Der zweite Brief an Timotheus (4)
Kapitel 4

Stanley Bruce Anstey

© SoundWords, online seit: 16.09.2020

Göttliche Anreize für den Dienst an einem Tag des Niedergangs

Bevor Paulus seinen Brief beendet, bemüht er sich, Timotheus dazu anzuspornen, umgehend mit dem Dienst zu beginnen. Er ermutigt ihn nicht nur dazu, nein, noch mehr: Er gibt ihm vor „Gott und Christus Jesus“ einen „Auftrag“, den er erfüllen sollte. Timotheus musste diesen Dienst ernst nehmen. Er war dafür verantwortlich, seinen Dienst voll und ganz auszuüben, denn der Herr hatte gesagt: „Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden“ (Lk 12,48). Dass der Auftrag „vor“ Gott und dem Herrn Jesus Christus  war [2Tim 4,1], bedeutet, dass Timotheus dienen sollte angesichts der Tatsache, dass er unter dem wachsamen Auge göttlicher Personen stand. Jeder Dienst soll in dem Bewusstsein ausgeführt werden, dass man vom allsehenden Auge Gottes beobachtet wird.

Angesichts der Finsternis, die unweigerlich in das christliche Zeugnis hineinkommen würde, gibt Paulus dem Timotheus vier bedeutende Anreize, damit er sich sogleich erhob und mit der Arbeit begann.[1]

Bald wird das Gericht auf das christliche Bekenntnis fallen

Vers 1

2Tim 4,1: Ich bezeuge ernstlich vor Gott und Christus Jesus, der richten wird Lebende und Tote, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich.

Christus, der der Richter der „Lebenden und Toten“ ist, würde kommen, um das Gericht über die große Masse der leblosen Bekenner im christlichen Bekenntnis zu vollstrecken. Die meisten in der Christenheit sind nicht gerettet und werden für immer verloren sein, wenn das Gericht kommt. Die „Lebenden“ werden „bei seiner Erscheinung“ gerichtet werden, d.h. vor der tausendjährigen Herrschaft Christi, dem Millennium (2Thes 1,7-10), und die „Toten“ werden am Ende der Herrschaft „seines Reiches“ gerichtet werden (Off 20,11-15). Das ist eine ernste Mahnung, dass es einen Tag der Rechenschaft für alle Menschen gibt.

Im Blick auf dieses kommende Gericht sollte Timotheus sich erheben und sich unverzüglich in den Dienst stellen. Liebe zu den Seelen sollte ihn motivieren. Paulus sagt:

Vers 2

2Tim 4,2: Ich bezeuge ernstlich …: 2 Predige das Wort, halte darauf zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise ernstlich zurecht, ermahne [ermutige] mit aller Langmut und Lehre.

Beachte: Timotheus sollte seinen Zuhörern das Wort Gottes vorstellen – nicht seine eigenen Ideen. Geschichten und Illustrationen mögen interessant und manchmal sogar hilfreich sein, aber sie sind kein Ersatz für das Wort Gottes. Der Diener muss daran denken, dass nicht menschliche Hilfsmittel Ergebnisse hervorbringen, sondern die Kraft des Wortes Gottes, angewendet durch den Geist. Timotheus sollte daher nicht versuchen, seine Verkündigung trickreich zu gestalten. In unserer Zeit nehmen Beiwerk und Gags mehr und mehr den Platz der schlichten Verkündigung des Wortes ein. Wir sind vielleicht versucht, diese Dinge zu benutzen, aber es ist am besten, bei dem schlichten Wort Gottes zu bleiben. „Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert“ (Heb 4,12) und Gott benutzt dieses Wort, um Seelen zu bekehren (vgl. Ps 19,8.9).

Timotheus musste sich vordringlich darum kümmern – sowohl „zur gelegenen“ als auch zur „ungelegenen Zeit“. Das bedeutet, er sollte das Wort in Situationen weitergeben, in denen die Menschen dafür offen waren, und auch dann, wenn sie es nicht waren. Wenn eine Person interessiert war, dann war es eindeutig eine „gelegene Zeit“ – denken wir zum Beispiel an den römischen Kerkermeister (Apg 16,30). Aber wenn es Umstände gibt, unter denen die Verkündigung des Wortes als unangemessen angesehen werden könnte – „zur ungelegenen Zeit“ –, musste Timotheus einen Weg finden, das Wort Gottes sogar in solche Situationen hineinzubringen. Die Begebenheit, als der Herr im Haus des Pharisäers weilte, ist ein Beispiel (Lk 11,37-54). Timotheus sollte das Wort Gottes auf das Gewissen seiner Zuhörer anwenden, ohne sie persönlich anzugreifen. Paulus sagt: „Überführe, weise ernstlich zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre.“

Es wird eine Zeit kommen, wenn die christlichen Bekenner die Wahrheit nicht ertragen

Verse 3.4

Paulus führt einen weiteren Grund an, warum Timotheus sich sogleich erheben und sich an die Arbeit machen sollte:  Es würde eine Zeit kommen, wenn die Menschen die gesunde Lehre nicht ertragen würden:

2Tim 4,3.4: 3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt; 4 und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren, sich aber zu den Fabeln hinwenden.

