Stichwort: Calvin/Arminius

26 Ergebnisse
Allgemeine Versöhnung (5) (SoundWords)
Stichwörter: Allversöhnung; Versöhnung; Calvin/Arminius
Was bedeutet „allgemeine Versöhnung“? Nach dieser Lehre habe Christus nicht nur die Sünden der Gläubigen getragen, sondern auch die Sünden aller Menschen; viele nähmen das Angebot der Sündenvergebung jedoch ... mehrnicht an und würden deshalb verlorengehen. Manchmal benutzt man für diesen Gedanken das Bild eines (gedeckten) Schecks, den Christus jedem Menschen überreicht habe, den aber nicht jeder Mensch einlöse. Die Anhänger der „allgemeinen Versöhnung“ sind nicht immer Allversöhner; sie glauben durchaus an die ewige Pein. Umgekehrt glauben aber alle Allversöhner zwangsweise auch an eine „allgemeine Versöhnung“, außer jene, die annehmen, man könne zum Heil etwas beitragen (obwohl sie es nie so ausdrücken würden!), indem man die Strafe für die eigene Schuld durch Gericht selbst trägt. Die „allgemeine Versöhnung“ ist eine Vorstufe auf dem Weg zur Allversöhnung und hat ähnliche Konsequenzen. Im Sprachgebrauch und in der Verkündigung auch bibeltreuer Gemeinden ist das Thema „allgemeine Versöhnung“ sehr häufig zu finden, teilweise gefördert durch entsprechendes Liedgut. Man sagt, Christus habe alle Sünden aller Menschen auf sich genommen, und deswegen müsse keiner wegen seiner Sünden verlorengehen. Wenn jemand verlorengehe, dann nur wegen des eigenen Unglaubens ...
Auserwählung und der Ratschluss Gottes (C.H. Mackintosh)
Können in Wirklichkeit nicht alle Menschen glauben?
Bibelstellen: 3. Mose 16, Stichwörter: Auserwählung; Ratschluss Gottes; Souveränität; Doppelte Prädestination; Prädestination; Calvin/Arminius
Diese Stellen (siehe oben) geben ein klares und unzweideutiges Zeugnis von der göttlichen Gnade gegen alle, ohne irgendwelche Rücksicht auf die Verantwortlichkeit des Menschen oder die ewigen Ratschlüsse Gottes. Das Wort Gottes zeigt ... mehrklar, dass der Mensch verantwortlich ist und Gott unumschränkt handeln kann. ...
Auserwählung – wozu? (D. Schürmann)
Wurde der Christ persönlich vor Grundlegung der Welt auserwählt?
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Calvin/Arminius; Auserwählung; Prädestination; Sohnschaft; Kindschaft
Vielleicht gibt es für einen Gläubigen kaum etwas Höheres als die Dinge, die in diesem Artikel betrachtet werden sollen. Ist es nicht herrlich, zu wissen, dass der große Gott im Himmel, der mächtige Schöpfer aller ... mehrDinge, von Ewigkeit an „Gedanken des Friedens“ über dich und mich ganz persönlich gehabt hat? Als die Welten noch nicht da waren, als die Engel noch nicht geschaffen waren, als die Himmel noch nicht bestanden und die Erde nicht war, da hat Er an dich – wenn du auch ein Kind Gottes bist – und mich gedacht. Du glaubst nicht, dass diese Stelle das besagt? Lies trotzdem weiter, am Schluss werden wir auf bestimmte Gegenargumente eingehen.
Auserwählung, Vorherbestimmung und Vorkenntnis (A. Remmers)
Gottes ewiger Ratschluss
Bibelstellen: Römer 9, Stichwörter: Ratschluss Gottes; Souveränität; Prädestination; Calvin/Arminius; Auserwählung; Sohnschaft
Die biblischen Begriffe Vorkenntnis, Auserwählung und Vorbestimmung erinnern uns immer wieder daran, dass das Erlösungswerk des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha auf einen Plan Gottes zurückgeht, dessen Ursprung in der Ewigkeit liegt. ... mehrIn diesem ewigen Ratschluss kommt nicht nur die göttliche Allwissenheit dessen zum Ausdruck, der das Ende bereits am Anfang verkünden kann (Jes 46,10), sondern auch Sein bestimmter, unumstößlicher Wille (Apg 2,23; Eph 1,11) und Sein ewiger Vorsatz (Eph 3,11).
