Leben im Aufblick zu Jesus
Philipper 3

Botschafter

© SoundWords, online seit: 31.12.2008, aktualisiert: 12.12.2017

Leitverse: Philipper 3

Der Charakter des Briefes

Es ist wichtig, den besonderen Charakter dieses Briefes zu verstehen. Er zeigt uns den Wandel eines himmlischen Menschen durch diese Welt; er sagt uns, wie die Gesinnung und das Betragen eines Menschen sein sollten, der dieser Welt nicht angehört und der, obschon er dem Leib nach sich noch auf der Erde befindet, dem Geist nach im Himmel ist. Der Brief an die Römer (Röm 8) zeigt die Stellung des neuen Menschen, die Grundlage, auf die er gestellt ist; hier lernen wir den Wandel kennen, der einem solchen Menschen geziemt.

Das Wort Gottes – und das ist für uns von großem Wert – bezeugt nicht nur, wie ein Mensch wandeln soll, sondern es zeigt uns diesen Wandel im Leben des Apostels Paulus auch praktisch verwirklicht. Es stellt uns einen Menschen vor, der durch die Welt geht und über allem steht, was sich in der Welt befindet.

Ein himmlischer Mensch

Wir sind hier auf der Erde von allerlei Hindernissen umgeben; nichts um uns her kann dem neuen Menschen nützlich sein. Im Gegenteil, das alles steht mit unserem alten Menschen, mit unserer alten Natur im Einklang. Es ist daher wesentlich, die Macht zu erkennen, die uns befähigt, inmitten einer solchen Welt zu wandeln und uns über alles zu stellen, was uns umgibt. Alles auf unserem Wege ist dazu angetan, uns aufzuhalten und uns abwendig zu machen, und nichts befriedigt die Bedürfnisse unserer Seelen; aber wenn ich ein himmlischer Mensch bin, so ist es der Himmel, der mich aufrechterhält; also muss der Himmel mein Ausgangspunkt sein. „Wie der von Staub ist, so sind auch die, die von Staub sind; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen“ (1Kor 15,48).

Wenn ich Christus angehöre, so bin ich himmlisch. Eine ganz andere Frage ist es, ob ich diesen Charakter verwirkliche. Aber wenn die Tatsache, dass wir himmlisch sind, unser Ausgangspunkt ist, so müssen wir die Welt beiseitesetzen. Ach! Die Christen hängen so sehr an dieser elenden Welt. Sie nehmen so gern die Stellung der Gläubigen des alten Bundes ein, damit sie die Welt nach Belieben genießen können. Die Heiligen des alten Bundes hatten ihr Leben in der Welt und rechneten mit den Hilfsquellen der Welt; aber Christus ist hier auf der Erde von der Welt verworfen worden und zum Himmel aufgefahren. Dadurch hat sich alles verändert. Möchte das Gewissen eines jeden unter uns tief davon ergriffen und durchdrungen sein! Der, dem wir alles verdanken, ist von dieser Welt verworfen worden. Wie könnten daher wir, die wir Ihm alles schulden, unsere Ruhe, unsere Freude, unser Interesse in einem Bereich finden, der Ihn verworfen hat und in dem Er seinen Tod gefunden hat! Alles gehörte Ihm an; aber man hat Ihm seinen Platz hier auf der Erde verweigert. Die Menschen haben einen Mörder dem Sohn Gottes vorgezogen. Sie haben Ihm eine Krippe bei seiner Geburt und ein Kreuz bei seinem Tode gegeben.

Unsere Heimat ist da, wo unser Erlöser ist

Apostelgeschichte 7 zeigt uns die Einführung des Christentums. Stephanus, voll des Heiligen Geistes, schaute unverwandt gen Himmel und nicht mehr auf die Erde. Der Heilige Geist richtet stets die Blicke hinauf gen Himmel. Stephanus sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes. Seine Heimat war da, wo sich sein Erlöser befand. Er schaute Jesus in dem geöffneten Himmel – Jesus, mit dem er vereinigt war.

Hier in dem Brief an die Philipper sehen wir die Wirkung aus der Tatsache, dass der Blick auf Christus gerichtet ist. Es handelte sich hier nicht einfach darum, dass Paulus Vergebung und Frieden für sein Gewissen gefunden hatte, sondern dass er von dem Augenblick an, wo er Jesus in der Herrlichkeit gesehen hatte, von allem Irdischen befreit worden war. Das Gegenstück ist der Räuber am Kreuz (Lk 23,40-43). Man kann begreifen, dass es für einen, der wegen seiner Verbrechen verurteilt war, eine glückselige Veränderung war, ins Paradies zu gelangen, zumal wir nicht wissen, was für ein Mensch er geworden wäre, wenn er länger in dieser Welt gelebt hätte. Paulus hingegen war ein Mensch, welcher – im Gegensatz zu dem Räuber – alles besaß, was sein Herz nur wünschen konnte, was also geeignet war, ihn Gefallen an der Welt finden zu lassen; aber dennoch achtete er „alles für Verlust“. Kein anderer hätte so viele Voraussetzungen aufweisen können, um auf Fleisch zu vertrauen. Er besaß alle Vorrechte der Geburt, war persönlich religiös und der strengste Beobachter der Überlieferungen seiner Väter; er hasste den verherrlichten Jesus und war ein erbitterter Verfolger seiner Heiligen auf der Erde. Aber alles, was der Mensch im Fleisch für einen Vorzug hielt, achtete er um Christi willen für Verlust.

