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Der Prophet Jesaja (A. Guignard)
Bibelstellen: Jesaja
Nach den Büchern Mose ist das Buch des Propheten Jesaja das wichtigste des ganzen Alten Testaments, denn es wird im Neuen Testament von allen Propheten weitaus am meisten zitiert. Diese einfache Feststellung zeigt die Wichtigkeit dieses ... mehrbemerkenswerten Buches. Jesaja prophezeite während einer langen Zeitspanne: in den Tagen Ussijas, Jothams, Ahas’ und Hiskias, der Könige von Juda. 2. Chronika 32,32 lässt uns sogar vermuten, dass der Prophet den gottesfürchtigen König Hiskia überlebt hat, was einen Dienst von mehr als 60 Jahren ausmachen würde. Das Wort gibt uns wenig Auskunft über Jesaja selbst. Er war der Sohn von Amoz; wir wissen nichts Weiteres über seinen Vater. Die menschliche Überlieferung, deren Wert immer bestritten werden kann, berichtet uns einiges über den Propheten; wenn uns dies nützlich gewesen wäre, hätte es uns der Heilige Geist mitgeteilt. Im Bereich der göttlichen Dinge muss uns das, was das Wort uns sagt, genügen, denn das Wort ist vollkommen und folglich auch vollständig. Jesaja hat zum Volk gesprochen, als es noch in Verbindung zum Herrn stand und als Volk Gottes anerkannt war. Der große Feind, der erwähnt wird, ist der Assyrer und nicht das römische Tier, wie es in andern Büchern, zum Beispiel im Propheten Daniel, der Fall ist.

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Weitere Artikel zum Thema Kurz angelesen

Gibt es heute noch ordinierte Älteste in der Gemeinde? (W.J. Ouweneel)
Titus 1,5
Bibelstellen: Titus 1, Stichwörter: Älteste
Nach der Einleitung der ersten vier Verse kommt Paulus jetzt zum Hauptthema des Briefes. Zuerst hatte er die „gesunde Lehre“ behandelt, jetzt kommt es auf ihre praktische Auswirkung im Haus Gottes an. Die Vorschriften, die der Apostel ... mehrgibt, lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: erstens (im Rest von Kapitel 1) persönliche Vorschriften für Titus selbst, die die Anstellung von Ältesten sowie die Vorgehensweise gegenüber falschen Lehrern betrifft; danach folgen (in Kapitel 2) Ermahnungen für verschiedene Klassen Gläubiger: alte und junge, Männer und Frauen sowie Knechte.
Anmerkungen zu „Warum die Einsetzung von Ältesten (manchmal) abgelehnt wird“ (SoundWords)
Ein Artikel von Andreas Ebert, Kirchberg
Bibelstellen: Titus 1; 1. Timotheus 3, Stichwörter: Älteste; Verfall der Kirche
Es wird immer wieder gesagt: Manche Gemeinden begründen ihre Ablehnung, „offizielle“ Älteste einzusetzen, mit althergebrachten und überholten Argumenten. Letztlich führten sie ihre Ansicht auf eine verschrobene Sicht ... mehrüber den Verfall der Kirche von John Nelson Darby zurück. Zuletzt hat dies Andreas Ebert, Kirchberg, behauptet – wenn er auch den Ausdruck „verschroben“ nicht benutzt –, und zwar in seinem Artikel „Warum die Einsetzung von Ältesten (manchmal) abgelehnt wird – Die Wirkungsgeschichte einer unbiblischen Lehre“. Der Artikel erschien in der Zeitschrift Konferenz für Gemeindegründung Nr. 122, 2/15, dessen Herausgeber wir sehr schätzen. Daher haben wir auch Mühe, den Artikel jetzt öffentlich zu kritisieren. Doch weil Eberts Artikel hier und da als Grundlage dient, um eine Entscheidung zur Einführung offizieller Ältester herbeizuführen und in christlichen Foren begeistert darüber berichtet wird, sehen wir uns doch zu einer sachlichen Gegendarstellung veranlasst.
Älteste in der Gemeinde (SoundWords)
Stichwörter: Älteste; Gemeinde: Aufgaben/Dienst; Aufseher
Es ist viel angenehmer, die Reichtümer der Gnade Gottes und die Liebe Christi zu betrachten, als über die Frage von Ämtern und Satzungen zu streiten. Es ist jedoch manchmal nötig, davon zu reden, weil man bereits davon spricht, ... mehrum die Ruhe der Christen zu stören und ihre Geister zu erregen, als ob ihr Christentum mangelhaft sei, als ob sie in Unordnung wandelten und ihnen vor Gott etwas fehlte. Deshalb, um diese Streitpunkte zu erklären und die Geister der Christen zu beruhigen, werden wir einige Zeilen über die Ämter und Gaben schreiben. Wir wünschen aber von ganzem Herzen, dass ein jeglicher, welcher hierüber wirklich klargeworden ist, sich von diesen Fragen abwende und sie ganz und gar verlasse, um sich mit Christus, mit seiner unerschöpflichen Liebe und seiner unermesslichen Gnade zu beschäftigen. Dieses ernährt und erbaut; durch solche Fragen aber verdorrt die Seele.

