Eine Täuschung und ihre Folgen
Josua 9,3-6: Die Taktiken des Teufels

David R. Reid

© SoundWords, online seit: 16.02.2001, aktualisiert: 03.08.2016

Leitverse: Josua 9,3-6

Jos 9,3-6: Die Bewohner von Gibeon aber, als sie hörten, was Josua an Jericho und an Ai getan hatte, handelten auch ihrerseits mit List und gingen und stellten sich als Boten: Sie nahmen abgenutzte Säcke für ihre Esel und abgenutzte und geborstene und zusammengebundene Weinschläuche und abgenutzte und geflickte Schuhe an ihre Füße und abgenutzte Kleider auf sich; und alles Brot ihrer Zehrung war vertrocknet und war schimmlig. Und sie gingen zu Josua in das Lager nach Gilgal und sprachen zu ihm und zu den Männern von Israel: Aus fernem Lande sind wir gekommen, und nun machet einen Bund mit uns.

Einleitung

Das Heer der Israeliten unter General Josua machte einen furchtbaren Fehler und wurde infolgedessen vom Feind betrogen. Israel wurde von einer kleinen Einheit von Abgeordneten des Stadtstaates Gibeon überrumpelt und von ihnen gedrängt, einen Friedensvertrag mit ihnen abzuschließen. Einen Friedensvertrag mit einem kanaanitischen Volk abzuschließen war genau das Gegenteil dessen, was Gott von seinem Volk verlangt hatte (5Mo 7,2). Die Tatsache, dass diese kampferprobten und um so vieles mächtigeren Israeliten von einer um so vieles schwächeren Macht überlistet worden waren, und die Tatsache, dass dieser Fehler nicht hätte passieren müssen, waren nicht einmal die schlimmsten Aspekte dieser Tragödie. Das wirklich Traurige an dem allen war, dass das Resultat unabänderlich war. Weil die Israeliten auf einen ganz einfachen Trick hereingefallen waren, waren sie für den Rest ihrer Tage für die Sicherheit der Gibeoniter verantwortlich.

Warum hat Gott diesen Bericht über die Übertölpelung Israels in der Heiligen Schrift aufzeichnen lassen? Einfach nur deshalb, weil es eben ein Bericht über Israels Militärgeschichte ist? Nein, deshalb wohl kaum. In Römer 15, 4 lesen wir: „Denn alles, was früher geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung der Schriften die Hoffnung haben.“ Was ist also die Bedeutung dieses Berichtes über den Betrug der Gibeoniter für unser Christenleben heute?

Die Taktik Satans – Täuschung

Die betrügerischen Taktiken der Gibeoniter illustrieren einige der Taktiken, die satanische Mächte gegen uns verwenden. Die ganze feindliche Strategie in der Eroberung Kanaans ist ein Bild für die Strategie, die Satan gegen die Christen anwendet. Deshalb ist das Buch Josua ein Handbuch für die geistliche Kriegsführung! Israels Einnahme Kanaans ist für uns ein Bild von der geistlichen „Landnahme“ – den himmlischen Örtern (Eph 1,3). So wie Israel das Land Kanaan einzunehmen und zu besetzen hatte, so soll der Christ heute das Land des geistlichen Segens und Kampfes gewinnen.

Das gute Land Kanaan war Israel übergeben worden. Es war ihnen garantiert worden, dass sie sich des ganzen materiellen Segens erfreuen dürften und alle Kämpfe mit den Feinden gewinnen würden – wenn sie nur dem Herrn von ganzem Herzen folgen würden:

Jos 1,7.8: Nur sei recht stark und mutig, dass du darauf achtest, nach dem ganzen Gesetz zu handeln, das mein Knecht Mose dir geboten hat! Weiche nicht davon ab, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du überall Erfolg hast, wo immer du gehst! Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben.

