dass wir hier völlig falsch liegen. Es liegt uns wirklich fern, hier
jemanden zu verletzen oder an den Pranger zu stellen - wir sind uns vor allen
Dingen unserer eigenen Unvollkommenheit und Unzulänglichkeit [auch im Dienst]
bewusst. Und wir sind uns bewusst, dass, wenn ein Finger von uns auf andere zeigt,
so mindestens drei auf uns selbst zeigen.
Auch wenn du jetzt nicht jeden von uns angesprochenen Punkt
nachvollziehen konntest - ist es denn nicht wirklich ein Problem und haben wir
uns nicht viel zu lange mit einem Zustand abgefunden, von dem wir meinten, dass wir
ihn sowieso nicht ändern können? Nebenbei kann auch wirklich nur der Herr die
Herzen ändern, aber wir müssen das tun, was in unserer Verantwortung liegt.
Nur dann wird Gott tun, was allein in Seiner Macht liegt - nämlich Herzen
verändern. Vielleicht hat der eine oder andere auch gedacht: "Wenn ich ehrlich
zugebe, was ich von mancher Predigt halte, dann würden mich manche gleich als
ungeistlich hinstellen", oder du hast gedacht: "Na ja, wenn ich es laut sage, müsste
ich es erst besser machen, aber dazu fehlt mir auch die Zeit und die Lust, mich
intensiver damit auseinanderzusetzen." Doch solltest du auch dann der Wahrheit
ins Auge sehen. Sicher tut die Wahrheit oft weh, doch wird sie uns frei machen,
wenn wir sie bereitwillig annehmen und uns darunter stellen.
Es war unser Wunsch, eine unbequeme Tatsache in einer Weise auszusprechen, dass wir uns wirklich auch angesprochen fühlen. Unsere
Befürchtungen sind dahingehend, dass wir bei vielen uns vielleicht sogar
wohlgesinnten Christen eher auf Unverständnis stoßen, weil man eventuell nicht
bereit ist, diese eigenwillige und nur auf bestimmte Gruppen in der Christenheit
zutreffende Predigtweise, die gleichzeitig vielen dieser Gruppen eine bestimmte
Identität verleiht, kritisch zu hinterfragen [weil dadurch gerade ein Stück
eigener Identität berührt wird!]. Doch sind unsere Hoffnungen genauso groß,
dass
wir vielen aus dem Herzen sprechen und offene Türen einrennen und Dinge zum
Ausdruck bringen, die mancher vielleicht schon gedacht hat, aber sie nicht laut
auszusprechen wagte. Unser Wunsch ist, dass wir einander noch mehr zur
gegenseitigen Erbauung dienen und den Herrn dadurch ehren. Wenn wir irgendwo
über die Belehrungen der Schrift hinausgegangen sind oder dahinter
zurückgeblieben sind, dann bitten wir um eine Korrektur. Allerdings möchten wir
auch darauf hinweisen, dass wir uns sehr wohl bewusst sind, dass es noch manch
andere Aspekte gibt, die bei dem Dienst am Wort Gottes wichtig sind, dass wir uns jedoch
hier bewusst auf wenige Aspekte beschränkt haben.
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