Gideon und seine Eskorte (1)
Der Zustand des Menschen und Gottes Erbarmen

Charles Henry Mackintosh

© SoundWords, online seit: 01.01.2001, aktualisiert: 09.01.2019

Leitverse: Richter 6–8

Der Zustand im Volk Israel zur Zeit der Richter

Wenn wir die Geschichte des Volkes Israel studieren, können wir zwei große Zeitabschnitte unterscheiden: den Zeitabschnitt der Einheit und den Zeitabschnitt der Individualität – die Periode, in der die zwölf Stämme handelten wie ein Mann, und dann die Periode, in der ein Mann berufen war, für die zwölf Stämme zu handeln. Das Buch Josua und das Buch der Richter sind getreue Bilder dieser beiden Perioden. Selbst einem flüchtigen Leser kann der große Unterschied, der zwischen diesen beiden Büchern besteht, nicht entgehen. Das eine ist charakterisiert durch äußere Kraft und Herrlichkeit, das andere durch Schwachheit und Elend. Das eine trägt den Stempel der Macht, das andere den des Verfalls. In dem einen gibt der HERR dem Volk Israel das Land, in dem anderen versagt Israel darin, das Land aus der Hand des HERRN zu nehmen.

Es gibt zwei Namen, die diesem Unterschied der beiden Bücher Ausdruck geben und die wir als das Motto für sie betrachten können: Gilgal und Bochim. Im Buch Josua finden wir, dass das Volk im Verlauf des Krieges immer von Gilgal auszieht und wieder dahin zurückkehrt, um da seine Siege zu feiern. Gilgal war gleichsam der Mittelpunkt des Volkes, denn dort waren sie beschnitten worden, und da war die Schande Ägyptens von ihnen abgewälzt worden (vgl. Jos 5,9.10).

Doch kaum öffnen wir das Buch der Richter, da sehen wir die betrübenden Worte:

Ri 2,1-5: Und der Engel des HERRN kam von Gilgal herauf nach Bochim; und er sprach: Ich habe euch aus Ägypten heraufgeführt und euch in das Land gebracht, das ich euren Vätern zugeschworen habe; und ich sagte: Ich werde meinen Bund mit euch nicht brechen ewiglich; ihr aber sollt keinen Bund mit den Bewohnern dieses Landes machen, ihre Altäre sollt ihr niederreißen. Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht. Warum habt ihr das getan! So habe ich auch gesagt: Ich werde sie nicht vor euch vertreiben, und sie werden zu euren Seiten sein und ihre Götter werden euch zum Fallstrick werden. Und es geschah, als der Engel des HERRN diese Worte zu allen Kindern Israel redete, da erhob das Volk seine Stimme und weinte. Und sie gaben selbigem Ort den Namen Bochim (Weinende). Und sie opferten daselbst dem HERRN.

Hier tritt uns also in bemerkenswerter Weise der ganze Gegensatz entgegen, der zwischen dem Buch Josua und dem Buch der Richter besteht – dem Buch der Einheit und dem Buch der Individualität, dem Buch äußerer Macht und Herrlichkeit und dem Buch innerer Schwäche, des Versagens und Verfalls. Ach, die äußere Herrlichkeit und Macht des Volkes war bald vorbei. Die nationale Größe Israels schwand schnell dahin.

Ri 2,7-15: Und Josua entließ das Volk, und die Kinder Israel gingen hin, jeder in sein Erbteil, um das Land in Besitz zu nehmen. Und das Volk diente dem HERR alle Tage Josuas und alle die Tage der Ältesten, welche ihre Tage nach Josua verlängerten, die das ganze große Werk des HERRN gesehen, das er für Israel getan hatte. Und Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des HERRN, starb, hundert und zehn Jahre alt; … Und auch das ganze selbige Geschlecht wurde zu seinen Vätern versammelt, und ein anderes Geschlecht kam nach ihnen auf, das den HERR nicht kannte und auch nicht das Werk, welches er für Israel getan hatte. Und die Kinder Israel taten, was böse war in den Augen des HERRN, und dienten den Baalim … Und sie verließen den HERR und dienten dem Baal und den Astaroth. Da entbrannte der Zorn des HERRN wider Israel, und er gab sie in die Hand von Plünderern, welche sie plünderten, und er verkaufte sie in die Hand ihrer Feinde ringsum; und sie vermochten nicht mehr vor ihren Feinden zu bestehen. Überall, wohin sie auszogen, war die Hand des HERRN wider sie zum Bösen, so wie der HERR geredet und wie der HERR ihnen geschworen hatte; und sie wurden sehr bedrängt. 

