Der Brief an die Hebräer (4)
Kapitel 4

David Willoughby Gooding

© CV Dillenburg, online seit: 30.07.2019, aktualisiert: 30.07.2019

Unsere Ruhe (2)

Dem Evangelium nicht glauben

Verse 1-3

Heb 4,1-3: Fürchten wir uns nun, dass nicht etwa, da eine Verheißung, in seine Ruhe einzugehen, hinterlassen ist, jemand von euch scheine zurückgeblieben zu sein! Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, wie auch jenen; aber das Wort der Verkündigung nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, nicht mit dem Glauben verbunden war. Denn wir, die wir geglaubt haben, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: „So schwor ich in meinem Zorn: Wenn sie in meine Ruhe eingehen werden!“, obwohl die Werke von Grundlegung der Welt an geworden waren.

Vielleicht wirst du immer noch einwenden wollen: „Aber sie glaubten doch an die Botschaft des Passah, sie glaubten an die Botschaft, die Mose ihnen anfänglich verkündigt hatte. Später erst fielen sie in Unglauben. So kann doch auch heute jemand an das christliche Evangelium in seinen frühen Phasen glauben und damit ein Stück weit mit uns gehen, um dann den späteren Phasen nicht zu glauben, und damit umkommen.“ Glücklicherweise müssen wir diesen Vorstellungen nicht weiter nachgehen, denn der Heilige Geist hat es uns wiederum gesagt, woran jene Leute damals nicht glaubten. Lasst uns also weiterlesen. Das Volk konnte nicht eingehen, weil sie Ungläubige waren. Woran hatten sie denn nicht geglaubt?

„Denn auch uns ist eine gute Botschaft (od. Evangelium) verkündigt worden, gleichwie auch jenen: aber das Wort der Verkündigung nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, nicht mit dem Glauben vermischt war“ (Heb 4,2).

Woran hatten sie nicht geglaubt? Sie hatten der guten Botschaft, dem Evangelium, nicht geglaubt. So lesen wir hier. Uns wird die frohe Botschaft verkündigt, und auch ihnen wurde eine frohe Botschaft verkündet. Und sie konnten nicht in das Land der Verheißung eingehen, weil sie dem Evangelium nicht glaubten. Sie hatten nie daran geglaubt. Es war in ihren Herzen nie zu einem echten Werk des Glaubens gekommen. Sie waren nie durch Glauben mit dem Volke Gottes einsgemacht worden. Sie hatten nie an das Evangelium geglaubt.

Wenn wir nicht verstehen, was das Evangelium wirklich ist, werden wir nicht verstehen können, wie das denn sein konnte. Wir sagen, dass sie aus Ägypten auszogen, im Meer auf Mose getauft wurden und dem Evangelium doch nie glaubten. Als Mose zu ihnen gesandt wurde, verkündigte er ihnen das Evangelium in folgender Weise: „Gott hat mich gesandt, euch von euren Lasten zu befreien und euch in ein Land zu führen, das von Milch und Honig fließt.“ Mose zog nicht umher und sagte: „Passt mal auf, unser einziges Anliegen ist, euch das Evangelium zu predigen; den Rest können wir vergessen. Hauptsache, ihr kommt aus Ägypten heraus, und dann könnt ihr tun, was ihr wollt.“ So redete ein Mose nicht. Das ist auch nicht das Evangelium, und das war es auch nie. Vielmehr lautete das Evangelium folgendermaßen: „Wollt ihr nach Kanaan kommen? Gott hat uns hienieden heimgesucht und Er ist bereit, euch aus Ägypten herauszuretten, euch durch die Wüsten hindurchzuretten und euch ins Land der Verheißung zu führen. Glaubt ihr das?“ Das Volk sagte Ja. Aber ihr wisst, als sie an der Schwelle des Landes standen, nahmen sie alles zurück und sagten: „So weit wollten wir eigentlich nicht gehen, weißt du. Für dich und für Aaron und ähnliche Gestalten mag das angehen, aber wir wollten eigentlich nicht so weit gehen. Wir gehen nicht hinein.“

Das war aber genau das Angebot des Evangeliums. Wenn man nicht ins Land einzog, dann konnte doch von Evangelium gar keine Rede sein. Es wäre doch der reinste Unsinn gewesen, das Volk aus Ägypten herauszuführen, um sie dann in der Wüste zu lassen. Es gab kein anderes Evangelium als Auszug aus Ägypten mitsamt Einzug ins verheißene Land. So bewies ihr Verhalten in der Wüste, dass sie trotz ihrer Taufe von Anfang an nie richtig geglaubt hatten.