Auserwählung: Souveränität Gottes und Verantwortung des Menschen (H.-J. Ronsdorf)
Epheser 1,4.5
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Souveränität; Calvin/Arminius; Auserwählung
Der himmlische Reichtum konnte nicht geschenkt werden, ohne dass mit uns etwas geschah. Heilig und tadellos sind wir nicht von Geburt an. Nicht Gott musste sich verändern, wir hatten es nötig. Und so zeigen die folgenden Worte, was Gott ... mehrtat und was nötig war, um in eine Beziehung zu Ihm zu kommen, die einen Aufenthalt in seiner Gegenwart, d.h. in den himmlischen Örtern vor seinem Angesicht, ermöglicht. Es sind daher nicht die Segnungen, die hier jetzt genannt werden, sondern der Weg, die Bedingungen und Vorraussetzungen, diese zu erlangen. ...
Bedeutet Auserwählung, dass einige Menschen beim Heil übergangen werden? (D. Schürmann)
Doppelte Prädestination?
Bibelstellen: Römer 9, Stichwörter: Calvin/Arminius; Prädestination; Auserwählung
Wäre die Sünde nicht gewesen, hätte der Mensch ewig auf der Erde gelebt und nicht im Himmel. Und viele der nicht vor Grundlegung der Welt erwählten Menschen, werden auch einmal auf der Erde wohnen in alle Ewigkeit! Alle, die von ... mehrihrer Sünde erlöst sind und nicht von Ewigkeit auserwählt sind (z.B. die Gläubigen des Tausendjährigen Reiches), werden in Ewigkeit auf der neuen, gereinigten Erde wohnen, nicht im Himmel (Off 21,1-8). Daneben hat Gott eine bestimmte Gruppe (die Glieder der Gemeinde) auserwählt, alle himmlischen Segnungen zu empfangen und dort im Himmel ewig bei Ihm zu wohnen – sie werden die Hütte Gottes bei den übrigen erlösten Menschen sein.
Calvinismus / Arminianismus
Stichwörter: Calvin/Arminius
Der Ratschluss Gottes (H. Bouter)
Römer 8,28-30
Stichwörter: Auserwählung; Prädestination; Calvin/Arminius; Ratschluss Gottes; Gottes Plan
Gottes Plan der Erlösung umspannt alle Zeitalter, er reicht in der Tat von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er wird in aller Kürze in ein paar Bibelversen in Römer 8 entfaltet (Röm 8,28-30). Doch dieser Plan umschließt nicht alle ... mehrMenschen, sondern er zielt auf eine spezielle Menschengruppe, nämlich auf die, „die Gott lieben“. Wer sind diese? Sie sind sein Volk, Gottes eigene Kinder, geboren aus Ihm und Seinem Geist. Sie genießen das göttliche Versprechen, die göttliche Zusicherung „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind“ (Röm 8,28).
Der Wert des Todes Christi (J.N. Darby)
Was der Tod Christi bewirkt hat
Stichwörter: Calvin/Arminius; Tod Christi
Obwohl wir Sünder waren, hat Er uns doch jetzt versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um uns heilig und tadellos und unsträflich vor Gottes Augen hinzustellen (Kol 1,21.22). Als wir Feinde waren, wurden wir mit Gott ... mehrversöhnt durch den Tod seines Sohnes (Röm 5,10).
