Wachsen in Krisenzeiten
Jesaja 6,1-12

Philip Nunn

© SoundWords, online seit: 03.10.2009, aktualisiert: 11.12.2017

Leitverse: Jesaja 6,1-12

Einleitung

Jes 6,1: Im Todesjahr des Königs Ussija, da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Thron, und seine Schleppen füllten den Tempel.

Das 6. Kapitel im Buch von Jesaja erzählt eine bemerkenswerte Erfahrung, die das Leben des Propheten völlig verändert hat. Diese Lebensveränderung in der Begegnung mit Gott geschah „im Todesjahr des Königs Ussija“ (Jes 6,1). Dieses Detail hilft uns, Jesajas Erfahrung auf das Jahr 740 v.Chr. zu datieren, aber mehr noch, es hilft uns, den Zusammenhang dieser außerordentlichen Erfahrung Jesajas zu verstehen. Welche Bedeutung hat der Tod des Königs Ussija?

Das Leben des Königs Ussija wird uns in 2. Chronika 26 beschrieben. Er war „sechzehn alt, als er König wurde, und er regierte zweiundfünfzig Jahre in Jerusalem; … und er tat was recht war in den Augen des HERRN …, er suchte Gott in den Tagen Sekarjas, der kundig war in den Gesichten Gottes [der ihn in der Furcht Gottes unterwies]; und in den Tagen, als er den HERRN suchte, gab ihm Gott Gelingen“ (Jes 26,3-5). Das ganze Volk genoss den Segen seines Erfolges, sie erlebten Frieden, Anerkennung in der Welt und materiellen Wohlstand. Er wurde speziell bewundert wegen seiner militärischen Macht: „Ussija hatte ein kriegführendes [gut trainiertes] Heer … Und er machte in Jerusalem Maschinen – eine Erfindung von Technikern –, die auf den Türmen und auf den Zinnen sein sollten, um mit Pfeilen und mit großen Steinen zu schießen. Und sein Name ging aus bis in die Ferne; denn wunderbar wurde ihm geholfen, bis er stark wurde“ (Jes 26,11.15).

Versuch dir einmal die Auswirkung dieser 52 Jahre in Frieden, Stabilität und Wohlstand vorzustellen. Niemand in Juda, der jünger als 55 Jahre war, wusste, wie das Leben ohne den König Ussija sein könnte. Aber diese Jahre der Normalität gingen nun zu Ende. Der König Ussija sündigte, wurde mit dem Aussatz angesteckt und starb dann. Wir können beinahe die Spannung in der Luft spüren. Was wird jetzt geschehen? Wer wird das Volk führen? Werden die Feinde einfallen? Es war ein Jahr der nationalen Krise. Und in dieser Krisenzeit, „im Jahr als der König Ussija starb“, entschied sich Gott der Herr, den Propheten Jesaja zu berufen, zu reinigen und ihm seinen Auftrag zu geben.

Auch wir kommen in Krisenzeiten. Es kann eine familiäre Krise sein, in der man mit den Folgen von Krankheit, Scheidung oder Tod fertig werden muss. Es können nationale oder globale Krisen sein, die uns persönlich betreffen, im Zusammenhang mit Terror, Arbeitslosigkeit oder zusammenbrechenden Finanzmärkten. Wir können auch Glaubenskrisen erleben, in denen wir mit neuen Zweifeln kämpfen, uns den Kopf über nicht erhörte Gebete zerbrechen oder einen Konflikt in der örtlichen Gemeinde durchleben. Eine Zeit der relativen Ruhe ist zu Ende gegangen, und jetzt sieht die Zukunft so unsicher aus. Gottes Handeln mit Jesaja lehrt uns, dass Er diese schmerzvollen und schwierigen Zeiten benutzen kann. In Gottes Hand können Krisenzeiten zu einem Auslöser für unser persönliches Wachstum werden.

1. In Krisenzeiten suche den Herrn

Wenn eine Krise kommt, sind einige wie gelähmt, entweder durch Angst oder Schock. Andere dagegen werden überaktiv und suchen nach einer schnellen Lösung, indem sie von einer Seite zur andern rennen. Was tut Jesaja? Er hätte eine Delegation zusammenstellen können, um die Nachbarländer zu besuchen und Friedensabkommen zu unterzeichnen. Er hätte in Gespräche mit den mächtigen Militärs treten können. Er hätte versuchen können, seine eigene „religiöse“ politische Partei zu gründen. In diesem ersten Vers finden wir Jesaja weder im Palast noch auf dem Marktplatz, sondern im Tempel. In einer Zeit der Krise sucht er den Herrn.

