Enttäuscht über die Geschenke?
Römer 8,31.32

Kalender D.H.I.N.

© CSV, online seit: 24.12.2008, aktualisiert: 15.10.2016

Leitverse: Römer 8,31.32

Röm 8,31.32: Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns? Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?

Nichts kann den Vorsatz Gottes für seine Kinder vereiteln; sie werden einmal „dem Bild seines Sohnes gleichförmig sein“ (Röm 8,29). Was sollen die Christen nun dazu sagen?

Vers 31 stellt diese Frage, und von da an bis zum Ende des Kapitels folgt eine Reihe von Fragen und Antworten, die in so rascher Folge aufbrechen, dass sie zeigen, wie glücklich und wie ruhig das Herz des Apostels ist, weil er um die Liebe und um die Macht Gottes weiß: „Gott ist für uns“!

Der sündige Mensch denkt, dass Gott gegen ihn sei. Doch in der guten Botschaft von Jesus Christus erfahren wir, dass Gott den Menschen liebt und ihn retten will. Und alle, die an Christus glauben und Kinder Gottes geworden sind, dürfen wissen: „Gott ist für uns.“

Der größte Beweis für diese Tatsache ist zweifellos seine „unaussprechliche Gabe“ (2Kor 9,15), die Gabe seines eigenen Sohnes, den Er für uns hingegeben hat, als wir noch „Gottlose“ und „Feinde“ waren (Röm 4,5; 5,10).

In dieser größten Gabe ist jede andere Gabe eingeschlossen. Es gibt nichts, was gut für den Christen wäre, was Gott ihm nicht geben will. Und Er wird es ihnen „mit ihm“ – mit Christus – schenken.

Sollten sich an dieser Stelle nicht alle Gläubigen fragen: Wünschen wir noch etwas, was wir nicht von Gott empfangen und woran wir uns nicht mit Christus erfreuen können? – Wenn das so wäre, dann hätten wir noch nicht gut verstanden, wie unendlich groß die Liebe Gottes und wie gut und beglückend seine Gaben sind.


Aus dem Kalender Der Herr ist nahe, 2008
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