Allgemeine Versöhnung (5)

SoundWords

© Soundwords, online seit: 10.04.2017, aktualisiert: 20.11.2017

Lehrt die Bibel eine „allgemeine Versöhnung“?

Was bedeutet „allgemeine Versöhnung“? Nach dieser Lehre habe Christus nicht nur die Sünden der Gläubigen getragen, sondern auch die Sünden aller Menschen; viele nähmen das Angebot der Sündenvergebung jedoch nicht an und würden deshalb verlorengehen. Manchmal benutzt man für diesen Gedanken das Bild eines (gedeckten) Schecks, den Christus jedem Menschen überreicht habe, den aber nicht jeder Mensch einlöse. Die Anhänger der „allgemeinen Versöhnung“ sind nicht immer Allversöhner; sie glauben durchaus an die ewige Pein. Umgekehrt glauben aber alle Allversöhner zwangsweise auch an eine „allgemeine Versöhnung“, außer jene, die annehmen, man könne zum Heil etwas beitragen (obwohl sie es nie so ausdrücken würden!), indem man die Strafe für die eigene Schuld durch Gericht selbst trägt.

Die „allgemeine Versöhnung“ ist eine Vorstufe auf dem Weg zur Allversöhnung und hat ähnliche Konsequenzen. Im Sprachgebrauch und in der Verkündigung auch bibeltreuer Gemeinden ist das Thema „allgemeine Versöhnung“ sehr häufig zu finden, teilweise gefördert durch entsprechendes Liedgut. Man sagt, Christus habe alle Sünden aller Menschen auf sich genommen, und deswegen müsse keiner wegen seiner Sünden verlorengehen. Wenn jemand verlorengehe, dann nur wegen des eigenen Unglaubens; als Argument führt man Johannes 3,18[1] an. Aber Unglaube ist auch Sünde (Heb 3,12[2])! Hat Christus denn alle Sünden getragen minus einer Sünde, nämlich der Sünde des Unglaubens?

In seinen Sünden sterben?

Wir wollen der „allgemeinen Versöhnung“ anhand der Bibel nachgehen. Aber zuvor eine Frage: Wenn Christus wirklich die Sünden aller Menschen getragen hätte, warum sollten Menschen dann überhaupt noch gerichtet werden? Die Bibel sagt jedoch, dass es ein Endgericht der Ungläubigen geben wird.[3] In Offenbarung 20,12.13 heißt es, dass „die Toten … nach ihren Werken“ gerichtet werden. Das bedeutet also: Die Ungläubigen werden die Strafe für ihre Sünden selbst tragen müssen. Offensichtlich hat Christus ihre Sünden nicht getragen, denn sonst müssten sie nicht nach ihren Werken gerichtet werden! (Vgl. Röm 2,6; 2Kor 5,10; 11,15; Kol 3,5.6; Jud 15.) Und wer müsste noch in seinen Sünden sterben, wenn Christus die Sünden aller Menschen bereits getragen hätte? „Daher sagte ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben“ (Joh 8,24). Ist Gott unglaubwürdig?

Wenn Menschen dennoch gerichtet werden, obwohl Christus (nach der Lehre der allgemeinen Versöhnung) ihre Sünden getragen hat, dann würde Gott Sünden letztlich zweimal bestrafen: einmal an Christus, und zum andern müsste der ungläubige Mensch im Gericht selbst dafür büßen. Es ist jedoch ein Prinzip Gottes, dass Er auf Sünden, die schon gesühnt wurden, nicht mehr zurückkommt. Er holt sie nicht wieder hervor, sie wurden „in die Tiefen des Meeres“ geworfen, und Er hat sie so weit von sich entfernt, „so weit der Osten ist vom Westen“ (Mich 7,19; Ps 103,12; vgl. auch Heb 8,12; 9,12; 10,10; Jes 43,25). Wenn Gott den Gläubigen dennoch Sünden vorhielte, die Christus bereits gesühnt hat, wäre Er unglaubwürdig, und man könnte seinem Wort nicht trauen.

Müssen Gläubige die Strafe für ihre Schuld doch noch tragen?