Der Herr freut sich darüber, ihn dort zu sehen, und belohnt ihn mit einer wichtigen Vision. Es ist nicht die Vision eines friedlichen tausendjährigen Reiches in der Zukunft. Es ist nicht die Vision über die Vernichtung der Feinde. Nein! Gott wusste genau, was Jesaja brauchte, nämlich eine Vision von Gott selbst: 

Jes 6,1: Da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Thron, und seine Schleppen füllten den Tempel. 

Der Herr war nicht in Panik. Er wurde nicht von der Krise überrascht. Er rannte nicht von einer Seite zur anderen. Der Herr war ruhig. Er saß. Jesaja musste dies wahrnehmen. Und das müssen auch wir tun. Der Herr saß auf einem Thron, was von seiner Autorität spricht. Es war ein hoher und erhabener Thron. Als Jesaja begriff, was er sah, kam sein Geist zur Ruhe. Für Juda öffnete die Krise eine Tür in eine unsichere Zukunft. Aber Jesaja wurde durch diese Vision Gottes mit einem ruhenden Vertrauen erfüllt. Aus dem Wissen heraus, dass die Zukunft in Gottes Händen liegt, konnte er später schreiben: „Das ist der Ratschluss, der beschlossen ist über die ganze Erde; und das ist die Hand, die ausgestreckt ist über alle Nationen. Denn der HERR der Heerscharen hat es beschlossen, und wer wird es vereiteln? Und seine ausgestreckte Hand – wer könnte sie abwenden?“ (Jes 14,26.27). Wenn wir in Krisenzeiten ruhig und in Hinblick auf die Zukunft vertrauensvoll bleiben sollen, dann brauchen auch wir eine frische und realistische Vision (Sicht) von Gott.

2. In Krisenzeiten schau auf dich selber

Als Jesaja den Herrn bewundernd ansah, sah er zwei Seraphim über seinem Thron fliegen. Er hörte sie einander zurufen: 

Jes 6,3.4: 3 Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen, die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit! 4 Und es erbebten die Grundfesten der Schwellen von der Stimme der Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. 

Um diese Schauer und Ehrfurcht auslösende Erfahrung noch zu vertiefen, „erbebten die Grundfesten der Schwellen von der Stimme der Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt“ (Jes 6,4). Gott hat viele wunderbare Eigenschaften. Er ist Liebe. Er ist treu. Er ist allmächtig. Aber die einzige Eigenschaft, die dreimal wiederholt wird, ist diese: Er ist heilig. Diese Wiederholung soll den Inhalt besonders betonen. Jesaja verstand die Botschaft. Er richtete seine Augen vom Herrn weg auf sich selbst. Der Kontrast war schmerzvoll offensichtlich. 

Jes 6,5: Und ich sprach: Wehe mir! Denn ich bin verloren; denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen, und inmitten eines Volkes mit unreinen Lippen wohne ich; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen. 

Eine Krise gibt uns die Möglichkeit, dem Herrn näherzukommen. Und wenn wir das tun, wird uns unsere eigene Unzulänglichkeit schmerzhaft bewusst. Vor der Krise sagen wir noch ganz locker, dass unsere Zukunft in der Hand des Herrn liegt. Aber wenn die Krise zuschlägt, wenn unser Erspartes gestohlen wird, wenn der Arbeitsplatz verlorengeht, wenn unsere Gesundheit zusammenbricht …, dann fühlen wir uns für unsere Zukunft gar nicht mehr sicher. Vielleicht ist es einfacher, dem Herrn zu vertrauen, wenn wir uns vertrauensvoll und sicher fühlen und die Situation selbst in der Hand zu haben scheinen. Die Krise zerbricht unsere kosmetische Sicherheit.

Der Herr hielt es für wichtig, dass Jesaja seine eigene Kleinheit fühlte, daher zeigte Er ihm seine Größe. Der Herr hielt es für wichtig, dass Jesaja seine eigene Sündhaftigkeit erkannte, daher zeigte Er ihm seine Heiligkeit. Deine Krise ist ebenfalls eine Einladung, näher zum Herrn zu kommen und dann einen realistischen Blick auf dich selbst zu werfen. In der Hand des Herrn ist eine Krise ein Instrument, um uns aus unserer bequemen religiösen Routine aufzuwecken, um Lügen in unserem Denkmuster aufzudecken, um zu helfen, unsere ungöttlichen Prioritäten zu sehen. Anstatt andere zu beschuldigen, die unsere Krise vielleicht mitverursacht haben, richte in Gottes Gegenwart den Blick auf dich selbst. Es könnte sein, dass du etwas korrigieren musst. Es könnte sein, dass auch du „unreine Lippen hast“.

