Die Sprüche – oder: Wie finde ich Weisheit?
Lebensweisheiten aus dem Buch der Sprüche

Stephan Isenberg

© SoundWords, online seit: 19.08.2016, aktualisiert: 05.09.2018

Einleitung

Das Buch der Sprüche enthält viele Lebensweisheiten, von denen wir uns einige wenige etwas näher ansehen wollen. Noch nie war es so einfach, sich über bestimmte Dinge Wissen anzueignen. Aber Wissen ist eben nicht Weisheit. Wissen wird erst zur Weisheit, wenn wir es in den Umständen unseres Lebens anzuwenden wissen.

Das Leben ist kompliziert

Das Leben ist oft sehr kompliziert, und es ist Weisheit nötig, um im Leben bestehen zu können. Von Salomo, dem König von Israel, heißt es: „Er war weiser als alle Menschen“ (1Kön 5,11). Er gibt uns seine vom Geist Gottes inspirierten Einsichten weiter. Er tut dies in den ersten neun Kapiteln als ein Vater, der mit seinem Sohn redet. Ab Kapitel 10 folgen Weisheitssprüche, die einer bestimmten Regel unterliegen. Jeder Vers ist ein kleines Gedicht mit zwei Regeln. Ab Kapitel 22,17 zitiert möglicherweise Salomo die „Worte der Weisen“ jener Tage (vgl. Spr 22,17). Kapitel 25 bis 29 ist eine Sammlung von Sprüchen Salomos, die von den Männern des Königs Hiskia zusammengetragen wurden (vgl. Spr 25,1). Zum Schluss hören wir noch in Kapitel 30 die Worte Agurs (Spr 30,1) und in Kapitel 31 die Worte Lemuels (Spr 31,1). Damit haben wir auch eine grobe Einteilung des Buches der Sprüche.

Die Kompliziertheit des Lebens löst Salomo auf einzigartige Weise auf, indem er Gegensätze einander gegenüberstellt, zum Beispiel das Gute dem Bösen, das Kluge dem Törichten, die Gehorsamen den Widerspenstigen und die Eifrigen den Faulen. Die Weisheit zeigt sich gerade dann, wenn wir das Gute, das Kluge, den Weg des Gehorsams und des Eifrigen vorziehen. Wie viele Entscheidungen müssen wir nicht täglich in unserem Leben treffen? Die Sprüche Salomos können uns dabei eine Hilfe sein.

In Israel gab es Priester und Propheten, aber eben auch „die Weisen“, die im Tagesgeschehen um Rat gefragt wurden (vgl. Jer 18,18; 8,8). Die Priester traten vor Gott für den Menschen ein, sie taten Fürbitte und brachten Opfer vor Gott. Die Propheten traten immer dann hervor, wenn der böse Zustand im Volk Gottes es nötig machte; sie sprachen oft sehr ernst und sehr scharf, ließen das Volk aber nie ohne Hoffnung. Sie sprachen ernst in die Gewissen derer, die den Herrn verließen, und ermunterten gleichzeitig all jene, die dem Herrn weiter treu bleiben wollten. Während die Priester und Propheten für die nicht ganz alltäglichen Aufgaben zuständig waren, sah das mit dem Dienst der Weisen doch anders aus. Sie sollten gerade im „Tagesgeschäft“ eine Hilfe sein, damit weise Entscheidungen getroffen wurden. Wohl denen, die geistliche und weise Christen kennen, die ihnen den Weg weisen können, um den Alltag auf gottesfürchtige Weise zu meistern. Jedenfalls sollte sich jeder wachsende Christ die Lebensweisheit des Königs Salomo zu eigen zu machen.

Die Botschaft des weisen Salomo ist: Übernimm Verantwortung in jedem Bereich deines Lebens. Übernimm Verantwortung, indem du Gott in alle Bereiche deines Lebens mit einbeziehst. Das ist es, was es heißt, in der „Furcht des Herrn“ voranzugehen.

Auf den Rat der Eltern hören

Der erste Rat geht an die junge Generation: „Höre, mein Sohn, die Unterweisung deines Vaters, und verlass nicht die Belehrung deiner Mutter! Denn sie werden ein anmutiger Kranz für dein Haupt und ein Geschmeide für deinen Hals sein“ (Spr 1,8.9). Dies gilt natürlich auch für Töchter! Besonders für junge Menschen ist vieles in der Welt noch sehr komplex und kompliziert, warum also nicht von der Weisheit der Altvorderen lernen? Nur „die Narren verachten Weisheit und Unterweisung“ (Spr 1,7).