Noch bevor der Tag des Gerichts kam, würde es einen großen Abfall im christlichen Bekenntnis geben, und die Menschen würden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden. Dies würde im Aufstieg des Mannes der Sünde (des Antichristen) gipfeln, nachdem die Kirche in den Himmel gerufen worden ist (vgl. 2Thes 2,2-4). Timotheus musste erkennen, dass der Abfall im christlichen Bekenntnis bereits begonnen hatte[2] und die Herzenshärte schnell einen Punkt erreichte, an dem sie die „gesunde Lehre nicht ertrugen“. Die Lehre des Paulus würde von den Massen nicht akzeptiert werden. Angesichts dieser unvermeidlichen Tatsache sollte Timotheus sich sogleich erheben und sich an die Arbeit machen. Der Standpunkt des Apostels war glasklar: Timotheus sollte unverzüglich (sofort) an die Arbeit gehen, denn es würde eine Zeit kommen, in der es wenig oder gar nichts nützen würde.

Paulus sagte auch, dass die Menschen „sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt“. Das deutet darauf hin, dass – statt dass von Gott gesandte Lehrer kämen, die predigten und Gottes Volk lehrten – nun Lehrer kämen, die unter der Kontrolle ihrer Zuhörer ständen; diese würden ihnen nämlich diktieren, was sie hören wollten. Die Menschen werden hinter Lehrern herlaufen, die interessante Dinge zu sagen haben. Die beliebtesten Themen im christlichen Dienst sind heute Liebe und Ehe sowie sensationelle prophetische Auslegungen. Ein Prediger wird also über solche Themen sprechen müssen, die die Menschen hören wollen, wenn er eine große Zuhörerschaft haben und seinen Job als Prediger behalten will. Wenn er es also darauf [auf Erfolg in seinem Dienst] abgesehen hat, kann er eher davon beeinflusst werden, was die Menschen wollen, als davon, was Gott ihn zu sagen beauftragt. Die traurige Folge für Menschen, die nach Dingen suchen, die in ihren Ohren kitzeln, ist jedoch, dass sie „ihre Ohren von der Wahrheit abwenden“ und sich zu den „Fabeln“ hinwenden.

Es muss wohl kaum gesagt werden, dass wir in diesen Zeiten leben. Die Kirche befindet sich heute in einem Zustand wie damals die Versammlung in Laodizea (Off 3,14-22). Christen picken sich aus den Lehren des Apostels das heraus, was sie wollen. Vieles von dem, was Paulus lehrte, wird – obwohl es in seinen Briefen steht – missverstanden, falsch ausgelegt oder einfach übergangen. Und einige der Dinge, die er lehrte, sind dem modernen christlichen Geist geradezu widerwärtig und unerträglich und werden verworfen. Die Zeit, dass die Wahrheit bekannt wird, ist also dann, wenn noch Hoffnung besteht, dass sie aufgenommen wird.

Vers 5

2Tim 4,5: Du aber sei nüchtern in allem, leide Trübsal, tu das Werk eines Evangelisten, vollführe deinen Dienst.

Angesichts dessen sollte Timotheus „nüchtern“ sein und den berauschenden Einflüssen um ihn herum nicht erlauben, dass sie ihn von dem schlichten Ziel ablenkten, der Wahrheit zu dienen. Außerdem sollte Timotheus bereit sein, für die Wahrheit zu leiden. Er sollte „Trübsal leiden“, denn es würde Angriffe geben auf die Wahrheit und auf diejenigen, die für sie eintraten.

Der Dienst des Timotheus war anscheinend vorwiegend belehrend und ermahnend (1Thes 3,2; 1Tim 4,13-16; 6,2b; 2Tim 2,2). Doch darüber hinaus sollte er nicht vergessen, „das Werk eines Evangelisten“ zu tun, und so seinen „Dienst“ voll und ganz ausüben. Er hatte offenbar einen Dienst mit einem Allround-Charakter: Er sollte nicht nur ein Lehrer der Wahrheit sein, sondern auch das Werk eines Evangelisten tun. Ein allumfassender, vielseitiger Dienst, der alles abdeckt, ist an einem Tag des Niedergangs, an dem sich so wenige im Dienst des Herrn gebrauchen lassen, dringend nötig.  J.N. Darby bemerkte: „Ich bin kein Evangelist, nur wenn ich kann, verrichte ich die Arbeit eines Evangelisten, so gut ich kann.“

