Der Brief des Paulus an die Römer (5)
Kapitel 5,12-21

Stanley Bruce Anstey

© SoundWords, online seit: 30.08.2022, aktualisiert: 26.09.2022

DIE BEFREIUNG VON DER MACHT DER SÜNDE (Röm 5,12–8,17)

In diesem Unterabschnitt des Römerbriefes entfaltet Paulus den zweiten Aspekt der Befreiung, der im Evangelium angekündigt wird: Befreiung von der Macht der Sünde. Es geht darum, wie Gott den Gläubigen vom Wirken seiner alten Sündennatur („dem Fleisch“, Röm 7,5) befreit, so dass der Gläubige nun in der Lage ist, ein heiliges Leben zur Ehre Gottes zu führen. Dieser Abschnitt könnte daher „Gottes Weg der praktischen Heiligung“ genannt werden, weil er Gottes Weg und Gottes Kraft für ein heiliges Leben vorstellt (siehe Röm 6,19.22: „Heiligung“). Man könnte Römer 3,21 bis 5,11 und Römer 5,12 bis 8,17 voneinander abgrenzen und unterteilen in:

  • Rechtfertigung: macht einen Menschen richterlich rechtschaffen
  • Heiligung: macht einen Menschen praktisch rechtschaffen

Der Unterschied zwischen Sünden und Sünde

Bis hierhin in seinem Brief hat Paulus über „Sünden“ und Gottes Befreiung vom gerechten Urteil über die Sünden gesprochen. Aber jetzt geht er dazu über, von „Sünde“ und Gottes Befreiung von ihrer Macht zu sprechen. (H. Smith weist darauf hin, dass das Wort „Sünde“ in Römer 1 bis 5,11 nur zweimal vorkommt, aber in diesem Abschnitt des Briefes kommt es nicht weniger als 34-mal vor!) Es ist wesentlich, den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen zu kennen, um diesen Aspekt der Befreiung zu verstehen.

  • „Sünden“ (Plural) sind die bösen Taten, die wir getan haben. Gottes Heilmittel für begangene Sünden ist der Tod Christi für uns, das heißt der Glaube an das Blut Christi, wodurch wir erlöst (Röm 3,24; Eph 1,7), gerechtfertigt (Röm 5,9) und versöhnt (Röm 5,11; Kol 1,20-22) sind und Vergebung erhalten haben (Röm 4,7; Heb 9,22). (Beachte: Das Blut Christi wird in jedem dieser Verse erwähnt.)
  • „Sünde“ (Singular) bezieht sich auf die gefallene Natur des Menschen (das Fleisch). Gottes Heilmittel für das Wirken der Sünde im Leben des Gläubigen ist unser Tod mit Christus. Das heißt, unser Glaube wird auf den Tod Christi angewendet, wodurch wir befreit sind: Wir sind nun nicht mehr an die Sünde gebunden (Röm 6,7) und sind durch den Geist Gottes von der Macht des Wirkens der Sünde befreit (Röm 8,2).

„Sünden“ sind also böse Handlungen, und „Sünde“ ist die böse Natur. Ersteres ist das, was wir getan haben, und das Zweite ist das, was wir sind. Man könnte sagen, dass „Sünden“ Erscheinungsformen der „Sünde“ sind oder das Ergebnis der „Sünde“. Man könnte auch sagen: „Sünden“ sind die Frucht eines schlechten Baumes, und „Sünde“ ist die Wurzel dieses schlechten Baumes. Bedenken wir auch, dass „Sünde“ mehr ist als nur die alte Sündennatur;[1] sie ist diese böse Natur, die einen Willen hat, der fest entschlossen ist, ihre Begierden zu befriedigen. Ein weiterer Unterschied zwischen diesen beiden: „Sünden“ können durch die Gnade Gottes „vergeben“ werden (Röm 4,7), „Sünde“ jedoch wird nicht vergeben, sondern unter dem Gericht Gottes „verurteilt“ (Röm 8,3).

Angesichts dieser Unterschiede zwischen Sünden und Sünde sollten wir im Hinterkopf behalten, dass es in diesem Abschnitt nicht um die Befreiung von der Gegenwart der Sünde in uns geht. Es geht vielmehr um die Befreiung von der Macht der Sünde über uns. Wir können hier etwas Großartiges lernen: Gottes Errettung, die im Evangelium verkündet wird, verheißt nicht nur Befreiung von dem Gericht über unsere Sünden; sie verheißt auch Befreiung von der Macht der Sünde, die in unserem Leben wirkt. – Das sollte für jeden Gläubigen, der mit der Sündennatur zu kämpfen hat, eine gute Nachricht sein.

