In eigener Sache
Fragen, die immer wieder an die Redaktion gestellt werden

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Leitvers: 1. Thessalonicher 5,21

1Thes 5,21: Prüfet aber alles, das Gute haltet fest. Von aller Art des Bösen haltet euch fern.

Einleitung

Es werden uns öfter Fragen gestellt, die wir hier einmal allgemein beantworten möchten. Es wundert uns natürlich nicht, dass wir einige Fragen immer wieder hören, da wir mit dieser Internetarbeit nicht nur Christen einer bestimmten Gruppe ansprechen (und auch nicht ansprechen möchten), sondern allgemein der Gemeinde (Versammlung) dienen möchten. Um es vorweg einmal ganz deutlich zu sagen: Wir werben für keine bestimmte Gruppe in der Christenheit, auch wenn wir selbst uns eng mit der sogenannten Brüderbewegung verbunden wissen. Dennoch heißt dies nicht zwingend, dass wir dort mit allem grundsätzlich einverstanden sind und Artikel veröffentlichen, um eine bestimmte Bewegung – oder gar einen bestimmten Zweig dieser Bewegung – zu fördern. Vielmehr geht es uns grundsätzlich um den ganzen Leib Christi, zu dem alle wiedergeborenen Christen gehören.

Keine Internetpräsenz einer bestimmten Gruppe

Wir sind davon überzeugt, dass die (Auf-)Gaben eines jeden Gliedes am Leibe Christi anders sind, dass jedoch alle Gaben zur Auferbauung und zum Wachstum des ganzen Leibes geschenkt sind – egal, in welcher Gruppe von Christen sich jemand befindet. Deshalb möchten wir weder die Internetpräsenz einer bestimmten Gruppe von Gläubigen vertreten noch glauben wir, dass es Gaben nur in einer bestimmten Christengruppe gegeben hat oder gibt.

Übersetzungen von Artikeln aus den vergangenen Jahrhunderten

Viele Glaubensmänner aus den vergangenen Jahrhunderten haben uns eine reiche Fundgrube von äußerst wertvollen Artikeln hinterlassen, die wir nicht ungenutzt lassen wollen. Die Schwierigkeit ist dabei nur, dass diese Artikel oftmals in einem Stil geschrieben sind, der für viele heutige Leser sehr schwer verständlich ist, sowohl sprachlich als auch in der Art und Weise. Nun ist uns schon oft der Vorschlag gemacht worden, dass wir doch einfach die Gedanken in heutigem Deutsch selber niederschreiben sollten. Das machen wir auch manchmal, doch fehlt uns einfach die Zeit, dies grundsätzlich zu tun. Auch haben wir öfter eine sehr freie Übersetzung erstellt, mit Veränderung der Satz-/Absatzstrukturen bis zur Einfügung von erklärenden Sätzen. Diese Übersetzungen sind nicht genau, geben dafür aber u.E. die Gedanken des Schreibers doch verständlich wieder. Damit ist ein gewisses Risiko verbunden, nämlich die Gedanken des Autors auch einmal nicht getroffen zu haben. Einige Artikel haben wir auch in einer ziemlich rohen Übersetzung gelassen – um unsere Zeit dann lieber für andere Aufgaben zu verwenden –, wenn wir der Ansicht waren, dass sie vielleicht sowieso nur für einen kleineren Teil unserer Leserschaft interessant sind. Somit möchten wir uns hiermit für die manchmal zu Recht bemängelte Qualität der Übersetzung einiger Artikel entschuldigen.

Kritische Aussagen in bestimmten Artikeln

Kritische Aussagen in den veröffentlichten Artikeln über irgendwelche Lehren und Praktiken irgendeiner Christengruppe bedeuten keinesfalls, dass wir uns über diese Christen stellen wollen oder dass wir irgendetwas schlechtmachen wollen. Im Gegenteil ist es unser einziger Wunsch, zu helfen, indem wir auf bestimmte Gefahren aufmerksam machen wollen. Dabei sind wir uns durchaus bewusst, selbst auch nur stückweise zu erkennen.

