Gedanken zu Obadja – Bist du völlig hingegeben?
1. Könige 18,1-15

David R. Reid

© SoundWords, online seit: 20.07.2016, aktualisiert: 10.04.2018

Leitverse: 1. Könige 18,1-15

Du kannst an den Leitversen erkennen, dass wir nicht den Propheten Obadja betrachten wollen, sondern den obersten Verwalter des gottlosen Königs Ahab von Israel, der ebenfalls Obadja hieß. Römer 15,4 sagt: „Alles, was zuvor geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung der Schriften die Hoffnung haben.“ Durch die Autorität der Schrift wissen wir, dass wir aus den inspirierten Berichten im Alten Testament – einschließlich dieses Berichts über Obadja, den Verwalter des Königs Ahab – viele geistliche Lektionen lernen können. Aber was sind das für Lektionen? War Obadja ein „guter Mann“ oder ein „schlechter Mann“? Nicht jeder Gläubige hat dazu die gleiche Meinung. 

Anmerkungen zum Hintergrund 

Im ersten Abschnitt von 1. Könige 18 sagte der HERR zu Elia, dass er nach den drei Jahren schwerer Dürre in Israel nicht dorthin zurückkehren solle, um vor König Ahab zu treten. Drei Jahre zuvor war Elia dem gottlosen König Ahab gegenübergetreten. Aufgrund von Israels Sünde und Ungehorsam gegenüber Gott hatte Elia prophezeit: „So wahr der HERR lebt …, wenn es in diesen Jahren Tau und Regen geben wird, es sei denn auf mein Wort!“ (1Kön 17,1). In 5. Mose 28,22.23 hatte Gott angekündigt, dass eine Folge von Ungehorsam gegenüber Ihm und seinem Wort eine heftige Dürre im Land sein würde: „Der HERR wird dich schlagen … mit Hitze … und mit Dürre. … Und dein Himmel, der über deinem Haupt ist, wird Erz sein, und die Erde, die unter dir ist, Eisen.“  

Nachdem Elia König Ahab diese Gerichtsbotschaft vom HERRN gebracht hatte, verließ er Samaria, König Ahabs Hauptstadt im nördlichen Königreich von Israel, und ging Richtung Osten über den Fluss Jordan, um beim Bach Kidron zu leben. Der HERR sorgte für ihn jeden Tag, indem Er ihm Raben sandte, die ihm Essen brachten. Schließlich trocknete der Bach aufgrund der Dürre aus und Elia zog weiter nach Zarpat, wo er eine Zeitlang bei einer armen Witwe und deren Sohn lebte. 

In seiner Gnade sah Gott vor, den Regen wieder auf das Land zu senden. Das war allein Gottes Gnade, da wir in den Versen kein Zeichen der Reue bei dem gottlosen König Ahab finden. Tatsächlich scheint es, dass Ahab mehr um seine Pferde und Maultiere besorgt war als um sein hungerndes Volk. Archäologische Ausgrabungen in Megiddo zeigen, dass Ahab große Ställe und viele Kriegspferde besaß. 

Bei Elias Rückkehr nach Israel war Obadja, der oberste Verwalter des Königs Ahab, die erste Person, die Elia traf. Obadja war auf der Suche nach Gras für die Pferde des Königs. Auf den ersten Blick scheint es, dass Obadja ein „guter Mann“ war, da die Schrift sagt, dass er sehr gottesfürchtig war (1Kön 18,3). Tatsächlich versteckte Obadja Hunderte Propheten in Höhlen und versorgte sie mit Nahrung und Wasser, als Königin Isebel versuchte, das Land von den Propheten des HERRN zu säubern. 

Aber auf der anderen Seite antwortete Elia, als Obadja ihn mit den Worten „Bist du es, mein Herr Elia?“ begrüßte: „Ich bin es; geh hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da!“ (1Kön 18,7.8). Die Kernaussage von Elia ist: „Ich bin nicht dein Herr Obadja. Dein Herr ist der gottlose König Ahab!“ Der harte Tadel ist nicht zu übersehen! Wir können also deutlich sehen, warum es unterschiedliche Meinungen über Obadja gibt. 