Außerdem: Wenn Gott am Ende (entgegen der Verheißung in seinem Wort) Sünden, für die Christus am Kreuz die Strafe angeblich bereits getragen hat, den Ungläubigen doch wieder zur Last legt und sie noch einmal dafür straft – was macht den Gläubigen dann so sicher, dass er für seine Schuld nicht doch noch gestraft wird? Damit wäre Heilsgewissheit selbst für unsere Zeit im Himmel unmöglich. Wir könnten dann niemals sicher sein, dass Gott uns nicht doch irgendwann noch mal für unsere Sünden bestraft. – Sicher sind sich viele der Konsequenzen der Lehre der allgemeinen Versöhnung oft nicht bewusst, doch genau das sind die Konsequenzen, wenn diese Lehre zu Ende gedacht wird. Man mag eine allgemeine Versöhnung „human“ finden, aber es geht nicht um uns und um unsere Empfindungen, sondern um Gott.

Einige Korinther behaupteten, es gebe „keine Auferstehung der Toten“. Paulus führte ihnen die Konsequenzen dieses Gedankens vor Augen, indem er sie bis an den Abgrund ihrer Behauptung geleitete mit den Worten: „Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus Hoffnung haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen“ (1Kor 15,12-19). Möglicherweise wendeten die Korinther sogleich ein: Aber wir haben doch gar nicht behauptet, dass wir allein in diesem Leben auf Christus hoffen. – Nun, das ist richtig, aber Paulus führte sie dennoch bis an den Abgrund ihrer Behauptung, damit sie die Tiefe ihrer Torheit erkannten.

Manche Anhänger der allgemeinen Versöhnung oder der Allversöhnung mögen vielleicht einwenden: Vieles von dem, was hier steht, lehren wir so ja gar nicht. – Das mag sein. Sind sie sich aber dessen bewusst, dass ihre Lehre genau dahin führt?

W. Kelly schrieb:

Wenn der Herr die Sünden der ganzen Welt gesühnt hätte, so käme die ganze Welt auch in den Himmel! Wenn Er ihre Sünden in der gleichen Weise wie unsere Sünden getragen hätte, was hätte Gott dann noch an der Welt auszusetzen?[4]

Ist Christus nur für die Auserwählten gestorben?

Die Lehre des Calvinismus, Christus sei nur für die Auserwählten gestorben, zeigt das andere Extrem. Die Schrift sagt ganz klar: Christus ist für alle gestorben, Er hat das Lösegeld für alle Menschen gezahlt. Das Wort „alle“ kann nicht auf „alle Auserwählten“ beschränkt werden, wie die Calvinisten es tun. Die Heilige Schrift sagt sehr deutlich: „Denn die Liebe des Christus drängt uns, indem wir so geurteilt haben, dass einer für alle gestorben ist und somit alle gestorben sind. Und er ist für alle gestorben, damit die, die leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist“ (2Kor 5,14.15). Diese Stelle zeigt sehr klar, dass Christus tatsächlich für alle Menschen gestorben ist und nicht nur für eine auserwählte Gruppe.

Die Calvinisten grenzen die Reichweite des Versöhnungswerkes Christi ein, indem sie die Gültigkeit des Todes Christi auf einige Menschen beschränken, nämlich auf die „Auserwählten“. Wer hingegen der Lehre der allgemeinen Versöhnung anhängt, verfällt ins andere Extrem, indem er die Reichweite des Sündentragens am Kreuz zu weit fasst: Aus der Tatsache, dass Christus für alle Menschen gestorben ist, folgert er nämlich fälschlicherweise, dass Christus auch für die Sünden aller Menschen gestorben sei oder dass Er die Sünden aller Menschen am Kreuz getragen habe. Die Schrift drückt sich so nicht aus. Es ist gut, wenn wir bei dem bleiben, wie die Schrift es sagt. „Für alle gestorben“ bedeutet nicht, dass Christus auch für die Sünden aller Menschen gestorben ist. Das ist ein großer Unterschied.

Das in 2. Korinther 5,14.15 benutzte griechische Wort für „für“ [hyper] bedeutet: „im Hinblick auf, zum Vorteil von, zugunsten von“. Doch Christus ist nicht nur für alle Menschen gestorben, Er hat auch das Lösegeld im Hinblick auf alle Menschen bezahlt: „… Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld für [hyper] alle“ (1Tim 2,5.6). Das bedeutet: Jeder kann kommen, der Weg ist frei, der Mensch hat keine Entschuldigung, nicht zu kommen. Weil jeder kommen kann, richtet sich die Botschaft Gottes auch an jeden Menschen: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2Kor 5,20). Keiner kann sagen: Ich gehöre nicht zu den Erwählten, deshalb kann ich nicht kommen, deshalb gilt das Angebot der Erlösung nicht mir.