Eine evangelistische Arbeit zu tun, würde dabei helfen, diejenigen zu finden, die die Lehre des Paulus annehmen würden. Neubekehrte werden die Wahrheit in der Regel viel bereitwilliger aufnehmen als diejenigen im christlichen Bekenntnis, die verdorben sind durch falsche Lehren, die im Umlauf sind. Solche Leute müssen viel „verlernen“ und ablegen, und oft ist das nicht einfach. Neubekehrte hingegen haben keine vorgefassten Meinungen über die christliche Lehre und Praxis, und es fällt ihnen leichter, die Wahrheit anzunehmen. Daher war dies eine wichtige Arbeit, die Timotheus nicht vernachlässigen durfte.

Es gibt Belohnungen für treue Dienste

Verse 6-8

Paulus gab Timotheus einen weiteren Ansporn, im Dienst des Herrn beschäftigt zu sein: Es würde eine Belohnung geben, die alle erwartete, die treu und im Blick auf die Erscheinung Christi gearbeitet hatten. Es gab ein Gericht für die Bösen, aber es gab auch Belohnungen für diejenigen, die treu waren. Paulus weist auf sein eigenes Leben und seinen Dienst hin und auf die Belohnung, die ihn erwartete. Er sagt:

2Tim 4,6-8: 6 Denn ich werde schon als Trankopfer gesprengt, und die Zeit meines Abscheidens ist gekommen. 7 Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; 8 fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, die der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieben.

Das war keine Prahlerei; er erwähnt es als Ermutigung für Timotheus. Er sagt so viel wie: „Ich werde bald beim Herrn sein und meine Belohnung erhalten, und es gibt auch eine Belohnung für dich, wenn du den Dienst weiterhin treu ausführst.“

Paulus’ Leben des Dienstes stand in deutlichem Kontrast zu vielen anderen, die vom Verfall damals überwältigt worden waren:

  • Einige hatten in Bezug auf den Glauben „Schiffbruch“ erlitten (1Tim 1,19.20).
  • Einige waren vom Glauben „abgefallen“ (1Tim 4,1).
  • Einige hatten den Glauben „verleugnet“ (1Tim 5,8).
  • Einige waren von dem Glauben „abgeirrt“ (1Tim 6,10.21).
  • Der Glaube einiger war „zerstört“ worden (2Tim 2,18).
  • Einige waren „unbewährt“, was den Glauben betraf (2Tim 3,8).

Angesichts all dieser Abweichungen sagt der Apostel: „Ich habe den Glauben bewahrt.“ Welch ein Gegensatz! Das war keine Prahlerei, sondern ein Ansporn für Timotheus, im Dienst treu weiterzuarbeiten. Paulus erwähnt es, um zu zeigen, dass es möglich ist, an einem Tag des Niedergangs in der ganzen Wahrheit Gottes zu wandeln. Einige sagen, es sei nicht mehr möglich, die einmal den Gläubigen überlieferte Wahrheit in ihrer Gesamtheit zu praktizieren (Jud 3). Aber Paulus hatte nichts davon weggelassen. Er hatte den Glauben bewahrt, auch wenn es heftige Kämpfe darum gab. Daher gibt es für uns keine Entschuldigung, auch nur einen Teil davon wegzulassen.

Paulus bezeichnet seine Belohnung als „die Krone der Gerechtigkeit“. Diese besondere Belohnung wird denen zuteil, die inmitten all der Ungerechtigkeit im christlichen Bekenntnis in Rechtschaffenheit voranschreiten. Sie war eine Wirklichkeit für alle, die dem Herrn treu dienen würden. Paulus sagt: „… nicht allein aber mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieben“ (2Tim 4,8). Empfangen werden diese Belohnungen für Treue am Richterstuhl Christi (nach der Entrückung), aber gesehen werden sie von der Welt erst bei der Erscheinung Christi, also nach der großen Drangsal. Wenn Christus mit uns aus dem Himmel kommt (bei seiner Erscheinung), um sein Reich auf der Erde aufzurichten, werden die Belohnungen der Gläubigen vor allen offenbar werden.

Jeder aufrichtige Christ sollte „seine Erscheinung lieben“. Sein Erscheinen zu lieben bedeutet, dass wir den lieben, der erscheinen wird. Außerdem leben wir in einer Zeit, in der der Name Christi in den Schmutz gezogen wird. Er wird von allen Seiten entehrt, und das betrübt die Gläubigen, deren Zuneigungen richtig stehen. Aber wenn der Herr erscheint, wird alles an seinem rechten Platz sein – und dann wird Er seinen rechtmäßigen Platz haben. Auch aus diesem Grund lieben wir sein Erscheinen.

