Ein unvergessener Sonntag – Johannes 20,19.20 (2)
Seine Hände und seine Seite

Dirk Schürmann

© SoundWords, online seit: 14.07.2002, aktualisiert: 01.08.2016

Leitvers: Johannes 20,20

Joh 20,20: Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.

Er selbst ist anwesend

Nachdem der Herr Jesus an jenem bemerkenswerten ersten Sonntag seinen Jüngern den so nötigen Trost in ihre verwundeten Herzen gegeben hatte (siehe „Ein unvergessener Sonntag“), zeigt Er ihnen etwas, denn wir lesen: „Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.“ Hierbei ging es in erster Linie darum, die Jünger davon zu überzeugen, dass Er selbst wirklich in ihrer Mitte war. Sie sollten davon überzeugt werden, dass Er, der Gestorbene, wirklich persönlich bei ihnen war.

Auch uns heute möchte der Herr Jesus dieses konkrete Bewusstsein seiner persönlichen Anwesenheit schenken, möchte uns zeigen, dass Er wirklich seine Verheißung wahr macht: „Wo zwei oder drei versammelt sind zu meinem Namen hin, da bin ich in ihrer Mitte“ (Mt 18,20). Ist das nicht Grund genug, dass wir dafür sorgen, dass Er sich bei uns wohfühlt und wir Ihm nichts in den Weg stellen, was Ihn hindert, uns seine Anwesenheit bewusst zu machen? Wie schnell denken wir daran, dass wir uns wohlfühlen, wie wenig daran, dass Er sich wohlfühlt. Doch wenn Er sich gerne in unserer Mitte aufhält – das bedeutet übrigens auch, dass wir Ihm wirklich den zentralen Platz geben und nicht unseren Überlegungen, unseren Traditionen, unserer Liturgie –, dann werden wir uns auch wohlfühlen, so wie wir hier es hier lesen: „Da freuten sich die Jünger“, weil wir ein tiefes Bewusstsein von seiner Anwesenheit und dem Frieden, den Er schenkt, genießen. So folgt auch gleich hinter der Aussage „Da freuten sich die Jünger“ die Begründung „als sie den Herrn sahen“. Wenn wir Ihn wirklich sehen – heute mit den Augen unserer Herzen –, dann kann es nicht anders sein, als dass wir uns freuen. Und wie groß wird erst einmal die Freude sein, wenn wir Ihn zum ersten Mal leibhaftig sehen werden, wenn Er kommt, um uns abzuholen, damit wir „zusammen mit ihm leben“ (1Thes 5,10)!

Aber die Frage, die wir uns heute (jeder persönlich) auf das Gewissen legen müssen, ist: Sehen wir den Herrn wirklich, wenn wir zusammenkommen? Können wir nach der Stunde des Zusammenkommens wirklich sagen: Ich habe den Herrn gesehen?! Oder haben wir einfach irgendwie versucht, die Stunde abzusitzen, weil wir mit den Gedanken gar nicht bei der Sache waren oder weil zum x-ten Mal das gleiche „Einmachglas“ geöffnet wurde? Oder haben wir vielleicht eine tolle „Show“ gesehen, wo der Mensch weit mehr im Mittelpunkt stand als Jesus Christus? Oder sind diese Fragen nicht berechtigt?

Die Hände des Herrn im Johannesevangelium

Der Herr zeigte ihnen seine Hände, die Hände, in die der Vater alles gegeben hatte (Joh 3,35; 13,3), damit Er es für den Vater auf dieser Erde verwalten sollte. Es waren damit gleichzeitig auch Ehrungen seitens des Vaters. Und alle Segnungen, die darin enthalten waren, hatte Er als Mensch bekommen, damit Er den Jüngern – und auch uns – diese Segnungen weiterreichen könnte. Im Lukasevangelium finden wir, dass der Herr seine Hände benutzt, um unseren Bedürfnissen und unserer Not zu begegnen (14 Stellen!).