Der Wert des Todes Christi (2) (D. Schürmann)
Gott verändert seine Haltung der Welt gegenüber
Bibelstellen: 1. Mose 8, Stichwörter: Calvin/Arminius
... Und dann finden wir ab Vers 21, dass sich plötzlich die Haltung Gottes vollständig ändert. Obwohl das Herz des Menschen weiter böse ist („denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend ... mehran“), nicht anders als vor der Flut („alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag“; 1Mo 6,5), so will Er doch solch ein Gericht nicht mehr über die Menschen und die Erde bringen. Damals war sein Urteil gewesen: Ich will den Menschen vertilgen von der Erde. Hier aber sagt Er: Ich will es nicht mehr tun. Und Er gibt eine segensreiche Verheißung für die Zukunft, ja Er segnet selbst Noah und seine Söhne, macht dann auch einen Bund mit Noah. Was hat diese gewaltige Veränderung in Gottes Haltung hervorgebracht?
Der Wert des Todes Christi (8) (D. Schürmann)
Was ist die Grundlage unserer Rechtfertigung?
Stichwörter: Calvin/Arminius; Gesetzeserfüllung Christi; Rechtfertigung; Stellvertretung
In diesem Artikel soll ganz besonders auf die Frage eingegangen werden, ob unsere Rechtfertigung abhängig ist von dem Gehorsam Christi in der Erfüllung des Gesetzes, wie dies heute in einigen reformatorischen Kreisen gelehrt wird.
Die Auserwählung (Botschafter)
Die Auserwählung – eine Folge unseres Glaubens?
Bibelstellen: Epheser 1; Römer 8; Römer 9, Stichwörter: Auserwählung; Prädestination; Calvin/Arminius
Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, ist die Lehre von der Auserwählung eine unendlich trostreiche Kostbarkeit für den Christen. Er lernt daraus, dass seine ganze Glückseligkeit in der ewigen Liebe und den ewigen Absichten Gottes ... mehrbegründet liegt. Diese Erkenntnis löst ihn von sich selber und bringt ihn in eine engere Verbindung mit Gott. Sie stellt seine Füße auf einen festen, unerschütterlichen Boden; denn was ist sicherer als die ewige Liebe Gottes? Sie beseitigt alle Gedanken an eigenes Wirken und eigene Vortrefflichkeit; denn „es liegt nicht an dem Wollenden, noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott“ (Röm 9,16). Leider hat der Mensch diese herrliche Wahrheit missbraucht und sie als einen Stein des Anstoßes auf den Weg des verlorenen Sünders gelegt. Nichts steht mehr im Widerspruch zur Schrift und zur Absicht des Heiligen Geistes als diese mißbräuchliche Anwendung. Die Auserwählung ist eine Wahrheit, die in der Gemeinde Christi gelehrt werden soll, die aber für eine an die Welt gerichtete Predigt ungeeignet ist. Den verlorenen Sündern muss das Evangelium der Gnade Gottes in Christus verkündet werden; sie müssen an Christi statt gebeten werden, sich mit Gott versöhnen zu lassen. Wenn auch der Prediger des Evangeliums weiß, dass nur so viele glauben werden, als zum ewigen Leben verordnet sind, so darf er doch die Auserwählung nicht in seine Predigt einbeziehen. Tut er es, so schwächt er die Verkündigung der Gnade Gottes und das Gefühl der Verantwortlichkeit des Menschen bezüglich der Annahme des Evangeliums. Nie haben die Apostel so gehandelt. Sie predigten das Evangelium aller Kreatur; sie bewogen die Menschen zu glauben. In die christliche Wahrheit und mithin auch in die Auserwählung aber unterwiesen sie nur die, welche glaubten. Also geziemt es sich auch jetzt. Die Lehre von der Auserwählung ist im Innern des Hauses zur Stärkung und Tröstung der Gläubigen am Platz. Es ist der Teufel, der ihr einen Platz außerhalb des Hauses angewiesen hat zum Anstoß bekümmerter Seelen.
Die Errettung – möglich durch das Wirken des Menschen? (Botschafter)
Kann ein Gläubiger aus der Gnade fallen?