„Durch“, „mit“ und „in“ Christus

Wenn wir zu dieser neuen Unterteilung übergehen, möchte ich auf einen weiteren interessanten Unterschied hinweisen. In Römer 3,21 bis 5,11 wird uns gesagt, was wir „durch“ Christus haben (Röm 5,1.2.9-11); in Römer 5,12 bis 8,17 dagegen, was wir „in“ und „mit“ Christus haben.

Die Notwendigkeit, von Sünde befreit zu werden

Nach seiner Errettung wird der Gläubige bald feststellen, dass sich seine gefallene Sündennatur in seinem Leben auf sündige Weise bemerkbar macht. Er entdeckt also, dass er, obwohl er nun an den Herrn Jesus Christus glaubt, immer noch dieselbe alte fleischliche Natur hat. Festzustellen, dass er immer noch zu allem Bösem fähig ist, kann oft ein großer Schock sein. Er muss jedoch lernen, dass Vergebung, Rechtfertigung und Versöhnung nicht bedeuten, dass Christen nicht mehr sündigen können. Vielleicht denkt er, seine gefallene Natur wäre durch seine Bekehrung zu Gott beseitigt oder verbessert worden. Doch das ist nicht der Fall. Er kann jede erdenkliche Sünde begehen, wenn er ihr in seinem Leben freien Lauf lässt. Das muss er lernen.

Als Gott uns errettet hat, hätte Er uns sofort verherrlichen können. Wir wären damit von der gefallenen Sündennatur befreit und würden nie wieder sündigen. Er hätte uns auch direkt in dem Moment in den Himmel bringen können, als wir uns entschieden haben, zu glauben. Uns wären viele schmerzhafte und demütigende Erfahrungen mit dem Fleisch erspart geblieben. Mit göttlicher Weisheit hat Er sich jedoch dafür entschieden, uns in dieser Welt zu belassen, damit wir den Weg des Glaubens mit der gefallenen Sündennatur in uns gehen. Aber Er hat uns auch ein Mittel gegeben, um sie unwirksam zu machen. Die Befreiung von der Macht der Sünde wird sich in dem Maß zeigen, wie wir in der Gemeinschaft mit dem Herrn „im Geist wandeln“ (Gal 5,16). Unser Zustand und unser Wille werden also ständig im Hinblick auf unsere Bereitschaft geprüft, mit Gott in Heiligkeit zu wandeln.

Gunst und Freiheit

Es ist nicht Gottes Absicht, diejenigen, denen Er Vergebung, Rechtfertigung und Versöhnung geschenkt hat, in dieser Welt unter der Herrschaft ihrer gefallenen sündigen Natur zu lassen ohne die Kraft, aufrecht und in Freiheit vor Ihm zu wandeln. Das Evangelium bietet nicht eine Verschonung von der Strafe für die Sünde an und lässt den Gläubigen dann unter der Macht der Sünde. In diesem Abschnitt zeigt Paulus, dass Gott für den Gläubigen einen Weg der vollständigen Befreiung vom Wirken der innewohnenden sündigen Natur vorgesehen hat, so dass er befähigt wird, ein heiliges Leben zur Ehre Gottes zu führen. Daher wird uns in diesem Abschnitt, wie bereits erwähnt, Gottes Weg der praktischen Heiligung vorgestellt.

In Römer 3,21 bis 5,11 sehen wir, dass der Gläubige vor Gott in eine Stellung der „Gnade“ gestellt wird (Röm 5,2). Jetzt, in Römer 5,12 bis 8,39, wird uns aufgezeigt, wie Gott „Freiheit“ von der Sünde schafft (Röm 6,18). Es ist eine Sache, in der bevorrechtigten Stellung, in die uns die Rechtfertigung versetzt, vor Gott zu stehen. Aber es ist eine ganz andere, vor den Menschen durch die Kraft des Heiligen Geistes in Freiheit von der Sünde zu wandeln.

Sündlose Vollkommenheit

Einige missverstehen diesen Aspekt der Befreiung. Sie verstehen Paulus’ Lehre so, dass ein Gläubiger einen Zustand sündloser Vollkommenheit erreichen könnte, während er hier auf der Erde ist. Die Heilige Schrift lehrt eindeutig, dass sündlose Vollkommenheit das Teil eines jeden Christen sein wird. Aber sie wird nicht vor dem Kommen des Herrn (der Entrückung) eintreten. Erst dann wird die gefallene Sündennatur ausgerottet werden und „dieses Sterbliche wird Unsterblichkeit anziehen“ (1Kor 15,54). Wir verstehen also, dass auch kein Gläubiger von der Gegenwart der Sünde befreit werden kann, solange wir auf der Erde sind. Aber jeder kann von der Macht der Sünde befreit werden, wenn er die Prinzipien anwendet, die Paulus hier darlegt.

