Gottes Projekt 4D
Epheser 3,14-19

Willem Johannes Ouweneel

© Bode, online seit: 02.07.2004, aktualisiert: 03.01.2018

Leitverse: Epheser 3,14-19

Eph 3,14-19: Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus … nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit euch gebe, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen, dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was in die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werde zur ganzen Fülle Gottes.

In einem der schönsten Gebete des Apostels Paulus, die wir im Neuen Testament finden, betet er, dass „der Vater unseres Herrn Jesus Christus … nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit euch gebe, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen, dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was in die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werde zur ganzen Fülle Gottes“ (Eph 3,14-19).

Was ist in Epheser „die Breite, Länge, Höhe und Tiefe“? Hiobs Freund Zofar sagte es so: „Kannst du die Tiefen [oder: Geheimnisse] Gottes erreichen oder die Vollkommenheit des Allmächtigen ergründen? Himmelhoch sind sie – was kannst du tun? Tiefer als der Scheol – was kannst du erkennen? Länger als die Erde ist ihr Maß und breiter als das Meer“ (Hiob 11,7-9). Wenn ich es richtig sehe, bringt der Epheserbrief diese vier Dimensionen in Verbindung mit Gottes ewigen Plänen im Hinblick auf die Gemeinde. Ich möchte das in dieser Weise gerne ein wenig ausarbeiten, weil diese Pläne Gottes von so gewaltiger Bedeutung sind für ein praktisches Gemeindeleben in der Kraft des Heiligen Geistes. Gestehe mir bitte zu, die Reihenfolge dieser vier „Dimensionen“ dabei etwas zu verändern.

1. Die Länge

Die Länge des Wunderbaren, um das es in Epheser geht, bedeutet dieses: Der Inhalt der Pläne [oder mit einem alten Begriff: „Ratschlüsse“ – so im ndl. Original] Gottes in Bezug auf Christus und seine Gemeinde erstreckt sich von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es geht um eine Auserwählung von „vor der Grundlegung der Welt“ (Eph 1,4), um „den ewigen Vorsatz, den er verwirklicht hat in Jesus Christus, unserem Herrn“ (Eph 3,11), um „die kommenden Zeitalter“ (Eph 2,7), um „die Verwaltung der Erfüllung der Zeiten“, in der „alles das, was in den Himmeln und das was auf der Erde ist, unter ein Haupt“ zusammengebracht wird „in dem Christus“ (Eph 1,10), und um die Ehre, die Gott gebracht wird „auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Eph 3,21).

Echte Erneuerung des Gemeindelebens ist nicht einfach etwas, was uns in einem Augenblick aufstößt, eine Laune unserer postmodernen Zeit, sondern es ist eine dringende Notwendigkeit im Licht der praktischen Verwirklichung des vollen Planes Gottes: eine Gemeinde für sich selbst zu haben. Der Vater hat „uns vorherbestimmt zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens“ (Eph 1,5). Letztendlich wird der Vater die Gemeinde, vollkommen und rein, völlig für sich selbst haben, ganz so wie sie nach seinem Plan auch sein soll. Aber ebenso gut ist es Gottes Plan, damit schon hier auf der Erde einen Anfang zu machen. Die Gemeinde soll lernen, hier schon ganz praktisch „nach dem Wohlgefallen seines Willens“ zu sein. Das ist allein möglich durch die Kraft von Gottes Geist. Darum ist die Gemeinde jetzt schon ein Tempel des Heiligen Geistes und nicht erst bald in der Ewigkeit.

Der Vater will die Gemeinde „für sich selbst“ haben, aber das gilt auch für seinen Sohn: „Christus hat die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben, um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort, damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzeln oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei“ (Eph 5,25-27). Auch Christus wird sie ganz „für sich selbst“ haben, als seinen Leib, seine Braut.

Erneuerung in der Gemeinde ist nötig, damit die Gemeinde mehr für Gott und für seinen Sohn da ist. Paulus sagt: „Ihn verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen“ (Kol 1,28). Das wird hier im Blick auf den individuellen Menschen gesagt, aber es gilt ebenso gut für die Gemeinde als Ganzes: In Bezug auf den Leib des Christus spricht er über das Festhalten an dem „Haupt, von dem aus der ganze Leib, durch die Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengefügt, das Wachstum Gottes wächst“ (Eph 2,19).

