Ein Weinberg und vier Charakterskizzen
1. Könige 21

David R. Reid

© SoundWords, online seit: 20.07.2023, aktualisiert: 20.07.2023

Leitverse: 1. Könige 21,1-10

Der Hintergrund

1. Könige 21 ist der inspirierte Bericht über die tragischen Begebenheiten um einen Weinberg. In diesem Bericht finden wir vier kurze, prägnante Charakterskizzen der Personen in dieser Geschichte: über Nabot, den Besitzer des Weinbergs; Ahab, den König von Israel; Isebel, Ahabs Frau; und Elia, den Propheten Gottes.

Der böse König Ahab und die Königin Isebel hatten das Volk Israel zum Götzendienst verleitet. Sogar nachdem Elia die Propheten des heidnischen Gottes Baal am Berg Karmel besiegt hatte (1Kön 18), wandte sich Ahab nicht dem HERRN zu. Er setzte seine bösen Wege in seinem Privatleben und als König fort.

Eine weitere Begebenheit aus Ahabs und Isebels bösen Wegen lesen wir in 1. Könige 21. Ahab wollte die königlichen Ländereien für seinen Winterpalast in Jisreel erweitern, doch das Grundstück, das er haben wollte, stand nicht zum Verkauf. Nabot, der Grundstückseigentümer, wollte nicht verkaufen, egal, welchen Preis Ahab ihm bot – auch nicht, als Ahab ihm anbot, ihm im Tausch ein besseres Stück Land dafür zu geben (1Kön 21,1-3)!

Nabot war nicht stur und wartete auch nicht auf einen höheren Preis. Er hatte einen sehr guten Grund, sich zu weigern, seinen Weinberg zu verkaufen. Nach dem alttestamentlichen Gesetz gehörte das Land dem HERRN (3Mo 25,23.24), und der HERR hatte Nabots Familie einen „ewigen Pachtvertrag“ über dieses Land übertragen: Der Besitz sollte in der Familie bleiben und niemals außerhalb seines Stammes verkauft werden. Nabot war ein frommer Jude, der den Besitz seiner Familie um keinen Preis verkaufen oder tauschen wollte. Dieser Grundbesitz war das Erbe, das Gott seiner Familie im Gelobten Land gegeben hatte.

Leider waren Ahab sowohl Gottes Gesetz als auch Nabots göttliche Grundsätze völlig gleichgültig. Er ging zurück in seinen Palast und schmollte (1Kön 21,4), weil er Nabots Weinberg nicht bekommen konnte! Deshalb sorgte Königin Isebel dafür, dass Nabot durch einen falschen Prozess beseitigt wurde. Lügenzeugen behaupteten, Nabot hätte den König verraten und den Gott Israels gelästert. Was für eine Heuchelei! Die Baalsanbeterin Isebel wendete Gottes Gesetz an, das für Gotteslästerung die Todesstrafe vorsah! Dieser böse und teuflische Plan endete tragisch, als Nabot zu Unrecht verurteilt und zu Tode gesteinigt wurde (1Kön 21,5-14).

Nachdem Isebel Nabot hatte töten lassen, forderte sie Ahab auf, den Weinberg, den sie sich durch Diebstahl und Mord angeeignet hatte, in Besitz zu nehmen. Doch gerade als Ahab begann, sich an seinem neuen Weinberg zu erfreuen, tauchte Elia auf. Gott hatte seinem Propheten einen neuen Auftrag erteilt: Elia sollte Ahab noch einmal gegenübertreten und zur Rede stellen (1Kön 21,15-18).

Beachte, wie Gott den Ort beschreibt, wo die Begegnung stattfinden sollte: im „Weinberg Nabots“, nicht im „Weinberg Ahabs“! In Gottes Augen war dieses Land immer noch Nabots Weinberg. Im Weinberg Nabots verkündete Elia Gottes endgültiges Gericht über Ahab, Isebel und ihr ganzes Geschlecht (1Kön 21,19-24).