Es ist erschreckend, wie wenig heutzutage biblische Unterweisung und Belehrung der Eltern oder allgemein der älteren Generation noch geschätzt wird. Ebenso erschreckend ist es, dass Eltern oft so wenig in der Lage sind, ihre Kinder zu gottesfürchtigen Personen zu erziehen. Wir leben in einer Zeit, die der Apostel Paulus mit den Worten beschreibt: „Denn die Menschen werden … den Eltern ungehorsam sein“ (2Tim 3,2), und: „Es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt“ (2Tim 4,3). Man hört lieber auf Lehrer, die einem nach dem Mund reden und einem angenehme Dinge ins Ohr blasen. Und diese Ermahnung gilt wohl nicht nur der jungen Generation, denn auch Mittvierziger können von der Lebensweisheit der Sechzig- und Siebzigjährigen (oder älter) profitieren. Auch Salomo spricht hier durchaus nicht zu einem Teenager. Der Verlauf der Sprüche macht klar, dass der Sohn bereits ein gestandener Mann war (vgl. Spr 5,15-20; 6,6; 22,6; 13,24).

Erwirb Weisheit

Es gibt Weisheit, die wir „zu Hause“, also „drinnen“, lernen können; aber es gibt auch Weisheit, die wir „draußen“ lernen können: „Die Weisheit schreit draußen“ (Spr 1,20). Der Umgang mit unseren Mitmenschen oder auch das Betrachten der Schöpfung hält manche Belehrung und Unterweisung für uns bereit. In der Wissenschaft spricht man von der Bionik (zusammengesetzt aus Biologie und Technik). Viele Industriebetriebe schauen genau hin, um etwas aus der Schöpfung zu lernen, damit sie anschließend Profit daraus schlagen können. Ebenso sollten auch wir es tun; zum Beispiel lernen wir von der Ameise, nicht faul zu sein. Es gibt Weisheit, die man sozusagen im Vorbeigehen erlernt; dann wiederum heißt es mehrfach: „Erwirb Weisheit“ (vgl. Spr 4,5.7; 15,32; 18,15; 19,8). Manche Lebensweisheiten müssen erworben werden. Um etwas zu kaufen oder zu erwerben, muss man vorher hart arbeiten.

Und so ist es auch mit der Weisheit: Wir müssen etwas dafür tun, um sie zu besitzen; wir müssen uns mit dem Wort Gottes beschäftigen, es studieren; wir besuchen Vorträge und Konferenzen; wir kaufen uns gute Bücher, die uns den Bibeltext auslegen und zur Heiligen Schrift hinführen. Das alles kostet Zeit und Geld und gibt es nicht zum Nulltarif. Suchst du Weisheit für dein Leben, dann musst du etwas investieren. Es heißt hier nicht, dass du um Weisheit beten sollst, sondern dass du sie erwerben musst. Natürlich ist das Beten um Weisheit ebenso wichtig (vgl. Jak 1,5).

Gesundheit und körperliche Fitness

Die Gesundheit und der Umgang mit dem eigenen Körper stehen bei den meisten Menschen hoch im Kurs. Auch der Weise Salomo hat dazu einige Lebensweisheiten parat: „Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte den HERRN und weiche vom Bösen: Es wird Heilung [= Gesundheit] sein für deinen Nabel und Erquickung für deine Gebeine“ (Spr 3,7.8). Der „Nabel“ steht für die weichen Teile des Körpers und die „Gebeine“ für die Knochen. Letztlich heißt das: Es wird zur Heilung oder, wie die Anmerkung sagt, „Gesundheit“ des ganzen Körpers beitragen, wenn wir in Gottesfurcht unseren Weg gehen und vom Bösen weichen. Dagegen sagen die Sprüche, dass ein Mensch, der oft zurechtgewiesen wird und seinen Nacken verhärtet, „plötzlich zerschmettert werden wird ohne Heilung“ (Spr 29,1).

Wenn man gesunden möchte, dann ist es nach dem weisen Salomo wichtig, dass ich mich „huldvoller Worte“ aussetze, sie sind „Süßes für die Seele und Gesundheit für das Gebein“ (Spr 16,24). „Die Zunge der Weisen ist Heilung“ (Spr 12,18). „Mein Sohn, höre aufmerksam auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Lass sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleisch“ (Spr 4,20-22). David klagt in Psalm 32,3.4: „Als ich schwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag. Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; verwandelt wurde mein Saft in Sommerdürre.“ – Sünden, die wir nicht bekennen wollen, werden sich auf das Wohlbefinden unseres Körpers auswirken.