3. In Krisenzeiten versuche zu hören

Jes 6,6.7: 6 Und einer der Seraphim flog zu mir; und in seiner Hand war eine glühende Kohle, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte. 7 Und er berührte meinen Mund damit und sprach: Siehe, dies hat deine Lippen berührt; und so ist deine Ungerechtigkeit gewichen und deine Sünde gesühnt. 

Das war eine symbolische Handlung. Der Altar stellt wahrscheinlich das Werk des Christus dar, da Vergebung und Reinigung normalerweise mit dem Opfertod unseres Herrn verbunden werden: „Christus … wurde einmal geopfert …, um vieler Sünden zu tragen“ (Heb 9,28). Kannst du dir die Auswirkung einer glühenden Kohle vorstellen, wenn sie deine empfindlichen Lippen berührt? Ich bin sicher, dass Jesaja diesen schmerzvollen Moment nie mehr vergessen hat. Die Narben und die Erinnerung stellten sicher, dass er nie mehr die Realität seiner Vergangenheit vergessen würde: unreine Lippen. Auch wir haben nötig, uns zu erinnern, woher wir gekommen sind. Ohne das Erinnern an unser eigene Unfähigkeit und seine Vollkommenheit wird uns die Gnade in unserem Umgang mit andern Menschen fehlen. Der Herr wollte Jesajas Lippen gebrauchen, deshalb musste er sie zuerst verbrennen. Jesaja steht nun rein und aufmerksam in der Gegenwart des Herrn. Er ist jetzt bereit zuzuhören: 

Jes 6,8a: Und ich hörte die Stimme des Herrn, der sprach: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? 

Es ist so einfach, unsere eigenen Ideen zu haben, unsere eigenen Pläne, unsere eigenen Meinungen, unsere eigenen Lösungen. Und wenn unser Geist mit unseren eigenen Ideen, Plänen, Meinungen und Lösungen beschäftigt ist, dann ist es so schwierig, auf den Herrn zu hören. Seine ruhige Stimme wird von unserem inneren Chaos übertönt. Aber wenn wir von der Krise profitieren wollen, wenn wir durch sie wachsen wollen, müssen wir unsere eigenen Initiativen dem Herrn übergeben und versuchen, auf seine Stimme zu hören. Später wendet Jesaja dieses Prinzip auf das ganze Volk an: „Wehe den widerspenstigen Kindern … die Pläne ausführen, aber nicht von mir aus, und Bündnisse schließen, aber nicht nach meinem Geist, um Sünde auf Sünde zu häufen … Darum wird der HERR zögern, euch gnädig zu sein; und darum wird er sich erheben, bis er sich über euch erbarmt; denn der HERR ist ein Gott des Gerichts. Glückselig alle, die auf ihn harren! … und wenn ihr nach rechts oder nach links abbiegt, so werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, wandelt darauf!“ (Jes 30,1.18.21). Der Herr selbst entscheidet, ob Er durch den guten Rat anderer reden will oder durch sein Wort, durch die Umstände, durch einen Traum … der souveräne Herr wird Selber das Mittel wählen. An uns ist es, wie es bei Jesaja und Samuel war, in einem Zustand zu sein, in dem wir zum Hören bereit sind: „Rede, HERR, denn dein Knecht hört“ (1Sam 3,9).

4. In Krisenzeiten sei offen für Veränderungen

Jes 6,8b: Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich. 

Als Jesaja dem Herrn antwortete: „Hier bin ich, sende mich“, frage ich mich, was Jesaja wohl erwartete, welche Aufgabe der Herr ihm geben würde. Dachte er wohl, der Herr würde ihn beauftragen einen neuen König zu salben, wie es vor beinahe 300 Jahre Samuel mit David tat? Spielte er mit der Möglichkeit, dass der Herr ihn zum nächsten König berufen würde? Stellte er sich wohl vor, der Herr würde ihn gebrauchen, wie damals Mose gebrauchte, um das Volk Gottes aus der Krise in ein neues Land zu führen? Der Herr fragte Jesaja nicht: Was würdest du gerne tun? Im Gegenteil, Er sagte: 

Jes 6,9: Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Hörend hört, und versteht nicht; und sehend seht, und erkennt nicht! 

Der Herr wusste, was zu tun war. Wir können auch unsere bestimmten Lieblingsideen haben, aber wenn wir dem Herrn sagen: Ich bin dein. Hier bin ich. Gebrauche mich, dann müssen wir für seine Antwort offen sein. Vor der Krise haben sich Freundschaften, Familie, Gemeinde, Studien, Arbeit, Gesundheit und Finanzen in einer „zufriedenstellenden“ Weise entwickelt. Da gab es keinen Grund für irgendeine wesentliche Änderung. Du hast gedacht, vielleicht seien nur kleine Korrekturen notwendig. Sei dir bewusst, dass eine Zeit der Krise auch eine Zeit der Veränderung sein kann. Das Leben von Jesaja veränderte sich. Es war nie wieder das gleiche wie vorher.