Schauen wir uns die Charakterskizzen von Nabot, Ahab, Isebel und Elia genauer an. Wir werden geistliche Lektionen über die menschliche Natur lernen, die Gottes Wort gehorsam ist oder die sich gegen die Autorität des Wortes Gottes auflehnt. Wir werden auch sehen, wie Gott seine Pläne in Segen und Gericht verwirklicht.

Belehrungen

1. Gott lässt zu, dass unschuldige Menschen leiden

Armer Nabot! Was hatte er getan, dass er eine so schreckliche Behandlung verdient hatte? Er hatte Gottes Gesetz befolgt. Er hatte das Richtige getan und doch wurde er von der bösen Königin in eine Falle gelockt und hereingelegt. Er wurde zu Unrecht verurteilt und zu Tode gesteinigt – ein furchtbares Schicksal! Und warum? Was lehrt die Bibel hier?

Die Bibel lehrt uns unter anderem, dass unschuldige Menschen manchmal leiden müssen.

Sie lehrt uns, dass Menschen manchmal aufgrund ihrer eigenen Fehler, ihres schlechten Urteilsvermögens oder ihrer eigenen Sünde leiden. Aber manchmal lässt Gott zu, dass Leid in das Leben eines Menschen tritt, weil Er es so will. 1. Könige 21 offenbart die Wahrheit, dass Gott Leiden zulässt, und oft wissen wir nicht, warum. Manchmal sehen wir das Gute, das eine Leidenszeit mit sich bringt, aber nicht immer. Als Gläubige können wir jedoch sicher sein, dass wir im Himmel belohnt werden, wenn wir um der Gerechtigkeit willen leiden: „Wenn wir nämlich mitleiden, werden wir auch mitverherrlicht werden“ (Röm 8,17).

Leidest du, weil jemand dich gekränkt oder dir sogar etwas angehängt hat? Vielleicht hast du wegen deines christlichen Lebensstils und deiner christlichen Grundsätze deinen Arbeitsplatz verloren oder bist nicht befördert worden. Du glaubst, dass du unschuldig bist und nichts falsch gemacht hast. Du liebst den Herrn und hast Ihm einfach nur nachfolgen und das Richtige tun wollen. Du hast dem Herrn vertraut und inständig dafür gebetet, aber die Situation hat sich nicht geändert. Warum hat Gott das zugelassen?

Wir wissen es nicht. Wir wissen nicht immer, warum Gott zulässt, dass sein Volk leidet, aber aus diesem Abschnitt und zum Beispiel aus Berichten über das Leben Hiobs wissen wir, dass gottesfürchtige Menschen manchmal leiden.

Dabei können viele Faktoren eine Rolle spielen. Nur Gott kennt das ganze Bild. Eines wissen wir jedoch mit Sicherheit: Wenn wir leiden müssen, sollten wir uns bemühen, treu zu sein, so wie Nabot treu war! Der Herr Jesus sagt: „Glückselig die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel. … Freut euch und frohlockt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln“ (Mt 5,10-12). Gib nicht auf! Werde nicht wütend und verbittert! Halte durch! Sei treu! Du wirst belohnt werden!

2. Die Freuden der Sünde sind nur von kurzer Dauer

Wie lange erfreute sich Ahab an Nabots Weinberg? Einen Vers lang! Das ist alles! Es dauerte nicht lange, bis der Prophet Elia auf der Bildfläche erschien. Nachdem Ahab gehört hatte, dass Elia das Gericht Gottes über ihn und sein Haus ankündigte, konnte er sich nicht mehr an seinem unrechtmäßig erworbenen Weinberg freuen.

Bist du möglicherweise in irgendeine Art von Sünde verstrickt? Vielleicht in eine geheime Sünde, von der niemand sonst weiß? Obwohl du weißt, dass sie falsch ist, willst du diese Sünde nicht aufgeben, weil du sie genießt? Gottes Wort lehrt uns, dass wir Gefallen an der Sünde finden können, doch dass dieser Genuss nur kurz andauert. So wie Ahabs Weinberg, so wird auch das flüchtige Vergnügen ein jähes Ende finden. Mose wusste das, und er „wählte lieber, mit dem Volk Gottes Ungemach zu leiden, als {nur für eine kurze Zeit} den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben“ (Heb 11,25).