Ein kurzer Überblick über die Befreiung von der Macht der Sünde, wie sie in diesem Unterabschnitt vorgestellt wird

  • Römer 5,12 bis 7,6 stellt die Lehre von der Befreiung von der Sünde vor.
  • Römer 7,7-25 ist ein Einschub und veranschaulicht den Prozess der Erfahrung, den eine Seele durchläuft, wenn sie lernt, die Lehre der Befreiung anzuwenden.
  • Römer 8,1-17 zeigt die erfreulichen Ergebnisse, die sich aus der Anwendung der Grundsätze der Befreiung durch den Glauben ergeben.

DIE LEHRE VON DER BEFREIUNG VON DER MACHT DER SÜNDE (Röm 5,12–7,6)

Die Lehre von der Befreiung beinhaltet: das Verstehen bestimmter Dinge, die im Tod Christi vollbracht wurden; im Glauben mit diesen Dingen rechnen und die Hingabe an Gott in der Sphäre des Lebens, in dem Christus für Gott lebt. Dadurch werden wir befähigt, ein geheiligtes Leben in der Kraft des Heiligen Geistes zu führen.

Der Ursprung der Sündennatur

Vers 12

Paulus beginnt seine Abhandlung über die Befreiung von der Sünde, indem er ganz an den Anfang zurückgeht. Er erklärt, wie der Mensch überhaupt von der gefallenen Sündennatur (dem Fleisch) befallen wurde. Er sagt:

Röm 5,12: Darum, so wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben …

Paulus führt also den Ursprung der Sündennatur im Menschen auf Adams Übertretung im Garten Eden zurück. Er und seine Frau (Eva) wurden ohne Sünde, aber mit einem freien Willen geschaffen. Leider gebrauchten sie ihren Willen und entschieden sich, Gott nicht zu gehorchen. Und so wurden sie zu Sündern, die eine gefallene Sündennatur besaßen. So ist zu jener Zeit „die Sünde (die Sündennatur) in die Welt gekommen“.

Warum hat Gott zugelassen, dass die Sünde in die Welt kam?

Menschen fragen oft: „Wenn Gott allmächtig und allliebend ist, warum hat Er dann zugelassen, dass die Sünde in die Welt gekommen ist?“ Es stimmt, Er hätte eingreifen und Adam und Eva von der Sünde abhalten können. Aber Gott wusste, dass Er mehr Ehre und die Gläubigen mehr Segen (durch den Tod und die Auferstehung Christi) erhalten würden, als wenn die Sünde nie in die Welt gekommen wäre. Wir (die Gläubigen) befinden uns durch Christus in einer weitaus gesegneteren Position, als wir es als „nicht gefallenes“ Geschlecht unter Adam jemals hätten sein können. Außerdem gibt es bestimmte Aspekte und Eigenschaften Gottes, die wir nicht kennen würden, wenn die Sünde nicht hineingekommen wäre. Zum Beispiel würden wir Gott nicht als „den Gott aller Gnade“ kennen (1Pet 5,10). Wäre die Sünde nicht hineingekommen, so wäre die Gnade nicht überreichlicher geworden als die Sünde (Röm 5,20). Wir würden Gott auch nicht als Gott der „Güte“ kennen, denn in einem sündlosen Zustand würden wir nie etwas tun, was seine Güte erfordern würde (Ps 59,11.18). Wir würden Ihn auch nicht als „Gott allen Trostes“ kennen, weil wir nie Krankheit, Kummer oder Leid erleben würden, Situationen, in denen wir seinen liebevollen Trost bräuchten (2Kor 1,3.4). Eine endgültige Antwort auf die Frage, warum Gott zugelassen hat, dass die Sünde in die Welt gekommen ist, werden wir wahrscheinlich erst im Himmel erhalten. Während wir auf diesen Tag warten, erkennt der Glaube, dass „Gottes Wege unergründlich sind“ (Röm 11,33), und akzeptiert, dass „sein Weg vollkommen ist“ (Ps 18,31). Das gibt uns Zuversicht, so dass wir diese schwierigen Fragen in seine Hand legen können. Denn wir wissen, dass „der Richter der ganzen Erde“ nie etwas anderes tun würde als „Recht üben“ (1Mo 18,25).

Wer sündigte zuerst?

