Ein neues Eden
Philipper 4,8.9

John Thomas Mawson

© SoundWords, online seit: 16.09.2006, aktualisiert: 19.12.2017

Leitverse: Philipper 4,8.9

Phil 4,8.9: Übrigens, Brüder, alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, dieses erwäget. Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, dieses tut, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

Diese Stelle ist als ein neues Eden bezeichnet worden, als ein wirkliches Paradies Gottes, und es ist so. Das alte Eden war schön durch allerlei Arten Früchte, die „gut zur Speise“ waren, und Gott war dort. Aber unsere ersten Eltern verscherzten durch ihren Ungehorsam das Recht, dort zu sein, und so wurden sie ausgetrieben, und die Flamme des kreisenden Schwertes der Cherubim bewahrte den Eingang und verhinderte jeden Versuch des Sünders, dahin zurückzukehren.

Doch hier ist ein neues Eden für uns zugänglich gemacht, und der Eingang dazu ist das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, durch welches der Weg in dieses Paradies, wo alles gut ist, weit geöffnet wurde. Wir dürfen inmitten seiner Schönheiten umherwandeln und uns an seinen herrlichen Früchten gütlich tun – an allem, was wahr, was würdig, was gerecht, was rein, was lieblich ist, was wohllautet, an Dingen der Tugend und an solchen, die des Lobes würdig sind. Welche Frucht, welcher Segen erwartet uns in diesem Eden! Es ist alles Christus, und wie wir uns in seiner Lieblichkeit erfreuen und in dem Maß Er unsere Speise ist und unsere Seelen inmitten der Herrlichkeiten seiner Person leben und wandeln, wird der Gott des Friedens dort sein, und wir werden mit Ihm wandeln und Er mit uns.

Und der große Apostel, der dieses Paradies Gottes so gut kannte und so liebte, hat den Heiligen nichts weiter zu sagen, als sie zu drängen, doch einzutreten. Er schließt mit „übrigens“. Und was bedürfen wir mehr? Übrigens, Brüder, denkt an diese Dinge.


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