Es gibt einen Mangel an treuen Dienern

Verse 9.10

Ein vierter Anreiz für Timotheus, sich unverzüglich für den Dienst des Herrn zur Verfügung zu stellen, war der große Mangel an treuen Dienern. Sogar unter den Dienern des Herrn gab es Abfall und infolgedessen gab es weniger Diener als je zuvor. Paulus sagt zu Timotheus:

2Tim 4,9.10: 9 Befleißige dich, bald zu mir zu kommen; 10 denn Demas hat mich verlassen, da er den jetzigen Zeitlauf liebgewonnen hat, und ist nach Thessalonich gegangen, Kreszens nach Galatien, Titus nach Dalmatien.

Dieser alte Streiter war im Begriff, das Schlachtfeld zu verlassen, und als er auf das Werk blickte, sah er, dass die Not größer war denn je. Traurig berichtete er, dass einige, die eine Hilfe hätten sein können, weggegangen waren und andere Dinge taten. Er sagt: „Alle suchen das Ihre, nicht das, was Jesu Christi ist“ (Phil 2,21).

Angesichts dieser Umstände war es umso notwendiger, dass Timotheus seine Lenden umgürtete und sich am Kampf beteiligte. Die Arbeit des Herrn erfordert jeden verfügbaren Mann und jede verfügbare Frau. Der Staffelstab des Glaubens war in die Hände des Paulus gelegt worden, und er eilte treu voran, um seinen Lauf zu vollenden; nun übergab er ihn unversehrt und vollständig an Timotheus. Jetzt war Timotheus an der Reihe, zu laufen und den „guten Kampf des Glaubens“ zu kämpfen (1Tim 6,12). Deshalb war es notwendig, dass er sich sofort aufmachte und mit dem Werk beschäftigt war.

Es besteht heute ein noch größerer Bedarf an treuen Dienern, die in den Schützengräben stehen und das Werk des Herrn weiterführen, indem sie die Lehre des Paulus in ihrer Gesamtheit aufrechterhalten und lehren. Der Herr selbst sagte: „Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende“ (Mt 9,37.38). Heute gibt es so wenige, die all das hochhalten, was Paulus der Versammlung gegeben hat, und noch weniger, die es verbreiten.

Paulus spürte ein allgemeines Zurückweichen unter seinen Brüdern und wünschte, dass Timotheus kommen und ihm beistehen würde (2Tim 4,9). Es wird wohl kaum dazu gekommen sein. Die römischen Behörden unter Nero richteten den Apostel wahrscheinlich hin, bevor Timotheus dorthin kam. Aber Paulus’ Wunsch zeigt, welche Bedeutung Gemeinschaft an einem Tag des Niedergangs und Versagens hat. Wir müssen zusammenkommen, um einander so oft wie möglich zu ermutigen. Wahre christliche Gemeinschaft hat mit göttlichen Dingen zu tun – mit Dingen, die Christen gemeinsam haben (Apg 2,42). Viele stellen sich heute vor, dass christliche Gemeinschaft darin besteht, zu Sport und Erholung zusammenzukommen. Wir lehnen solche Dinge nicht ab, aber das wird kaum „das Übrige, das sterben will, stärken“ (Off 3,2).

Abfall war überall. Es herrschte Untreue in den Reihen; viele, die einmal treu gewesen waren, hatten sich abgewandt (2Tim 1,15). „Demas“ war ein Beispiel für die Abtrünnigkeit (2Tim 4,10). Früher einmal diente er mit dem Apostel und wurde als Mitarbeiter gelobt (Phlm 24). Paulus erwähnt ihn, als er die Gläubigen grüßt, was darauf hinweist, dass Demas die Gemeinschaft der Brüder liebte (Kol 4,14). Aber „der jetzige Zeitlauf“ hatte ihn weggezogen. Es war nicht so, dass Demas Christus verlassen hätte, sondern er hatte sich von seinem Weg mit Paulus und von dessen Lehre entfernt. Er begab sich nicht auf die unreine Seite der Welt, sondern er ging unter den Gläubigen dort Kompromisse ein, wo es ihm gerade irdischen Vorteil einbrachte. Das ist sehr bedauerlich.

Demas’ Problem war, dass er den gegenwärtigen Zeitlauf „liebte“ (2Tim 4,10). Das steht im Gegensatz zu denen, die die Erscheinung Christi „lieben“, die das kommende Zeitalter einleitet (2Tim 4,8). Auffallend ist, dass in dem Brief, der von dem Abfall im christlichen Zeugnis spricht, zwei Arten der Liebe erwähnt werden: Es gibt Liebe für die Erscheinung Christi und eine Liebe für die Welt. Alles bewegt sich in die eine oder die andere Richtung. Wir tun gut daran, uns zu fragen, in welche Richtung wir uns bewegen.