Das ist die traurige und demütigende Geschichte des Volkes Israel in jenen Tagen. Das Schwert Josuas rostete in der Scheide. Jene herrlichen Tage, in denen er die vereinigten Heerscharen Israels zu glänzenden Siegen über die Könige Kanaans geführt hatte, waren vorüber. Der moralische Einfluss Josuas und der Ältesten, die ihn überlebt hatten, war nicht mehr, und mit furchtbarer Schnelligkeit eilte das ganze Volk auf seiner abschüssigen Bahn vorwärts, hinab in den Sumpf der Sünden und gräulichen Götzendienereien jener Nationen, die sie nach dem Befehl des HERRN vor sich hätten austreiben sollen. Soweit es Israel betraf, war ein vollständiger Verfall eingetreten. Wie Adam im Garten Eden und Noah auf der wiederhergestellten Erde, so fiel auch Israel im Lande Kanaan auf die traurigste Weise. Adam aß die verbotene Frucht, Noah betrank sich, und Israel warf sich nieder vor den Altären Baals. 

Das Erbarmen Gottes trotz des traurigen Zustandes des Volkes

Doch, Gott sei Dank! es gibt noch eine andere Seite dieses Gemäldes. Bis hierher haben wir nur die menschliche Seite betrachtet. Aber es gibt da auch etwas, was wir ein helles, schönes „Trotzdem“ nennen können. Denn Gott bleibt immer derselbe, mag sich der Mensch auch zeigen, wie er will. Das ist ein unaussprechlicher Trost und Rückhalt für das Herz. Gott bleibt treu, und hierin findet der Glaube einen festen Halt, mag auch kommen, was da will. Auf Gott können wir immer rechnen, trotz aller Schwachheit und Fehler des Menschen. Seine Güte und Treue bilden die Hilfsquelle und den Zufluchtsort der Seele inmitten der finstersten Szenen der menschlichen Geschichte. Diese erhebende Wahrheit strahlt in hellem Licht aus derselben Stelle hervor, aus der wir soeben eine so demütigende Anführung machten.

Ri 2,16: Und der HERR erweckte Richter, und sie retteten sie aus der Hand ihrer Plünderer.

Doch beachten wir besonders die jetzt folgenden Worte; sie zeigen deutlich den Charakter der Individualität des Buches der Richter:

Ri 2,18: Und wenn der HERR ihnen Richter erweckte, so war der HERR mit dem Richter, und er rettete sie aus der Hand ihrer Feinde alle Tage des Richters; denn der HERR ließ es sich gereuen wegen ihrer Wehklage vor ihren Bedrückern und ihren Drängern.

Diese letzten Worte enthalten den großen Grundsatz des Buches, das göttliche Geheimnis des Dienstes eines Barak, Gideon, Jephta und Simson. Israel war in traurige, schändliche Sünden gefallen und hatte keine Entschuldigung. Es hatte alle Ansprüche auf den Schutz des HERRN verloren. In gerechtem Gericht war es den ruchlosen Händen der Könige Kanaans übergeben. Über dies alles konnte keine Ungewissheit bestehen. Aber „trotzdem“ konnte das Herz des HERRN Gefühle des Erbarmens für sein armes, unterdrücktes und seufzendes Volk hegen. Wohl hatte es sich als äußerst böse und unwürdig gezeigt, dennoch war sein Ohr stets bereit, seinen ersten Seufzer zu vernehmen; ja, wir lesen sogar im 10. Kapitel, dass „seine Seele ungeduldig wurde über die Mühsal Israels“ (Ri 10,16). 

Wie rührend sind solche Worte! Welch eine Zartheit und welch ein Mitgefühl spricht sich in ihnen aus! Sie lassen uns einen Blick in die unergründlichen Tiefen der Güte Gottes tun. Das Elend seines Volkes rührte und bewegte sein liebendes Herz. Die ersten schwachen Zeichen eines gedemütigten und zerschlagenen Geistes begegneten einer gnädigen Antwort vonseiten des Gottes Israels. Es handelte sich nicht darum, wie weit sie abgeirrt und wie tief sie gesunken waren oder wie schrecklich sie gesündigt hatten; Gott war stets bereit, auf die leisesten Seufzer eines gebrochenen Herzens zu hören. Die Quellen göttlicher Gnade und göttlichen Mitgefühls sind unerschöpflich. Der Ozean seiner Liebe ist unbegrenzt und unergründlich; deshalb betritt Er in dem Augenblick, wo sein Volk den Platz des Bekenntnisses einnimmt, den Platz der Vergebung. Es ist seine Freude, zu vergeben, und Er findet seine höchste Wonne darin, die Übertretungen auszulöschen, zu heilen, sie wiederherzustellen und zu segnen in einer Weise, die seiner selbst würdig ist. Diese herrliche Wahrheit tritt sowohl in der Geschichte Israels als auch in der Geschichte der Kirche und in der Geschichte von jedem Gläubigen ans Licht.