Wir müssen uns genau vorsehen, wie wir das Evangelium verkündigen. Natürlich müssen wir es einfach darlegen und dabei die Prioritäten einhalten. Aber lasst uns bei alledem nie den Eindruck erwecken, es gäbe Dinge, die man tun müsse, während andere Dinge freiwillig seien. Wir wollen darum den Ungläubigen nie sagen: „Hauptsache ist, dass du Sündenvergebung bekommst; wenn das erst geregelt ist, spielt alles andere keine so große Rolle mehr.“ Nein, wir dürfen das Evangelium nicht so predigen. Das Evangelium ist um kein Stück kürzer als die Tatsache, dass Er sich selbst um unserer Sünden willen dahingab, uns aus dem gegenwärtigen bösen Zeitablauf herausgenommen hat und den festen Vorsatz gefasst hat, uns in die ewige Ruhe bei Ihm einzuführen. Der Weg durch die Wüste ist gewiss ernst – Gott sei Dank, nicht schicksalsträchtig, aber doch ernst –, denn unser Verhalten in der Wüste offenbart die Echtheit unseres Glaubens an das Evangelium.

Die Ruhe Gottes

Verse 4-8

Heb 4,4-8: Denn er hat irgendwo von dem siebten Tag so gesprochen: „Und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken.“ Und an dieser Stelle wiederum: „Wenn sie in meine Ruhe eingehen werden!“ Weil nun übrig bleibt, dass einige in sie eingehen und die, denen zuerst die gute Botschaft verkündigt worden ist, des Ungehorsams wegen nicht eingegangen sind, so bestimmt er wiederum einen gewissen Tag: „Heute“, in David nach so langer Zeit sagend, wie vorhin gesagt worden ist: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“ Denn wenn Josua sie zur Ruhe gebracht hätte, so würde er danach nicht von einem anderen Tag geredet haben.

Was ist denn diese Ruhe, die Ruhe, die sich diese Leute verscherzten und die uns Heutigen verheißen ist? Ist sie eine gegenwärtige oder eine zukünftige Sache? Ich weiß nicht, was ich antworten soll, denn sie ist beides. Die Ruhe, die jene Altvorderen verpassten, war die Ruhe des Landes Kanaan, des Landes, das von Milch und Honig fließt. Wir haben auch ein Erbe. Wenn du Petrus fragst, was dieses Erbe sei, sagt er dir, es sei im Himmel für uns aufbewahrt. Wenn du hingegen Paulus fragst, wird er dir verraten, dass du schon dort bist: Du bist mit Christus in die himmlischen Örter versetzt worden. Beides ist wahr. Im umfassenderen Sinn ist unsere Ruhe etwas Zukünftiges. Und dennoch gehen auch wir, die wir gläubig geworden sind, in einer sehr realen Weise jetzt schon in diese Ruhe ein. Denn was sagt die Bibel hierzu: „Wir, die wir geglaubt haben, gehen in die Ruhe ein“ (Heb 4,3). Wir müssen nicht auf unseren Tod warten, bis wir das erfahren. Wir, die wir gläubig geworden sind, gehen hier und jetzt in diese Ruhe ein.

Diese Ruhe ist Gottes Ruhe: die Ruhe, an der sich Gott „freute, als Er die Erschaffung der Welt beendet hatte. Als Gott die Welt schuf, arbeitete Er sechs Tage, bis alles vollständig und vollkommen war; und dann ruhte Er. Alles war vollendet. Es wäre eine offene Herausforderung an die Macht und an die Weisheit des Schöpfers gewesen, hätte sich ein Adam herausgenommen, die Schöpfung kritisierend zu begutachten: „Ja, dieser Stern da, so ganz geglückt will er mir nicht erscheinen, und wie dieser Baum hier wächst …“ Nein, das Werk war vollendet und Gott ruhte.

Ich rede von Meiner Ruhe, sagt Gott; Ich schwur diesem Volk, dass sie nicht in Meine Ruhe eingehen würden. Jene aber, die eingehen, beschreibe ich wie folgt: „Denn wer in seine [Gottes] Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken, gleichwie Gott von seinen eigenen“ (Heb 4,10).