Dem geistlichen Bild, das der Heilige Geist uns hier gegeben hat, können wir entnehmen, dass es sich bei Obadja um einen „teilweise hingegebenen“ Gläubigen handelt. In Elia, Ahab und Obadja, den drei Hauptcharakteren in 1. Könige 18, haben wir sogar ein dreifaches Bild von Hingabe: Bei Ahab sehen wir keine Hingabe, bei Elia sehen wir volle Hingabe, und bei Obadja sehen wir teilweise Hingabe. 

Belehrungen 

1. Gott sucht nach völlig hingegebenen Gläubigen 

Ahab war nur dem Namen nach ein Gläubiger. Wie ein Namenschrist heutzutage war er dem Herrn nicht völlig hingegeben. Sein „Glaube“ an den Gott Israels beeinflusste sein Herz oder seine Lebensweise in keiner Weise. Ahab wusste vom Herrn und konnte auch den Namen des Herrn in den Mund nehmen, wenn es seinen Zwecken diente. Jedoch erlaubte er Götzendienst in seinem Königreich, er verehrte Baal und er baute Kultstätten für den Götzendienst (1Kön 16,31-33). Zu diesen heidnischen Riten gehörten „Tempel“-Prostitution und Homosexualität. Ahab erlaubte seiner Frau, Isebel, die Propheten des HERRN zu töten (1Kön 18,4).

Ahab war ein willensschwacher, selbstzentrierter, zügelloser Mann. Er sorgte mehr für seine Tiere als für sein Volk, das unter Hungersnot zu leiden hatte. Ahab zeigte keine Reue während der Prüfung durch Dürre und Hungersnot. In Ahab sehen wir keine Hingabe. 

In Elia sehen wir völlige Hingabe an den HERRN. Elia gehorchte mutig, als der HERR ihm den Auftrag gab, zu Ahab zurückzukehren, auch wenn es ihn sein Leben kosten würde. Elia gehorchte der Anordnung des HERRN, unter freiem Himmel an einem Bach zu leben und sein Essen von aasfressenden Vögeln zu bekommen. Elia gehorchte, als er in Zarpat in Armut lebte. Elia war völlig hingegeben. Und wir? Gehorchen wir dem Herrn völlig? Machen wir für den Herrn mutig den Mund auf?

Bei Obadja sehen wir teilweise Hingabe. Warum trat Obadja Ahab nicht entgegen? Wie konnte ein Mann, der wirklich „den HERRN fürchtete“, als Verwalter des Palastes im Dienst des gottlosen Königs und der gottlosen Königin bleiben? Ahab hatte keine Achtung vor Gott. Er erlaubte es, dass im Land der Götzendienst zunahm, doch Obadja diente dem König weiterhin. Obadja war nicht gezwungen, im Palast zu arbeiten, aber wahrscheinlich dachte er, es sei „ziemlich viel verlangt“, diese Stellung aufzugeben! 

Aus Bibelkommentaren über 1. Könige 18 erhalten wir unterschiedliche Meinungen über Obadja. Einige Ausleger sehen in Obadja einen Gläubigen, der „in einer schlimmen Situation das Beste tat, was er tun konnte“. Er riskierte immerhin sein Leben, um die Propheten des HERRN vor der Königin Isebel zu schützen. Wir haben also Grund, anzunehmen, dass Obadja in seiner Stellung blieb, um das zu tun, was er als heimlicher Gläubiger tun konnte. 