Die Themenauswahl auf SoundWords

Was die Themenauswahl angeht, so bitten wir zu bedenken, dass sicherlich nicht jedes Thema für jede Gruppe von Christen gleich interessant und wichtig ist. Bei einem anonymen, aber sicherlich gemischten Internetpublikum ist es uns gar nicht anders möglich, als mal diese und mal jene Gruppe besonders zu berücksichtigen, und hierbei sind wir uns natürlich auch unserer eigenen Subjektivität bewusst.

Noch ein Hinweis zu den Artikeln zum Thema Sexualität:
Es ist uns klar, dass einigen Lesern die Präsentation dieses Themas zu offen, während sie anderen nicht klar genug ist. Einige halten eine solche Thematisierung überhaupt für verkehrt. Aufgrund der stark angestiegenen Zunahme von Problemen bei Christen gerade in diesem Bereich und dem Mangel an Information über die Gedanken Gottes zu diesem Thema in manchen christlichen Kreisen halten wir hilfreiche Artikel hierzu jedoch für dringend notwendig.

Falsche Rückschlüsse aus der Auswahl der Bibelausleger

Genauso wenig wie wir mit der Wiedergabe eines Artikels von F.W. Grant sagen wollen, dass wir auch seine Lehre über das Leben im Sohn teilen, stimmen wir mit der Wiedergabe eines Artikels von C.E. Stuart seiner Lehre über Sühnung oder Position des Gläubigen zu. Genauso wenig wie wir mit Wiedergabe von Artikeln von J.N. Darby alle seine praktischen Handlungsweisen (z.B. in der Ramsgate-Geschichte) gutheißen, geben wir mit einer Biographie über Georg Müller unsere Zustimmung zu seinem Verhalten in der Bethesda-Frage. Wenn wir auch manches von den exzellenten Bibelauslegungen von W. Kelly bringen, so bedeutet das noch lange nicht, dass wir seine Einstellung gegenüber W.W. Fereday für richtig halten. Mit der Aufnahme von Artikeln von J.B. Stoney wollen wir keineswegs den Mystizismus propagieren, sondern sie kann höchstens dazu dienen, aufzuzeigen, dass wir neben einer objektiven Darstellung der Wahrheit auch die subjektive Seite nicht vergessen dürfen. Die Aufnahme von Artikeln von H. Smith bedeutet nicht, dass wir auch seine Haltung gegenüber F.E. Raven teilen. Jedoch kennen wir keinen Schreiber jener Zeit, der so prägnant und gleichzeitig auch heute noch leicht verständlich das Wort ausgelegt hat. Die Angabe einiger Punkte, denen wir keine Zustimmung bei oben genannten Schreibern geben, bedeutet auch nicht, dass wir damit allen – oder auch nur einigen – anderen Lehren oder Handlungen grundsätzlich unsere Zustimmung erteilen. Ganz besonders bedeutet die Aufnahme eines Autors in unsere Autorenliste keinesfalls, dass wir damit auch den kirchlichen Weg dieses Autors empfehlen.

Es geht uns vor allem darum, ganz deutlich zwischen dem Inhalt eines Artikels und der Person, die den Artikel geschrieben hat, zu trennen.

Das Argument, mit der Aufnahme eines Artikels eines bestimmten Bruders würden wir möglicherweise unsere Leser verführen, bestimmte falsche Lehren oder Praktiken dieses Bruders nachzuahmen, möchten wir hiermit entschieden zurückweisen. Schließlich bedeutet die Aufnahme von Hohelied, Sprüche und Prediger in die Bibel auch nicht eine Empfehlung für Polygamie und Götzendienst (den Salomo am Ende seines Lebens praktizierte). Wir halten keinen unserer Leser für so dumm, z.B. seinen kirchlichen Weg nach dem des Autors eines Artikels zu wählen.

Von welchen Auslegern wir keine Schriften veröffentlichen würden

Der einzige prinzipielle Grund, den es für uns gibt, Artikel eines bestimmten Autor nicht zu veröffentlichen, ist, dass uns bekannt ist, dass dieser Autor böse Lehre vertritt, die die Person Christi und sein Werk oder die Fundamente des Glaubens angreift, oder dass wir Bedenken wegen seines moralischen Verhaltens haben. Eine Spezialfrage hierzu wird im nächsten Punkt behandelt.