Die Segnungen im Johannesevangelium

Im Johannesevangelium dagegen geht es um unerwartete Segnungen. Segnungen, an die wir nicht einmal gedacht hätten, die wir uns nicht hätten ausdenken können, Segnungen, die im Herzen des Vaters verborgen waren und die Er dem Herrn Jesus als Mensch in die Hände gegeben hat, um Ihn zu ehren und damit Er sie mit dir und mir teilen könnte.

1. Der Heilige Geist – die Gabe Gottes durch den Sohn

Die erste große Gabe, von der wir im Johannesevangelium lesen, ist der Heilige Geist. „Wenn du die Gabe Gottes kenntest …, so würdest du ihn gebeten haben, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben“ (Joh 4,10). Das war nicht in erster Linie, um einer Not dieser Frau zu begegnen, im Gegenteil: Der Herr hatte von dieser Frau einen Schluck Wasser erbeten. Aber es war im Herzen des Vaters, den Geist zu geben (Joh 15,26), und dieser Geist wendet unsere Zuneigungen und Empfindungen hin zu dem ewigen Leben (Joh 4,14). Diese Leben ist Kenntnis Gottes, so wie der Sohn Ihn kannte als Vater seines Sohnes Jesus Christus (Joh 17,3). Es ermöglicht die Gemeinschaft mit dem Vater und mit dem Sohn (1Joh 1,3). Letztendlich könnte man sagen, das ewige Leben bezeichnet einen Sammelbegriff für all die Segnungen, die Gott im Himmel für uns bereithält – es sind die geistlichen Segnungen in den himmlischen Örtern (s. Eph 1,3). Gott wollte, dass das, was vor seinem Herzen ist, auch vor das Herz von Menschen kommen sollte. Ja, wir sollten sogar eingeführt werden in die Sphäre der Liebe Gottes, wie sie von Ewigkeit her bestand.

2. Das ewige Leben – dem Sohn gegeben

Auch dieses ewige Leben ist etwas, was dem Herrn gegeben wurde, damit Er es den Seinen geben könnte (Joh 17,2; 5,26; 12,49.50). Als Adam in Unschuld erschaffen worden war, hatte er doch nie Veranlassung, auch nur daran zu denken, mit Gott als Vater Gemeinschaft haben zu können und die tiefen Gedanken der Liebe Gottes kennenzulernen. Auch diese Gabe, die der Herr in den Händen hält, geht weit über unsere Bedürfnisse hinaus. Und es ist schon erstaunlich und anbetungswürdig, dass wir viel mehr gewonnen haben, als Adam durch den Sündenfall verloren hatte. Da, wo Sünde überströmend wurde, ist die Gnade noch überschwänglicher geworden (Röm 5,20).

3. Auch das Gericht – dem Sohn gegeben

Wenn der Herr Jesus von dem Vater Gewalt bekommen hat über alles Fleisch (Joh 17,2), damit Er uns ewiges Leben gebe, so auch dafür, dass Er über die, die Ihn ablehnen, das Gericht bringe: „Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben“ (Joh 5,22). Auch das dient zur Ehre des Sohnes; so geht der Vers weiter: „auf dass alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren“.

4. Die Werke – vom Vater gegeben

„Ich aber habe das Zeugnis, das größer ist als das des Johannes; denn die Werke, welche der Vater mir gegeben hat, auf dass ich sie vollbringe, die Werke selbst, die ich tue, zeugen von mir, dass der Vater mich gesandt hat.“

Was waren das für Werke?

  • Freude geben (Johannes 2 – als Wein fehlte),
  • Kraft geben (Johannes 5 – bei der Heilung des Lahmen);
  • Nahrung geben (Johannes 6 – bei der Speisung der 5000);
  • Licht geben (Johannes 9 – bei der Heilung des Blindgeborenen);
  • Leben schenken (Johannes 11 – bei der Auferweckung des Lazarus).