Wodurch war diese gründliche Veränderung bewirkt worden, nachdem doch die Bosheit des Paulus die jedes anderen übertraf? Vordem hatte er diejenigen, die Jesus am meisten liebten, zwingen wollen, seinen Namen zu lästern, und jetzt verkündigt derselbe Mann, dass Jesus alles ist. Er hat den Herrn Jesus in der Herrlichkeit gesehen, hat seine Stimme gehört, und von da an war alles für ihn verändert – ja er selbst ist verändert allem anderen gegenüber. Er empfängt nicht nur – wie sicher das auch ist – das Heil, sondern auch die Erkenntnis der überschwänglichen Vortrefflichkeiten Christi. Christus, der ihm auf dem Weg begegnet ist und der ihn, den widerspenstigen Saulus, bei seinem Namen gerufen hat, geht ihm jetzt über alles. Er hat Ihn in der Herrlichkeit gesehen, und Christus verdrängt nun jeden anderen Gegenstand aus seinem Herzen. Alles ist verwandelt durch Christus, Den er als den Auferstandenen aus den Toten und den Verherrlichten zu sehen das Vorrecht gehabt hat. Er sieht Ihn, der die Sünde getragen und hinweggetan hat, lebendig und verherrlicht; er sieht Ihn, der die, welche Saulus verfolgte, als eins mit sich anerkennt. Er erblindet durch diesen Anblick. Auch andere haben es erfahren, wie der Anblick des verherrlichten Christus alles aus dem Herzen entfernt, was sie früher fesselte, und die sie umgebende Welt ist ihnen, im Vergleich mit Christus, wie eine armselige, nichtige Finsternis vorgekommen.

Für Verlust geachtet

Paulus sagt: „Ich achte [nicht nur: „Ich habe geachtet“] alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck achte.“ Dies Wort tönt aus dem Gefängnis in Rom zur Zeit der Prüfung und der Leiden. Der Tod schaute im ins Angesicht; aber die Herrlichkeit und Schönheit Christi waren seiner Seele so gegenwärtig wie je. „Ich achte alles für Dreck.“ Christen sollten bis ans Ende das festhalten, was sie am Anfang ihrer Laufbahn erwarben (vgl. Heb 3,6.14; Kol 1,23; 1Joh 2,14; 2Pet 1,12). Habt ihr mit dem Bewusstsein angefangen, dass Christus euch mehr als alles gilt, so haltet daran fest!

Das Ziel: die Auferstehung

Paulus zielt auf den Zustand der Auferstehung; er wollte aus dem Zustand nach dem ersten Adam zur Auferstehung aus den Toten hingelangen. Nicht dass er daran gezweifelt hätte, sondern es ist, als ob er sagen wollte: Ich bin bereit, durch alles, durch Leiden und Tod, was es auch sein möge, hindurchzugehen, um nur durch die Macht Gottes hinzugelangen zur Auferstehung aus den Toten. – Es ist etwas Wunderbares, wenn die Seele dazu gelangt, die überschwängliche Vortrefflichkeit Christi zu erfahren, wenn Christus zum alles verzehrenden, die Seele allein beherrschenden Zentrum, wenn Er alles geworden ist. Christus genügt, um das Herz auszufüllen und alles andere zu verdrängen, uns fähig zu machen, durch diese Welt zu gehen „als nichts habend und doch alles besitzend“. Ist Christus dein Genüge? Genügt Er dir in jeder Beziehung, um den Bedürfnissen deines Herzens zu entsprechen? Kannst du sagen: Ich besitze Ihn und bin unbeschreiblich reich (vgl. Apg 26,29)? In diesem Falle musst du der Welt für immer den Rücken gekehrt haben.