Schriften von W.J. Ouweneel

Grundsätzlich haben wir von der Redaktion SoundWords die meisten Vorträge und Artikel dieses Bruders bis heute sehr geschätzt und haben zum Teil in früheren Zeiten selbst solche Vorträge in Deutschland besuchen dürfen. In den letzten Jahren hat Bruder W.J. Ouweneel in manchen Lehrfragen – und damit verbunden auch praktischen Verhaltensweisen des christlichen Lebens – eine geänderte Haltung eingenommen. Manche dieser Veränderungen begrüßen wir sehr, andere lehnen wir ab oder stehen ihnen kritisch gegenüber. Besonders verunsichert haben uns seine Einstellung und seine Kontakte zu dem nigerianischen Prediger und Heiler T.B. Joshua und seine Einstellung zum Umgang mit Homophilen.

In der Beurteilung von T.B. Joshua gehen die Meinungen von Christen sehr weit auseinander. Die einen sehen in ihm einen Mann, der aus einer okkulten (dämonischen) Quelle Wunder bewirkt, die anderen sehen ihn als Mann Gottes an, der diese Wunder durch den Heiligen Geist bewirkt. Jeder führt verschiedene scheinbar überzeugende Argumente für seine Einstellung an und verurteilt diejenigen, die anders denken. Solche, die T.B. Joshuas Gabe für okkult halten, sehen in einer Verbindung mit ihm eine Verbindung mit Dämonen. Solche, die seine Gabe als vom Heiligen Geist gewirkt erachten, glauben, dass die anderen in die Gefahr geraten, die Lästerung wider den Geist zu begehen, weil sie „offensichtliche“ Wirkungen des Geistes letztlich dem Satan zuschreiben.

Im Folgenden wollen wir nun auf einige Punkte eingehen, die uns bei W.J. Ouweneel besonders problematisch erscheinen:

Thema Inspiration

Bruder Ouweneel vertritt hier weiterhin die Überzeugung, dass es sich bei dem Urtext der Bibel um Gottes vollkommenes Wort handelt, das vollständig wahr ist. Allerdings hat er dabei in Bezug auf die Irrtumslosigkeit der Bibel Aussagen gemacht, die bei vielen zu Irritationen geführt haben und auch uns als sehr problematisch erscheinen. Ein vorsichtiges Abwägen scheinbar sich widersprechender Aussagen auf diesem Gebiet und ausführliche Diskussion innerhalb der Redaktion über dieses Thema lassen es jedoch nicht zu, in diesen Aussagen eine fundamental böse Lehre zu entdecken. Allerdings sehen wir ihn hier Grenzbereiche beschreiten, bei denen man u.E. nicht mehr sicher sein kann, sich noch auf gottgemäßem Boden zu befinden. Daher möchten wir hier die Warnung aussprechen, auf diesem Gebiet Spekulationen zu folgen, die bei manchem Zweifel an der Bibel hervorrufen können.

Die Historizität Adams

Bruder Ouweneel hat hier – u.E. leider – Theologen „in Schutz genommen“, die an dieser Historizität zweifeln (wie es z.B. auch Karl Barth tut). Allerdings hält er selber daran fest, wie er uns persönlich bestätigt hat.

Messianisches Judentum

Auch auf diesem Gebiet vertritt der Autor heutzutage neue Gedanken. So sieht er in den messianischen Juden von heute bereits einen Teil des prophetischen Überrestes Israel aus den prophetischen Schriften des Wortes Gottes. Zu diesem schwierigen Thema des messianischen Judentums nur kurz folgende Anmerkung: Unseres Erachtens gehören die Gläubigen vor der Entrückung, „vor der Drangsal“, alle zur Kirche – egal ob sie sich messianische Juden nennen oder nicht. Der gläubige Überrest der „Drangsal“ jedoch gehört nicht zur Kirche. Auch die besondere Stellung der messianischen Juden dem Gesetz gegenüber, die der Autor sehen will, können wir in der Schrift so nicht finden.

