Speisopfer von den ersten Früchten
3. Mose 2,14

Kalender D.H.I.N.

© CSV, online seit: 22.11.2016, aktualisiert: 11.01.2017

Leitvers: 3. Mose 2,14

3Mo 2,14: Wenn du dem HERRN ein Speisopfer von den ersten Früchten darbringen willst, so sollst du Ähren, am Feuer geröstet, Schrot von Jungkorn, darbringen als Speisopfer von deinen ersten Früchten. 

Das Alte Testament weist auf vielerlei Weise auf den Herrn Jesus hin, direkt und indirekt, teils durch Aussprüche, teils durch Sinnbilder. Für die Sinnbilder verwendet Gott Personen oder auch Gegenstände, die uns seinen Sohn in seiner Schönheit vorstellen. Das Speisopfer stellt sinnbildlich den Herrn Jesus dar, wie Er als Mensch auf der Erde lebte und Gott in allem völlig verherrlichte. Im Allgemeinen bestand das Speisopfer aus Feinmehl und Weihrauch, oder es wurde aus Feinmehl und auf verschiedene Weise unter Einwirkung der Hitze des Feuers zubereitet. Die Hitze des Feuers zeigt uns etwas von den Trübsalen, die Er in seinem Leben erlitt um der Gerechtigkeit und um Gottes willen. Unser Vers spricht nun von einem ganz anderen Speisopfer. Es bestand nicht aus Feinmehl, sondern aus den ersten Früchten des Landes. Dieses Korn Kanaans zeigt uns im Vorbild den verherrlichten Herrn im Himmel. Es war die neue Speise des Volkes, nachdem es unter Josua in das Land eingezogen war (Jos 5,11.12). Wir heute dürfen uns an der Betrachtung des verherrlichten Sohnes des Menschen im Himmel stärken und erfrischen. Immer bleibt Er wahrer Mensch, doch die Zeit seiner Bewährung als das „Feinmehl“ ist vorüber. Jetzt ist das Korn nicht zu Mehl zermahlen, und in der Ähre ist es nicht „allein". „Am Feuer geröstet" trägt das Korn die Erinnerung an das auf der Erde vollbrachte Werk mit sich – für immer. Könnte es wohl sein, dass unsere Herzen zuzeiten so von Ihm, dem im Himmel Verherrlichten, erfüllt sind, dass wir uns gedrungen fühlen, etwas davon vor unserem Gott als „Speisopfer" niederzulegen?


Aus dem Kalender Der Herr ist nahe
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