Andere hatten sich ebenfalls von Paulus entfernt, aber er nennt nicht die Gründe dafür – wir dürfen also nicht über das Warum spekulieren. Möglicherweise begaben sie sich in treuem Dienst für den Herrn an die verschiedenen Orte, die hier erwähnt werden. Dennoch tun heute viele, die eine Hilfe sein könnten, andere Dinge. Eine der Taktiken des Feindes in den letzten Tagen ist es, gute Männer und Frauen, die wirklich eine Hilfe im Dienst des Herrn sein könnten, mit anderen Dingen zu beschäftigen (Kol 4,17).

Es kann sein, dass „Kreszens“ und „Titus“ ebenfalls Mängel hatten, da sie im selben Atemzug mit „Demas“ genannt werden, aber die meisten Ausleger verwerfen diesen Gedanken. (Wenn das tatsächlich der Fall wäre, würde Demas, der nach Thessalonich ging, vielleicht davon sprechen, dass er bei grundlegenden Wahrheiten bleiben wollte, aber vielleicht auch davon, dass er die Hoffnung auf das Kommen des Herrn aufgab. Kreszens, der nach Galatien ging, würde vielleicht davon sprechen, dass er sich der Gesetzlichkeit zuwandte. Titus ging nach Dalmatien, was derselbe Ort ist wie Illyrien und „eitler Glanz“ bedeutet. Dort hatte der Apostel viele mächtige Zeichen und Wunder getan [Röm 15,19]. Nach Dalmatien zu gehen, könnte bedeuten, sich der prahlenden, charismatischen Seite des Christentums zuzuwenden. Es scheint, dass das christliche Zeugnis in diesen letzten Tagen in diese drei Richtungen abweicht.) Daher gab es aus zwei Gründen einen Mangel an treuen Dienern – einer war gut, der andere nicht:

  • Abtrünnigkeit
  • in anderen Dienst vertieft sein und Hingabe daran

Vers 11

2Tim 4,11: Lukas ist allein bei mir. Nimm Markus und bring ihn mit dir, denn er ist mir nützlich zum Dienst.

Paulus sagt, dass nur „Lukas“, der geliebte Arzt (Kol 4,14), bei ihm blieb. Die christliche Masse jener Tage wandte sich allgemein von Paulus ab. Sie schämten sich einfach, mit ihm identifiziert zu werden. Lukas ragt in dieser Zeit als ein leuchtendes Beispiel für Treue hervor.

„Markus“ war offensichtlich wiederhergestellt worden und wird hier als nützlich für den Apostel Paulus bezeichnet. Er hatte die Arbeit auf der ersten Missionsreise von Paulus und Barnabas verlassen, als sie in Perge waren (Apg 13,13). Aber jetzt ist er wiederhergestellt und wird als nützlich zum Dienst für den Herrn angesehen. Dies ist eine besondere Ermutigung für alle, die versagt haben. In seiner Gnade stellt Gott in diesen letzten Tagen Seelen wieder her und macht sie in seinem Dienst nützlich. Das zeigt uns, dass Gott diejenigen, die versagt haben, gebrauchen kann. Wenn Menschen versagt haben, ist es für sie nicht vorbei. Nicht wenn man hinfällt, ist man ein Versager, sondern wenn man liegenbleibt (Spr 24,16).

Verse 12.13

2Tim 4,12.13: 12 Tychikus aber habe ich nach Ephesus gesandt. 13 Den Mantel, den ich in Troas bei Karpus zurückließ, bring mit, wenn du kommst, und die Bücher, besonders die Pergamente.

Paulus hatte „Tychikus“ nach Ephesus gesandt, der Hauptstadt Asiens – genau dorthin, wo der Abfall vom Apostel am größten war. Es wird uns nicht gesagt, warum, also müssen wir auch hier vorsichtig mit Spekulationen sein. Vielleicht schickte er ihn dorthin, um die Epheser davon zu überzeugen, dass es ein Fehler war, dass sie sich von dem Apostel Paulus und von seinem Dienst abwendeten.

Die Tatsache, dass das Wort Gottes den „Mantel“ von Paulus, seine „Bücher“ und seine „Pergamente“ erwähnt, zeigt, dass Gott an der Kleidung, die wir tragen, und an den Büchern, die wir lesen, interessiert ist. Einige werden uns sagen, dass diese Dinge nicht wichtig sind, aber für Gott sind sie es. Derselbe Gott, der an unserem ewigen Segen interessiert ist, interessiert sich auch für unsere kleinsten zeitlichen Bedürfnisse. Das sollten wir nie vergessen.