Nachtboek van de Ziel („Nachtbuch der Seele“)

Für viele deutsche Christen ist es eher schwer nachvollziehbar, dass jemand seine eigenen, sehr persönlichen Traumerfahrungen der Öffentlichkeit so präsentiert, wie Bruder Ouweneel es in seinem Buch Nachtboek van de Ziel („Nachtbuch der Seele“) getan hat. Nun sollten wir dabei einmal grundsätzlich bedenken, dass er Niederländer ist und dieses Buch ja (bisher) auch nur auf Niederländisch erschienen ist. Außerdem sollte es eigentlich jedem freigestellt sein, ob er andere an der Verarbeitung schmerzlicher Erfahrungen teilnehmen lässt oder nicht.

Auch dass er in diesem Buch bei der Traumdeutung Elemente von C.G. Jung benutzt, was viele nach seinen eigenen Aussagen über diesen Mann in früheren Publikationen nicht nachvollziehen können, ist für uns kein Grund, von daher das Buch im Grundsatz zu verurteilen. Selbst unter der Prämisse, dass C.G. Jung wirklich unter dämonischem Einfluss gestanden hat, bedeutet das unseres Erachtens noch nicht, dass alle seine Aussagen und „Erkenntnisse“ deswegen falsch, böse oder wertlos sind, so dass man auf keinen Fall irgendetwas davon verwerten dürfte.

Allerdings sehen wir ihn auch hier mit der Traumdeutung Grenzbereiche betreten, die u.E. Gefahren beinhalten. Das trifft auch auf spezielle Aussagen in diesem Buch besonders zu.

Geneest de Zieken („Heilt die Kranken“)

Dieses Buch, das der Autor im Jahr 2003 herausgebracht hat, befasst sich ausführlich mit dem Thema Heilung. Dabei kommt er zu dem Schluss (den viele Leser sicher nicht teilen werden), dass es diese Gabe heute noch gibt und dass bestimmte Leute sie auch ausüben.

Anhand der Heiligen Schrift lässt es sich nach unserer jetzigen Erkenntnis nicht ausschließen, dass es diese Gabe auch heute noch gibt. Es wäre durchaus denkbar, dass – wenn jemand das reine Wort Gottes bringt, ein vorbildliches Leben führt, viele zum Herrn führt und in seinem Dienst, vielleicht nur auf einem speziellen Dienstfeld, dann echte Heilungswunder geschehen – dies eine kraftvolle Bestätigung seines Dienstes sein kann. Die Problematik unserer Tage ist jedoch, festzustellen, ob das bei jemand wirklich so ist. In der Beurteilung dieser Punkte gehen die Meinungen vielfach stark auseinander. Ob die von Bruder Ouweneel im Buch angeführten Personen wirklich diese Gabe vom Herrn besitzen, können wir nicht beurteilen. Grundsätzlich erkennen wir bei einigen im Buch angeführten Personen Lehren und Praktiken, die – milde ausgedrückt – nicht schriftgemäß sind und teilweise nach früheren Aussagen des Autors selber auf böse Quellen hindeuten (so zum Beispiel bei Branham). Die Klassifizierung problematischer Personen (wie zum Beispiel Cho, Hinn und Joshua) unter „Männer Gottes“ scheint uns sehr bedenklich. Allerdings hat Bruder Ouweneel uns erklärt, dass dies in der 4. Auflage seines Buches geändert worden sei und der Ausdruck „Männer Gottes“ dort nicht mehr vorkomme. Unseres Erachtens besteht eine Hauptgefahr dieses Buches darin, dass es – um Heilung zu erlangen – die Option gestattet, sich selbst mit Personen zu verbinden, die mit fundamental Bösem oder im schlimmsten Fall sogar mit Dämonischem in Verbindung stehen, was sicher schwer völlig auszuschließen ist. Dabei möchten wir jedoch auch darauf hinweisen, dass der Besitz auch einer noch so beachtenswerten und auffallenden Gabe Gottes nicht davor schützt, in Irrlehre und moralisch Böses zu verfallen. Das bedeutet, dass selbst ein Gläubiger, der fundamental Bösem verfällt, trotzdem eine Gabe Gottes besitzen und ausüben kann. Mit unserem Artikel „Rezension: Heilt die Kranken (von W.J. Ouweneel)“ haben wir eine ausführliche Kritik dieses Buches veröffentlicht.