Bibelstellen: Johannes 3; Johannes 5; Epheser 2, Stichwörter: Calvin/Arminius; Errettung; Verlorengehen Gläubige
Nichts hat wohl die christliche Lehre mehr entstellt als der von vielen angenommene Lehrsatz, dass man aus der Gnade fallen könne. Wenn allerdings ein Mensch kraft seines eigenen Willens ein Kind Gottes werden könnte, so könnte er ... mehrauch im nächsten Augenblick kraft desselben Willens wieder ein Sklave Satans werden. Aber ebenso wenig wie ein Mensch durch die Wirkung seines eigenen Willens ein Kind Gottes werden kann, so kann auch kein Mensch das Verhältnis aufheben, welches Gott Selbst gegründet und aufgerichtet hat.
Doppelte Prädestination im Judasbrief? (W.J. Ouweneel)
Judas 4; Sprüche 16,4; 2. Petrus 2,1
Bibelstellen: Judas; Sprüche 16; 2. Petrus 2, Stichwörter: Souveränität; Doppelte Prädestination; Auserwählung; Prädestination; Calvin/Arminius
Es ist bemerkenswert, dass der Heilige Geist von diesen Menschen unmittelbar anschließend sagt, dass sie schon vorlängst zu diesem Gericht aufgezeichnet waren. Bevor also irgendeine Beschreibung dieser Menschen erfolgt, wird bereits ... mehrgesagt, dass das Gericht über sie feststeht. Calvin hat daraus abgeleitet, dass bestimmte Menschen bereits vor Grundlegung der Welt für ewig von Gott verworfen wurden, genauso wie andere für ewig auserwählt sind. Wenn das so wäre ...
Doppelte Prädestination im Römerbrief? (R. Brockhaus)
Römer 9,14-24
Bibelstellen: Römer 9, Stichwörter: Souveränität; Doppelte Prädestination; Auserwählung; Prädestination; Calvin/Arminius
Der Mensch, die fleischliche Vernunft, fragt allerdings: Wenn Gott von zwei gleich sündigen Menschen den einen errettet, den anderen verlorengehen lässt, handelt Er dann nicht ungerecht? Die Frage an und für sich beweist schon die ... mehrÜberhebung des menschlichen Herzens, indem sie für den Menschen das Recht in Anspruch nimmt, Gott beurteilen und richten zu können, anstatt sich von Ihm beurteilen zu lassen und sich Seinem Gericht zu unterwerfen. Es kann nicht anders sein: sobald ich die Unumschränktheit Gottes in Frage ziehe, werfe ich mich zum Beurteiler und Richter Gottes auf. Nicht Er richtet, sondern ich richte. Die natürliche Gesinnung des Menschen empört sich allerdings gegen eine Wahrheit, die gerade der göttlichen Natur entspringt, sich auf sie gründet. Ist Gott Gott, so muss Er souverän sein in all Seinem Tun. Jede Lehre, die Gottes unumschränkte Majestät leugnet oder Ihn als gleichgültig der Sünde und dem Elend des Menschen gegenüber hinstellen will, ist der Wahrheit entgegen und Gottes unwürdig. Gott ist Licht, und das Licht kann sich unmöglich mit der Finsternis im menschlichen Herzen vereinigen; Gott ist Liebe, und die Liebe ist frei, in Heiligkeit ihrer Natur nach zu handeln.
Du kannst Frieden und Heilsgewissheit haben! (C.H. Mackintosh)
2. Mose 12,13
Bibelstellen: 2. Mose 12, Stichwörter: Heilsgewissheit; Blut; Calvin/Arminius; Frieden mit Gott
Wenn ein Israelit über den Genuss seines Friedens befragt worden wäre, was würde er geantwortet haben? Würde er gesagt haben: Ich weiß, es gibt keinen anderen Ausweg für mich als das Blut des Lammes, und ich ... mehrweiß, dass dies ein göttlich vollkommener Weg ist; noch mehr, ich weiß, dass das Blut vergossen und an meine Türpfosten gesprengt worden ist; aber dessen ungeachtet fühle ich mich nicht ganz ruhig; ich bin nicht ganz gewiss, ob ich in Sicherheit bin. Ich fürchte, dass ich das Blut nicht so schätze wie ich sollte, noch den Gott meiner Väter liebe wie ich sollte? Würde das seine Antwort gewesen sein?
