Mein Geliebtestes!
Ein zum Tode Verurteilter nimmt Abschied von seiner Frau

Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort

© H. Graf von Lehndorff-Steinort, online seit: 01.01.2001, aktualisiert: 06.08.2018

Der letzte Brief von Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort an seine Frau – geschrieben mit gefesselten Händen am 3. September 1944, am Vorabend seiner Hinrichtung.

Einleitung von M. Gundlach (erschienen in der Family 3/00)

Meine erste Begegnung mit dem letzten Brief von Heinrich Lehndorff liegt fast zehn Jahre zurück. Ich hatte in einem Antiquariat ein Buch erstanden, in dem Briefe und andere Dokumente von Widerstandskämpfern gesammelt waren. Ein Schatz für einen Büchernarren wie mich. Du hast mich   heimgesucht bei Nacht lautete der Titel der abgegriffenen Schwarte aus den Fünfzigern. Für mich zunächst eine historische Quellensammlung. „Widerstand im Dritten Reich“ war eines meiner Spezialthemen als angehender Geschichtslehrer. Schnell aber wurde der Aspekt der Verwertbarkeit für die Schule verdrängt durch ganz andere, grundlegend persönliche Fragen: Was treibt Menschen dazu, ihr Leben zu riskieren? Was empfinden sie in ihren letzten Tagen? An was halten sie fest in der Stunde ihres Todes? Wer hält sie fest? Wie erleben sie Gott – wenn überhaupt? Viele der Texte wurden mir zu tief gehenden Begegnungen und bewegenden Momenten. Am stärksten getroffen hat mich der letzte Brief von Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort. Wäre er nicht ein Jugendfreund der Gräfin Dönhoff gewesen, die gelegentlich über ihn schrieb – vielleicht wäre er inzwischen völlig vergessen.

Aufgewachsen ist Lehndorff im ostpreußischen Steinort, dem Gut, das seit 1420 Familienbesitz war – bis zur Beschlagnahmung durch die Nazis 1944. Seine Eltern und Erzieher lassen ihm viel Freiheit, fordern jedoch schon früh von ihm, Verantwortung zu übernehmen: „Wenn Flurschaden entstand, weil beim Indianerspiel mit der gesamten Dorfjugend das Zubehör der Leiterwagen zum Lagerbau verwendet worden war …, dann gingen alle straffrei aus, nur wir nicht. Wir und niemand anderer hatten kollektive Dummheiten zu verantworten“, beschreibt Marion Gräfin Dönhoff ihre gemeinsame Kindheit mit „Heini“. Dieses Verantwortungsbewusstsein empfinden die Lehndorff-Brüder auch für ihr Vaterland. Noch vor Kriegsbeginn hat Heinrichs jüngerer Bruder Kontakt zur Widerstandsbewegung, fällt aber 1941 in Russland. Für Heinrich Lehndorff, einen eher unpolitischen Menschen, ist der Tod seines Bruders letzter Anstoß, sich aktiv am Widerstand gegen Hitler und die Nationalsozialisten zu beteiligen. So wird er in den nächsten Jahren zu einem der wichtigsten Verbindungsmänner zum Hitler-Attentäter Stauffenberg. Nach dessen misslungenem Anschlag auf Hitler am 20. Juli 1944 gehört Lehndorff zu den wenigen Verschwörern, die flüchten. Nach einigen Tagen stellt er sich jedoch, flüchtet aber noch ein weiteres Mal, ehe er endgültig inhaftiert wird. Am 4. September endet sein Leben am Galgen von Plötzensee (siehe Bild).