Nun, ich hoffe, dass wir inzwischen gemerkt haben, worauf der Schreiber mit seinem weit ausholenden Argument hinauswill. In die Ruhe eingehen heißt, von seinen eigenen Werken zu ruhen, abzulassen. Das ist die Grundlage von jeglichem gottgewirkten Heil: das Ende und das Ablassen von meinen eigenen Bemühungen, um im Glauben in die Ruhe einzugehen. Diese Kapitel predigen keine neue, fremdartige Botschaft, sondern das gute alte Evangelium, das den Unterschied zwischen Glauben und Werken auf den Leuchter stellt. Es ist der Unterschied zwischen dem Bemühen des Menschen auf der einen Seite und dem vollendeten Werk Gottes auf der anderen Seite, das uns nun erlaubt, im Glauben in die Ruhe einzugehen. Das ist die erhabene, alles überstrahlende Botschaft des Evangeliums, genau die Botschaft, die Juden brauchten, wollten sie sich durch eigene Leistung die Ruhe Gottes erarbeiten. Auf diesem Weg konnten sie nie in die Ruhe eingehen, nicht einmal ein Mann wie Saulus von Tarsus, der sich wie kaum ein Zweiter abmühte und Verdienst auf Verdienst häufte. Er ging nie in die Ruhe ein, bis er lernte, vom eigenen Mühen und Ringen abzulassen und so in die Ruhe einzugehen.

Die Werke des Gesetzes

Der Schreiber wendet sich hier an diese Leute, weil sie – wie wir weiter oben gesehen haben – vor einer alles entscheidenden Frage stehen. Sie haben ihren Glauben an Jesus als den Sohn Gottes bekannt. Sie haben bezeugt zu verstehen, dass sie nur durch Sein Opfer Sündenvergebung haben können und dass sie nur durch Gnade, nicht aber durch Werke gerettet werden können. Und jetzt beginnen sie, den Zusammenkünften der Geschwister fernzubleiben. Wohin werden sie sich jetzt wenden? Zurück ins Judentum? Aber wie können sie das? Im Judentum ringt man noch immer, um durch Werke des Gesetzes sein Heil zu erwirken. Man kann aber diese beiden Prinzipien nie miteinander vermischen. Entweder versuchst du es mit Werken oder aber durch Glauben.

Lass ab vom eigenen Ringen und lerne zu glauben, und du gehst in die Ruhe ein. Ist das nicht genau das Evangelium, das Paulus in der Apostelgeschichte den Juden predigte? Er kam zu ihnen und forderte sie auf, ihre Werke und das Halten des Gesetzes aufzugeben. Er bot ihnen Ruhe und Errettung auf der Grundlage des schlichten Glaubens an. So seltsam das klingt, der Mensch liebt es, sich sein Heil durch Eigenleistung zu verdienen. Diese Juden wollten nicht glauben, wollten dem Evangelium nicht gehorchen; sie hingen an ihren Werken und konnten nicht in die Ruhe eingehen. „Genau dasselbe befürchte ich für euch, meine Lieben“, sagt der Schreiber. „Fürchten wir uns nun, dass nicht etwa, da eine Verheißung in seine Ruhe einzugehen, hinterlassen ist, jemand von euch zurückgeblieben zu sein scheine“ (Heb 4,1). Es geht hier nicht um die zukünftige Ruhe im Himmel. Nein, um etwas Gegenwärtiges. Sie scheinen bereits zurückgeblieben zu sein. Er sagt zwar nicht, dass sie es wirklich sind, aber es scheint, dass sie noch immer an ihren guten Werken hingen, am Halten des Gesetzes und an dessen Ritualen. Wenn sie das freilich tun, dann sind sie zurückgeblieben, dann sind sie noch immer Ungläubige.

Verse 9-13

Heb 4,9-13: Also bleibt eine Sabbatruhe dem Volk Gottes übrig. Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch selbst zur Ruhe gelangt von seinen Werken, wie Gott von seinen eigenen. Lasst uns nun Fleiß anwenden, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle. Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Überlegungen des Herzens; und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles ist bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.

Bevor wir diese recht lange Betrachtung abschließen, müssen wir noch ein Letztes beachten. Es heißt hier: „Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes übrig“ (Heb 4,9). Du wirst darum vielleicht einwenden wollen: „Aber das muss doch zukünftig sein: Es bleibt eine Ruhe dem Volk Gottes übrig.“

Nein, das muss nicht zukünftig sein. Beachte den Gedankengang: Hier wird gesagt: Hätte Josua dem Volk die wahre Ruhe vermittelt, dann hätte Gott die Frage nie mehr aufgegriffen. Aber lange nachdem Josua das Volk ins Land Kanaan geführt hatte, begann Gott in den Psalmen erneut von dieser Ruhe zu reden: „Heute … Heute“. In den Tagen des Psalmisten war die Ruhe also noch immer nicht gefunden. Sie wurde noch immer angeboten. Darum bleibt sie noch, sagt hier der christliche Schreiber. Kanaan war nicht die wirkliche Ruhe Gottes. Die Ruhe Gottes ist etwas Geistliches, etwas, was wir jetzt erfahren können, seit der Herr Jesus Sein Werk vollbracht hat. Die Ruhe, von der Kanaan nur ein bescheidenes Bild war, steht dir jetzt offen. Die Ruhe „bleibt“ eben in dem Sinn, dass der Einzug ins Land Kanaan die volle Bedeutung der göttlichen Verheißung, Seinem Volk Ruhe zu geben, damals bei weitem nicht ausgeschöpft wurde. Es bleibt noch eine Ruhe, welche die Erfahrung der Israeliten von damals weit übersteigt. Lasst uns also Fleiß anwenden, dass nicht jemand nach demselben Beispiel des Unglaubens falle.