Folgen einer Überbetonung der Souveränität Gottes (S. Isenberg)
Bibelstellen: 1. Timotheus 2; 2. Petrus 3; Römer 9, Stichwörter: Souveränität; Auserwählung; Prädestination; Calvin/Arminius
Das Thema der Souveränität Gottes auf der einen Seite und der Verantwortung des Menschen auf der anderen Seite hat seit vielen Jahrhunderten die Christen erregt und zum Teil auch gespalten. Auch heute noch werden hier und da erbitterte ... mehrKämpfe gefochten – unter dem Banner, die Wahrheit Gottes hochzuhalten. Ob dieser Kampf durch die eine oder andere Seite wirklich gewonnen werden kann, bleibt dabei offen. Bei diesem Kampf will man beide Seiten einer Medaille oftmals gegeneinander ausspielen, weil man nur mit einem Denksystem zufrieden ist, wo alles menschlich logisch erklärbar ist. Wenn es um die Errettung des Menschen geht, dann meinen die einen, dass Gottes Auserwählung unabänderlich feststeht (was auch stimmt), sodass der Mensch dieser „unwiderstehlichen Gnade“ nicht ausweichen kann. Die anderen sehen den Menschen derart frei in seinen Entscheidungen, dass sie meinen, dass der Mensch es grundsätzlich selbst in der Hand hat, ob er gerettet wird oder nicht. Aber es gibt auch immer mehr Christen, die versuchen, einen Mittelweg zwischen beiden Extremen zu gehen und dabei mehr oder weniger demütig zu erkennen geben, dass Gottes Wege und Gedanken höher sind als die der Menschen (Jes 55,9)...
Gottes Souveränität bei der Erlösung des Menschen (R.A. Huebner)
Artikel: 14, Stichwörter: Auserwählung; Calvin/Arminius; Souveränität; Verantwortlichkeit
Hat der Mensch einen freien Willen? (S. Isenberg)
Stichwörter: Calvin/Arminius; Freier Wille
Diese Frage zu beantworten, ist sicher nicht leicht, und schon viele haben versucht, diese Frage zu beantworten. Deshalb dürfen wir heute sehr dankbar sein, dass sich schon so viele dieser Frage angenommen haben und uns eine Fülle von ... mehrGedanken zur Verfügung stehen. Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht vermutet, handelt es sich bei dieser Frage doch um ein schwerwiegendes Fundament unseres Glaubens ...
Hat Gott die Welt versöhnt? (D. Schürmann)
2. Korinther 5,19
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Calvin/Arminius; Versöhnung
Viele werden diese Frage mit Ja beantworten und verweisen dann auf 2. Korinther 5,19. Doch dann werden unterschiedliche Schlüsse daraus gezogen.Etwas pauschal ausgedrückt, kann man sagen: Die Allversöhner behaupten: Alle Menschen ... mehrwerden errettet! Die Calvinisten ziehen den Schluss: Mit „Welt“ ist hier die Welt der Gläubigen gemeint!Und die Arminianer lehren: Jeder Mensch ist bereits versöhnt, es sei denn, er entscheidet sich bewusst gegen Gott. Dann wird quasi die Versöhnung rückgängig oder unwirksam gemacht! Sehr unterschiedliche Schlussfolgerungen! Welche stimmt denn nun? Oder stimmt vielleicht keine der drei Schlussfolgerungen? Bleibt denn noch irgendeine Alternative übrig?
Heilsgewissheit (Geo Cutting)
Sicherheit, Gewissheit und Genuss
Stichwörter: Heilsgewissheit; Calvin/Arminius; Frieden mit Gott
Wir alle befinden uns auf der bedeutungsvollen Reise aus der Zeit in die Ewigkeit, und keiner von uns weiß, wie nahe er dem Ziel ist. Bald, vielleicht völlig unerwartet, kann unsere Reise zu Ende gehen. Da ist es doch der Mühe wert, ... mehrsich zu fragen, wo sie enden wird.