Den Gläubigen heute wird auch Erfolg versprochen. Wenn wir dem Herrn von ganzem Herzen folgen, werden wir uns all des geistlichen Segens erfreuen, den der Himmel uns bietet. Das ist kein „Health-and-Wealth“- bzw. „Wohlstands-und-Gesundheits“-Evangelium, sondern etwas noch weitaus Wertvolleres. Es mag schon sein, dass Gott bestimmte Christen mit materiellem Segen und Erfolg überhäuft, andere wiederum segnet Er mit einer besonders robusten Gesundheit, aber diese Segnungen sind uns heute nicht so garantiert wie damals den gläubigen Israeliten zur Zeit des mosaischen Bundes. Wir sind dankbar für allen materiellen Segen, und wir loben Gott, wenn wir keine körperlichen Leiden zu überstehen haben. Wir dürfen Dinge jedoch nicht als Teil unserer Errettung oder als Antwort Gottes auf unsere Lebensübergabe erfahren. Wie dem auch sei: Geistlicher Segen und geistliche Siege sind uns versprochen und wir können diese erwarten, wenn wir dem Herrn treu nachfolgen.

Im Gegensatz zu den Propheten des „Wohlstands“-Evangeliums“ ist der größte Segen, den wir diesseits des Himmels erwarten können, ein geistlicher Segen. Er liegt darin, dass wir uns aller geistlichen Siege und geistlichen Segens erfreuen können, und zwar ungeachtet unseres Kontostandes bei der Bank und unseres Gesundheitsberichts (geistlicher Segen: Eph 1,3-14; unsere Waffenrüstung für den Sieg: Eph 6,10-19).

Satan tut, was er nur kann, um uns davon abzuhalten, dass wir uns unseres geistlichen Segens erfreuen, und genauso versucht er, uns geistliche Niederlagen beizubringen. Eine seiner wichtigsten Taktiken ist Täuschung. Epheser 6,11 sagt uns, dass wir die ganze Waffenrüstung Gottes anziehen sollen, so dass wir dem Angriff des Teufels widerstehen können. 2. Korinther 2,11 ermahnt uns, gottesfürchtig zu leben, so dass wir nicht vom Teufel übervorteilt werden, weil wir seine Gedanken, seine Pläne kennen. 2. Korinther 11,14 informiert uns darüber, dass sich Satan als eine Lichtgestalt, als ein Engel des Lichts ausgibt. Was für eine hinterlistige Art, zu betrügen! Wer nimmt schon an, dass hinter etwas Gutem, scheinbar Hilfreichem, sich der Teufel verbirgt. Satan ist keine rothäutige Kreatur mit Hörnern und einer Mistgabel in der Hand, die das Feuer in der Hölle am Brennen hält. Diese Vorstellung kommt nicht aus der Bibel. Die Vorstellung, dass Satan so aussieht, kommt direkt vom Teufel selbst – das ist eines seiner Täuschungsmanöver. In Wirklichkeit hat Gott die Befehlsgewalt über die Hölle und nicht Satan. Die Schrift belehrt uns, dass die Hölle von Gott und für den Satan und seine gefallenen Engel bereitet ist (Mt 25,41). Wie dem auch sei, bis zum Jüngsten Gericht geht der Teufel umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne (1Pet 5,8). Er ist keine Comicfigur oder etwas, worüber man lachen kann. Machen wir uns in Bezug auf seine Absichten nichts vor. Er ist darauf bedacht, unachtsame Gläubige zu suchen. Seine Täuschungsmanöver zielen darauf ab, uns zu überwältigen und zu besiegen.