Es ist wichtig, zu sehen, dass nicht die Krise selbst Jesaja verändert hat. Die Krise verschafft uns eine Gelegenheit, einmal die normalen Abläufe zu stoppen, näher zum Herrn zu kommen, uns zu reinigen, zu hören. Und wenn wir diese Dinge tun, kann es sein, dass wir spüren, dass der Herr uns zu einer Veränderung ruft. Es kann sein, dass Er uns dahin führt, dass wir unsere Arbeit treu weiterführen. Oder wir haben unklare Prioritäten, wie Archippus, und werden nun aufgefordert, den Dienst zu erfüllen, „den du im Herrn empfangen hast“ (Kol 4,17). Es kann aber auch sein, dass uns der Herr ein Fenster öffnet, um uns in eine neue Richtung zu weisen, in einen neuen Dienst, eine neue Berufung. Jesaja bekam einen schwierigen prophetischen Dienst. Die Menschen, zu denen er reden sollte, waren dickköpfig. Wenn er seinen Blick auf „Erfolg“ und sichtbare Resultate gerichtet hätte, würde er nicht lange durchgehalten haben. Krisen und Schwierigkeiten sollten nicht bestimmend dafür sein, wann wir mit einer Aufgabe aufhören. Als er seine Berufung erhielt, fragte Jesaja: „Wie lange, Herr?“ (Jes 6,11a). Und der Herr antwortete: 

Jes 6,11b.12: Und er sprach: Bis die Städte verwüstet sind, ohne Bewohner, und die Häuser ohne Menschen, und das Land zur Öde verwüstet ist 12 und der HERR die Menschen weit entfernt hat und die Verlassenheit inmitten des Landes groß ist. 

Jede Aktivität unter der Sonne ist zeitlich. Das schließt christliche Aktivitäten mit ein, wie christliche Schulen, Krankenhäuser, Waisenhäuser, Missionsgesellschaften, Musikbands, Zeitschriften, sogar örtliche Gemeinden. Wie Jesaja sollten wir also fragen: „Für wie lange, o Herr?“ Es ist die Sache des Herrn, die Zeiten für Anfang und Ende zu bestimmen. Weiterzumachen, wenn Er „Stopp“ sagt, ist keine Treue. Das ist Ungehorsam. Aufzuhören, wenn er sagt „Weiter“, ist auch Ungehorsam. Eine Krise mag für eine Veränderung sprechen, aber beginne nicht, höre nicht auf oder verändere nichts, bis du fühlst, dass der Herr spricht.

Zusammenfassung

Vielleicht hat dein Leben kürzlich eine eigenartige und schwierige Wende erfahren. Manchmal wunderst du dich, warum der Herr so ein schmerzhaftes und grobes Werkzeug benutzt. Der Herr gebraucht Zeiten innerer Unruhe, um uns zu ermutigen, näher zu Ihm zu kommen, uns zu reinigen, um zu unserem Herz zu sprechen. Sieh deine Krise als eine Möglichkeit an, zu wachsen. Der Herr sitzt immer noch auf dem Thron, hoch und erhaben. Er hat weiterhin alles unter Kontrolle. Entscheide dich dafür, näher zu Ihm kommen; entscheide dich, dich gründlich reinigen zu lassen; entscheide dich, auf seine Stimme zu hören; entscheide dich, durch diese Krise zu wachsen. Bald wirst du fähig sein, mit vielen anderen als ein Zeugnis zu singen: „Den festen Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden; denn er vertraut auf dich. Vertraut ewig auf den HERRN; denn in Jah, dem HERRN, ist ein Fels der Ewigkeiten“ (Jes 26,3.4).


Originaltitel: „Growing in Time of Crisis“
Quelle: www.philipnunn.com

Übersetzung: Hanny Rychen


Hinweis der Redaktion:

Die SoundWords-Redaktion ist für die Veröffentlichung des obenstehenden Artikels verantwortlich. Sie ist dadurch nicht notwendigerweise mit allen geäußerten Gedanken des Autors einverstanden (ausgenommen natürlich Artikel der Redaktion) noch möchte sie auf alle Gedanken und Praktiken verweisen, die der Autor an anderer Stelle vertritt. „Prüfet aber alles, das Gute haltet fest“ (1Thes 5,21). – Siehe auch „In eigener Sache ...