Vor wenigen Wochen las ich Lehndorffs letzten Brief aus dem Gefängnis wieder. Und mehr noch als bei unserer Erst-„Begegnung“ ging mir die Wucht des Geschehens nahe. Wahrscheinlich wurde die persönliche Betroffenheit dadurch gesteigert, dass Lehndorff mir in manchem inzwischen näher gekommen ist: Er war zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung Mitte 30, hatte kleine Kinder und war – genau wie ich – sieben Jahre lang mit einer Frau verheiratet, die er über alles liebte. So ähnlich waren einige unserer äußeren Lebensbedingungen, und doch ist die Welt, in der er lebte, für mich fast unvorstellbar – Geschichte eben. Aber gerade diese Mischung aus Nähe und Fremde warfen für mich die Fragen auf, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen: Was hättest du getan? Würdest du dein Leben, würdest du die Jahre mit deiner Frau und deinen Kindern zurücklassen, nur um das Richtige zu tun? Und was würdest du deiner Frau schreiben, wenn du wüsstest, dass du morgen am Galgen hängst?

Ich kenne kein anderes Schriftstück, in dem die Nähe von Trauer und Hoffnung, von gleichzeitiger Verzweiflung und Liebe intensiver konzentriert ist als in diesem Brief. Heinrich Lehndorff schrieb ihn am 3. September, dem Vorabend seiner Verurteilung und Hinrichtung, mit gefesselten Händen.

 

Der letzte Brief von Heinrich Graf v. Lehndorrf-Steinort

Mein Geliebtestes auf der Welt …

Dieses wird wohl der letzte Brief sein, den Du auf dieser Welt von mir bekommst. Obwohl meine Gedanken seit unserer Trennung Tag und Nacht um Dich kreisen und mein Herz Bände füllen könnte, fallt es mir doch schwer, diesen Brief zu schreiben. Ich befürchte mit allem Deinem armen geprüften Herzen nur neue Last aufzubürden. Trotzdem – Du Engel – sollst Du alles wissen und erfahren, wie ich die letzten Wochen gelebt, gedacht und gefühlt habe. Bestimmt stellt man sich, ohne selbst so etwas erlebt zu haben, alles viel schlimmer vor, als es ist, wenn die Dinge Tatsache geworden sind und es ein Ausweichen nicht mehr gibt. Meine hierfür glückliche Natur und vor allem die Hilfe von Gott, um die ich Ihn immer gebeten und die Er mir in reichem Maß gegeben hat, haben mich alle Belastungen in einer Weise überstehen lassen, wie ich es vorher nie für möglich gehalten hätte. Es vollzieht sich eine völlige Wandlung, wobei das bisherige Leben allmählich ganz versinkt und gänzlich neue Maßstäbe gelten. Du hast dabei sogar durchaus auch Deine kleinen Freuden, und ich habe auch Momente gehabt, wo ich richtig vergnügt war. Die Anlässe sind nur eben ganz andere geworden. Ein nettes Wort von einem mitfühlenden Menschen, die Erlaubnis, zu lesen und zu rauchen, gelegentlich der Vorführung zu einer Vernehmung ein paar Schritte über einen sonnigen Hof machen zu können und solcher Kleinigkeiten vielerlei erfreuen einen ganz genauso, wie früher eine große Unternehmung oder ein freudiges Ereignis. Da ich meistens etwas Hunger hatte, freute ich mich über ein Stück trockenes Brot oder auf die dünne Suppe gerade so wie früher auf ein dickes Jagddiner. Und es schmeckt dann mindestens ebenso.

Mein Geliebtes – ich schildere Dir das so ausführlich, damit Du nicht denkst, Dein Heini hätte die sechs Wochen dicht an der Verzweiflung an die Zellenwand gestarrt oder sei wie ein gefangenes Tier im Käfig auf- und abgewandert. So darfst Du Dir bitte diese Zeit nicht vorstellen. Natürlich, mein Einzigstes, hat es auch sehr bittere und traurige Stunden gegeben, wo die Gedanken dann ihre eigenen Wege gingen und ich alle Kraft zusammennehmen musste, um nicht nachzugeben und die Haltung zu bewahren. Ich glaube es aber geschafft zu haben. Und auch diese Stunden waren nicht umsonst und sicherlich notwendig, um mich dorthin zu führen, wo ich heute stehe. Ich könnte diesen Zustand nicht besser erklären als mit dem Wort aus der Bibel „Fürchte Dich nicht, glaube nur“.