Wenn wir uns den Bericht über den Sündenfall in 1. Mose 3 ansehen, kommen wir zu dem Schluss, dass es die Frau war, die die Sünde in die Welt gebracht hat. Aber Paulus sagt hier, dass es durch den „Menschen“ [Mann] geschah (Röm 5,12). Daher kann er hier nicht von den chronologischen Ereignissen gesprochen haben. Es ist klar, dass Eva [zeitlich gesehen] vor Adam sündigte und dass Satan und seine Engel wiederum vor Eva sündigten. (Letzteres zeigt sich daran, dass Satan im Garten war und Eva belogen und verführt hatte, bevor sie sündigte.) Es ist daher klar, dass Paulus von Adam als stellvertretendes Haupt des menschlichen Geschlechts spricht. Gott hatte ihn im Garten über die Schöpfung gestellt (1Mo 2,15-17), und so wurde er dafür verantwortlich gemacht, dass die Sünde in die Welt kam.[2]

Adams Natur wurde durch seinen Sündenfall verdorben und so an jede nachfolgende Generation seiner Nachkommen weitergegeben (Ps 51,7). Aber nicht nur das: Auch die Folge der Sündennatur wurde an seine Nachkommen weitergegeben: nämlich der Tod. Paulus sagt: „Durch die Sünde ist der Tod gekommen und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen.“ (Die Auswirkungen der Sünde und des Todes sind auch auf die untergeordneten Geschöpfe – die Tiere und Pflanzen usw. – übergegangen. Aber das ist hier nicht sein Thema. Siehe Römer 8,20-22.)

Hauptschaft über ein Menschengeschlecht

Paulus fügt hinzu: „weil sie alle gesündigt haben“. In der Fußnote der KJV steht übersetzt: „in dem [Adam] alle gesündigt haben“. Wenn diese alternative Lesart verwendet werden kann, wird ein Aspekt deutlich: Paulus betont nicht so sehr die Tatsache, dass alle Menschen schuldig sind, weil sie persönlich gesündigt haben (was sicherlich wahr ist; Röm 3,23). Er sagt vielmehr, dass Adams Ungehorsam ein ganzes Geschlecht von Sündern geschaffen hat (Röm 5,19). Als er fiel, wurde er zum Haupt eines gefallenen Menschengeschlechts (1Mo 5,3). Der Satz „Alle haben gesündigt“ steht im Griechischen im Aorist. Das weist darauf hin, dass Adams Ungehorsam ein für alle Mal Auswirkungen auf das Geschlecht hatte, das sich unter ihm entwickeln sollte. Dies zeigt erneut, dass Paulus Adam als das Oberhaupt des menschlichen Geschlechts ansieht. Später haben die Menschen bewiesen, dass sie dieselbe Natur haben wie ihr „erster Vater“, weil sie wie er gesündigt haben (Jes 43,27). J.N. Darby sagt:

Durch den Ungehorsam einen Menschen geschah es, dass die vielen (alle Menschen) zu Sündern gemacht wurden, nicht durch ihre eigenen Sünden. Sünden hat ein jeder seine eigenen – hier geht es um einen allen gemeinsamen Zustand der Sünde.[3]

Sünde (die gefallene Natur) und Tod im Menschengeschlecht sind also nicht die Folge der persönlichen Sünden, sondern das Ergebnis des Handelns Adams, des Hauptes des Geschlechts.

Ein Oberhaupt ist jemand, der eine verantwortungsvolle Position an der Spitze innehat und für und im Namen derer handelt, die ihm untergeordnet sind. Dabei kann es sich um das Staatsoberhaupt, das Oberhaupt einer Familie, das Oberhaupt eines Unternehmens usw. handeln. Wenn beispielsweise der Präsident eines Landes ein Gesetz unterzeichnet, handelt er als Staatsoberhaupt für alle Bürger des Landes. Und wenn das Gesetz verabschiedet wird, ist es für alle im Land verbindlich. Der Hebräerbrief gibt ein Beispiel für ein föderales Oberhaupt in einer Familie. Der Schreiber spricht von Abraham, der diese Rolle innehatte. Er sagt, dass Levi mit dem Zehnten, den Abraham an Melchisedek gab, auch den Zehnten an Melchisedek zahlte. Und das, obwohl Levi zu dieser Zeit noch nicht geboren war; das geschah erst etwa zweihundert Jahre später (Heb 7,9.10). Dennoch heißt es, dass Levi „noch in den Lenden des Vaters“ war (Heb 7,10), als Melchisedek den Zehnten von Abraham erhielt. Somit handelte Abraham für und im Namen von Levi (und seiner Nachkommenschaft) als das Oberhaupt der Familie.

Zwei Häupter über zwei Menschengeschlechter

In einer Klammer (Röm 5,13-17) zeigt Paulus, dass mit dem Oberhaupt sowohl Adam als auch Christus gemeint ist. Jeder von ihnen ist das Haupt eines Menschengeschlechts, und ihre Handlungen in dieser Rolle haben große Auswirkungen auf ihr Menschengeschlecht.

Verse 13.14

Röm 5,13.14: … (denn bis zu dem Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz da ist. Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose, selbst über die, die nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Vorbild des Zukünftigen ist.