Andere Ausleger sehen in Obadja einen Gläubigen, der mehr hätte tun sollen. Er war ein Gläubiger, aber er war dem HERRN nur zum Teil hingegeben. Ja, er war ein „frommer“ Mann, der an den Gott Israels glaubte. Er versteckte die Propheten und riskierte sein eigenes Leben. Und er war einer von den siebenhundert Männern, die ihre Knie nicht vor dem Baal gebeugt hatten (1Kön 19,18). Aber er war kein völlig hingegebener Gläubiger. Nirgendwo in Hebräer 11 lesen wir: „Durch seinen Glauben diente Obadja dem gottlosen König Ahab als ein heimlicher Gläubiger“! Obadja war kein Joseph oder Daniel. Joseph diente dem Pharao und Daniel dem König Nebukadnezar; aber beide waren Gefangene. Obadja war kein Gefangener. Und Joseph und Daniel versteckten nicht ihren Glauben, auch nicht inmitten heidnischer Nationen. 

Obadja ähnelt Jonathan, dem Freund von David (1Sam 18–20). Jonathan ist dafür zu loben, dass er zu David hielt, als Jonathans Vater, König Saul, ihn verfolgte und zu töten versuchte. Jonathan tat, was er für David tun konnte, aber er stand David nicht in seiner Verwerfung bei. Als David gezwungen war, „außerhalb des Lagers“ zu leben, und flüchten musste, um sein Leben zu retten, blieb Jonathan im Palast bei König Saul. 

Bei Obadja sehen wir Hingabe an Gott, aber es war keine vollständige Hingabe. Wie ist das mit uns? Sind wir nur zum Teil hingegeben als Gläubige? 

2. Eine unvollständige Hingabe hat deutliche Symptome

Obadja war ein heimlicher Gläubiger. Während er ernsthaft an den HERRN, den Gott Israels, glaubte und sogar erfolgreich die Propheten des HERRN versteckte, war er nicht völlig dem HERRN hingegeben. Dass er am Königshof einem Abtrünnigen diente wie Ahab, der überall im Land Israel den Götzendienst förderte, war natürlich kein Zeichen von völliger Hingabe. Obadja war kein Gefangener. Er war nicht gezwungen, für den gottlosen König und die gottlose Königin zu arbeiten. Und der Gott des Universums brauchte keinen Gläubigen, der Kompromisse schließt, damit Er seine Propheten bewahrte! 

Wir sehen einige Anzeichen für Obadjas unvollständige Hingabe. Eine unvollständige Hingabe hat bestimmte verräterische Symptome. 

  1. Als Erstes sehen wir: Obadja hatte ein schuldbewusstes Gewissen. Nachdem Elia ihn begrüßt hatte, begann Obadja mit Entschuldigungen (1Kön 18,9-14). Er hatte kein reines Gewissen. Ein schuldbewusstes Gewissen ist ein deutliches Anzeichen für unvollständige Hingabe. 

  1. Ein zweites Symptom von unvollständiger Hingabe ist ein Mangel an Tapferkeit. In 1. Könige 18,9-14 sagt Obajda: „Ahab wird mich töten!“ Er wiederholt seine Angst dreimal! (Er schien übrigens nicht besorgt um das Leben von Elia zu sein!) Der Apostel Paulus war völlig hingegeben. In Philipper 1,21 sagte er: „Das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.“ Obadjas Mangel an Tapferkeit deutet an, dass er nur teilweise hingegeben war. 

  1. Ein drittes Symptom von unvollständiger Hingabe ist, „sich auf Lorbeeren ausruhen“. Obadja erinnerte Elia daran, dass er die Propheten des HERRN gerettet hatte (1Kön 18,12.13). Offenbar dachte er, dass, wenn er diesen treuen Dienst noch einmal erwähnte, Elia sagen würde: „Ok, du hast genug für den HERRN getan, Obadja. Du bist aus dem Schneider. Du musst dein Leben niemals wieder riskieren!“ 

  1. Ein viertes Symptom von unvollständiger Hingabe ist ein Mangel an Vertrauen. Obadja vertraute nicht dem Wort von Elia, dem Propheten Gottes! Elia sagte Obadja, dass er Ahab seine Ankunft ankündigen solle, aber Obadja antwortete im Grunde genommen: „Wie kann ich sichergehen, dass du nicht verschwindest, wenn ich zu Ahab gehe und ihm sage, dass du hier bist?“ (1Kön 18,12). Obadja vertraute nicht dem Wort von Gottes ausgewähltem Vertreter, dem Propheten Elia. Ein Mangel an Vertrauen in seinen geistlichen Führer deutet auf einen Mangel an Vertrauen auf Gott selbst. 