Erneuerung in der Gemeinde ist nötig, damit der Leib mehr festhält am Haupt, mehr schon seine Fülle aus Ihm schöpft: „Denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und ihr seid vollendet in Ihm, der das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht ist“ (Eph 2,9).

2. Die Höhe

Die Höhe, auf die sich Gottes Pläne beziehen, kommt deutlich ans Licht in Epheser 1,19-23, wo es geht um „die Wirksamkeit der Macht seiner [Gottes] Stärke, die er in Christus hat wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und ihn zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat, hoch über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen genannt werden wird. Und er hat alles seinen Füssen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt“.

Das ist kolossal! Wir finden hier zwei gewichtige Punkte:

  1. Es gibt einen verherrlichten Menschen im Himmel, an Gottes rechter Seite, der erhoben ist über alle Obrigkeiten und Mächte (gute oder böse), und dem die ganze Welt unterworfen ist: „Mir ist gegeben alle Macht in Himmel und auf der Erde“ (Mt 28,18; vgl. Heb 1,3.4; 1Pet 3,21.22).

  2. In dieser hohen Stellung wurde Christus als Haupt der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist. Sie ist einsgemacht mit Ihm, der über allen Mächten steht, so dass auch sie über alle diese Mächte erhaben ist: „Die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen“ (Mt 16,18).

Für den individuellen Gläubigen bedeutet dies folgendes: „Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat uns … lebendig gemacht mit dem Christus …, und hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus“ (Eph 2,4-7). Christus sitzt, erhaben über alle Mächte, an Gottes rechter Seite, und wir sitzen „in ihm“ ebenso „in der Himmelswelt“! Das ist das, was wir unsere himmlische Stellung in Ihm nennen.

Es klingt ein bisschen ähnlich wie Philipper 3,20 („unser Bürgertum ist in den Himmeln“), obwohl das weniger weit geht. Man kann z.B. zwar die niederländische Nationalität haben, während man doch auf der anderen Seite des Erdballs wohnt. So haben wir nach Philipper 3 die himmlische „Nationalität“, während wir noch auf der Erde wohnen. Aber Epheser 2 sagt, dass wir jetzt schon in der Himmelswelt sitzen – wenn es auch „in Christus“ ist. Die holländische NBG-Übersetzung schwächt hier ab, was der griechische Text sagt, indem sie unnötigerweise daraus macht: „… und hat uns … einen Platz gegeben in der Himmelswelt, in Christus Jesus.“ Man kann eine Platzkarte für den Konzertsaal bekommen haben, aber das heißt noch nicht, dass man schon dort sitzt. Paulus sagt jedoch ausdrücklich: Wir sitzen schon im Himmel – wenn es auch noch nicht in der eigenen Person, sondern „in Christus“ ist. Gott sieht uns als so sehr einsgemacht mit Christus, dass es für Ihn das Gleiche ist: Wenn Christus dort sitzt, sitzen wir auch dort.

Alles, was in der Gemeinde auf der Erde unter dem Maß dieser erhabenen, himmlischen Stellung bleibt, ist unnötige Armut. Wir haben mehr geisterfüllte Menschen in der Gemeinde nötig, damit wir in Übereinstimmung mit unserem Stand leben als echte Himmelsbürger auf der Erde. Wir sind auf dem Weg zum Himmel, aber wir sind noch auf der Erde – aber wir sind auf der Erde schon in der Sphäre des Himmels. Das ist die Luft, die wir einatmen. Epheser 4–6 macht das deutlich: Wir sind noch gewöhnliche Gemeindeglieder, Ehemänner und Ehefrauen, Väter und Mütter, Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Aber wir sind das radikal anders als Ungläubige. Wir sind es auf eine himmlische Weise, das bedeutet: wie es sich für Himmelsbürger gehört. Im Himmel gibt es keine Eheleute, Eltern und Arbeiter mehr, auf der Erde schon. Aber wir sind es auf der Erde auf eine himmlische Weise. Genauso wie man als Niederländer im Ausland so lebt, wie es mit der niederländischen Staatsangehörigkeit in Übereinstimmung ist.