Das, was der Vater für uns im Herzen hatte, hat Er durch die Hände des Sohnes ausgeführt. In keinem dieser Fälle hatten die Beschenkten darum gebeten. Nein, es war im Herzen des Vaters, auf diese Menschen zuzugehen und ihnen durch den Sohn dies alles zu geben. Dafür hatte der Sohn diese Werke bekommen. Gott wollte endlich zeigen, das Er bereit war zu geben. Lange hatte Er von dem Menschen gefordert, um sie davon zu überzeugen, dass sie Ihm nichts bringen konnten. Nun wollte Gott endlich durch den Sohn allen zeigen, dass Er der große Geber ist. So sagte ja auch der Herr Jesus: „Wenn du die Gabe Gottes kenntest …“, oder: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab …“

5. Wir selbst – eine Gabe an den Sohn

Aber es gibt noch etwas Wunderbares, das sich in den Händen des Herrn befindet, und das sind wir selbst. Wir, seine Schafe, sind auf ewig sicher in seinen Händen (Joh 10,28). Und auch hier lesen wir wieder, dass wir Ihm von dem Vater gegeben sind (Joh 10,29). Er hält die Schafe für den Vater (Joh 17,9). Und Er hält uns dort sicher für all die Segnungen, die Er für uns noch in den Händen hat. Der Segen ist sicher in seiner Hand, und die, die Er damit segnen will, sind es ebenfalls. Aller Segen kommt durch diese Hände und die Fähigkeit, den Segen zu genießen, ebenfalls. Denn was würde uns der größte Segen in seinen Händen nützen, wenn wir selbst verlorengingen und nichts genießen könnten.

6. Unsere Füße – in seiner Hand

Aber damit wir diese Segnung auch praktisch genießen können, „Teil mit ihm“ darin haben, benötigen wir auch wieder seine Hände. Seine Hände sind tätig, uns die Füße zu waschen. Er möchte als derjenige, der zum Vater gegangen ist, dass wir dort Gemeinschaft mit Ihm haben könnten. Und wenn wir an diese Segnungen denken, die Er für uns in den Händen hält, wie könnten wir anders, als uns zu wünschen, diese Gemeinschaft mit Ihm zu haben. Durch die Fußwaschung werden wir erfrischt und alles die Gemeinschaft Störende wird weggewaschen. Nichts soll uns mehr hindern, den Platz, den Er jetzt selbst bei dem Vater hat, mit Ihm zu genießen und die Segnungen, die der Vater für uns hat, aus seiner Hand zu empfangen. Rührt es uns nicht, dass gerade in dem Augenblick, als der Herr sich bewusst ist, „dass der Vater ihm alles in die Hände gegeben“ hat (Joh 13,3), Er sich niederbeugt und sich nicht zu schade ist, unsere schmutzigen Füße in seine Hände (!) zu nehmen, damit wir mit Ihm, da wo Er ist, Gemeinschaft haben könnten?

7. Das Werk – eine Gabe des Vaters

„Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, welches du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte“, sagt der Herr Jesus in seinem Gebet zu dem Vater in Johannes 17,4. Dieses Werk, das alles umfasst, was der Herr zur Ausführung des Ratschlusses Gottes und zur Verherrlichung des Vaters vollbracht hat, war Ihm von dem Vater gegeben worden. Auch wenn Er es freiwillig und aus eigenem Antrieb tat, so war es doch auch etwas, was der Vater vorbereitet und Ihm zur Ausführung gegeben hatte.

8. Der Name des Vaters – auch dem Sohn gegeben

In Johannes 17,11 lesen wir, dass der Vater dem Sohn seinen Namen gegeben hat. Und der Herr hat uns diesen Namen offenbar gemacht. Das geht noch über jeden Segen hinaus. Wir dürfen den kennen, von dem jeder Segen kommt, der die Quelle jeden Segens ist, den Segenspender selbst, den, dessen Herz voll Liebe es erdacht hat, uns all diese Segnungen zu schenken. Und der Sohn selbst betet, dass wir in diesem Namen bewahrt bleiben sollten.

