Der Gott der Berge und der Täler – eine Neujahrsandacht
1. Könige 20,28

Brian Reynolds

© SoundWords, Online începând de la: 01.01.2026, Actualizat: 03.01.2026

Leitvers: 1. Könige 20,28 „Da trat der Mann Gottes herzu und sprach zum König von Israel und sagte: So spricht der HERR: Weil die Syrer gesagt haben: Der HERR ist ein Gott der Berge und nicht ein Gott der Täler, so will ich diese ganze große Menge in deine Hand geben; und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin.“

1Kön 20,28: So spricht der HERR: Weil die Syrer gesagt haben: Der HERR ist ein Gott der Berge und nicht ein Gott der Täler, so will ich diese ganze große Menge in deine Hand geben; und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin.

Als der gottlose Ahab König in Israel war, lesen wir von dem „Gott der Berge und der Täler“. Israel hatte die Syrer in der Schlacht besiegt (1Kön 20,1-21). Dennoch gab der König von Syrien nicht auf, sondern plante, Israel im folgenden Frühjahr mit einem riesigen Heer erneut anzugreifen (1Kön 20,22 „Da trat der Prophet zum König von Israel und sprach zu ihm: Geh hin, verstärke dich und erkenne und sieh zu, was du zu tun hast; denn bei der Rückkehr des Jahres wird der König von Syrien gegen dich heraufziehen.“). Die Knechte des syrischen Königs sagten ihm, dass der Gott Israels nur „ein Gott der Berge und nicht ein Gott der Täler“ sei; wenn er also in den Tälern gegen Israel kämpfte, wären die Syrer den Israeliten sicher überlegen (1Kön 20,23-25 (23) Und die Knechte des Königs von Syrien sprachen zu ihm: Ihre Götter sind Berggötter, darum waren sie uns überlegen; lasst uns jedoch in der Ebene gegen sie kämpfen, ob wir ihnen nicht überlegen sein werden! (24) Tu aber dies: Entferne die Könige, jeden von seinem Ort, und setze Statthalter an ihre Stelle; (25) und du, zähle dir ein Heer wie das Heer, das dir gefallen ist, und Pferde wie die Pferde, und Wagen wie die Wagen; und wir wollen in der Ebene gegen sie kämpfen, ob wir ihnen nicht überlegen sein werden. Und er hörte auf ihre Stimme und tat so.“).

Die Syrer wussten nur wenig über den Gott Israels! Sie glaubten, dass die verschiedenen „Götter“ nur Macht hätten über bestimmte Zuständigkeitsbereiche oder geographische Gebiete. Aber Gott war im Begriff zu zeigen, dass Er der Gott der ganzen Natur, über alle geographischen Gebiete und der gesamten Geschichte ist. Und tatsächlich besiegte Israel das große syrische Heer und bewies damit, dass der Gott Israels sowohl der Gott der Berge als auch der Täler war.

Für Christen ist dies eine wunderbare Lektion: Unser Gott ist sowohl der Gott über die Berge als auch der Gott über die Täler des Lebens. Er kann nicht nur in guten Zeiten den Sieg schenken, sondern auch in den Tälern der schweren Zeiten. So heißt es in einem bekannten amerikanischen Gospellied:

Denn der Gott der Berge ist auch der Gott der Täler.
Wenn Dinge fehlschlagen, hält Gott über uns Wacht.
Der Gott in guten Zeiten ist auch Gott in schlechten Zeiten.
Der Gott des Tages ist auch der Gott in der Nacht.
[1]

Lasst uns in das neue Jahr gehen mit der Zuversicht, dass unser Gott immer noch der souveräne Gott der Geschichte, der Nationen und jedes Aspekts unseres täglichen Lebens ist. Er hat es in der Vergangenheit bewiesen und Er wird es auch in der Zukunft wieder beweisen.


Originaltitel: „The God of the Hills and the Valleys – A New Year Meditation“ 
in The Lord is nearDaily Bible Meditations, 1. Januar 2026.

Übersetzung: Gabriele Naujoks

Anmerkungen

[1] Anm. d. Red.: Übersetzt aus dem Lied „God on the Mountain“ von Bill and Gloria Gaither: For the God on the mountain is the God in the valley. | When things go wrong, He’ll make them right. | And the God of the good times is still God in the bad times. | The God of the day is still God in the night.

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