Bei den „Büchern“ handelte es sich offenbar um Aufzeichnungen über den Dienst, die Paulus gemacht hatte, und die „Pergamente“ waren leere Blätter, die er für weitere Aufzeichnungen verwenden wollte. Das deutet darauf hin, dass es sich lohnt, seine Gedanken auf Papier festzuhalten. Es hilft uns, wenn wir unsere Gedanken über geistliche Themen organisieren und strukturieren, so dass wir sie anderen in geordneter Form präsentieren können. Mit dieser Übung sollte jeder Diener des Herrn beschäftigt sein. Jemand hat gesagt, dass unsere Gedanken dann geordnet und in der richtigen Reihenfolge sind, wenn unser Bleistift so weit abgenutzt ist, dass nur noch ein Stummel übrig ist.

Verse 14.15

2Tim 4,14.15: 14 Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses erwiesen; der Herr wird ihm vergelten nach seinen Werken. 15 Vor ihm hüte auch du dich, denn er hat unseren Worten sehr widerstanden.

Paulus warnt Timotheus nun vor einer bestimmten Person, die ein Feind der „Worte [Lehren]“ des Apostels war:  „Alexander, der Schmied“. Vielleicht ist er dieselbe Person, die durch eine apostolische Anordnung aus der Versammlung ausgeschlossen worden war (1Tim 1,20). Nun war er draußen und unbußfertig, ein böser Gegner von Paulus. Das lehrt uns, dass wir damit rechnen können, von solchen Widersachern an den Pranger gestellt zu werden, wenn wir treu handeln und für die Wahrheit eintreten. Beachte: Paulus schlug nicht zurück. Er nahm einfach Alexanders Charakter zur Kenntnis und warnte Timotheus vor ihm. Er übergab die ganze Angelegenheit dem Herrn, indem er sagte: „Der Herr wird ihm vergelten nach seinen Werken.“ Mit diesem Gebet verwünschte er ihn nicht, indem er Gericht über den Mann beschwor, sondern er erkannte einfach die Tatsache an, dass der Herr es nicht durchgehen lassen würde. Er würde sich – „nach seinen [Alexanders] Werken“ – in seinen Regierungswegen damit beschäftigen. Das lehrt uns, dass wir keine Vergeltung üben sollen an solchen, die uns persönlich angreifen, sondern dass wir dem Herrn erlauben, dass Er sich zu seiner Zeit mit ihnen befasst. Wir sollen dem Fleisch nicht mit dem Fleisch begegnen.

  • Demas – begann gut, hörte aber schlecht auf.
  • Markus – begann schlecht, hörte aber gut auf.
  • Lukas – begann gut und hörte gut auf.
  • Alexander – begann schlecht und hörte schlecht auf.

Verse 16-18

2Tim 4,16-18: 16 Bei meiner ersten Verantwortung stand mir niemand bei, sondern alle verließen mich; es werde ihnen nicht zugerechnet. 17 Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Predigt vollbracht würde und alle die aus den Nationen hören möchten; und ich bin gerettet worden aus dem Rachen des Löwen. 18 Der Herr wird mich retten von jedem bösen Werk und bewahren für sein himmlisches Reich; dem die Herrlichkeit sei von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Noch einen weiteren traurigen Bericht gab der Apostel an Timotheus weiter: Die Gläubigen in Rom hatten sich von ihm abgewandt. Als Paulus in Appii-Forum ankam, zeigten die römischen Brüder dort große Zuneigung zu ihm (Apg 28,15). Aber später, als er bei seinem Prozess vor die Obrigkeit gerufen wurde, „stand ihm niemand bei“. Timotheus konnte nichts Besseres erwarten. Es ist jedoch ermutigend, zu sehen, dass der Herr den Paulus in dieser Zeit nicht im Stich ließ. Er schreibt: „Der Herr aber stand mir bei.“ Als Paulus sich einmal nicht völlig vom Geist Gottes leiten ließ und deshalb im Gefängnis landete, heißt es in der Apostelgeschichte: „Der Herr trat zu ihm“ (Apg 23,11). Der Herr konnte damals nicht dahinterstehen und zustimmen, als Paulus nach Jerusalem ging, denn das war eindeutig nicht sein Wille. Aber der Herr stand ihm dennoch zur Seite, denn Er wird uns niemals verlassen. Er sagt: „Ich will dich nicht versäumen und dich nicht verlassen“ (Heb 13,5).