Nun die zweite Sache …
… mein Engel, für die ich Dich auch um Verständnis bitten muss, die bis ins Letzte zu erklären aber wesentlich schwerer ist: An dem Tage, als ich morgens um vier Uhr gefasst wurde und dann nach einer nicht schönen Zwischenstation in einem SS-Lager bei Fürstenwalde gegen 11 Uhr im Gefängnis in der Albrechtstraße (SS-Zentrale in Berlin) abgeliefert und sofort einer Vernehmung unterzogen wurde, war ich auf einmal mit meinen Nerven wirklich fertig. Die vier Tage wenig gegessen, die Anstrengungen wegen meiner Füße, die Aufregung der Gefangennahme, die Überführung nach Berlin und das erste Verhör, in dem mir sofort klar war, dass es über mich nichts mehr zu verheimlichen gab, weil durch Aussagen bereits alles bekannt war, gab mir einen derben Schock. Nach dem Verhör sollte ich dann etwas schlafen und dann alles schriftlich niederlegen, was ich in dem „Fall“ nicht nur von mir (denn das stand ja schon fest), sondern auch über alle anderen Freunde und Kameraden wusste. Als ich aufwachte, kam die ganze Müdigkeit und Desperatheit erst richtig nach, stand der Gedanke, nun auch noch andere durch meine Aussagen hereinzureißen, als ein einfach unüberbrückliches Hindernis vor mir.

Infolge meines Zustandes fühlte ich mich nicht mehr stark genug, diesem Ansturm zu widerstehen; andererseits sagte ich mir, dass ich jede Achtung vor mir selbst verlieren würde, wenn ich hierin nachgäbe. Aus dieser verzweifelten Verfassung heraus, halb nicht mehr mit kontrollierten Sinnen, versuchte ich dann, dem allen ein Ende zu machen, indem ich mir die Pulsader öffnen wollte. Ganz dazu kam es nicht, weil es bemerkt wurde. Geliebtes, bitte glaube mir, schon am nächsten Tag war mir diese Handlung völlig unfasslich, und ich kann auch heute noch nicht verstehen, dass ich diesen Gedanken überhaupt erwogen habe. Er liegt mir so fern. Und glaube mir bitte weiter, dass, wenn ich diesen Schritt tat, es bestimmt mit keinem Gedanken in Rücksicht auf mich, sondern nur im Hinblick auf andere geschah. Mein Liebes, ich musste Dir das berichten, denn Du sollst und musst die Zusammenhänge genau kennen. Du hast mich bisher in allem verstanden, und ich traue fest darauf, dass Du auch in dieser Sache nur richtig nachempfinden kannst. Innerlich habe ich diesen Zwischenfall sehr schnell überwunden, weil ich ihn irgendwie gar nicht als zu mir gehörig ansah. So – mein geliebtester Schatz –, jetzt fühle ich mich erleichtert, nachdem Du alles weißt.

Nun zu uns beiden …
… mein armer über alles geliebter Mensch. Irgendwie geht doch alles, was sich ereignet hat, über das Fassungsvermögen hinaus. Dass wir inzwischen ein viertes Kind haben, ich es erst acht Tage danach erfahren habe und diesen kleinen Menschen, der doch von mir stammt, nie im Leben sehen werde, kann ich einfach nicht begreifen. Dass alles gut gegangen und Du gesund bist, ist mir der einzige Trost. Gib dem kleinen Wurm einen zarten Kuss auf sein Bäckchen von seinem unbekannten Papi. Sie wird am wenigsten unter all diesen Traurigkeiten leiden!