Wir wollen bei dieser Gelegenheit aber auch nicht verschweigen, dass wir es für wichtig halten, die in diesem Buch aufgezeigte Verbindung von Sünde, Bitterkeit, okkulten Bindungen und Krankheit einmal wieder neu ins Bewusstsein zu bringen, da dieser Aspekt unseres Erachtens vielen Christen heute nicht mehr bewusst zu sein scheint. Siehe hierzu auch den Artikel „Heilt die Kranken …!?“.

Seks in de Kerk („Sex in der Kirche“)

In seinem im Jahr 2006 in den Niederlanden erschienenen Buch Seks in de Kerk verurteilt Ouweneel einerseits homosexuelle Praktiken in der Gemeinde, andrerseits unterscheidet er aber zwischen Homosexualität und Homophilie. Auch wenn er – entgegen den Behauptungen einiger Personen – dauerhafte Homo-Ehen nicht als biblisch bezeichnet, so plädiert er doch dafür, ihnen einen Platz (mit bestimmten Einschränkungen) in der christlichen Gemeinde zu geben. Weiter meint Ouweneel, dass die von Gott im Alten Testament als Gräuelsünde verurteilte praktizierte Homosexualität sich auf kultische Handlungen im Heidentum bezogen habe und nicht so ohne weiteres zu verallgemeinern sei. Damit öffnet er u.E. die Tür für die Verbindung des Namens des Herrn mit der Ausübung von – wenn auch unter dem Mantel der Liebe betriebenen – Homosexualität. Siehe hierzu auch unseren Artikel „Homosexualität in der Gemeinde“. Mit unserem Artikel „Rezension: Sex in der Kirche (von W.J. Ouweneel)“ haben wir eine ausführliche Kritik dieses bisher nur im Niederländischen erschienenen Buches veröffentlicht.

Fazit

Insgesamt müssen wir sagen, dass wir manche Aussagen, Praktiken und theologischen Kontakte Bruder Ouweneels für sehr fragwürdig halten, und ganz besonders der letzte Punkt bringt uns nun dazu, auf eine Veröffentlichung von Artikeln der jüngeren Vergangenheit grundsätzlich zu verzichten. Den Schnittpunkt setzen wir dabei zur Vereinfachung auf das Jahr 2000. Bei den sehr wenigen Ausnahmen von Artikeln späteren Datums, die bereits auf der Homepage veröffentlicht sind, schreiben wir den Jahrgang unterhalb des Artikels dazu. Es war von Anfang an eines unserer Prinzipien für diese Internetarbeit, alles zu prüfen und das nach unserem Erkenntnisstand Gute zu behalten und uns von aller Art des Bösen fernzuhalten. Deshalb möchten wir das durchaus Gute von Bruder Ouweneel veröffentlichen – und in den Artikeln/Büchern, die vor dem Jahr 2000 geschrieben wurden, können wir die oben beschriebenen Ideen bisher nicht entdecken –, aber auch vor Dingen warnen, die wir als böse oder wenigstens gefährlich ansehen.

Buchrezensionen

Die Aufnahme von Buchrezensionen bedeutet weder, dass die Redaktion mit dem Urteil des Rezensenten übereinstimmt noch dass sie überhaupt das Buch gelesen hat. Die Aufnahme einer solchen Rezension soll allein zur Unterstützung beim kritischen Lesen eines Buches beitragen.