Die größte Wohltat, die Gott der gefallenen Schöpfung gewährt hat, besteht darin, dass die, welche Ihm angehören, durch den Tod aus ihrem natürlichen Zustand in Adam in den Zustand der Auferstehung übergehen. Was wird das für ein Augenblick sein, wenn wir jede Fessel, ja selbst den sterblichen Leib für immer hinter uns lassen und erwachen werden! Dorthin hatte der Apostel seinen Blick gerichtet. Auch wir sollten dieses Glück jetzt schon im Voraus genießen. Die Tatsache, dass wir es noch nicht ergriffen haben, hält uns in der Demut; aber der Umstand, dass es sich darum handelt, Christus zu gewinnen, drängt uns mit Macht vorwärts. Für manche ist das Christentum nur eine Sache der Sündenvergebung. Wenn wir aber den Blick auf Christus gerichtet halten, so werden wir auch alles verwerfen, was nicht von Ihm ist; wir werden in Ihm unsere einzige und alleinige Erfüllung haben. Wir werden laufen „das Ziel anschauend“. Hast du diese Fülle? Steht der „Kampfpreis der himmlischen Berufung“ vor deinen Augen? Ist es Christus, den du suchst? Ist es der sehnlichste Wunsch deines Herzens, Ihn zu kennen? Bist du bereit zu leiden, um diese Bekanntschaft mit Ihm zu machen? Kannst du sagen: Ich richte mein Antlitz gegen den Jordan wegen der Pracht des Landes mit seinen Hügeln voller Weingärten und Olivenbäume, welche ich jenseits erblicke? Kannst du sagen: Ich schaue den Jordan – das Bild des Todes – nicht an, denn das entmutigt, sondern ich fessele meine Blicke an die Bundeslade, die vor dem Volk hergetragen wird? Strebst du danach, das vorgesteckte Ziel zu ergreifen, wozu du von Christus Jesus ergriffen bist?

Von Christus ergriffen

Welch ein Glück ist das Bewusstsein, dass Jesus mich um eines Zieles willen ergriffen hat! Aber auch welch ein Glück, wenn ein Christ sagen kann: Das ist das Ziel, nach dem ich strebe! – Wenn dieser Wunsch, das Ziel zu erreichen, wirklich vorhanden ist, so werden auch alle Seelenkräfte angespannt werden, um zu diesem Ziel zu gelangen. „Die Seele des Faulen begehrt, und nichts ist da; aber die Seele der Fleißigen wird reichlich gesättigt“ (Spr 13,4). Unsere Tüchtigkeit besteht darin, das Auge einfältig auf Christus gerichtet zu halten. Wenn ich Christus habe, so darf ich sagen: Ich brauche sonst nichts. Wohl mögen sich beim Durchschreiten des Jordan allerlei Hindernisse und Schwierigkeiten einstellen; aber wenn mein Auge auf die Bundeslade gerichtet ist, so werde ich durch den Strom hindurch einen für mich zubereiteten Weg finden.

Das Christentum – Macht über alles

Das Christentum besteht darin, dass der Christ über alles Macht hat und allem überlegen ist. Als Christ habe ich einen Herrn in der Herrlichkeit, der meine Seele auf der Erde bildet. Wenn ich Christus, so wie Er ist, vor Augen habe, so werde ich wandeln, wie Er gewandelt hat; wenn mein Auge auf Ihn gerichtet ist, so verwandelt mich der Geist Gottes in sein Bild (2Kor 3,18).

Weg von dem Irdischen auf Christus schauen

Es ist sehr wichtig, ein klares und bestimmtes Ziel vor sich zu haben; man hat es nicht, solange man noch mit sich selbst beschäftigt ist. Wenn wir mit uns selbst beschäftigt sind, schließen wir uns damit davon aus, auf Christus zu schauen. Der, welcher mich auf eine so vollkommene Weise zu einem Gegenstand seiner Sorgfalt gemacht hat, hat mich von allem befreit, so dass ich, wie einst Maria (Lk 10,39), allein mit Ihm beschäftigt sein kann. Sie wusste das Vorrecht zu schätzen, zu den Füßen Jesu zu sitzen; denn nur Er konnte die Bedürfnisse ihres Herzens stillen. „Er lagert mich auf grünen Auen“ (Ps 23,2). Aber bevor man auf „grünen Auen“ ruhen kann, muss man befriedigt sein. Welch ein gesegneter Zustand, wenn jeder Mangel beseitigt, jedes Bedürfnis gestillt ist, wenn der Genuss durch nichts gestört oder unterbrochen wird, wenn jeder Wunsch nicht allein durch seine Gunst und Gnade, sondern auch durch seine persönliche Gegenwart erfüllt ist!