Die Zucht Gottes als erstes Mittel zur Wiederherstellung

Doch es ist Zeit, uns zu dem eigentlichen Gegenstand unserer Betrachtung, zu der Geschichte Gideons und seiner Gefährten, wie sie uns in den Kapiteln 6 bis 8 des Buches der Richter erzählt wird, zu wenden. Möge der Heilige Geist ihren kostbaren Inhalt zum Nutzen für unsere Seelen dienen lassen! 

Richter 6 beginnt mit einer traurigen und niederdrückenden Erzählung, die aber charakteristisch für die ganze Geschichte Israels ist:

Ri 6,1.2: Und die Kinder Israel taten, was böse war in den Augen des HERRN; und der HERR gab sie in die Hand Midians sieben Jahre. Und die Hand Midians wurde stark über Israel. Vor Midian richteten sich die Kinder Israel die Klüfte zu, die in den Bergen sind, und die Höhlen und Bergfesten.

Welch ein demütigendes Bild! In was für einem schneidenden Gegensatz steht Israel hier zu dem triumphierenden Heer, das einst den Jordan durchschritten und auf den Ruinen Jerichos gewandelt war! Welch ein trauriger Anblick, das Volk, aus Furcht vor den unbeschnittenen Midianitern, in den Höhlen und Klüften der Berge einen Zufluchtsort suchen zu sehen! Es ist sehr gesegnet für uns, diese Szene zu betrachten und die darin enthaltene heilsame Lehre zu erwägen. Die Macht und Herrlichkeit Israels bestand einfach darin, dass Gott in ihrer Mitte gegenwärtig war. Ohne dies waren sie wie Wasser, das auf den Boden ausgeschüttet ist, oder wie herbstliche Blätter vor dem Sturm. Doch die Gegenwart Gottes konnte nicht genossen werden in Verbindung mit geduldetem Bösen. Wenn daher Israel seinen HERRN vergessen hatte und auf den verbotenen Pfaden des Götzendienstes von Ihm abirrte, so musste Er sie dadurch wieder zur Besinnung bringen, dass Er seinen richtenden Stab ausstreckte und sie die vernichtende Gewalt der einen oder anderen der Nationen um sie her fühlen ließ. 

In diesem allem gibt es für uns etwas zu lernen. Solange das Volk Gottes in heiligem Gehorsam mit Ihm wandelt, hat es nichts zu fürchten. Es ist vollkommen sicher vor den Fallstricken und Anläufen aller seiner Feinde. Solange es in dem Schutz der Gegenwart Gottes bleibt, kann ihm nichts etwas anhaben. Aber selbstverständlich erfordert die Gegenwart Gottes Heiligkeit. Ungerichtetes Böses kann da nicht weilen. In der Sünde zu leben und von Sicherheit zu sprechen, zu versuchen, die Gegenwart Gottes mit der sanktioniertem Bösen zu verbinden, ist schlimmste Bosheit. „Er ist ein Gott, gar erschrecklich in der Versammlung der Heiligen“ (Ps 89,7). „Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig. Deinem Hause geziemt Heiligkeit, HERR, auf immerdar“ (Ps 95,5).

Wenn das Volk Gottes diese heilsamen Wahrheiten vergisst, dann weiß Gott sie durch die Zuchtrute wieder in das Gedächtnis der Seinigen zurückzurufen; und sein Name sei ewig dafür gepriesen! Er liebt die Seinigen viel zu sehr, um die Rute zu sparen, so widerstrebend Er sie auch anwenden mag: 

„Wen der Herr liebt, den züchtigt er, er geißelt aber jeden Sohn, den er aufnimmt. Was ihr erduldet, ist zur Züchtigung: Gott handelt mit euch als mit Söhnen; denn wer ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, welcher alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr denn Bastarde und nicht Söhne. Zudem hatten wir auch unsere Väter nach dem Fleische zu Züchtigem und scheuten sie; sollen wir nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwürfig sein und leben? Denn jene freilich züchtigten uns für wenige Tage nach ihrem Gutdünken, er aber zum Nutzen, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden. Alle Züchtigung aber scheint für die Gegenwart nicht ein Gegenstand der Freude, sondern der Traurigkeit zu sein; hernach aber gibt sie die friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind. Darum richtet auf die erschlafften Hände und die gelähmten Knie“ (Heb 12,6-12). 

