Psalm 148

Hamilton Smith

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Die ganze Schöpfung in ihren beiden großen Bereichen – Himmel und Erde – ist aufgefordert, den HERRN zu preisen.

Verse 1-6

Ps 148,1-6: 1 Lobt den HERRN! Lobt den HERRN von den Himmeln her; lobt ihn in den Höhen! 2 Lobt ihn, alle seine Engel; lobt ihn, alle seine Heerscharen! 3 Lobt ihn, Sonne und Mond; lobt ihn, alle ihr leuchtenden Sterne! 4 Lobt ihn, ihr Himmel der Himmel, und ihr Wasser, die ihr oberhalb der Himmel seid! 5 Loben sollen sie den Namen des HERRN! Denn er gebot, und sie waren geschaffen. 6 Und er stellte sie hin für immer und ewig; er gab ihnen eine Satzung, und sie werden sie nicht überschreiten.

Die Himmel sind aufgerufen, den HERRN zu preisen. Die große Menge engelsgleicher Wesen sind aufgefordert, den HERRN zu loben. Dann stimmen die Sonne, der Mond und die Sterne in das Lob der Schöpfung mit ein. Die höchsten Himmel mit den Wolken oberhalb der unteren Himmel sind aufgefordert, den HERRN zu preisen. Lasst die Himmel den HERRN preisen, denn Er befahl, und sie waren erschaffen. „Denn er sprach und es war“ (Ps 33,9). Er setzte ihre Sphären fest und verordnete ihre Bewegungen, von denen sie nicht abweichen werden.

Verse 7-13

Ps 148,7-13: 7 Lobt den HERRN von der Erde her, ihr Wasserungeheuer und alle Tiefen! 8 Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, du Sturmwind, der du ausrichtest sein Wort; 9 ihr Berge und alle Hügel, Fruchtbäume und alle Zedern; 10 ihr wilden Tiere und alles Vieh, kriechende Tiere und geflügelte Vögel, 11 ihr Könige der Erde und alle Völkerschaften, ihr Fürsten und alle Richter der Erde; 12 ihr Jünglinge und auch ihr Jungfrauen, ihr Alten mit den Jungen! 13 Loben sollen sie den Namen des HERRN! Denn sein Name ist hoch erhaben, er allein; seine Majestät ist über Erde und Himmel.

Die Erde ist aufgerufen, den HERRN zu loben. Die Seeungeheuer und die Tiefe, in der sie leben, die sich verändernden Elemente, Sonnenschein, Hagel, Schnee, Nebelschwaden und stürmische Winde – sie alle gehorchen seinem Wort. Die massiven Berge und die Hügel, die Bäume und die geschaffenen Tiere sind aufgefordert, den HERRN zu preisen. Zuletzt wird der Mensch, die Krone des irdischen Schauspiels – Könige und Völker, Männer und Frauen, Alte und Junge –, aufgefordert, einzustimmen in das Lob des Einen, dessen Name erhöht ist und dessen Herrlichkeit über der Erde und den Himmeln steht.

Vers 14

Ps 148,14: Und er hat erhöht das Horn seines Volkes, das Lob aller seiner Frommen, der Kinder Israel, des Volkes, das ihm nahe ist. Lobt den HERRN!

In all diesen Szenen irdischen Lobes, das von den Menschenkindern kommt, hat Israel als Volk eine besondere Stellung nahe beim HERRN. Wegen dieses großen Vorrechtes geht der Ruf aus an Israel: „Lobt den HERRN!“

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Übersetzung: Samuel Ackermann


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