Die Wahrheit über den Teufel und seine Täuschungsabsichten wird in dieser Geschichte hervorragend dargestellt. Das war doch echt clever von den Gibeonitern! Auf irgendeine Art und Weise hatten die Gibeoniter erfahren, dass der Gott Israels seinem Volk erlaubt hatte, sie könnten Friedensvereinbarungen mit den Völkern außerhalb Kanaans treffen, aber nicht mit den Kanaanitern im Lande. Gott war nicht gegen den Frieden oder gegen Friedensverträge (5Mo 20,10), aber Er wollte nicht, dass sein Volk von den abscheulichen Götzendiensten und der Unmoral der Kanaaniter angesteckt würde. Israel sollte das Land von all dem reinigen und keine synkretistischen Vereinbarungen mit Heiden eingehen und damit jegliche etwaigen Aufstände des Feindes von vornherein ausschließen.

Wir wissen nicht, woher die Gibeoniter die exakten Worte Gottes wussten, aber die Bedeutung dessen ist uns klar. Satan kennt das Wort Gottes sehr genau; seine Täuschungsmanöver werden schlauerweise immer das Wort Gottes betreffen. Wir können ohne weiteres davon ausgehen, dass Satan das Wort Gottes so verdreht, dass daraus eine Rechtfertigung und sogar eine Bestätigung wird für den Materialismus unserer Tage, für Ehescheidung, Rassismus, Homosexualität, Abtreibung, Euthanasie und jede Menge anderer Sünden – Sünden, die im Licht der Bibel betrachtet immer Sünden bleiben. Ganz egal, wie clever so etwas mit einem Gotteswort verpackt wird, und ganz egal, wie viele „Christen“ so ein Paket dann verkaufen wollen: Wir können sicher sein, dass Satan hinter dem allen steht, diesem ganzen verdrehten und täuschenden Gebrauch der Schrift. (Eph 5,5.6: „Denn dies sollt ihr wissen und erkennen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger oder Götzendiener ein Erbteil hat in dem Reich Christi und Gottes. Niemand verführe euch mit leeren Worten! Denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams.“) Erinnern wir uns daran, dass Satan bei seinem Versuch, den Sohn des Menschen zu betrügen, sehr raffiniert die Schrift eingesetzt hat.

Die Art und Weise der Täuschung

Beachten wir mal, wie sehr die Gibeoniter alles so aussehen ließen, als ob sie die Wahrheit reden würden. Die abgetragenen Schuhe und Kleidungstücke, die geflickten Weinschläuche und das vergammelte Brot hätten doch die meisten von uns überzeugt, dass die Gibeoniter die Wahrheit redeten und dass sie wirklich von weit her gekommen waren. Die Tatsache, dass sie angeblich nichts von Israels Sieg über Jericho und Ai wussten, verfestigte ihre Lüge zusätzlich. Die Gibeoniter wussten angeblich nur etwas vom Auszug aus Ägypten und den schweren transjordanischen Schlachten mit den Amoritern (5Mo 3,1-11). Alle umgebenden Nationen mussten von diesen historischen Schlachten gewusst haben. Da die Gibeoniter von den Schlachten um Jericho und Ai angeblich nichts wussten, musste das die israelitischen Heerführer im Glauben bestärken, dass diese Abordnung von – wir wissen es jetzt – Lügnern die Wahrheit sagten, als sie angaben, von weit her zu kommen und um einen Friedensvertrag zu bitten. Sie hatten sich nicht die Mühe gemacht, die Wahrheit zu überprüfen, und sie befragten auch nicht den Herrn, ihren obersten Befehlshaber (Jos 9,14). „Kein Problem“, dachten sie, „wie kann das nicht wahr sein, wenn es doch so echt aussieht?“