Ein körperfeindliches Bild ist der Bibel fremd; dennoch ist die Bibel auch weit davon entfernt, ein Wohlfühlevangelium zu verkündigen. Im Neuen Testament heißt es: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer selbst seid?“ (1Kor 6,19). Es ist keine Weisheit, seinen Körper zu vernachlässigen. Wir sollten unseren Körper vor Gefahrenzonen schützen, ihn vor Missbrauch bewahren und aktiv etwas für sein Wohlbefinden tun. Wir können Gott durch unseren Körper ehren, wenn wir uns fernhalten von Nikotin, größeren Mengen Alkohol, zu viel Koffein oder anderen Drogen, die dem Körper offensichtlich mehr schaden als nützen. Paulus schreibt an die Philipper: „… nach meiner sehnlichen Erwartung und Hoffnung, dass ich in nichts werde zuschanden werden, sondern mit aller Freimütigkeit, wie allezeit, so auch jetzt Christus erhoben werden wird an meinem Leib, sei es durch Leben oder durch Tod“ (Phil 1,20), und an die Korinther: „Ihr seid um einen Preis erkauft worden; verherrlicht nun Gott in eurem Leib“ (1Kor 6,20). Zuvor sagte er: „Flieht die Hurerei! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber hurt, sündigt gegen seinen eigenen Leib“ (1Kor 6,18). Auch der weise König Salomo warnt seinen Sohn mehrfach vor der „fremden Frau“ und vor der Hurerei (Spr 2,16; 6,25-27; 7,21.22; 23,27). Wie gehen wir mit unserem Körper in Fragen der Sexualität um? Halten wir uns von jeder Hurerei fern, auch wenn sie in Form des Internets lockt?

Weiche vom Bösen

Das Weichen vom Bösen wird nicht nur Gesundheit für den Körper sein, wie wir oben gesehen haben – was an sich schon nachdenkenswert genug ist –, sondern es gehört zur Lebensweisheit, sich „von aller Art des Bösen fernzuhalten“ (vgl. 1Thes 5,22). Der weise Salomo gibt uns den Rat: „Wer mit Weisen umgeht, wird weise; aber wer sich zu Toren gesellt, dem wird es schlecht ergehen“ (Spr 13,20). Wer sind unsere Freunde? Halten wir uns gern im Kreise der Gläubigen auf? Wenn ja, sind es dann nur solche, die genauso weltlich und irdisch gesinnt sind wie wir selbst? Oder umgebe ich mich mit Menschen, die mich im Glauben weiter voranbringen, anstatt mir hinderlich im Weg zu stehen? Auch das Neue Testament unterstreicht den Rat von Salomo, wenn der Apostel Paulus den Korinthern schreibt: „Lasst euch nicht verführen: Böser Verkehr verdirbt gute Sitten“ (1Kor 15,33). Zudem sagt Salomo: „Geh weg von einem törichten Mann und bei wem du keine Lippen der Erkenntnis bemerkst“ (Spr 14,7), und: „Die Bahn der Aufrichtigen ist: vom Bösen weichen; wer seinen Weg bewahrt, behütet seine Seele“ (Spr 16,17).

Nichtigen Dingen nachjagen

Allerdings kommt das Böse auch in Form von nichtigen und nutzlosen Dingen auf uns zu, die uns unverfänglich erscheinen, uns aber von der wahren Gottesfurcht abbringen. Auch hier gilt es, zu weichen. Der König Salomo warnt in den Sprüchen zweimal: „Wer sein Land bebaut, wird mit Brot gesättigt werden; wer aber nichtigen Dingen nachjagt, ist unverständig“ (Spr 12,11), und: „Wer sein Land bebaut, wird mit Brot gesättigt werden; wer aber nichtigen Dingen nachjagt, wird mit Armut gesättigt werden“ (Spr 28,19).

Wenn wir nichtigen Dingen nachjagen, zeigen wir nur unseren Unverstand, und es wird uns auf lange Sicht in die Armut führen, entweder ganz buchstäblich oder in die geistliche Armut. Überall wird die Verflachung unseres Glaubens bejammert, aber wo liegen die Ursachen? Ist nicht gerade unsere Zeit dazu angetan, vielen nichtigen Dingen nachzujagen, die keinen Bestand haben und spätestens an der Schwelle zur Ewigkeit sich in Luft auflösen? Wie viel Zeit verbringen manche mit Computerspielen, Videoabenden, Kinobesuchen, facebook, WhatsApp-Gruppen oder sinnlosem Surfen im Internet. Willst du wirklich Weisheit lernen, dann höre auf damit, dich mit diesem Nonsens zu beschäftigen! Suche dir eine Aufgabe für den besten Herrn der Welt, der es wert ist, dass du für seine Sache lebst und, wenn es sein muss, auch dafür stirbst. „Und er ist für alle gestorben, damit die, die leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist“ (2Kor 5,15). Das Leben ist viel zu kurz, als dass wir es uns leisten könnten, es mit Clash of Clans, Minecraft oder anderen Nichtigkeiten zu verschwenden – auch hier gilt: Weiche vom Bösen und sei nicht töricht. Salomo warnt, es führt dich sonst zu Unverstand und Armut.