Hier haben wir vier enthüllende Symptome von unvollständiger Hingabe. Was ist mit uns? Wir sollten unser Leben untersuchen, um zu sehen, ob wir einige von diesen Symptomen unvollständiger Hingabe offenbaren. Sind wir dem Herrn völlig hingegeben oder passen wir in die Kategorie „Teilweise hingegeben“? 

Praktische Anwendungen 

1. Bin ich ein Gläubiger, der wie Obadja nur zum Teil hingegeben ist? 

Ich bin mir sicher, du hast schon einmal die Frage gehört: „Wenn du eingesperrt und angeklagt würdest, weil du Christ bist – würde es genug Beweise geben, um dich zu verurteilen?“ Sind wir heimliche, halbherzige Gläubige oder lassen wir andere unser Bekenntnis wissen? Ist unser Leben abgesondert von den Verstrickungen in einer Kultur, die dem Herrn Jesus Christus keine Ehre gibt? Obadja war nicht bereit, seine gute Stellung am Hof Ahabs zu riskieren und sein Leben dadurch zu riskieren,  dass er Ahab mit seinem sündigen Lebensstil und seinen sündigen Taten konfrontierte. 

Völlige Hingabe bedeutet nicht, dass wir unsere Arbeitsstelle aufgeben müssen und Wanderprediger oder Missionare im Ausland werden wie Elia oder der Apostel Paulus! Nein! Joseph und Daniel blieben an ihrer Arbeitsstelle, aber dort und in der heidnischen Kultur blieben sie dem Gott der Bibel völlig hingegeben. Sie schlossen niemals einen Kompromiss in ihrer Hingabe an Gott. 

Völlige Hingabe bedeutet, dass wir andere – durch unseren Lebensstil, unser Handeln und Reden – wissen lassen, dass wir Christen sind: in unserem Beruf, in unserem sozialen Umfeld, unserer Nachbarschaft, in unserer Verwandtschaft (eins der schwierigsten Umfelder, um ein christliches Zeugnis zu sein). Sind wir bereit, den Mund gegen Sünde aufzutun am Arbeitsplatz, in unserem sozialen Umfeld, in unseren Familien? Sind wir bereit, öffentlich Personen entgegenzutreten, die unsere Städte und unsere Nation von Gott wegführen? Werden wir das auch tun, wenn wir vielleicht den Hass der Welt erfahren, wie Jesus es in Johannes 15,18 prophezeite? Oder bleiben wir still, weil es vielleicht unseren Lebensunterhalt gefährdet, uns unbeliebt macht oder uns finanziell und sozial schadet, wenn wir für Gottes Maßstäbe eintreten? 

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Leserbrief an den Herausgeber der Zeitschrift TIME wegen eines Artikels, den sie über den Ursprung des Universums veröffentlicht hatten. Gott wurde in dem Artikel nicht erwähnt, nicht einmal als eine Alternative. Mein Leserbrief wurde nicht veröffentlicht, aber wenigstens bin ich dem Herausgeber entgegengetreten. Ich denke, wenn Elia noch gelebt und den Artikel gelesen hätte, so hätte er wahrscheinlich nicht nur einen Leserbrief geschrieben, sondern er wäre nach New York gegangen, in das Büro das Herausgebers geplatzt, um ihm entgegenzutreten! „Elia war ein Mensch von gleichen Empfindungen wie wir“ (Jak 5,17), aber er war ein völlig hingegebener Gläubiger. Sind wir ganz oder, wie Obadja, nur teilweise hingegebene Gläubige? 