Der beste Weg für Christen, um sich gegen die Täuschungsmanöver des Satans zu schützen, ist, sich bestens in der Bibel auszukennen. Je besser wir uns in der Bibel auskennen (Details und Kontext), desto besser sind wir gegen die Angriffe des Satans gewappnet. Wenn wir um Unterscheidungsvermögen bitten, kann der Heilige Geist unsere Kenntnis der Heiligen Schrift dazu nutzen, sie auf die jeweilige Situation anzuwenden. Deshalb ist es so notwendig, uns tagtäglich mit der Heiligen Schrift zu befassen. Der Teufel kann sein Angebot von täuschend echten Delikatessen interessant, harmlos und sogar wohltuend aussehend lassen. Nehmen wir nur einmal die derzeitige Zeichen- und Wunderbewegung. Auf den ersten Blick sieht das alles ganz gut und biblisch aus. Die Gemeinden wachsen und die Leute sind „geistgefüllt“. Haben wir uns aber auch schon näher mit dieser Bewegung befasst? Sind wir uns sicher, dass da wirklich keine Feindverbindungen vorliegen? Wenn wir uns einmal näher damit beschäftigen, werden wir sehr schnell gewahr, dass da einiges schiefläuft.

Wir müssen vorsichtig sein, weil wir wissen, dass der Teufel sich als ein „Engel des Lichts“ ausgibt, und weil die Schrift uns mitteilt, dass er sich nicht davor scheut, Zeichen und Wunder für seine Täuschungsmanöver einzusetzen. Es ist allerdings auch sehr wichtig, dass wir Gott nicht in eine Schublade stecken – wir könnten sonst womöglich noch dahin kommen, Gott das Wundertun abzusprechen. Wir müssen uns jedoch klar darüber werden, was von Gott ist und was nur vom Teufel nachgemacht ist. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht vorschnell auf einen Zug ins Nirgendwo aufspringen und unbiblisch enden. Äußerer Schein kann heute noch genauso täuschend echt aussehen wie damals zur Zeit Josuas.

Leben mit den Konsequenzen des Versagens

Das Volk musste mit den Konsequenzen ihrer Sünde leben. Sie waren verpflichtet, den Vertrag mit den Gibeonitern einhalten. Sie hatten vor dem Herrn einen Vertrag mit den Gibeonitern gemacht und mussten ihn nun halten (Jos 9,18.19). Wie wichtig dieser Vertrag für Gott war, zeigte sich Jahre später in den Auswirkungen, die der Mord einiger Gibeoniter durch König Saul zur Folge hatte (2Sam 21,1-14). Die Lektion ist uns klar: Es gibt ganz einfach gewisse Vereinbarungen und Abläufe, die wir einhalten müssen, auch wenn wir sie in einer falschen Annahme geschlossen haben. Die Ehe ist ein Beispiel dafür. Die Bibel erklärt uns ganz eindeutig, dass Gläubige und Ungläubige nicht unter einem Joch gehen sollen (2Kor 6,14). Wenn wir eine falsche Wahl treffen und einen Ungläubigen heiraten, können wir die Situation nicht dadurch wieder geradebiegen, dass wir uns wieder scheiden lassen. Wir müssen unsere Gelübde halten! Sie wurden vor Gott gemacht (1Kor 7,10-16). In finanziellen Bereichen können wir auch falsche Entscheidungen treffen und uns nicht so einfach davonschleichen. Wenn wir uns zum Beispiel vertraglich verpflichtet haben, eine bestimmte Sache zu kaufen, müssen wir sie auch bezahlen, auch wenn uns nichts mehr an der Sache liegt! Vor Gott ist es genauso: Wir müssen die Suppe auslöffeln, die wir uns selbst eingebrockt haben – auch wenn es manchmal Jahre dauern kann, bis der Teller endlich leer ist! Also, aufgepasst: Unterzeichne heute keine „Friedensverträge“, die dir morgen leidtun.

Wegen ihres dummen Reinfalls auf die Tricks der Gibeoniter mussten die Israeliten schließlich sogar noch für die Gibeoniter kämpfen (Jos 10,6.7). Das heißt: Wenn wir uns vom Feind täuschen lassen, kann es sogar sein, dass wir für ihn kämpfen müssen! Mit einem Ungläubigen verheiratet zu sein, kann evtl. bedeuten, ein ganzes Leben wenig Frucht für Christus bringen zu können, während wir der Sache Christi viel besser hätten dienen können, wenn wir uns mit einem Gläubigen verheiratet hätten und wenn Christus der Mittelpunkt unserer Ehe gewesen wäre. Viel Energie geht dadurch verloren, dass wir falsche Verbindungen und Verträge eingegangen sind und wir uns in unnötigem Ärger und Problemen verheddern – finanziell, sozial etc.