Warum willst du warten, bis Gottes Gericht wegen deines sündigen Lebensstils in dein Leben kommt? Entscheide dich jetzt, dich von deiner Sünde abzuwenden, denn die Bibel lehrt, dass der „Genuss der Sünde“ nur sehr kurz andauert!

3. Die Menschen sind für ihre Sünde selbst verantwortlich

Das Wort des HERRN an Ahab durch Elia lautete: „So spricht der HERR: Hast du gemordet und auch in Besitz genommen?“ (1Kön 21,19). Ahab konnte nicht sagen: „Nicht ich. Isebel hat es getan. Ich habe nichts davon gewusst!“ Nein. Gott machte Ahab für den Mord an Nabot und den Diebstahl des Weinbergs verantwortlich. Obwohl Isebel den Mord an Nabot eingefädelt (1Kön 21,7-14) und Ahab zur Sünde „angereizt“ hatte (1Kön 21,25), machte Gott Ahab dafür verantwortlich! Als König war Ahab dafür verantwortlich, dass in seinem Reich Gerechtigkeit herrschte, und dieser seiner Verantwortung kam er bei weitem nicht nach. Er sündigte selbst und verschloss die Augen vor den Sünden anderer – und das war an sich schon eine Sünde! Obwohl Isebel ihn dazu drängte, sagt die Bibel, dass Ahab „sich verkaufte, zu tun, was böse ist in den Augen des HERRN“ ( 1Kön 21,25). Die Menschen sind für ihre Sünden selbst verantwortlich.

Heutzutage ist es üblich, jedem und allem die Schuld für persönliches Fehlverhalten zu geben, nur nicht sich selbst.[1] „Meine Herkunft ist schuld!“, oder: „Ich hatte eine unglückliche Kindheit“, oder: „Ich bin in einer zerrütteten Familie aufgewachsen.“ Menschen versuchen oft, ihre persönliche Sünde zu entschuldigen, indem sie anderen Menschen oder seelischen Belastungen die Schuld geben. Auch wenn an diesen Umständen etwas Wahres dran sein mag: Die Bibel lehrt, dass jeder für seine Sünden selbst verantwortlich ist.

Zur Zeit Hesekiels versuchten die Juden, die Schuld für ihre Sünden auf ihre Vorväter zu schieben. Doch in Hesekiel 18,4 weist der HERR die Verantwortung und die Schuld eindeutig denen zu, die die Sünde begangen haben: „Die Seele, die sündigt, die soll sterben.“ Die Menschen sind für ihre Sünden selbst verantwortlich.

4. Es ist nie zu spät, Buße zu tun

Nachdem Elia das Gericht Gottes über Ahab verkündet hatte, tat Ahab Buße (1Kön 21,20-27)! Erstaunlich! Ahab tat tatsächlich Buße und demütigte sich vor dem HERRN! Leider war diese Buße nur vorübergehend.

Obwohl Gott in seiner Allwissenheit wusste, dass Ahabs Sinneswandel nicht lange andauern würde, ehrte der HERR seine Buße! Er sagte Elia, Er würde sein Gericht über Ahabs Haus bis nach dessen Tod aufschieben (1Kön 21,28.29). Alle Gerichtsprophezeiungen, die in 1. Könige 21 erwähnt werden, erfüllten sich, aber das endgültige Ende des Hauses Ahabs wurde um etwa zwölf Jahre aufgeschoben.

So wie Gott auf Ahabs Buße antwortete, so wird Er auch auf unser Gebet antworten, wenn wir unser Fehlverhalten bekennen und uns von unserer Sünde abwenden. Vielleicht denkst du, es wäre schon zu spät. Vielleicht denkst du, du wärst zu weit gegangen und der Herr würde dir niemals zuhören. Beachte: Gott hörte sogar dem bösen Ahab zu, als er sich von seiner Sünde abwandte.