Das Vorbild des Herrn Jesus

In allen oben aufgeführten Punkten war der Herr Jesus das vollkommene Vorbild. Der weise Salomo hat Weisheit geredet; der Herr Jesus ist die Weisheit in Person, „in dem verborgen sind alle Schätze der Weisheit und [der] Erkenntnis“ (Kol 2,3). Obwohl Er die Weisheit in Person war und in diesem Sinn die Weisheit nie erwerben musste, so heißt es doch von Ihm: „Und Jesus nahm zu an Weisheit und an Größe und an Gunst bei Gott und Menschen“ (Lk 2,52). Er lernte von seinen Eltern, nahm Unterweisung an, stellte im Tempel Fragen und war seinen Eltern untertan (vgl. Lk 2,51). In seinem Körper konnte sich der Heilige Geist in einer Weise entfalten wie nie in einem Menschen zuvor: „Jesus, den von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging, wohltuend und alle heilend, die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm“ (Apg 10,38). Er ließ sich von nichts beherrschen, außer von dem Geist Gottes. Das Böse fand in Ihm keinen Anknüpfungspunkt, „denn der Fürst der Welt kommt und hat nichts in mir“ (Joh 14,30).

Der Schreiber des Hebräerbriefes stellt fest: „Denn ein solcher Hoherpriester geziemte uns auch: heilig, unschuldig, unbefleckt, abgesondert von den Sündern“ (Heb 7,26). Er kam dem Sünder so nah und blieb doch immer der Abgesonderte von den Sündern. Bei dem Herrn Jesus gab es kein Nachjagen nach nichtigen Dingen; wenn Er dennoch arm wurde, dann um unseretwillen (2Kor 8,9). Jede Tätigkeit geschah auf Anweisung des Vaters. Er ging keinen Weg umsonst, sprach kein Wort zu viel und auch keins zu wenig; seine Gedanken gingen nicht weiter als sein Mund (Ps 17,3). Seine Speise war es, den Willen dessen zu tun, der Ihn gesandt hatte (Joh 4,34). Er ist das vollkommene Vorbild, Er hat uns ein Beispiel hinterlassen: „Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt“ (1Pet 2,21).

Behüte dein Herz

Wir haben jetzt einige wenige Beispiele aus dem Buch der Sprüche vor uns gehabt und vielleicht hat dich der Heilige Geist bei dem einen oder anderen Punkt angesprochen. Vielleicht hast du den gutgemeinten Rat deiner Eltern immer in den Wind geschlagen, hast noch gar nicht bedacht, dass Weisheit auch erworben werden muss, oder du hast gespürt, dass du bei dem Thema Gesundheit etwas ändern musst. Vielleicht ist dir bewusst geworden, dass du Kontakte unterhältst, die nicht gut für dich sind, von denen du dich trennen musst, oder du hast Dinge entdeckt, die auf der Waage der Ewigkeit nicht standhalten, aber einen großen Teil deiner Lebenszeit in Anspruch nehmen. Ergreife dann die Initiative, lass es nicht unentschieden liegen und betäube nicht das sanfte Werben des Heiligen Geistes.

Der weise Salomo fordert dich eindringlich auf: „Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens“ (Spr 4,23). Pass auf, was du in dein Herz hineinlässt und was aus deinem Herz herauskommt. Wenn du dein Herz behütest, können die Folgen nur segensreich sein. Dein Mund wird wissen, was er sagen soll; deine Lippen werden nichts Verkehrtes reden; dein Auge wird einfältig auf den Herrn gerichtet sein und dein Fuß wird nicht vom geraden Weg abbiegen. Das ist die Verheißung für solche, die ihr Herz behüten, denn der obige Vers geht weiter: „Tu von dir die Verkehrtheit des Mundes, und die Verdrehtheit der Lippen entferne von dir. Lass deine Augen geradeaus blicken und deine Wimpern gerade vor dich hinschauen. Ebne die Bahn deines Fußes, und alle deine Wege seien gerade; biege nicht ab zur Rechten noch zur Linken, wende deinen Fuß ab vom Bösen“ (Spr 4,24-26). Das wird der Weg der Weisheit sein!

Weitere Artikel des Autors Stephan Isenberg (74)


Hinweis der Redaktion:

Die SoundWords-Redaktion ist für die Veröffentlichung des obenstehenden Artikels verantwortlich. Sie ist dadurch nicht notwendigerweise mit allen geäußerten Gedanken des Autors einverstanden (ausgenommen natürlich Artikel der Redaktion) noch möchte sie auf alle Gedanken und Praktiken verweisen, die der Autor an anderer Stelle vertritt. „Prüfet aber alles, das Gute haltet fest“ (1Thes 5,21). – Siehe auch „In eigener Sache ...