Paulus beginnt mit Adam. Er zeigt auf, dass Adams Handlungen als Oberhaupt des menschlichen Geschlechts negative Auswirkungen für das Geschlecht hatten. Seine Nachkommen werden so angesehen, als hätten sie mit ihm gehandelt, auch wenn sie zum Zeitpunkt seines Handelns noch nicht existierten. Als Adam sündigte, erzeugte er also ein ganzes Geschlecht von Sündern (Röm 5,19). Das bedeutet nicht, dass wir für Adams Sünde verantwortlich sind. Es bedeutet auch nicht, dass wir dafür verantwortlich sind, dass wir die Sündennatur haben.

Schon bevor das Gesetz gegeben wurde, in den Tagen „von Adam bis auf Mose“ (etwa zweitausendfünfhundert Jahre), als die Menschen keinen direkten Befehl von Gott hatten so wie Adam, „herrschte der Tod“. Die Menschen in jenen Tagen hatten „nicht gesündigt in der Gleichheit [Ähnlichkeit] der Übertretung Adams“, indem sie ein bekanntes Gebot übertreten hätten. Und doch waren die Auswirkungen der Sünde für sie spürbar: Sie alle starben – mit Ausnahme von Henoch (Heb 11,5). Adam hatte ein direktes (mündliches) Gebot von Gott erhalten (1Mo 2,16.17). Daher war sein Ungehorsam eine eindeutige Übertretung. Aber die Menschen in jenen frühen Tagen (bevor das Gesetz gegeben wurde) hatten kein Gesetzbuch von Gott. Ihre einzige Richtschnur war ihr Gewissen. Da es in dieser Zeit kein ausdrückliches Gebot von Gott gab, konnte den Sündern keine Übertretung „zugerechnet“ werden. Paulus will damit sagen, dass die Sünde in der Welt war, unabhängig davon, ob es ein festgelegtes Gesetz gab oder nicht. Dies kann durch die Tatsache bewiesen werden, dass der Tod in dieser Zeit über alle Menschen herrschte.

Paulus sagt dann, dass Adam „ein Vorbild des Zukünftigen ist“. Das bezieht sich auf Christus. Es zeigt, dass auch Christus ein Adam ist – das heißt das Haupt eines Menschengeschlechts. In der Tat wird Christus als Haupt seines Geschlechts „der letzte Adam“ genannt (1Kor 15,45). Er ist der „letzte“ Adam, weil von Gott keine weiteren Menschengeschlechter mehr kommen werden. Dieses neue Geschlecht unter Christus ist vollkommen. Daher besteht für Gott keine Notwendigkeit, ein weiteres Geschlecht nach diesem ins Leben zu rufen. Das Geschlecht Christi ist gänzlich neu und unterscheidet sich in seinem Charakter von dem Adams, denn Christi Geschlecht ist eine „neue Schöpfung“ Gottes (2Kor 5,17; Off 3,14). Die beiden Oberhäupter der beiden Geschlechter werden in der Heiligen Schrift durch die Fachausdrücke „in Adam“ und „in Christus“ unterschieden (1Kor 15,22).

Christus wurde durch die Auferstehung zum Haupt seines neu geschaffenen Geschlechts und ist somit „der Erstgeborene unter vielen Brüdern“ (Röm 8,29; Kol 1,18; Heb 1,6; 2,11-13; Off 1,5). Der Begriff „Erstgeborener“ bezieht sich in diesem Sinn nicht auf den ersten Platz in einer Familie, obwohl der Herr das war (Mt 1,25). Er bezieht sich auf den ersten Rang und die erste Position, auf eine herausragende Stellung unter anderen. Der Begriff „Erstgeborener“ wird in der Heiligen Schrift an mehreren Stellen in dieser Weise verwendet. (Vergleiche 1. Mose 25,25 mit 2. Mose 4,22; 1. Chronika 2,13-15 mit Psalm 89,28; 1. Mose 48,14 mit Jeremia 31,9.) Als der „Erstgeborene“ „schämt“ sich der Herr nicht, die Angehörigen seines Geschlechts seine „Brüder“ zu nennen, denn sie sind von derselben Art wie Er und passen daher vollkommen zu Ihm (1Mo 1,25; 2,21-23; Heb 2,11).

Vers 15

Paulus überlegt:

Röm 5,15a: Ist nicht aber wie die Übertretung so auch die Gnadengabe?

Die Antwort lautet: Ja. Genauso sicher wie Adams „Übertretung“ als Oberhaupt das ganze Geschlecht unter ihm betraf, so wirkt sich Christi „Gnadengabe“ als Oberhaupt seines Geschlechts auf alle unter Ihm aus. Dies ist eine große Ähnlichkeit zwischen Adam und Christus: Durch eine einzige Tat hat jeder von ihnen sein Geschlecht geprägt, obwohl beide Geschlechter zur Zeit ihrer Handlungen noch nicht existierten. Dies wird von Paulus durch die doppelte Verwendung des Wortes „viele“ unterstrichen. Das erste „viele“ in Römer 5,15 bezieht sich auf alle, die unter Adam stehen und infolge seiner Übertretung dem Tod unterliegen. Das sind alle Menschen. Das zweite „viele“ bezieht sich auf alle, die Teil der neuen Schöpfung unter Christus sind. Dies sind nur die Gläubigen.