Wenn du noch nicht gläubig bist, so sollst du wissen, dass der Herr Jesus für dich gestorben ist. Auch wenn „der Lohn der Sünde der Tod ist, die Gnadengabe Gottes aber ist ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Röm 6,23)! Es ist noch nicht zu spät, um Buße zu tun! Vertraue auf den Herrn Jesus und seinen erlösenden Tod am Kreuz, und Er wird deine Sünden wegnehmen.

Wenn du gläubig bist und Sünde in deinem Leben beherbergst, solltest du dich nicht herausreden! Erkenne und bekenne die Sünde und wende dich von deinem sündigen Lebensstil ab. In 1. Johannes 1,9 heißt es: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ Was für eine wunderbare Verheißung! Es ist nie zu spät, um Buße zu tun!

Praktische Anwendungen

1. Was wäre dein Preis?

Für wie viel Geld würdest du dich zu einem Kompromiss hinreißen lassen? Stell dir vor, wie viel Geld Nabot hätte verdienen können, wenn er seinen Weinberg an den König verkauft hätte. Ahab war bereit, viel Geld zu zahlen! Aber Nabot wollte nicht verkaufen, denn es war falsch, den Weinberg zu verkaufen.

Stell dir vor, jemand drängt dich, zu betrügen oder deine Maßstäbe zu senken – zum Beispiel an deinem Arbeitsplatz oder bei deiner Steuererklärung. „Das würde ich nie tun!“, sagst du. Aber stell dir vor, dir würde eine Beförderung oder ein großer Bonus in Aussicht gestellt oder du könntest viel Steuern sparen, wenn du „nur ein bisschen“ nachgibst. Was würdest du dann tun? Für wie viel Geld würdest du das tun?

Haben wir als Christen einen „Preis“? Oder bleiben wir standhaft und halten an unseren Grundsätzen und Überzeugungen fest? Lasst uns wie Nabot sein. Lasst uns dem Herrn und seinem Wort gehorsam sein – egal, was es uns kostet!

2. Sei nicht eine Frau wie Isebel!

Eine Frage an die Frauen: Bist du eine Frau wie Isebel? Ich bin sicher, du würdest sofort antworten: „Auf keinen Fall! Ich bin gläubig!“ Isebel hatte großen Einfluss auf Ahab, und auch heute können Ehefrauen auf ihre Ehemänner großen Einfluss ausüben. Ehefrauen können einen positiven, ermutigenden Einfluss auf ihre Ehemänner ausüben, ihnen zum Guten – oder aber sie können einen negativen Einfluss ausüben. Sie können ihre Männer dazu drängen, Kompromisse einzugehen oder falsche Entscheidungen zu treffen. Ehefrauen können ihre Männer nach und nach davon abhalten, dem Herrn zu folgen. Isebel hätte sagen können: „Ahab, wir brauchen Nabots Weinberg nicht – wir haben genug Land.“ Aber nein, sie sagte Ahab, er solle sich schämen, so ein Feigling zu sein und sich den Besitz nicht einfach unrechtmäßig anzueignen!

Denk einmal darüber nach. Bist du als christliche Ehefrau manchmal ein negativer Einfluss? Oder beeinflusst du deinen Mann, damit er rechtschaffen lebt und mehr und mehr ein Mann Gottes wird? Sei nicht eine Frau wie Isebel!

3. Du kannst deinen Mut zurückgewinnen

Weißt du noch, wie mutig Elia war, als er den Propheten des Baal am Berg Karmel entgegentrat? Leider lief Elia nach diesem großen Sieg davon. Er fürchtete um sein Leben, weil Isebel drohte, ihn zu töten. Diese Drohung wurde in Jisreel ausgesprochen. Doch Elia kehrte an ebenjenen Ort zurück, wo Isebel ihre Macht ausübte: nach Jisreel. Er hatte einen neuen Auftrag von Gott bekommen und hatte sein Vertrauen und seinen Mut in den HERRN zurückgewonnen.