Trotzdem Gnade

Wie auch immer, wir sehen hier aber auch die Gnade Gottes am Werk, wie Er auf beiden Seiten zum Segen wirkt. Obwohl Israel für alle Zeiten mit den Konsequenzen ihres tölpelhaften Fehlers leben muss, machte Gott doch das Beste zum Segen Israels daraus, um seinen Gesamtplan für Israel schlussendlich eben doch durchzuführen. Nicht nur dass Gott seinem Volk vergab, als Josua und die israelitische Armee die Gibeoniter verteidigen mussten, auch stand Gott ihnen mit einem der größten Wunder in der Bibel bei. In Josua 10,13.14 lesen wir davon: „Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis das Volk sich an seinen Feinden gerächt hatte. Ist das nicht geschrieben im Buch Jaschar? Die Sonne blieb stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen, ungefähr einen ganzen Tag lang. Und es war kein Tag wie dieser, weder vorher noch danach, dass der HERR so auf die Stimme eines Menschen gehört hätte; denn der HERR kämpfte für Israel.“ Weiterhin lesen wir, dass die Gibeoniter zu Wasserträgern und Holzhauern gemacht wurden (Jos 9,21.23.27), das heißt, dass sie Hilfsdienste für die Leviten am Zelt der Versammlung verrichteten. Auf diese Art und Weise konnten die heidnischen Gibeoniter den jüdischen Gottesdienst direkt mitverfolgen und auf diese Weise den wahren Gott erleben. Das zeigt uns die unbeschreibliche Gnade Gottes den Gibeonitern gegenüber: Nicht nur erfuhren sie dadurch Gottes Gnade, dass sie die Eroberung Kanaans durch die Israeliten überleben konnten, sondern sie wurden durch den Tempeldienst auch in direkten Kontakt mit Gott gebracht. Wenn wir uns die Geschichte Gottes mit Israel ansehen, erkennen wir noch mehr von Gottes gnädigem Handeln an den Gibeonitern. Jischmaja, einer der von David besonders geehrten Helden, war ein Gibeoniter (1Chr 12,4). Als die Israeliten von der babylonischen Gefangenschaft zurückkehrte und die Mauer unter Nehemias Leitung wiederaufbauten, halfen die Gibeoniter ihnen fleißig dabei (Neh 3).

Auch in unserem Leben wirkt die Gnade Gottes weiterhin – selbst wenn wir Fehler machen. Wenn wir es zulassen, dass wir uns vom Feind übertölpeln lassen, mögen die Resultate sehr große und evtl. sogar tragische Auswirkungen haben. Das Ausmaß von Gottes Trauer und Mitleid mit uns, wenn wir uns so dumm verhalten, können wir uns wohl kaum vorstellen, aber selbst unsere dummen, unreflektierten Entscheidungen kann Gott benutzen, um seine Pläne für unser Bestes umzusetzen. Sein letztendliches Ziel mit uns ist es jedoch, dass wir Jesus Christus immer ähnlicher werden (Röm 8,29)! Die traurigen Auswirkungen, die uns dann evtl. auch strafen, sind nicht sehr schön, aber wir dürfen wissen, dass wir uns trotzdem immer noch in der Gnade Gottes befinden. Das Beste für uns wäre es allerdings, wenn wir von vornherein wach und aufmerksam blieben und uns nicht täuschen ließen.


Originaltitel: „Dealing with Deception“
Quelle: www.growingchristians.org

Übersetzung: A. Schmidt

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