Dass Christus das Lösegeld für alle Menschen bezahlt hat, schließt allerdings nicht ein, dass Er damit auch die Sünden aller Menschen bezahlt hat. Wir sollten in diesem Punkt nicht weiter gehen als die Schrift. Es gibt keine einzige Bibelstelle, die sagt, dass Christus die Sünden aller Menschen getragen hätte. Wenn Christus tatsächlich die Sünden aller Menschen getragen hätte, so würden am Ende konsequenterweise alle Menschen versöhnt werden (was die Allversöhnung lehrt).[5]

Nachfolgend einige Bibelstellen, die dieses Thema betreffen:

Jes 53,12: Darum werde ich ihm Anteil geben an den Vielen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, dass er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und den Übertretern beigezählt worden ist; er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Übertreter Fürbitte getan.

Aus dem Zusammenhang geht hervor, dass „vieler“ die bekehrten Israeliten sind.

Mk 10,45: Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Mt 20,28: … so wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Mt 26,28: Denn dies ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. [S.a. Mk 14,24.]

Heb 9,28: So wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Mal denen, die ihn erwarten, ohne Sünde erscheinen zur Errettung.

1Pet 2,24: … der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben, durch dessen Striemen ihr heil geworden seid.

Aus dem Zusammenhang wird deutlich, dass „unsere Sünden“ in 1. Petrus 2,24 die Sünden derer sind, die geglaubt haben.[6]

Joh 1,29: Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde [Singular] der Welt wegnimmt!“

Beachten wir, dass es nicht heißt: „das die Sünden [Plural] der Welt wegnimmt“! Tatsächlich hat Christus durch sein Werk am Kreuz die Grundlage dafür gelegt, dass einmal das Problem der Sünde (Sünde als böses Prinzip) aus dem Kosmos weggetan werden kann.

1Joh 2,2: Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.

Es heißt im griechischen Grundtext nicht: „für die Sünden der ganzen Welt“! Zwar wird dies so von manchen Übersetzungen nahegelegt (indem übersetzt wird „die der ganzen Welt“), aber im Grundtext steht weder ein „die der“ noch „die Sünden der“. Hier meinten die Übersetzer wohl, zum besseren Verständnis etwas hinzufügen zu müssen; leider stiftet dieser Zusatz nur Verwirrung.

Joh 8,24: Daher sagte ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.

Wenn ein Mensch in seinen Sünden sterben kann, so kann Christus offensichtlich nicht für die Sünden aller Menschen gestorben sein.

Off 20,13: Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Werken.

Wenn Menschen nach ihren Werken gerichtet werden, hat Christus die Sünden dieser Menschen offensichtlich nicht getragen.

Liedgut

Zum Schluss dieses Kapitels noch ein Wort zum aktuellen Liedgut. In verschiedenen Gruppen, Kreisen und Gemeinden wird aus Liederbüchern gesungen, in denen unbiblische Gedanken in den Liedtexten zu finden sind. Hier soll nur kurz aufgezeigt werden, wie zum Beispiel die Lehre der „allgemeinen Versöhnung“ (dass Christus die Schuld/Sünden aller Menschen getragen habe) bereits in etlichen Liedern Fuß gefasst hat und dadurch unser Denken und unsere Überzeugungen beeinflusst. Wir unterstellen den Liederdichtern nicht, dass sie diese Lehre vorsätzlich verbreiten wollen; doch möglicherweise sind sie sich über die Tragweite der Aussage ihrer Texte nicht immer im Klaren.

Anhand einiger Liedtexte wollen wir beispielhaft aufzeigen, wie die Vorstellung einer allgemeinen Versöhnung fast unauffällig und von uns oft unbemerkt in unsere Köpfe hineintransportiert wird. Viele Lehren können nur deshalb Fuß fassen, weil die Lieder immer und immer wieder gesungen werden und sich durch die ständige Wiederholung in den Köpfen eine Überzeugung der gesungenen Inhalte einnistet. Eine lehrmäßige Betrachtung zu einem bestimmten Thema würden vielleicht nur wenige zur Hand nehmen, aber sie singen jeden Sonntag (und zu anderen Zeiten) Lieder, deren tiefe Bedeutung sie oft nicht gründlich überdacht haben. Das wird uns wohl allen schon so gegangen sein.