3. Die Breite

Wir haben jetzt diese Einteilung gefunden:

  • Epheser 1,1-14 handelt über die Länge unseres geistlichen Schatzes.
  • Epheser 1,15–2,10 handelt über die Höhe unseres geistlichen Schatzes.
  • Folglich handelt es sich Epheser 2,11–4,6 über die Breite des geistlichen Schatzes, den Gott uns in seinem ewigen Plan zugedacht hat.

Diese Breite beinhaltet, dass Gott das ewige Heil nicht für ein einzelnes Volk, Israel, bestimmt hat, sondern für die gesamte Breite der Menschheit. Das heißt konkret: für alle diejenigen, aus allen Geschlechtern und Sprachen und Völkern und Nationen, die mit Gott versöhnt und dadurch ewig gerettet sind (Eph 2,5.8.13.16). Um diese volle Breite zu erreichen, musste die „Trennungsmauer der Umzäunung“, die zwischen Israel und den Völkern bestand, weggebrochen werden (Eph 2,14), und zwar dadurch, dass „die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen“ weggetan wurde (Eph 2,15).

Nicht die Torah als solche musste weggetan werden, sondern die Feindschaft, die die gute Torah in sündigen Menschenherzen bewirkt hatte. Für die Juden war die Torah ein Anlass zu fleischlicher Arroganz gegenüber den Nicht-Juden, und für die Nicht-Juden führte sie ihrerseits zu einer Arroganz gegenüber den Juden. „In seinem Fleisch“, das heißt: in seinem Leib, in der Hingabe dieses Leibes am Kreuz (vgl. Eph 2,16), hat Christus diese Feindschaft weggetan. Dadurch gibt es jetzt:

  1. einen neuen Menschen (Eph 2,15),
  2. einen Leib von Christus (Eph 2,16),
  3. eine Familie von Gott dem Vater (Ephh 2,18),
  4. eine Stadt Gottes (Eph 2,19, „Mitbürger der Heiligen“),
  5. ein Haus Gottes (Eph 2,19, „Hausgenossen Gottes“),
  6. einen heiligen Tempel in dem Herrn (Eph 2,21), und
  7. einen Wohnort Gottes im Geist (Eph 2,22).

Was für eine gewaltige praktische Bedeutung hat das für die Gemeinde Gottes auf der Erde heute! Wie viele neue „Trennungsmauern der Umzäunung“ wurden doch aufgerichtet zwischen Christen und Christen; wie viele neue „Feindschaften“, bestehend aus den vielen Lieblingslehren, auf denen die „bibeltreuen“ christlichen Gemeinschaften bestehen und womit sie sich gegenseitig um die Ohren schlagen. Es muss ein Aufleben in der Kirche kommen, damit durch die Kraft des Geistes die Trennungsmauern erneut weggebrochen und die Feindschaften erneut weggetan werden – damit bibeltreue Christen nicht länger auf das sehen, worin sich unterscheiden, sondern auf das, worin sie übereinstimmen; d.i. auf das, was sie gemeinsam in Christus besitzen.

In Epheser 4,1-6 finden wir einen ergreifenden Ausgangspunkt: Paulus ist ein Gefangener aufgrund der Wahrheit, dass Gottes ewige Segnungen nun auch für die Nicht-Juden da sind! Wir sind berufen zu einer unendlichen Länge (der Ewigkeit) und einer unendlichen Höhe (dem Teilhaben an der zukünftigen Herrlichkeit von Christus als sein Leib) (Eph 1) und zu einer weltumspannenden Breite, und zwar um der Einheit des ganzen Leibes des Christus und des ganzen Tempels Gottes jetzt schon praktisch Gestalt zu geben (Eph 2). Das ist allein möglich in der wahren Gesinnung (Demut/Niedrigkeit, Sanftmut, Langmut, Liebe, Ertragen) und mit dem wahren Eifer, und zwar um „die Einheit des Geistes zu bewahren im Band des Friedens“ (Eph 4,2.3). Es ist die Einheit des Geistes – nicht eine natürliche Einheit, nicht die organisatorische Einheit einer kirchlichen Institution, sondern die Einheit, die nur praktisch verwirklicht werden kann, indem die einzelnen Glieder durch den Geist wandeln.