9. Die Worte des Vaters – dem Sohn gegeben

Dann hat der Vater Ihm auch seine Worte gegeben und der Herr hat sie uns weitergegeben (Joh 17,8). Welch ein Wunder, dass wir etwas davon mitbekommen dürfen, was der Vater dem Sohn gesagt hat! Das ist die Welt, in die wir eingeführt sind. Das hält der Herr für uns in den Händen; und wenn Er uns besucht, wenn wir als Gemeinde versammelt sind, um in unserer Mitte zu sein, dann möchte Er uns davon etwas zeigen, etwas wieder neu lebendig werden lassen, uns begeistern von dem, was sein Vater Ihm in die Hände gegeben hat.

10. Die Herrlichkeit – um sie uns weiterzugeben

Das Letzte, was wir finden, was dem Herrn vom Vater in die Hände gegeben wurde, überwältigt uns am meisten, vor allen Dingen, wenn wir hören, was Er damit macht. Wir können es gut verstehen und freuen uns, dass Er – der alles für den Vater getan hatte, der alles nur zum Wohlgefallen Gottes gewirkt hatte, der alles nur zur Verherrlichung seines Gottes übernommen und ausgeführt hatte, in dessen Händen alles zur Ehre seines Vaters ausgeschlagen war – als Mensch von Gott mit aller Herrlichkeit belohnt wird. Wir können uns nicht vorstellen, dass der Vater eine Herrlichkeit ausgelassen hat, die Er diesem vollkommenen Menschen hätte geben können. Alles hat Er Ihm gegeben. Und jetzt kommt das Überraschende, das absolut Unbegreifliche, wo wir nur noch staunen, anbeten und Danke sagen können: „Die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben“ (Joh 17,22). Vielleicht ist uns die Schriftstelle von Kindheit an bekannt und überrascht uns nicht mehr. Aber versetzten wir uns einmal in die Situation von damals. Wir sind dabei, dürfen gespannt zuhören, was der ewige Sohn zu seinem Vater redet. Ich glaube, der Atem hätte uns gestockt, nachdem der Herr Jesus diese Aussage gemacht hatte: Uns Nichtsnutzen, die wir Gott nur schmählich verunehrt hatten und selbst nach unserer Bekehrung noch so viel Mühe gemacht haben und oft nicht seine Herrlichkeit im Auge haben – uns gibt Er, der alles in höchstem Maße verdient hat, die ganze Herrlichkeit weiter. Was für Hände sind seine Hände!?

Seine Seite

Der Herr Jesus zeigt den Jüngern aber auch seine Seite, die Seite, aus der Blut und Wasser hervorgekommen waren, die klaren Beweise des eingetretenen Todes. Johannes legt großen Wert darauf, uns dies zu bezeugen (Joh 19,34.35). Ja, wenn der Herr Jesus nur Mensch geworden wäre, aber nicht auch für uns in den Tod gegangen wäre, nie hätten wir den Segen aus seinen Händen empfangen können. Aber Er kam, wie uns Johannes in seinem Brief sagt, „durch Wasser und Blut“ (1Joh 5,6a). Sein Kommen war nicht charakterisiert durch Macht und Herrlichkeit, sondern durch den Tod. Er ist gekommen „nicht in dem Wasser allein, sondern in dem Wasser und dem Blut“ (1Joh 5,6b). Als Er kam, machte Er die ganze Kraft dieses Wassers und diese Blutes für uns wirksam in seinem Tod.