Geliebtes, wenn ich Dir zu Anfang schrieb, dass es auch schwere Stunden für mich gegeben hat, so waren es in der Hauptsache die, in denen ich mich mit dem Schicksal meiner so heiß geliebten kleinen Familie beschäftigte. Ich kann eigentlich gar nicht daran denken. Wollen wir uns jetzt nicht alles im Einzelnen ausmalen! Du weißt es so gut wie ich, und helfen kann ich Euch doch gar nicht. Mein Geliebtes, das ist das Entsetzliche an meiner Lage, Euch hilf- und schutzlos zurückzulassen, ohne auch nur mit einem Ratschlag helfen zu können. Ich zerbreche mir den Kopf, aber wie soll ich Dir einen vernünftigen Rat geben, wo ich doch die herrschenden Umstände gar nicht kenne. Meine einzige Zuversicht ist mein Glaube an Dich, an Deinen Mut und an Dein in der Not starkes Herz. Vollends wahnsinnig würde ich werden, wenn ich auch nur mit einem Gedanken es für möglich hielte, dass Du mir innerlich einen Vorwurf machen könntest.

Du wirst immer davon überzeugt sein, dass ich nicht leichtfertig Eure Zukunft zerstört habe, sondern einer Idee diente, von der ich geglaubt habe, dass sie eine Rücksicht auf Familie und Privates nicht rechtfertige. Der liebe Gott und das Schicksal haben gegen mich entschieden, aber ich nehme die felsenfeste Überzeugung mit ins Grab, dass Du mich deswegen mit keinem Gedanken richten wirst. Man darf sich auch nicht überlegen, wie es wäre, wenn man anders gehandelt hätte, denn über diesen Überlegungen wird man ganz mürbe. Man kann nichts Geschehenes ungeschehen machen. Weißt Du – Geliebtes –, es ist mir in den letzten Wochen so unbedingt klargeworden, dass all unsere Schritte und unser Geschick letztlich nur vom lieben Gott geleitet werden. Auch in meiner Lage habe ich von Anfang an das ganz bestimmte Gefühl gehabt, dass alles nach Gottes Willen abrollt. Einen schönen Spruch lege ich Dir ans Herz wegen seiner Wahrheit: „Sorget nicht, sondern lasset in allen Dingen eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden.“

Und werden unsere Bitten nicht erfüllt, so müssen wir uns sagen, dass Gottes Wege nicht unsere Wege sind und wir nie wissen können, was für uns das Beste ist. Mein Engel, ich werde Dir in dieser Form fremd sein, aber glaube mir, diese Wochen haben mich wirklich gläubig gemacht, und ich bin unendlich dankbar dafür. Der christliche Glaube und der Glaube an ein „himmlisches Reich“ sind das Einzige, was einem in der Not hilft. Ach, mein Liebes – wie oft habe ich an unsere gemeinsamen Versuche gedacht und wie unendlich gerne würde ich jetzt mit Dir über alles sprechen. Der Weg dorthin führt aber wohl nur über Leid und es muss erst einmal alles gewaltsam von einem gerissen werden. Erst dann kann man eine neue Kreatur werden.

Was für ein sündiger Mensch ich bisher war, ist mir erst jetzt klargeworden. Es ist sehr viel verlangt, dass der liebe Gott mir das alles verzeiht, wo ich doch erst zu Ihm gefunden habe, wo die wirkliche Not begann. Aber ich habe Ihn oft darum gebeten und glaube, dass Er mich erhört hat. Jedenfalls werde ich in diesem Glauben sterben und ohne Furcht und Angst. „Wachet, steht im Glauben, seid männlich und seid stark“ soll mich bis zuletzt leiten. Es ist mein Einsegnungsvers.

Eine große Hilfe …
… war mir, dass ich in Königsberg und in Berlin mir eine Bibel beschaffen konnte, die meine Hauptlektüre war. Das ist mein Wunsch und guter Rat an Dich, mein Geliebtes, versuche ernsthaft, ein wirklicher Christ zu werden. Es ist bestimmt die stärkste Waffe, die man haben kann. Wenn man will und immer wieder darum bittet, versagt sich einem der liebe Gott auch nicht. Dir bestimmt nicht, denn Dein Herz ist so gut. Mein Liebes, ich habe Dir auch dieses alles so ausführlich geschildert, weil ich will, dass Du alles, was mich bis zu meinem letzten Tag bewegt hat, genau weißt.