Auch hier betete Paulus nicht um das Gericht des Herrn über sie. Er hegte keinen Groll gegen seine feigen Brüder. Stattdessen wünschte er, dass der Herr ihnen von ganzem Herzen vergeben möge. Er betete, dass „es ihnen nicht zugerechnet werde“. Wir lernen daraus, dass es nicht unsere Aufgabe als Christen ist, um das Gericht Gottes über solche zu beten, die uns Böses tun oder untreu handeln, sondern im Gegenteil, dass sie Gottes regierungsmäßige Vergebung erhalten. Der Herr befreite den Apostel aus dem „Rachen des Löwen“ (das war die römische Obrigkeit unter der Gewalt Satans [Off 12,4]), und das gab ihm die Zuversicht, dass Er ihn weiterhin „von jedem bösen Werk“ retten würde. Der Apostel erreichte das „himmlische Königreich“ durch den Märtyrertod. Angesichts dessen, was ihm bevorstand, war er nicht im Geringsten entmutigt, sondern voller Lobpreis: „Ihm sei die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“

Abschließende Bemerkungen

Verse 19-22

2Tim 4,19-22: 19 Grüße Priska und Aquila und das Haus des Onesiphorus. 20 Erastus blieb in Korinth; Trophimus aber habe ich in Milet krank zurückgelassen. 21 Befleißige dich, vor dem Winter zu kommen. Es grüßt dich Eubulus und Pudens und Linus und Klaudia und die Brüder alle. 22 Der Herr Jesus Christus sei mit deinem Geist! Die Gnade sei mit euch!

Die Schlussworte des Apostels enthalten ein Grußwort an „Priska und Aquila“. Dieses Ehepaar blieb treu und war eine Hilfe im Werk des Herrn (Apg 18,2.3.24-28; Röm 16,3-5). Er richtete auch einen Gruß an „das Haus des Onesiphorus“. Es ist nicht bekannt, ob Onesiphorus zu dieser Zeit noch lebte oder nicht. Wenn er nicht mehr am Leben war, ist es besonders ermutigend, zu sehen, dass seine Familie weiterhin treu war (2Tim 1,16-18).

Paulus berichtet Timotheus, dass „Erastus in Korinth blieb“. Nach den Briefen des Apostels an die Korinther zu urteilen, gab es in Korinth viel zu tun. Er berichtet auch, dass er „Trophimus“ krank in Milet zurückgelassen habe. Die übernatürlichen Heilkräfte wendete er bei diesem Mann nicht an. Trophimus war für das Werk nützlich gewesen (Apg 20,4; 21,29), und man sollte meinen, dass Paulus ihn geheilt hätte, weil ein großer Mangel an Dienern herrschte. Aber Wunder waren in der Regel Zeichen für Ungläubige, nicht eine Frage des persönlichen Nutzens für den Haushalt des Glaubens. Das zeigt, dass es nicht immer der Weg Gottes ist, kranke Gläubige zu heilen. Trophimus sollte in seiner Krankheit etwas lernen, und Paulus hatte nicht vor, sich in das Handeln des Herrn mit Trophimus einzumischen, indem er ihn heilte.

Zum zweiten Mal drängt Paulus Timotheus, zu ihm zu kommen, da er vermutlich spürte, dass sein Märtyrertod unmittelbar bevorstand (2Tim 4,21). Er sehnte sich nach einem letzten Besuch von Timotheus. Paulus sendet Grüße von vier anderen Gläubigen: von „Eubulus“, „Pudens“, „Linus“ und „Klaudia“. Ihren lateinischen Namen nach zu urteilen, waren sie römische Christen, die die Geschwister liebten und die Timotheus in Erinnerung behalten sollte.

Einen rechten Geist bewahren

Paulus macht in diesem Brief eine letzte Bemerkung: Er erinnert Timotheus daran, dass es angesichts des zerbrochenen Zustands der Dinge im christlichen Zeugnis notwendig ist, einen rechten Geist zu haben. Er sagt: „Der Herr Jesus Christus sei mit deinem Geist.“ Paulus schreibt dies in seinen Briefen viermal, und es ist sehr lehrreich, zu sehen, wie dieser Satz verwendet wird. Jeder Hinweis hat eine besondere Anwendung auf die Situation, die Paulus gerade behandelt hatte:

  1. Hier im zweiten Timotheusbrief, wo ein ernster Zusammenbruch im christlichen Zeugnis sichtbar war, braucht man einen rechten Geist. Wir müssen uns vor zwei Haltungen hüten. Erstens dürfen wir es uns nicht erlauben, uns so sehr mit dem Versagen zu beschäftigen, dass wir frustriert die Hände in den Schoß legen und auf dem christlichen Weg aufgeben. Es gibt eine Menge entmutigender Dinge, die wir an einem Tag des Niedergangs sehen, aber wir dürfen uns davon nicht unterkriegen lassen. So erging es damals Elia (1Kön 19). Er wurde durch den niedrigen Zustand der Dinge in Israel entmutigt und gab auf. Zweitens: Wenn wir in gewissem Maße treu gewesen sind, müssen wir uns davor hüten, uns in unserem Stolz zu erheben. Wenn wir uns umschauen und so viel Untreue, Ungerechtigkeit und Desinteresse unter Christen sehen, können wir eine Haltung entwickeln, dass wir besser sind als unsere Geschwister. Es ist möglich, in Lehre und Grundsatz und sogar in der Lebensweise richtig zu stehen und im Geist dennoch falschzuliegen. Davor müssen wir uns hüten, denn „Stolz geht dem Sturz und Hochmut dem Fall voraus“ (Spr 16,18).