Beachtete: Hier steht nicht die Einheit des Leibes. Diese Einheit kann überhaupt nicht zerbrechen, denn die liegt in den unwandelbaren Plänen Gottes verankert. Er bewahrt die Einheit des Leibes, wir sollen die Einheit des Geistes bewahren, und die ist abhängig von dem Maß, in dem wir uns Gottes Leitung unterwerfen. Je weniger Geist in der Kirche ist, umso mehr sucht man es im „Natürlichen“: in kirchlichen Fusionen, Strukturen, Reglementierungen und Einrichtungen, um ganz zu schweigen von gesetzlichen Geboten und Regeln. Ich sage nicht, dass es ganz ohne Strukturen gehen kann, aber ich sage doch dies: Je mehr Geist in der Kirche ist, umso geistlicher ist die Einheit, der man nachjagt. Eine organisatorische Einheit ist äußerlich, eine organische, geistliche Einheit ist innerlich: gegründet auf Demut, Sanftmut, Langmut, Liebe, Ertragen, Eifer, Friede.

4. Die Tiefe

Wenn wir gesehen haben, dass wir in Epheser zuerst einen Abschnitt über die „Länge“, dann über die „Höhe“ und dann über die „Breite“ hören, erwarten wir danach einen Absatz über die „Tiefe“. Genauso ist es auch. In Epheser 4,8-10 lesen wir: „Darum heißt es: ,Hinaufgestiegen in die Höhe, hat er Gefangene gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben‘ (Ps 68,19). Das ,hinaufgestiegen‘ aber, was besagt es anderes, als dass er auch hinabgestiegen ist in die unteren Teile der Erde? Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfüllte.“ Ob es nun um die Länge, die Höhe oder die Breite des Glaubensgutes geht, es ist alles gegründet auf das, was in der „Tiefe“ ist: der Tod, das Begräbnis und die Auferstehung von Christus. Es ist nicht nur herrlich, das zu sehen, sondern auch sehr ergreifend. Es muss jedem Gläubigen immer wieder zu einer tiefen Einkehr bringen:

  1. Keine Länge ohne die Tiefe: In Epheser 1,1-14 steht schon direkt das Erlösungswerk von Christus zentral (Eph 1,6.7). Nichts von allen diesen „geistlichen Segnungen in der Himmelswelt“ (Eph 1,3), die vor der Grundlegung der Welt vorgenommen wurden und „in den kommenden Zeitaltern“ (Eph 2,7) in ihrer Fülle verwirklicht werden, ist auch nur im Geringsten denkbar, ohne dass Christus dafür in die Tiefe von Tod und Grab („in die unteren Teile der Erde“) hinabgestiegen ist.

  2. Keine Höhe ohne die Tiefe: In Epheser 1,15–2,10, wo es um die Erhöhung von Christus geht, steht diese Erhöhung gegenüber der Tiefe, in die Christus für uns abgestiegen ist (Eph 1,19.20; 2,4-6).

  3. Keine Breite ohne die Tiefe: In Epheser 2,11–4,6 ist der gleiche Tod von Christus auch die Basis für das Einswerden aller Gläubigen, von welcher Herkunft sie auch sind, zu einem neuen Menschen, einem Leib, einem Tempel im Herrn (Eph 2,13-16).

Die Gemeinde von Jesus Christus könnte nicht über den Triumph von Christus und alle daraus folgenden gewaltigen Resultate für sie selbst jubeln, ohne sich immer wieder auf den Tod von Christus zu besinnen, der alles das möglich gemacht hat. Ob sie nun tauft, sie tauft auf den Tod von Christus – wenn es auch dazu ist, um dem lebenden Herrn nachzufolgen (Röm 6,3.4; vgl. Kol 2,12). Ob sie nun das Abendmahl feiert, sie verkündigt darin den Tod des Herrn – wenn sie es auch im Gemeinschaft mit dem lebenden Herrn tut (1Kor 11,26). Selbst wenn sie bald vor dem lebenden Herrn stehen wird, wird sie Ihn sehen, als ob Er noch immer das Lamm wäre, das gerade geschlachtet wurde (Off 5,6), und sie wird Ihn bejubeln wegen seines Todes: „Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft mit deinem Blut aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation“ (Off 5,9).


Aus Bode van het heil in Christus, Vaassen, NL
Jg. 147, April 2004, S. 2–5

Übersetzung: Frank Schönbach

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