Die Übertretung und die Gabe in Gnade im Gegensatz zueinander

Röm 5,15b: Denn wenn durch die Übertretung des einen die vielen gestorben sind, so ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade, die durch den einen Menschen, Jesus Christus, ist, zu den vielen überströmend geworden.

Paulus stellt dann den großen Unterschied dar zwischen der „Übertretung“ Adams und der „Gabe in Gnade“ durch Christus. Dies wird durch die von Paulus verwendete Formulierung „viel mehr“ unterstrichen. Adams Übertretung hat eine enorme negative Auswirkung auf seine Nachkommen, während Christus eine enorme positive Auswirkung auf sein Geschlecht hat. Paulus stellt fest, dass durch „die Übertretung des einen die vielen gestorben sind“, dass aber „die Gabe in Gnade, die durch den einen Menschen, Jesus Christus, ist, zu den vielen überströmend geworden“ ist. Dieser Gegensatz könnte nicht größer sein.

Verurteilung und Rechtfertigung im Gegensatz zueinander

Vers 16

Röm 5,16: Und ist nicht wie durch einen, der gesündigt hat, so auch die Gabe? Denn das Urteil war von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit.

Paulus bringt einen zweiten Gegensatz vor: Adams Tat hat ein „Urteil zur Verdammnis“ gebracht, Christi Tat dagegen hat die „vielen Übertretungen“ der Sünder, die glauben, zur „Rechtfertigung [richterliche Gerechtigkeit]“ gebracht. Paulus verwendet das Wort „aber“, um diese beiden Dinge miteinander zu verrechnen.

Indem er sagt: „Urteil zur Verdammnis“, zeigt er, dass diese beiden Dinge nicht gleichbedeutend sind: Das eine geht dem anderen voraus. Sein Gebrauch des Wortes „zur“ zeigt dies. Walter Scott sagt:

Urteil und Verdammnis sind nicht dasselbe. Verurteilung liegt in der Zukunft und ist endgültig. Das Urteil geht ihr voraus.

Alle Menschen unter Adam unterliegen diesem Urteil des Gerichts, aber sie sind nicht verurteilt – zumindest noch nicht. Die Verurteilung ist eine endgültige und unwiderrufliche Sache, die alle treffen wird, die ohne Glauben aus dieser Welt gehen und ihre Sünden nicht bekannt haben. Er sagt auch:

Wir alle kennen, wenn wir überhaupt etwas wissen, den Unterschied zwischen vergangenen Sünden (oder gegenwärtigen) und der bösen Natur [Sünde], der Frucht und dem Baum. Wenn man fragt: „Ist ein Mensch wegen beidem verdammt?“, so würde ich sagen, dass er eher verloren ist als gerichtet.[4]

Johannes 3,18 sagt: „Wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“

„Die Welt“, „das Fleisch“ und „der Teufel“ stehen unwiderruflich unter dem Gericht (1Kor 11,32; Röm 8,3; 1Tim 3,6), aber nicht die Menschen, die heute in dieser Welt leben. Sie sind jedoch verloren und unterliegen dem Urteil des Gerichts. Wenn sie sich nicht im Glauben zu Gott bekehren, werden sie zu einer verlorenen Ewigkeit verurteilt werden. Im Licht dieser lehrmäßigen Unterscheidung können wir erkennen, dass das Lied, in dem es heißt: „Einst standen wir unter Verdammnis und erwarteten den Urteilsspruch über den Sünder“,[5] nicht richtig ist, denn die Schrift lehrt, dass alle, die unter dem Urteil stehen, nicht wiederhergestellt werden können. Das Großartige an der „Rechtfertigung“ und daran, dass wir „in Christus“ sind (unsere neue Stellung vor Gott unter unserem neuen Haupt), ist: Für uns ist es nun unmöglich, jemals in „Verdammnis“ zu geraten (Röm 8,1).

Die Herrschaft der Sünde und des Todes und die Herrschaft der Gerechtigkeit im Leben im Gegensatz zueinander

Vers 17

Röm 5,17: Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden viel mehr die, welche die Überfülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus).