2. Gott wird es zulassen, dass unsere Hingabe an Jesus Christus erprobt wird

Warum traf Elia Obadja und bat ihn, Ahab seine Ankunft zu melden? War ihr Zusammentreffen nur zufällig? Natürlich nicht! Das war eine Prüfung für Obadjas Hingabe. Elia hätte direkt zu Ahab gehen können, wie er es beim ersten Mal tat, aber er bat Obadja, seine Ankunft zu melden. Würde Obadja bereit sein, sein Leben zu riskieren, um König Ahab zu berichten, dass Elia zurückgekehrt war?

Gott wird es zulassen, dass unsere Hingabe an Christus geprüft wird. Jakobus 1,2-4 und 1. Petrus 1,6.7 lehren uns, dass Gott es zulässt, dass unser Glaube erprobt wird, so dass er gereinigt und gestärkt wird. Doch wir können sicher sein, dass Gott es nicht zulassen wird, dass wir über unsere Kraft erprobt werden (1Kor 10,13). Wie dankbar können wir für Gottes Gnade sein! 

Die Erprobung von Obadjas Hingabe an den HERRN fand in der Öffentlichkeit statt und vielleicht werden auch wir in der Öffentlichkeit erprobt. Unser Arbeitsplatz ist ein naheliegendes Beispiel. Oder es ist vielleicht beim Militärdienst, in der Schulklasse oder an der Universität. 

Andererseits wird uns der Herr vielleicht in den verborgenen Bereichen unseres Lebens prüfen: welche Literatur wir uns in der Buchhandlung oder am Zeitungskiosk besorgen oder welche Internetseiten wir aufrufen. Unsere Hingabe an den Herrn wird auch erprobt in der Liebe und Treue zu unserem Ehepartner und in unserem Verhalten in unseren Familien zu Hause. Vielleicht sind wir „fromm“ in unserer Gemeinde, beim regelmäßigen Bibelstudium oder in unserem Zeugnis in der Öffentlichkeit, aber ungeduldig, egoistisch, zügellos und sündig zu Hause und in unseren privaten Aktivitäten. Unsere Hingabe an den Herrn Jesus Christus wird erprobt werden, öffentlich und privat. 

Manchmal meinen wir, dass wir die Prüfung unserer Hingabe, die Gott in unserem Leben zulässt, nicht bestanden haben. Unser Lebensstil passt nicht zu unserem Bekenntnis. Aber Gott gibt uns nicht auf! Er hilft uns beständig darin, in unserer Hingabe an Christus zu wachsen. Er ist „der Gott der zweiten Chance“!

Trotz seines anfänglichen Mangels an Mut und Vertrauen überwand Obadja die Anzeichen der nur teilweisen Hingabe und bewegte er sich in seiner Hingabe an den Herrn in die richtige Richtung (1Kön 18,16). Obadja erinnert uns an Nikodemus, der zuerst ein heimlicher Gläubiger war (Joh 3,1.2), dann jedoch mehr von seinem Glauben zeigte (Joh 7,50.51) und schließlich die Prüfung seiner Hingabe mit Bravour bestand, als der Herr starb und begraben wurde (Joh 19,39). 

Kürzlich traf ich einen gläubigen Studenten, der an einer staatlichen Universität studiert. Zwei Jahre zuvor besuchte er einen Kurs bei einem ungläubigen Professor. Er wollte seinen Glauben weitergeben, aber er war eingeschüchtert durch den Professor und schwieg. Er hatte das Gefühl, in der Prüfung seiner Hingabe durchgefallen zu sein. Aber Gott gab ihn nicht auf! Er gewann genug Mut, um seinen Glauben später dadurch zu bezeugen, dass er dem Professor ein entsprechendes christliches Buch gab. 

Vergiss nicht: Damit wir in unserem Glauben an Christus wachsen können, wird unsere Hingabe an Christus erprobt werden. Möge dieser Artikel uns motivieren, völlig hingegebene Gläubige zu sein.


Originaltitel: „Opinions of Obadiah“
Quelle: www.growingchristians.org

Übersetzung: Samuel Ackermann

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