Der kirchliche Weg eines Christen

Sollte jemand im Zweifel sein über den richtigen kirchlichen Weg, den er geht, so denken wir, dass wir genügend Artikel auf unserer Website haben, die ihm dabei Hilfestellung geben, diesen Weg in der Schrift zu finden. Sodann sind wir in solchen Fällen auch immer zu einem persönlichen Gespräch bereit. Die Definition irgendwelcher Christengruppen oder Adressen sollte hier immer an letzter Stelle kommen. Sicherlich wäre es einfacher, wenn wir durch eine Auswahl von Autoren nur den Weg einer bestimmten Christengruppe vorgeben würden. Diesen Gedanken müssen wir jedoch als sektiererisch und fleischlich verwerfen. Als die Jünger den Herrn fragen, wo sie Ihm das Passah bereiten sollten, gibt Er ihnen Anweisung, dass ihnen ein Mann begegnen würde, der einen Krug Wasser trägt, und dass sie diesem Mann folgen und ihn dann bestimmte Dinge fragen sollten. Da lag es den Jüngern bestimmt auch auf der Zunge, zu sagen: Herr, mach es uns nicht so schwer, das verwirrt uns nur; sag uns Straße, Hausnummer und Etage, das ist viel einfacher. – Doch der Weg des Glaubens ist nie einfach. Es geht nicht anders, als sich durch den Heiligen Geist den Weg in der Schrift (Wasserkrug) zeigen zu lassen. Hierbei gilt auch für jeden, der vielleicht vor etlichen Jahren einmal einen solchen Weg gegangen ist, sich immer wieder zu prüfen, ob dieser Weg auch heute immer noch der ist, den der Herr von uns zu gehen wünscht, denn leider haben 6000 Jahre Menschheitsgeschichte, 2000 Jahre Kirchengeschichte und 180 Jahre „Brüder“-Geschichte nur zu deutlich gezeigt, dass der Mensch alles, was er geschenkt bekommen hat, im Laufe der Zeit verdorben hat.

Lesermeinungen und Fragen

Da wir, die SoundWords-Redakteure, berufstätig sind, kommt es leider öfter vor, dass wir Fragen und Lesermeinungen nicht sofort beantworten können und dass sich für manche deshalb die Frage stellt, ob wir die E-Mail vielleicht nicht bekommen haben oder ob wir die Frage überhaupt beantworten werden. Wir möchten hiermit um Geduld bitten. Grundsätzlich ist es unsere Regel, alle Fragen und Lesermeinungen (mit E-Mail-Adresse) zu beantworten. Aus oben angegebenem Grund kann sich das allerdings verzögern. Sollte jemand nach einigen Wochen immer noch keine Antwort haben, dann möge er uns bitte noch einmal schreiben. Auch bei uns geht bei der Fülle an Arbeit auch schon mal etwas durch. Vielen Dank für euer Verständnis.

Offen für konstruktive Kritik

Wir möchten immer offen sein, um auf der sachlichen Ebene durch Lesermeinungen angesprochene Probleme zu überdenken. Argumente, wir würden „Verwirrung stiften“ und der Leser würde durch diese Seite „verunsichert“, zählen natürlich nicht. In gewisser Weise haben Worte zu ihrer Zeit geredet (wobei wir das nicht automatisch für uns in Anspruch nehmen!) immer für Verwirrung und Verunsicherung gesorgt. Das kann man in der Kirchengeschichte immer wieder entdecken (wobei wir allerdings nicht daran interessiert sind, in die Kirchengeschichte einzugehen, sondern wir möchten zu dem Einzelnen sprechen, der dem Herrn Jesus wichtig ist). So möchten wir auch manchmal in gewisser Weise herausfordern und aufwecken, um Standpunkte noch einmal neu zu überdenken und anhand der Schrift zu hinterfragen.

Die SoundWords-Redaktion

Letzte Aktualisierung: 12.01.2017

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Hinweis der Redaktion:

Die SoundWords-Redaktion ist für die Veröffentlichung des obenstehenden Artikels verantwortlich. Sie ist dadurch nicht notwendigerweise mit allen geäußerten Gedanken des Autors einverstanden (ausgenommen natürlich Artikel der Redaktion) noch möchte sie auf alle Gedanken und Praktiken verweisen, die der Autor an anderer Stelle vertritt. „Prüfet aber alles, das Gute haltet fest“ (1Thes 5,21). – Siehe auch „In eigener Sache ...