Paulus weist auf einen dritten Gegensatz hin: auf den Unterschied zwischen der Herrschaft der Sünde und des Todes und der Herrschaft der Gerechtigkeit im Leben. Er sagt, dass in Adam „der Tod herrschte“. Aber jetzt wird für „die, welche die Überfülle der Gnade empfangen“ (d.h. die Gläubigen) „die Gabe der Gerechtigkeit im Leben herrschen“. Wiederum verwendet er die Formulierung „viel mehr“, um diesen Unterschied zu verdeutlichen. Durch Adams Vergehen herrschen Sünde und Tod seither über alle in Adams Geschlecht. Andererseits herrscht die Rechtschaffenheit im „Leben“. Das ist das Ergebnis dessen, was Christus für die Gläubigen vollbracht hat. Dies ist ein unglaublicher Gegensatz. Die Glieder von Adams Geschlecht werden als Sklaven der Sünde gesehen, die unter dem tyrannischen Herrn (der Sünde) sterben. Die Glieder des neuen Geschlechts Christi hingegen werden als Herrscher gesehen, die im Leben und in Freiheit herrschen! Dies sind zwei gegensätzliche Zustände. Es stimmt zwar, dass im Tausendjährigen Reich Christi in jeder Hinsicht „Gerechtigkeit regieren wird“ (Jes 32,1), aber Paulus bezieht sich auf die Gerechtigkeit, die jetzt im Leben des Gläubigen herrscht. Er erläutert dies in Römer 5,21.

Fasst man den Inhalt der Klammer zusammen, so sieht man Folgendes:

  • Die Gabe übertrifft das Vergehen.
  • Die Rechtfertigung übertrifft die Verurteilung.
  • Das Leben übertrifft den Tod.

Die stellungsmäßige Versetzung des Gläubigen von Adam zu Christus

Vers 18

Röm 5,18: … also nun, wie es durch eine Übertretung gegen alle Menschen zur Verdammnis gereichte, so auch durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens.

In den letzten Versen des Kapitels zeigt Paulus, dass die Gläubigen von der Stellung unter Adam unter das Haupt und in das Geschlecht Christi versetzt worden sind. Nachdem er einige Gegensätze aufgezeigt hat, vergleicht er nun einige Aspekte. Er verwendet Worte wie „so“ oder „auch“.

Er sagt: So wie Adams „eine Übertretung“ eine Auswirkung auf „alle Menschen zur Verdammnis“ hatte, „so“ hat sich „auch“ Christi „eine“ Tat der „Gerechtigkeit“ auf „alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens“ ausgewirkt. Hier gibt es zwei „alle“. Im Gegensatz zu den beiden „vielen“ in Römer 5,15, die die beiden Menschengeschlechter gegenüberstellen, beziehen sich diese beiden „alle“ auf ein und dasselbe Volk: auf das gesamte menschliche Geschlecht. Adams Tat hat etwas „für alle Menschen“ bewirkt, und das gilt auch für die Tat Christi.

Der „eine“ Akt der „Gerechtigkeit“, von dem Paulus hier spricht, bezieht sich auf das gesamte Leben und Sterben Christi. Es wird als ein einziger ununterbrochener Akt des Gehorsams betrachtet. Alexander Hume Rule (1843–1906) sagt:

Jede Tat, jedes Wort und jeder Gedanke vom Anfang bis zum Ende war Gehorsam, so dass sein ganzes Leben und sein ganzer Tod als ein einziger ununterbrochener Akt des Gehorsams betrachtet werden.[6]

Dieser Akt Christi gegenüber dem Menschengeschlecht ist „zur Rechtfertigung des Lebens“ für diejenigen, die glauben. Dieser Begriff „Rechtfertigung des Lebens“ bezieht sich darauf, dass die Gläubigen in eine neue Position vor Gott gestellt werden. In dieser sieht Er sie nicht mehr als Sünder. Er sieht sie mit ihrem neuen Leben, das frei von Sünde ist.

Vers 19

Paulus sagt:

Röm 5,19: Denn so wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden.

Hier wird das Wort „gesetzt“ verwendet. Diejenigen, die glauben, werden also nicht in einem praktischen Sinn sofort gerecht. Gott ernennt sie zu Gerechten, indem Er sie in das Geschlecht Christi unter dessen Haupt stellt. (Daher wird das Verb „gesetzt“ im Futur verwendet, um zu zeigen, dass es alle zukünftigen Generationen von Gläubigen in dem Geschlecht einschließt. Das finden wir so auch schon im Griechischen.) Durch den einen Gehorsamsakt Christi sind die Gläubigen also von Adams Haupt unter das Haupt Christi überführt worden. Das bedeutet, dass die vorgenannten Segnungen, die mit dem neuen Geschlecht Christi verbunden sind, den Gläubigen zukommen.