Wer nichts anderes als Ströme von Segnungen auf Erden begehrt, wird stets darben; er ist nicht hinaufgestiegen zu der Quelle alles Guten, und wenn der Herr die Ströme seiner Gnadengaben zurückhält, ist er überrascht und zweifelt wohl sogar an seiner Güte und Sorgfalt. Wer Ihn selbst kennt, wird seine Gunstbezeugungen nie als Maßstab dafür betrachten, was sein Herz für Ihn ist. Je mehr wir das Herz Christi kennen, um so weniger brauchen wir einen Beweis von dem, was Er ist. Wir werden dann nicht einmal daran denken, seine Liebe nach solchen Beweisen messen zu wollen. Indem wir sein Herz und das, was Er in sich selbst ist, kennen, werden wir Ihm für jede seiner Segnungen dankbar sein; aber wir werden diese nicht abwarten, um von seiner Liebe überzeugt zu werden. Es sollte unser Streben sein, droben zu leben und uns hienieden für gestorben zu halten. Die Welt bietet nichts als Enttäuschung und Tod. Lasst uns nicht nach den Gütern dieser Welt trachten; denn wir besitzen alles in Christus außerhalb der Welt. Lasst uns das willig hinnehmen, was uns hienieden zugeteilt ist. Inmitten der Dunkelheit und Finsternis der Welt tritt die Herrlichkeit des Himmels, wo Christus zur Rechten Gottes ist, um so leuchtender hervor.

Was Paulus hier wünscht, ist, Anteil an den Leiden Christi zu haben. „Vergessend, was dahinten ist“, entschwinden die zurückgelegten Wege, die zurückgelassenen Dinge, die erduldeten Mühen seiner Erinnerung. Manche lassen sich auf dem Wege aufhalten, weil sie den Weg prüfen, den sie gehen, während der Apostel die Dinge vergisst, die dahinten sind. Selbst die Freuden in Christus halten ihn nicht zurück; er verfolgt seinen Lauf, „streckt sich nach dem aus, was vorne ist“ und läuft, nur ein Ziel vor den Augen.

Die Gefahr der irdischen Dinge

Das war der Wandel des Apostels. Doch hören wir seine Worte:

„Viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes Christi sind: … die auf das Irdische sinnen“ (Phil 3,18.19). Sinnst auch du auf das Irdische? Die Christen, die in die Dinge dieser Welt verstrickt sind, werden Feinde des Kreuzes Christi genannt. Das Kreuz ist für den Christen moralisch sowohl das Ende der Welt als auch das Ende seiner Sünden. „Von mir aber sei es fern, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist, und ich der Welt“ (Gal 6,14). Wenn uns die gegenwärtigen Dinge erfüllen, so sind wir Feinde des Kreuzes Christi (vgl. Jak 4,4; Joh 21,15-17). „Unser Wandel ist in den Himmeln“ (Phil 3,20). Als Fremdlinge auf Erden sollen wir unseren Herrn Jesus Christus als Heiland aus den Himmeln erwarten, Der uns von dem gegenwärtigen Zeitlauf befreien wird. Er wird seine Macht an diesen Leibern entfalten, in denen die Sünde, der Tod und das Gericht gewirkt haben. Der Mensch in der Herrlichkeit ist durch den Heiligen Geist jetzt die Person, die uns beschäftigt, und wir erwarten sein Kommen, damit Er den Leib der Niedrigkeit – diese Hütte aus Ton, dieses irdene, zerbrechliche Gefäß – umgestalte. Die Offenbarung Jesu hat dem Geiste nach alles verändert; und wenn Er kommt, wird Er seine Hand auch an unsere niedrigen Leiber legen, um sie seinem verherrlichten Leibe gleichförmig zu machen. Wunderbare Wahrheit! Auf dem Wege durch diese Welt begegnen wir überall dem Tod; die prachtvolle Macht Christi aber wird überall Leben verbreiten. Er entfaltet jetzt seine Macht an unserem Geist; er wird sie später an unserem Leib entfalten.

Der Herr wolle durch seine Gnade und durch seinen Geist die Augen dahin richten, wo Er selbst ist, mit dem Bewusstsein, dass jetzt dort unsere Seele ihre Wohnung hat, wo alles vollkommen und bleibend ist! Alles, was du jetzt in der Welt besitzest, musst du früher oder später aufgeben. Das, was dir das Liebste ist, was du am höchsten schätzt, wird dir am meisten Betrübnis bereiten; denn du wirst es einmal verlieren. Was ist das Kostbarste in der Welt? Die Liebe zu den Deinigen; aber an der Wurzel dieser Liebe haftet ein sehr spitzer Dorn; alles ist sterblich, nichtig und vergänglich auf der Erde. Der Tod herrscht überall. Es gibt nur eine Stätte, wohin er nicht dringen kann – eine einzige Stätte, wo das Herz Befriedigung findet. Wende deine Augen nach oben, dahin, wo Jesus ist. Dort wirst du Ruhe und Frieden finden, und im Anschauen alles dessen, was irdisch ist, wirst du sagen können: Ich besitze alles in Christus; Er hat mich erfüllt; ich brauche nichts anderes. – Die Absicht des Geistes ist es, uns so mit Christus zu beschäftigen – „nach der Wirkung, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen“.


Originaltitel: „Gedanken über Philipper 3
aus Botschafter des Heils in Christo, 1873, S. 46–56


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