Trug Christus die Sünden aller Menschen? (R.A. Huebner)
Aspekte der Sühnung
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Sühnung; Calvin/Arminius; Stellvertretung
Dass Christus für alle gestorben ist, sagt uns die Schrift: „Denn die Liebe des Christus drängt uns, indem wir also geurteilt haben, dass einer für (wegen) alle gestorben ist und somit alle gestorben sind. Und er ist für ... mehralle gestorben, damit die, die leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden“ (2Kor 5,14.15). Damit soll nicht gesagt werden, dass Christus für die Sünden der Welt gestorben wäre. Die Schrift lehrt uns an keiner Stelle, dass Christus für die Sünden aller Menschen gestorben wäre oder eines jeden Sünde an seinem Leib am Kreuz getragen hätte. „Tod für alle“ ist nicht dasselbe wie der „Tod für die Sünden aller“.
Trug der Herr Jesus unsere Sünden bereits in seinem Leben? (S. Isenberg)
Was bedeuten die „Striemen“ in 1. Petrus 2,25 und Jesaja 53,5?
Bibelstellen: 1. Petrus 2; Jesaja 53, Stichwörter: Calvin/Arminius; Sühnung
Manche glauben, dass Christus die Sünden auch schon trug, als Er noch nicht am Kreuz hing. So haben sie auch ein spezielles Verständnis von den Striemen, von denen es weiter in Vers 25 heißt, dass wir durch sie heil geworden sind. ... mehrWoher bekam schließlich der Herr seine Striemen? Sicher von der Geißelung des Pilatus, so schlussfolgert man. Aber stimmt diese Auslegung bzw. Schlussfolgerung mit der Heiligen Schrift überein? Derselbe Petrus schreibt im zweiten Brief: „dass keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist“ (2Pet 2,20). Und in diesem Sinne wollen wir einige Schriftstellen untersuchen.
Was sind die Folgen der Wiedergeburt? (3) (C.H. Mackintosh)
1. Johannes 3,1-8; Römer 8,14-17
Bibelstellen: 1. Johannes 3; Römer 8, Stichwörter: Auserwählung; Prädestination; Calvin/Arminius
Es gibt viele – auch kluge Leute –, die, wenn sie ernstlich aufgefordert werden, das Evangelium der Gnade Gottes anzunehmen, mit der Antwort bereit sind: „Ich kann nicht glauben, wenn Gott mir nicht die Kraft dazu gibt; auch werde ... mehrich diese Kraft nicht erhalten, wenn ich nicht einer der Auserwählten bin. Wenn ich aber zu jener begünstigten Zahl gehöre, so muss ich errettet werden – wenn nicht, so kann ich nichts machen.“ Dies ist, wie gesagt eine durchaus einseitige Theologie; und nicht nur das, sondern auch die Schlüsse, die von dieser einen Seite gemacht werden, sind derart, dass sie zu dem absurden und höchst gefährlichen Glauben an ein unvermeidliches Schicksal hinführen, wodurch die Verantwortlichkeit des Menschen völlig vernichtet und die moralische Regierung Gottes ganz und gar verunehrt wird. Der Mensch geht sorglos seinem Verderben entgegen und Gott wird zum Urheber seines Unglaubens gemacht. Hier wird in der Tat noch Schimpf und Schande dem Unrecht hinzugefügt.
Wer wurde versöhnt? (Ch. Briem)
... Gott oder der Mensch – oder beide?
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Römer 11; Römer 5, Stichwörter: Calvin/Arminius; Versöhnung; Stellvertretung
Dadurch, dass Luther die Stelle in 2. Korinther 5,19 sehr mangelhaft wiedergegeben hat, ist sie oft zur Verteidigung verderblicher Irrtümer benützt worden, als wäre die ganze Welt schon versöhnt. – Wäre dies so, warum ... mehreigentlich noch die Ermahnung an die Menschen dieser Welt in Vers 20: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“? Sie sind eben nicht versöhnt! Deswegen gibt Gott in Seiner Gnade auch heute noch den Dienst der Versöhnung (2Kor 5,18).