Eingehen

Es geht also letztlich um Folgendes: Wenn wir Gottes Wort auf uns anwenden, müssen wir uns offen und ehrlich die Frage stellen, ob wir denn in jene Ruhe eingegangen sind oder nicht. Ob wir getauft sind oder das Mahl des HERRN feiern, ist nicht letztlich entscheidend, auch nicht, ob wir die Gottesdienste der örtlichen Gemeinde besuchen. Die große Frage ist: Sind wir in Gottes Ruhe eingegangen? Sind wir gläubig geworden?

Gewöhnlich spricht die Bibel von Glauben in der Gegenwart und sagt: „Wer glaubt, hat.“ Hier aber geht es um einen ganz bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit. Wir, die wir geglaubt haben[1], wir gehen in die Ruhe ein. Kennen wir einen Zeitpunkt unseres Lebens, an dem wir bewusst und wohl wissend, was das alles mit sich bringt, vom eigenen Ringen abgelassen haben, um in Seine Ruhe einzugehen?

Wir müssen uns diese Frage stellen, denn wir haben es mit einem Gott zu tun, vor dem alles bloß und aufgedeckt ist.

Unser Verhalten wird Ihm offenbaren – ob das nun anderen auch offenbar wird oder nicht –, ob wir wahrhaft und von Herzen geglaubt haben. Alles ist bloß und aufgedeckt vor Seinen Augen. Er scheidet zwischen Geist und Seele, Er ist ein Richter unserer innersten Gedanken. Er kennt unser Herz auch in diesem Augenblick, da wir selbst unser Herz durchforschen. Sind wir wirklich Gläubige? Oder sind wir nur Mitläufer des Volkes Gottes?

Verse 14-16

Heb 4,4-16: Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns das Bekenntnis festhalten; denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde. Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe.

Habe ich dich mit Zweifeln oder gar mit Ängsten erfüllt? Wir haben keinen Grund zur Angst, denn wir haben einen großen Hohenpriester, der durch die Himmel gegangen ist, der aber zuvor den Weg durch diese Wüste hienieden ging. Er wurde in allem versucht wie wir, kennt die Schwachheiten der Seinen und bittet uns daher, zu Ihm zu kommen. Sind wir verunsichert? Dann lasst uns mit Freimütigkeit hinzutreten.

„Aber“, protestierst du, „ich habe heute gesündigt. Schau dir all meine Schwachheiten und gescheiterten Versuche, Ihm zu gefallen, an. Ich will ja ein Christ sein, aber ich habe so schrecklich versagt. Wie kann ich nur wagen, hinzuzutreten?“

Komm in voller Freimütigkeit, nicht verzagt. Komm und tritt offen und freimütig vor den Thron Seiner Gnade. Er weiß alles, Er sieht alles. Aber komm, und du wirst Barmherzigkeit finden für all dein Versagen. Wir haben Sein Gericht mehr als verdient, aber komm freimütig zu Ihm und du wirst Barmherzigkeit finden für alle schon begangenen Fehler und Seine unausschöpfliche Gnade, die dich durch alle Schwierigkeiten hindurch sicher ins Vaterhaus führen kann. Bleibe nur bei Ihm, und keiner wird umkommen. Glaube an Ihn, lehne dich an Ihn, lerne es, nie deinen eigenen Anstrengungen zu vertrauen, und du wirst jetzt in die Ruhe eingehen und einst jene ewige Ruhe oben genießen.

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Anmerkungen

[1] „Wir, die wir geglaubt haben“ (Heb 4,3) könnte falsch verstanden werden, nämlich so, als ob man weiterfahren könnte: „Wir, die wir einmal geglaubt haben, glauben jetzt nicht mehr.“ Darum wäre es sowohl sinngemäß als auch rein sprachlich gerechtfertigter, das griech. Partizip pisteusantes zu übersetzen: „Wir, die wir zum Glauben gekommen sind“, oder: „die wir gläubig geworden sind“ (der Übers.).


Aus dem Buch Ein unerschütterliches Reich, S. 77–84
Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg, 1987


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