Dies sind ermutigende Worte für das Volk Gottes zu allen Zeiten. Die Zucht mag schmerzlich sein, und sie ist es auch wirklich; doch wenn wir wissen, dass die Hand eines Vaters sie ausübt, und wenn wir das, was sein Zweck ist, erkennen, so können wir mit geübtem Herzen durch die Trübsal hindurchgehen und so die friedsamen Früchte der Gerechtigkeit ernten. Wenn wir andererseits der Zucht mit einem ungeduldigen Geist, einem widerspenstigen Willen und einem nicht unterwürfigen Herzen begegnen, so machen wir es dadurch nur notwendig, dass der Druck fortgesetzt und vermehrt wird; denn unser liebender Vater wird uns nie einfach so laufen lassen. Er will uns, koste es, was es wolle, in heiliger Unterwürfigkeit vor sich haben. Er tritt uns in seiner Gnade entgegen, bezwingt die stolzen Erhebungen unseres Willens und nimmt alles hinweg, was unser Wachstum in Heiligkeit, Gnade und göttlicher Erkenntnis zu hindern vermag. 

Welch eine unendliche Gnade tritt in der Tatsache ans Licht, dass unser Gott sich mit unseren Mängeln und Torheiten beschäftigt, mit unserem Eigenwillen, unseren Sünden und Übertretungen, und das zu dem Zweck, um uns von ihnen zu befreien! Er kennt uns und alle unsere Umstände. Er kennt unsere inneren Neigungen, und Er zieht dies sorgfältig in Betracht. Er handelt mit uns in unergründlicher Weisheit und vollkommener Geduld, indem Er unablässig den einen herrlichen Zweck vor Augen behält, uns zu Teilhabern seiner Heiligkeit zu machen und in uns den Ausdruck seiner Natur und seines Charakters hervorzubringen. Ist es nicht so, dass wir angesichts einer solchen überströmenden Gnade und eines solchen Erbarmens wohl „die erschlafften Hände und die gelähmten Knie aufrichten“ können?

Obwohl der Mensch alles verdirbt, bleiben Gottes Hilfsmittel unveränderlich

Doch es gibt noch eine andere Wahrheit, die mit ungewöhnlichem Glanz aus den uns im Buch der Richter erzählten Ereignissen hervorstrahlt: nämlich dass wir stets auf Gott rechnen können, selbst dann, wenn sich alles um uns her in der höchsten Unordnung und Verwirrung befindet. Gott täuscht nie ein Herz, das auf Ihn vertraut. Niemals hat Er eine Seele zuschanden werden lassen, die sich auf Ihn stützte und in kindlicher Einfalt des Glaubens an seinem köstlichen Worte festhielt. Und Er wird und kann es nicht tun. Dies ist sehr tröstend und ermutigend für uns, mögen die Zeiten und Umstände sein, wie sie wollen. Es ist wahr, sehr wahr, dass der Mensch in allem fehlt. Stelle ihn hin, wohin du willst, versetze ihn in einen Wirkungskreis, in welchen du magst, immer wirst du derselben Untreue, derselben Schwäche und demselben Ruin begegnen. Gib dem Menschen ein Geschäft, so oft wie du willst, mit dem größten Kapital und den schönsten Aussichten, er wird doch bald Bankrott machen. Von den Tagen Edens bis zum gegenwärtigen Augenblick hat sich der Mensch in diesem Licht gezeigt. Wir dürfen dreist behaupten, dass es in der Geschichte des gefallenen Geschlechts Adams keine einzige Ausnahme von jener traurigen Regel gegeben hat. Wir dürfen dies nie außer Acht lassen. Der wahre Glaube vergisst das nicht. Es würde auch die größte Dummheit sein, wenn wir versuchen wollten, die Tatsache zu vergessen, dass auf die ganze Geschichte des Menschen, von Anfang bis zu Ende, der Verfall mit unauslöschlichen Zügen aufgestempelt ist.

Doch obwohl dies alles so ist, bleibt Gott treu; Er kann sich selbst nicht verleugnen. Hier ist die Hilfsquelle und der Ruheplatz des Glaubens. Der Glaube sieht und erkennt den Verfall an, aber er rechnet zugleich auf Gott. Er ist nicht blind gegen die Untreue des Menschen, aber er richtet seinen Blick auf die Treue Gottes. Er bekennt den Ruin des Menschen, aber er rechnet auf die Hilfsquellen Gottes.

Nächster Teil


Originaltitel: „Gideon and his companions“
aus Miscellaneous Writings, Buch 1

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