Weitere Artikel zum Thema Seelsorge

Umgang mit Zweifeln (D.R. Reid)
Johannes 20,25; Lukas 7,20; Matthäus 14,29.30
Bibelstellen: Johannes 20; Lukas 7; Matthäus 14, Stichwörter: Johannes der Täufer; Jüngerschaft, Nachfolge; Petrus; Seelsorge
Wie gehen Sie mit Ihren Zweifeln im christlichen Glauben um? Sie sagen, Sie haben keine. Niemals?! Nun, es ist schön, wenn Sie das von sich sagen können. Die meisten von uns wachsenden Christen müssen aber zugeben, dass uns einige ... mehrZweifel von Zeit zu Zeit einholen. Tatsächlich sind einige Christen so schwer mit Zweifeln beladen, dass sie kaum eine Chance haben, sich an ihrer Errettung zu erfreuen. Gibt es überhaupt eine Lösung für das Problem Zweifel im Leben eines Christen? Ja, die Bibel reicht aus für alles, was wir wissen müssen, um ein gottesfürchtiges Leben zu führen (2Tim 3,16.17). Die Bibel gibt Antworten, wie man mit Zweifeln umgeht.
Das Ziel der Seelsorge (L.J. Crabb)
Was wollen wir erreichen?
Bibelstellen: Römer 8; Kolosser 1, Stichwörter: Seelsorge
Wie vielen von uns geht es aber inmitten unserer Probleme nicht darum, Christus ähnlicher zu werden, sondern darum, wieder glücklich zu sein. Das Widersinnige aber ist, dass ich es nie sein kann, solange ich mich ausschließlich um ... mehrmein Glück bemühe. Mein übergeordnetes Ziel in jeder Situation sollte es sein, biblisch zu reagieren, dem Herrn den ersten Platz einzuräumen, mich so zu verhalten, wie Er es von mir erwartet. Wenn ich alle meine Anstrengungen darauf ausrichte, so zu werden, wie Christus mich haben möchte, dann werde ich erfahren, dass Er Selbst mich mit unbeschreiblicher Freude und einem Frieden erfüllt, der alles, was die Welt bieten kann, bei Weitem übertrifft. Allerdings muss ich mein Teil dazu beitragen. Durch einen festen, bewussten Willensentscheid muss ich das Ziel, glücklich werden zu wollen, zurückweisen und mich dem Ziel verschreiben, Christus ähnlicher zu werden. Dann werde ich erfahren, was wirkliches Glück ist.
Hirten gesucht (C.H. Mackintosh)
Apostelgeschichte 20,20
Bibelstellen: Apostelgeschichte 20, Stichwörter: Seelsorge; Hirtendienst
Der Ausdruck „öffentlich und in den Häusern“ findet sich in der Abschiedsrede von Paulus an die Ältesten von Ephesus, wie sie in Apostelge­schichte 20 aufgezeichnet ist. Es ist ein sehr vielsagender Ausdruck. Er betont ... mehrnachdrücklich die innige Verbindung zwischen der Arbeit des Lehrers und der des Hirten: „Ich habe nichts zurückgehalten von dem, was nützlich ist“, sagt der Apostel, „dass ich es euch nicht verkündigt und euch gelehrt hätte, öffentlich und in den Häusern“ (Apg 20,20).