Vers 20

Röm 5,20: Das Gesetz aber kam daneben ein, damit die Übertretung überströmend würde. Wo aber die Sünde überströmend geworden ist, ist die Gnade noch überreichlicher geworden, …

Paulus erklärt dann, dass das Gesetz eingeführt wurde, um die Sünde als äußerst sündhaft zu offenbaren. Diejenigen, die unter dem Gesetz stehen und das Gesetz nicht gehalten haben, können mit Recht bestimmter Übertretungen angeklagt werden. Schließlich haben sie von Gott im Gesetz bestimmte Anweisungen erhalten, was sie tun und was sie nicht tun dürfen. Infolgedessen haben sie ein bekanntes Gebot Gottes „übertreten wie Adam“ (Hos 6,7). Darüber hinaus haben sowohl die „Übertretung“ als auch die „Gnade“ in entgegengesetzter Richtung überhandgenommen – wobei die Gnade „noch“ mehr überhandgenommen hat. So ist der Eintritt der Sünde in die Welt zu einer Gelegenheit für Gott geworden, seine Gnade zu verherrlichen, indem Er sie größer macht als alles andere.

Zwei Sphären des Lebens

Paulus schließt seine Abhandlung über die beiden Oberhäupter mit einer Feststellung: Aufgrund ihrer beider Taten gibt es nun zwei entsprechende Sphären des Lebens, in denen die Menschen leben: den einen unter Adam, der zum Tod gehört, und den anderen unter Jesus Christus, unserem Herrn, der zum Leben gehört. Das zeigt sich so, dass sowohl die Sünde als auch die Gnade „herrschen“. Das bedeutet, dass sie beide eine Sphäre der Herrschafts haben, in der sie ihre Autorität ausüben. Paulus sagt:

Vers 21

Röm 5,21: Wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so herrsche auch die Gnade durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Da diese beiden Dinge herrschen, können sie in gewissem Sinn als Könige oder Herren angesehen werden. Die „Sünde“ regiert an einem Ort des „Todes“. Das ist im Wesentlichen die Welt und alles, was zu ihr gehört. Auf der anderen Seite regiert die „Gnade“ „zu ewigem Leben“. Das ewige Leben ist nicht nur im Gläubigen (Joh 3,15.16.36), sondern es ist auch eine Sphäre des Lebens, in dem der Gläubige in Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn leben soll (Joh 17,3; 1Tim 6,12.19). Was diesen letzten Aspekt des ewigen Lebens betrifft, so sagt Darby, dass es sich um einen „außerweltlichen Zustand der Dinge“ handelt, in dem der Gläubige durch den Geist lebt. Paulus spielt hier auf den letzten Aspekt des ewigen Lebens an: Wir werden in den Himmel aufgenommen, in eine Umgebung, die vollkommen und völlig frei von Sünde ist – wo Licht, Liebe und Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn alles und in allem ist. Die gute Nachricht ist, dass wir durch den uns innewohnenden Geist Gottes schon jetzt ewiges Leben haben und in dieser Umgebung leben können, während wir hier auf der Erde sind (Joh 4,14; 1Joh 5,11-13). Dies ist von wesentlicher Bedeutung für das Thema der Befreiung von Sünde, das wir in diesem Abschnitt des Briefes behandeln.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Als Gläubige an den Herrn Jesus Christus sind wir, was unsere Stellung betrifft, von Adams Hauptschaft unter die Hauptschaft Christi versetzt worden. Wir werden also nicht mehr als unter dem alten Haupt stehend und mit dem entsprechenden Zustand verbunden angesehen; wir gehören jetzt zu dem neuen Menschengeschlecht unter Christus (2Kor 5,17) und sind somit mit der neuen Welt unter seinem Haupt einsgemacht. Daher ist für den Gläubigen die Herrschaft der Sünde und des Todes durch die Herrschaft des Lebens in Christus abgelöst worden.


Übersetzt aus The Epistle of Paul to the Romans. God's Righteousness declared in the Gospel, displayed in His dispensational ways and demonstrated in practical life“
Surrey, Kanada (Christian Truth Publishing) 2015, First Edition, Version 1.1

Übersetzung: Tirza Winterhoff

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Anmerkungen

[1] Anm. der Red.: Der Autor meint vielleicht: Wir sollen die Sünde nicht nur auf das beschränken, was wir vor unserer Bekehrung waren.

[2] W. Reid sagt: „Das Wort ,Haupt‘ wird in diesem Kapitel [Röm 5] nicht verwendet, aber die Wahrheit ist darin enthalten“ (An Outline of Sound Words).

[3] J.N. Darby, Synopsis of the Books of the Bible. Betrachtung über Römer (Synopsis), Kommentar zu Kapitel 5,12. Quelle: bibelkommentare.de.

[4] J.N. Darby, „Romans compared with other Epistels“ in Collected Writings, Bd. 34, S. 406. Siehe: https://www.stempublishing.com/authors/darby/MISCELLA/34029E.html.

[5] Aus dem Lied „Once we stood in condemnation waiting thus the sinner’s doom“ von George West Frazer (1830–1896).

[6] A.H. Rule, „Substitution and Righteousness“ in Selected Ministry of A.H. Rule, Bd. 1, S. 138.


Hinweis der Redaktion:

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