Gekommen „in Wasser“

Das Wasser des Wortes Gottes hat uns gereinigt von dem, was uns an Schmutz gekennzeichnet hat, bevor wir den Retter kennenlernten. Unsere Gedankenwelt, unsere Lebensprinzipien, nichts war auf Gott ausgerichtet, alles war verdorben und beschmutzt durch die Sünde; wir waren Gott feindlich gesonnen und einander verhasst, so sagt es die Bibel in Titus 3,3. Aber all das hat das Wasser hinweggewaschen, und durch das Wasser und den Geist haben wir neues Leben, eine neue Natur bekommen, die moralisch völlig rein ist und das alte verdorbene Leben verabscheut. Der Tod des Herrn Jesus war das Mittel, durch das unser verdorbener, sündiger Zustand gerichtet und beendet wurde, und das Wort Gottes war das Mittel, durch das uns unsere ganze Schlechtigkeit offenbar wurde und das uns gezeigt hat, dass der Tod des Herrn Jesus notwendig war, damit wir von diesem Leben befreit wurden.

Gekommen „in Blut“

Doch wie schlimm, wenn der Herr nur in der Kraft des Wassers gekommen wäre. Wir hätten erkannt, wie verdorben, wie schlecht, böse und feindselig wir waren, wir würden die Sünde hassen, wie Gott sie hasst, aber es wäre keine Sühnung für all dieses da gewesen; Gott hätte uns richten und verdammen müssen. Doch Er ist in der Kraft des Blutes auch gekommen. Das Blut ist zur Sühnung unserer Schuld und Sünden geflossen, für unsere Reinigung vor Gottes Augen. Unsere Sünden sind durch sein Blut vor Gott abgewaschen. Wir können völlig beruhigt sein, denn „alle, alle meine Sünden hat sein Blut hinweggetan“, wie ein Liederdichter sagt. Der Hebräerbrief zeigt uns in vielen Punkten, wie dieses Blut unsere Position vor Gott in Ordnung gebracht hat und uns den Zugang zu Gott selbst möglich gemacht hat:

  • Es reinigt das Gewissen, um dem lebendigen Gott zu dienen (Heb 9,14).
  • Es dient zur Erlösung von den Übertretungen der Heiligen, die unter dem Gesetz standen (Heb 9,15 in Verbindung mit Heb 9,14).
  • Es ratifiziert den neuen Bund der Gnade (Heb 9,15 in Verbindung mit Heb 9,18).
  • Es ist die Grundlage für die Vergebung der Sünden der Gläubigen (Heb 9,22).
  • Es ist die Grundlage dafür, dass einmal die Sünde ganz aus dem Kosmos abgeschafft werden kann (Heb 9,26).
  • Es hat ein für alle Mal das Gewissen des Gläubigen in Bezug auf die richterlichen Ansprüche Gottes zur Ruhe gebracht (Heb 10,2.22 in Verbindung mit Heb 10,4).
  • Der Gläubige hat durch das Blut Freimütigkeit zum Eintritt in die direkte Gegenwart Gottes (Heb 10,19).

Wir müssen die Bedeutung seiner geöffneten Seite verstehen

Wenn wir die Bedeutung seiner geöffneten Seite nicht verstehen, werden wir auch nichts davon verstehen, was seine Hände für uns bedeuten. Sein Tod für uns ist die absolute Grundlage dafür. Und auch damit möchte der Herr uns beschäftigen, wenn Er in unserer Mitte ist, ganz besonders, wenn wir versammelt sind, um das Mahl zu seinem Gedächtnis einzunehmen. Er möchte uns daran erinnern, dass Er „gekommen ist durch Wasser und Blut“, und wir verkündigen seinen Tod, wenn wir das Abendmahl feiern.

Wann hat Er zum letzten Mal diesen Platz der Mitte in unserer Gemeinde einnehmen können, um uns etwas groß zu machen von dem, was für uns in seinen Händen ist von dem Vater, und wann konnte Er uns damit beeindrucken, dass sein Tod am Kreuz notwendig war, damit Er uns davon geben kann?

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