Hast du Angst zuzugeben, dass du ein Christ bist? Als du gläubig geworden bist, hast du es allen erzählt, doch jetzt hast du deinen Mut und dein Vertrauen verloren? Vielleicht hat sich jemand über dich lustig gemacht oder dich bedroht. Vielleicht hast du Angst, dass du deinen Glauben nicht gut genug verteidigen kannst. Du hast deinen Mut verloren.

Wie Elia kannst auch du deinen Mut zurückgewinnen. Jakobus 5,17 sagt, dass Elia „ein Mensch von gleichen Empfindungen war wie wir“. Er hatte keinen besonderen Vorteil und war kein Superheld! Er war ein ganz normaler Mann. Er rannte verängstigt davon, als er sich nicht völlig auf den HERRN verließ, um bei Ihm Schutz und Kraft zu suchen. Aber als er sich wieder auf den HERRN verließ, kehrte sein Mut zurück!

In 2. Timotheus 1,7 heißt es: „Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Wenn wir Angst davor haben, unseren Glauben gegenüber unserem Nachbarn, unserem Sitznachbarn im Flugzeug oder unserem Arbeitskollegen zu erwähnen, verlassen wir uns nicht hundertprozentig auf den Herrn. Verlasse dich auf die Kraft des Herrn und du kannst deinen Mut zurückgewinnen!

4. Sei nicht überrascht, wenn man dich hasst

In 1. Johannes 3,13 lesen wir: „Wundert euch nicht, Brüder, wenn die Welt euch hasst.“ Die Wahrheit dieses Verses aus dem Neuen Testament sehen wir im Leben Elias. Während der gesamten Herrschaft Ahabs versuchte Elia, Ahab dabei zu helfen, sich an den HERRN zu wenden, aber Ahab sagte zu Elia, er bringe Israel „in Trübsal“ (1Kön 18,17), und nannte ihn seinen „Feind“ (1Kön 21,20). Ahab und Isebel hassten Elia!

Der Herr Jesus sagt: „Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihre lieb haben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum hasst euch die Welt“ (Joh 15,18.19). Wir sind anders! Wir sind nicht wie die Menschen, die sich Gott widersetzen. Wir irritieren und verärgern die Menschen, die den Herrn ablehnen. Wir gehören nicht zu dieser Gruppe!

Natürlich sollten wir darauf achten, dass wir den Menschen keinen Anlass geben, uns nicht zu mögen! Wir sollten in der Art und Weise, wie wir unseren Glauben leben, nicht selbstgefällig und selbstgerecht sein! Aber selbst wenn wir freundlich sind und versuchen, ihnen zu helfen, werden uns viele Ungläubige nicht mögen. So wie die Welt unseren Herrn gehasst hat, so wird sie auch uns hassen. Wundere dich nicht, wenn man dich hasst!


Originaltitel: „Vignettes From A Vineyard“
Quelle: www.growingchristians.org

Übersetzung: Gabriele Naujoks

Anmerkungen

[1] Anm. d. Red.: Bereits Adam hatte im Garten Eden die Schuld von sich gewiesen: „Gott sprach: … Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir geboten habe, nicht davon zu essen? Und der Mensch sagte: Die Frau, die du mir beigegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß“ (1Mo 3,11.12).

Weitere Artikel des Autors David R. Reid (103)


Hinweis der Redaktion:

Die SoundWords-Redaktion ist für die Veröffentlichung des obenstehenden Artikels verantwortlich. Sie ist dadurch nicht notwendigerweise mit allen geäußerten Gedanken des Autors einverstanden (ausgenommen natürlich Artikel der Redaktion) noch möchte sie auf alle Gedanken und Praktiken verweisen, die der Autor an anderer Stelle vertritt. „Prüft aber alles, das Gute haltet fest“ (1Thes 5,21). – Siehe auch „In eigener Sache ...

Bibeltexte im Artikel anzeigen