Mein Geliebtes … ich kann das alles nur andeuten, hätte natürlich noch allen viel mehr zu sagen, aber ich kann schon kaum mehr schreiben und kann ja auch nicht alles in diesem einen Brief sagen, und ich darf jetzt nicht sentimental werden. Der Gedanke, dass wir beide, die wir doch so ganz zusammengehören, uns nun nie, nie wieder auf dieser Erde sehen werden, ist für mich unfasslich. Sieben herrliche Jahre haben wir zusammengelebt. Du bist auch jetzt niemals von mir gewichen. Ich habe immer das feste Gefühl gehabt, dass Du neben mir hergehst, und mit diesem Gefühl werde ich bis zur letzten Sekunde bleiben.

Wir wollen dankbar sein für alles, was wir aneinander und miteinander gehabt haben. Für Dich, Geliebtes, ist ja alles viel, viel schlimmer als für mich. Für meine Person, dessen sollst Du gewiss sein, fürchte ich den Tod nicht. Ich fürchte ihn nur im Hinblick und im Gedanken an Dich und unsere geliebten süßen Kinder. Wie wirst Du ihnen das nur alles erklären? Sie sind ja gottlob noch sehr jung und werden das wohl so ganz nicht verstehen. Wer weiß, was überhaupt die Zukunft bringt.

Um eins bitte ich Dich. Du wirst die nächste Zeit sehr traurig sein, das weiß ich und kann es Dir doch nicht ersparen. Ich weiß, dass Du mich bestimmt nicht vergessen wirst. Aber wenn Ihr von mir sprecht, tut es mit frohem Sinn und nicht so gewiss traurig verhalten, wie man das meistens erlebt, wenn von Toten gesprochen wird.

Ich habe mein kurzes Leben fröhlich (vielleicht zu fröhlich) durchlebt und möchte, dass man mich auch so in Gedanken behält. Du wirst verstehen, wie ich das meine! – Kein Mensch kann sagen, wie Dein Leben nun weitergehen wird. Wo ich auch bin, werde ich immer für Dich beten. Gebe Gott, dass Dir größeres Leid erspart wird. Du bist das Allerliebste, was ich auf dieser Welt zurücklasse. Hätten wir uns doch wenigstens noch einmal sehen und umarmen können. Es war nicht möglich! Bitte, bitte zergräme Dich nur nicht um mein Schicksal. Ich weiß, dass man sich, wenn einem ein lieber Mensch aus der Welt gegangen ist, genau vorzustellen versucht, wie alles im Einzelnen war und was er durchgemacht. Ich habe Dir ja schon gesagt: Ich habe keine Furcht, ich bin innerlich mit mir fertig, ich werde stolz und aufrecht allem entgegensehen, Gott bitten, dass Er mir Seine Kraft nicht entzieht, und mein letzter Gedanke wirst Du und meine Kinder sein.

„Des Todes rührendes Bild steht nicht als Ende dem Frommen und nicht als Schrecken dem Weisen.“ Ich will mich weder als Frommen noch als Weisen bezeichnen, sehe das Ende aber in diesem Sinne. (Diesen hübschen Vers sagte mir heute mein Verteidiger.)

Einzigstes – Du glaubst nicht, wie schwer es mir fällt, diesen Brief und damit unser letztes Gespräch zu beenden, aber mal muss es sein. Wir werden uns über den Tod hinaus so lieb behalten, wie wir uns im Leben geliebt haben. Dieser Brief wird Dir weh tun, aber ich musste doch noch einmal alles mit Dir besprechen. Der liebe Gott beschütze Dich und unsere Kinder auf all Euren Wegen. Es umarmt Euch und liebt Euch über alles auf der Welt Euer Paps und Dein Heini.


Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift family

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