Wir finden die Lehre der „allgemeinen Versöhnung“ zum Beispiel in folgenden Liedern:

  • „Für mich gingst du nach Golgatha“ (Lied 519 aus Glaubenslieder, 2. Strophe): „Für mich trugst Du die Dornenkron’, / für mich warst Du von Gott verlassen. / Auf Dir lag alle Schuld der Welt, / auch meine Schuld, ich kann’s nicht fassen.“
  • „Jesus ist kommen“ (Lied 237 aus Glaubenslieder, 3. Strophe): Jesus ist kommen, ein Opfer für Sünden; / Sünden der ganzen Welt trägt dieses Lamm.
  • „Seht her, sein Knecht“ (Lied 338 aus Loben, 3. Strophe): Fürwahr, er trug die Missetat, die ganze Schuld der Welt.[7]

Gemeindeverantwortliche tun gut daran, die Lieder, die gesungen werden, auf ihren lehrmäßigen Gehalt und ihre biblische Richtigkeit zu untersuchen. Das ist durchaus keine Haarspalterei, sondern es gehört zu ihrer Verantwortung, dem Eindringen falscher Lehre einen Riegel vorzuschieben. Außerdem wollen wir auch nicht vergessen, dass wir den Vater „in Geist und Wahrheit“ (Joh 4,23.24) anbeten sollen. Das, was wir in der Anbetung dem Vater durch den Geist bringen möchten, sollte stets der im Wort Gottes offenbarten Wahrheit entsprechen. Gott, unser Vater, wird mit Unwissenheit sicher sehr viel Geduld haben, aber wie schade ist es, wenn wir uns über (fragwürdige) Aussagen von Texten keine Gedanken machen wollen, sondern über diese Dinge einfach oberflächlich hinweggehen nach dem Motto „Was soll es, es ist ja ansonsten ein schönes Lied, und ich habe es immer gern gesungen“. So eine innere Haltung lässt sich mit einer Anbetung „in Geist und Wahrheit“, von der unser Herr selbst spricht (vgl. Joh 4), nicht vereinbaren. Der Herr Jesus spricht über die rechte, gottgewollte Weise der Anbetung übrigens nicht mit dem Theologen Nikodemus, sondern mit einem Nichttheologen: mit der Sünderin vom Jakobsbrunnen. Diese Dinge sind also nicht (nur) etwas für theologisch Gebildete oder für Interessierte oder für Brüder von sechzig Jahren aufwärts, sondern sie gehen jeden Christen an, der den Vater ehrlich und aufrichtig anbeten möchte – denn geistlich zu sein ist nie eine Frage der Intelligenz oder Erfahrung!

 

Anmerkungen

[7] Auch andere Lieder lassen vermuten, dass die Liederdichter dieser Lehre anhängen beziehungsweise angehangen haben oder sich zumindest nicht über die Bedeutung ihrer Aussagen im Klaren sind beziehungsweise waren. Zum Beispiel: „Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha, / der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah, / das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld, / das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld“ (Lied 287 aus Glaubenslieder). In dem Lied „Sie banden Jesu Hände“ (Lied 29 aus Loben) heißt es: „Auf ihm lag alle Schuld“, und in dem Lied „Mein Verlangen, dich zu ehren“ heißt es: „Du hast jede Schuld beglichen und dabei auch an mich gedacht“ (Lied 341 aus Loben).

 

Anmerkungen

[1] „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“

[2] „Gebt acht, Brüder, dass nicht etwa in jemand von euch ein böses Herz des Unglaubens sei in dem Abfallen von dem lebendigen Gott.“

[3] Im Gegensatz zu den Ungläubigen kommen die Gläubigen nicht ins Gericht: „Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht“ (Joh 5,24).

[4] W. Kelly, Was von Anfang an war, Schwelm (Heijkoop-Verlag), S. 75-79. Siehe auch den Artikel „Starb Christus für die Sünden der ganzen Welt?“ von W. Kelly.

[6] Das Gesagte trifft auch auf „unser aller Ungerechtigkeit“ aus Jesaja 53,6 zu, ein Vers, der ebenfalls verwendet wird, um die Vorstellung der allgemeinen Versöhnung zu stützen: „Der HERR hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit.“

Weitere Artikel des Autors SoundWords (95)


Hinweis der Redaktion:

Die SoundWords-Redaktion ist für die Veröffentlichung des obenstehenden Artikels verantwortlich. Sie ist dadurch nicht notwendigerweise mit allen geäußerten Gedanken des Autors einverstanden (ausgenommen natürlich Artikel der Redaktion) noch möchte sie auf alle Gedanken und Praktiken verweisen, die der Autor an anderer Stelle vertritt. „Prüfet aber alles, das Gute haltet fest“ (1Thes 5,21). – Siehe auch „In eigener Sache ...