  2. An die Galater schreibt Paulus dasselbe, jedoch in einem ganz anderen Zusammenhang. Er hatte ihnen geschrieben, um sie hinsichtlich eines schwerwiegenden Irrtums zu korrigieren, in dem sie sich in Bezug auf Gesetz und Gnade befanden. Er wusste, dass die Gefahr bestand, dass sie seine Korrektur nicht richtig auffassten und es ihm übelnahmen, dass er so zu ihnen sprach, wie er es tat. Bevor er seinen Brief schloss, schrieb er ihnen deshalb: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist“ (Gal 6,18). Dies ist ein Bereich, in dem auch wir auf der Hut sein müssen. Wir müssen einen rechten Geist bewahren, wenn uns jemand korrigiert. Wir müssen aufpassen, dass wir dieser Person gegenüber keine negativen Gefühle hegen. „Treu gemeint sind die Wunden dessen, der liebt“ (Spr 27,6).

  3. In seinem Brief an die Philipper verwendet Paulus diesen Ausdruck erneut, jedoch in einem ganz anderen Zusammenhang. Zwischen einigen Personen gärte eine gewisse Uneinigkeit (Phil 4,2), die die Einheit der ganzen Versammlung gefährden konnte. Wenn sie nicht aufgehalten würde, konnte sie zu einer völligen Spaltung führen. Paulus wusste, dass die Möglichkeit eines Bruchs in der Gemeinschaft unter den Philippern bestand, und er fügte die notwendigen Worte hinzu: „Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist“ (Phil 4,23). Wenn es unter den Gläubigen Schwierigkeiten dieser Art gibt, müssen wir auf unseren Geist achten und dürfen uns nicht vom Fleisch reizen lassen. Das wird nichts Gutes bringen, sondern die Situation nur noch verschärfen. Es erfordert besondere Gnade, in solchen Situationen einen richtigen Geist zu haben. Wie vorsichtig müssen wir sein! Josephs Worte an seine Brüder sind uns ein gutes Beispiel: „Erzürnt euch nicht auf dem Weg!“ (1Mo 45,24).

  4. In Philemon 25 kommt der Ausdruck erneut vor. Wieder steht er in einem anderen Zusammenhang, und zwar dass man einer bußfertigen Person vergibt und sie aufnimmt. Onesimus war ein ungehorsamer Sklave gewesen, der seinem Herrn Philemon davongelaufen war, aber nachdem er dem Apostel begegnet war, wurde er gläubig. Paulus schrieb einen Brief an Philemon und ermutigte ihn, dem bußfertigen Sklaven zu vergeben und ihn aufzunehmen. In solchen Fällen neigen wir dazu, bittere Gefühle gegenüber der Person zu hegen, die uns beleidigt hat, und ihr nicht aufrichtig zu vergeben. Deshalb sagt Paulus: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit deinem Geist.“

Es ist offensichtlich, dass für alle Anlässe ein richtiger Geist erforderlich ist – besonders an einem Tag des Niedergangs, an dem unsere Geduld und Treue ständig auf die Probe gestellt werden.

Eine kurze Zusammenfassung der Kapitel

  • Kapitel 1 – die moralischen und geistlichen Qualitäten, die der Mann Gottes an einem Tag des Niedergangs braucht
  • Kapitel 2 – die wichtigen Grundsätze, nach denen der Mann Gottes an einem Tag des Niedergangs dienen soll
  • Kapitel 3 – die Schutzvorkehrungen und Hilfsmittel des Mannes Gottes an einem Tag des Niedergangs
  • Kapitel 4 – göttliche Anreize für den Dienst an einem Tag des Niedergangs

Vorheriger Teil

 

Anmerkungen

[1] In der verwendeten englischen Bibel werden diese im Text durch das Wort for („denn“) angedeutet, und zwar in 2. Timotheus 4,1.3.6.10. In der Elberfelder Übersetzung steht das Wort „denn“ in Vers 1 nicht.

[2] Vgl. 1. Timotheus 4,1: „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen.“


Übersetzt aus The Second Epistle of Paul to Timothy

Übersetzung: Stephan Isenberg


Hinweis der Redaktion:

Die SoundWords-Redaktion ist für die Veröffentlichung des obenstehenden Artikels verantwortlich. Sie ist dadurch nicht notwendigerweise mit allen geäußerten Gedanken des Autors einverstanden (ausgenommen natürlich Artikel der Redaktion) noch möchte sie auf alle Gedanken und Praktiken verweisen, die der Autor an anderer Stelle vertritt. „Prüft aber alles, das Gute haltet fest“ (1Thes 5,21). – Siehe auch „In eigener Sache ...