Kennt Gott nur eine einzige Familie?
Epheser 3,14.15

Kalender D.H.I.N.

© CSV, online seit: 05.01.2006, aktualisiert: 19.04.2018

Leitverse: Epheser 3,14.15

Eph 3,14.15: Dieserhalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, von welchem jede Familie in den Himmeln und auf Erden benannt wird.

Dieser Vers nennt Familien außerhalb der Versammlung, deren Beziehungen nicht in natürlichen Banden bestehen, sondern in dem jeweiligen Charakter der ihnen gewordenen Offenbarung von Gott. Im Alten Testament wie in der Zeit nach der Entrückung der Versammlung gibt es Familien von Heiligen unterschiedlichen Charakters. Sie werden hier erwähnt, um die besondere Herrlichkeit der Versammlung hervorzuheben. Diese Familien kennen Gott nicht als ihren Vater, aber der „Vater unseres Herrn Jesus Christus“ kennt sie, Er gedenkt ihrer und hat jeder ihre eigene Herrlichkeit verliehen. Jede trägt gewisse Züge der Herrlichkeit Christi; jede hat ihre besonderen Segnungen.

  • In Gott werden die Heiden,
  • in Jahwe die Juden gesegnet.
  • Durch die Patriarchen offenbart Gott die Herrlichkeit Seiner Berufung,
  • in Israel Seine Regierungswege und
  • an den Nationen die Unumschränktheit Seiner Barmherzigkeit.
  • Durch die Versammlung aber tut Gott Seine mannigfaltige Weisheit in Seinen ewigen Ratschlüssen kund. In ihr wird Gott ewiglich wohnen. Sie ist die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.

Wie jede einzelne Familie der ihr verliehenen Herrlichkeit entspricht, so ist es das Vorrecht und die überragende Würde der Versammlung, die Fülle Christi zu sein. Dem sollten wir jetzt und hier schon zu entsprechen begehren. Damit das an uns wahrgenommen werden möge, wollen auch wir unsere Knie und Herzen in anbetender Bewunderung vor dem beugen, dem die Herrlichkeit sein wird „in der Versammlung in Christus Jesus auf alle Geschlechter des Zeitalters der Zeitalter hin! Amen“ (Eph 3,21).


Aus dem Kalender Der Herr ist nahe, 27.11.1981
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