Nützliche Dinge, die junge Christen wissen sollten

© SoundWords, online seit: 25.01.2009, aktualisiert: 15.06.2018

1. Sich des Heils gewiss werden

Die einzige Grundlage ist das Wort Gottes; folglich ist es gut, einen Vers zu haben, der die Errettung versichert, wie Johannes 1,12; 3,16; 5,24. Das wird euch von Zweifeln befreien. Der Satan musste fliehen, als der Herr Jesus Christus ihm mit „Es steht geschrieben“ antwortete (Lk 4,12).

2. Den Herrn bekennen

„Wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du errettet werden“ (Röm 10,9). „Denn wer irgend sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommt in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel“ (Lk 9,26).

3. Beten

Pflegt den Geist des Gebetes. Oftmals musste sich der Herr bewusst zurückziehen, und der Gläubige, der im Dienst des Herrn gebraucht werden möchte, wird das Gleiche tun müssen. Wenn Er sagt, dass kein Sperling fallen kann, ohne dass der Vater es weiß, und dass alle eure Haare gezählt sind (Mt 10,29.30), dann zeigt Er damit, dass Er über alles, was in unserem Leben passiert, auf dem Laufenden ist. Es ist eine Hilfe und eine geistliche Stärkung, ein Büchlein zu führen, das Datum zu notieren, wann die Bitten dem Herrn dargebracht wurden, und nachher, wann sie beantwortet wurden.

4. Lernen

„Befleißige dich, dich selbst Gott bewährt darzustellen als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt“ (2Tim 2,15). In erster Linie, habt eine gute Bibelkenntnis, vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung. Die Bibel ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Studiert sie nach Themen. Eine Bibelkonkordanz ist eine sehr große Hilfe für ein solches Studium. Erinnert euch daran, dass die Worte dieses Buches aus dem Munde Gottes selbst kommen und sich an uns wenden.

5. Als Freunde nur wahre Christen suchen

„Seid nicht in einem ungleichen Joch mit Ungläubigen“ (2Kor 6,14). Ich kann diese Worte nicht genug betonen. Sei es im sozialen oder geschäftlichen Bereich oder im Eheleben. Die Heilige Schrift sagt deutlich, dass Freundschaften mit Ungläubigen Feindschaft bei Gott bedeuten. „Wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft wider Gott ist? Wer nun irgend ein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar“ (Jak 4,4). [Anm. der Red.: Etwas anderes ist es natürlich, wenn jemand bewusst soziale Kontakte zu Ungläubigen pflegt, um sie zum Herrn zu führen. Freundschaft aber auf gleicher Ebene, bei der man Freude miteinander haben möchte, wird hingegen „Feindschaft bei Gott“ genannt.]

6. Die Ehe

Wenn jemand gläubig wird, nachdem er geheiratet hat, kann im Herrn hoffen, dass sich auch der Partner bekehrt. Aber ich habe keinen einzigen Fall kennengelernt (es mag ihn gegeben haben), wo jemand, der gläubig war, sich mit einem Ungläubigen verheiratet hat und der ungläubige Partner sich dann bekehrt hätte. Man kann nicht dem Wort Gottes ungehorsam sein und dann die Segnung erwarten.

7. Sich von aller Art des Bösen fernhalten (1Thes 5,22)

Vermeidet behutsam die verborgenen und privaten Sünden, die Laster und die Irreführungen. Schaut euch die verbotenen Dinge nicht einmal an, schließt die Augen und gebt den Dingen, die Gott verabscheut, weder Raum noch Gehör. Lest nie Schundliteratur und nehmt nicht teil an zweifelhaften Unterhaltungen. Andernfalls werdet ihr bald die Lust am Wort Gottes verlieren. Vermeidet um jeden Preis auch den kleinsten Ansatz von Verunreinigung (siehe 1Mo 39,9).

8. Zuletzt

Habt immer die glorreiche Hoffnung der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus gegenwärtig und die Worte aus 1. Thessalonicher 5,23, dass „euer ganzer Geist und Seele und Leib tadellos bewahrt werde bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus“.


Aus der Zeitschrift Gethsemani

Übersetzung: Hans Meier


Hinweis der Redaktion:

Die SoundWords-Redaktion ist für die Veröffentlichung des obenstehenden Artikels verantwortlich. Sie ist dadurch nicht notwendigerweise mit allen geäußerten Gedanken des Autors einverstanden (ausgenommen natürlich Artikel der Redaktion) noch möchte sie auf alle Gedanken und Praktiken verweisen, die der Autor an anderer Stelle vertritt. „Prüfet aber alles, das Gute haltet fest“ (1Thes 5,21). – Siehe auch „In eigener Sache ...