Weitere Artikel zum Thema Bibel und Bibelübersetzung

Das moderne Denken und die Bibelkritik (J. Klein)
Stichwörter: Bibelkritik
Modern zu sein ist wichtig, denken viele. Bedeutet das doch, auf dem neuesten Stand zu sein – zum Beispiel technisch, gesellschaftlich, kulturell oder geschichtlich. Der Vorwurf, nicht modern, nicht zeitgemäß zu sein, wiegt in ... mehrmanchen Zusammenhängen so schwer, dass er geradezu einer Beleidigung gleichkommt. Wenn es um das moderne oder nichtmoderne Denken geht, ist es ähnlich. Im Folgenden soll deshalb ein kleiner Überblick über das moderne Denken gegeben und anhand biblischer Prinzipien darüber nachgedacht werden, ob es erstrebenswert ist, diesem zu entsprechen.
Bibellesen mit Gewinn (Kalender D.H.I.N.)
1. Mose 44,15
Bibelstellen: 1. Mose 44, Stichwörter: Bibellesen u.Bibelstudium; Gewinn
Für das Glaubensleben ist es sehr nützlich, wenn wir Personen der Bibel „beobachten“, indem wir versuchen, uns in ihre Situation und ihre Gedanken hineinzuversetzen, und dann auch erkennen, wie Gott sie beurteilt und mit ihnen ... mehrhandelt. Dabei gibt es zwei Gefahren, denen wir nicht immer entkommen. Allzu schnell neigen wir dazu, bestimmte Personen ganz weiß zu malen, z.B. Joseph. Dann ist man versucht, selbst den verkehrten Worten an seine Brüder in unserem Bibelvers noch eine positive Deutung zu geben.
Die Bibel studieren ... (C.H. Mackintosh)
Reines „Kopfwissen“ oder mehr?
Stichwörter: Bibellesen u.Bibelstudium
Bibelstudium ist wirklich einfach, denn wir müssen nicht besonders intelligent, sondern nur einfältig wie ein kleines Kind sein. Gott, der Autor der Heiligen Schrift, muss unser Verständnis öffnen, damit wir ihre kostbare Lehre ... mehrempfangen können. Und Er wird es tun, wenn wir mit aufrichtigem Herzen auf Ihn warten.

Alle Kurzbiographien Kurzbiographien

Kurzbiographie: Edward Dennett (1831–1914) (A. Remmers)
aus „Gedenket eurer Führer“
Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner
Edward Dennett kam 1831 in Bembridge auf der Insel Wight zur Welt. Seine Eltern gehörten der anglikanischen Kirche an. Ein gottesfürchtiger Kirchenmann wurde das Werkzeug zur Bekehrung des heranwachsenden Knaben. Aus Überzeugung ... mehrverließ er danach die Kirche und wurde nach seinem Studium in London Baptisten-Prediger an verschiedenen Orten.
Kurzbiographie: Raymond Kenneth Campbell (1909–1991) (SoundWords)
Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner
Raymond Kenneth Campbell liebte die Bibel und benutzte seine Lehrergabe sehr effektiv in vielen Umständen. Aber er hatte auch ein Hirtenherz und verbrachte viel Zeit damit, isolierte Gläubige zu ermuntern oder bei Problemen zu helfen. Er ... mehrwar ein „Aufbauer“, nicht ein „Abreißer“. Er war jemand, der versuchte, bei jeder Problemstellung das Gleichgewicht zu bewahren und wegen dieser Qualitäten war er sehr nützlich bei einigen der großen Wiedervereinigungen der Brüder in den vergangenen Jahren. (Sein Büchlein „Wiedervereinigte Brüder“ beschreibt diese Aktivitäten.) Auch die Arbeit mit Kindern und jungen Leuten lag ihm am Herz. Selbst im hohen Alter war er doch niemals zu alt, um die Sonntagschule zu besuchen!
Bild: (c) Kenneth W. Jacob
Kurzbiographie: Eveline Mary Jacob (1871–1954) (A. Jacob)
Stichwörter: Biographien
Meine geliebte Schwester Eveline Mary Jacob wurde am 3. November 1871 in Madhopur, Punjab, Nordindien, geboren. Sie war das älteste Kind unseres Vaters Oberst Sydney Long Jacob (R.E., C.I.E.) und unserer Mutter Elizabeth Petronella Jacob, ... mehrTochter von Henry Collingwood Selby, dem Rechtsberater der Königin in Ceylon [Queen’s Advocate]. Sie wurde kurz nach dem Ende des zweiten afghanischen Feldzuges geboren, wo unser Vater diente.