Josaphats Erbe
2. Chronika 17,3-5

Kalender D.H.I.N.

© CSV, online seit: 11.02.2001, aktualisiert: 03.08.2016

Leitverse: 2. Chronika 17,3-5

2Chr 17,3-5: Und der HERR war mit Josaphat; denn er wandelte auf den früheren Wegen seines Vaters David und suchte nicht die Baalim, sondern er suchte den Gott seines Vaters und wandelte in seinen Geboten … Und der Herr befestigte das Königtum in seiner Hand.

Das Königreich hatte Josaphat von seinem Vater Asa geerbt. Der Glaube an den wahren Gott hingegen lässt sich nicht „vererben“. Und in beiden Bereichen bestand akute Gefahr: Das Herz Josaphats hätte sich den Götzen zuneigen können, und sein Erbe wurde von Feinden bedroht.

Aber Josaphat hatte Gott persönlich kennengelernt und stand in einer lebendigen Glaubensbeziehung zu Ihm. Und dann sehen wir, wie sich die beiden Dinge miteinander verbinden: Sein persönlicher Glaube und seine persönliche Treue erweisen sich als Voraussetzung dafür, dass Gott Josaphat das „befestigt“, was er geerbt hat.

Hat jemand gläubige Eltern? Das ist ein Vorrecht! Und doch musst du „den Gott deines Vaters“ persönlich suchen. Das muss man früh – in der Jugend – tun. Die „Baalim“ heute sind nämlich sehr gefährlich für Herzen, die den Halt für ihr Leben noch nicht in Christus gefunden haben.

Ist uns auch ein geistliches Erbe übergeben? Haben unsere Eltern und unsere „Väter in Christus“ einen geistlichen Schatz erworben, der nun unseren Händen anvertraut ist? Dann haben wir einen Grund zum Danken; dann haben wir etwas, was es festzuhalten gilt. Wird Gott diese Reichtümer „in unserer Hand befestigen“?

Josaphat fand die Orientierung für sein geistliches Leben in den Anfängen des Königtums, in „den früheren Wegen seines Vaters David“. Auch wir sollten zurückgehen zu den Anfängen, zum Wort Gottes selbst. Wenn wir das Erbe der Väter auf diese Weise persönlich aus der Schrift für uns erwerben und danach leben, dann wird Gott dieses Erbe auch „in unserer Hand befestigen“.


Aus dem Kalender Der Herr ist nahe, 28.1.1999
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