Alle Neuigkeiten Neuester Artikel

Anmerkungen zur Taufe (T. Oliver)
Stichwörter: Haustaufe; Taufe: Wassertaufe
Das Thema „Taufe“ hat vermutlich mehr als jedes andere biblische Thema viele unschöne Regungen und scharfe Worte hervorgerufen. Und doch: Würde man seine Bedeutung erkennen, dann würde der Streit darüber verstummen. ... mehrEs handelt sich um eine persönliche Angelegenheit und nicht um die Verantwortung einer lokalen christlichen Gemeinschaft. Es gibt nur eine Taufe, so wie es nur einen Herrn und einen Glauben gibt (Eph 4,5). … Die Christenheit ist in zwei große gegensätzliche Lager gespalten, je nachdem, welche der beiden Sichtweisen jeweils bevorzugt wird: (1) die Glaubenstaufe oder (2) die Haus- oder Kindertaufe.

Zufällige Artikelauswahl

Weitere Artikel zum Thema Christ und Politik

Soll ich als Christ wählen gehen? (C.H. Mackintosh)
Johannes 17,14-16; Philipper 3,17-20; Kolosser 3,1-4
Bibelstellen: Philipper 3; Johannes 17; Kolosser 3, Stichwörter: Politik; Wählen gehen
Sie werden vielleicht überrascht sein, wenn wir Ihnen sagen, dass Ihre Frage die Grundwahrheiten des Christentums berührt. Wir möchten Sie fragen, lieber Freund: Welcher Welt gehört der Christ an, dieser Welt oder der Welt ... mehrdroben? Ist sein Bürgertum auf der Erde oder im Himmel? Ist er dieser Welt gestorben oder noch in ihr lebendig? Wenn er ein Bürger dieser Welt ist, wenn sein Platz, sein Teil, seine Heimat hier sind, dann kann er allerdings gar nicht aktiv genug sein, um an ihren Angelegenheiten teilzunehmen. Er sollte Stadträte und Parlamentsabgeordnete wählen und sein Möglichstes tun, um den richtigen Mann an die richtige Stelle zu bringen, sei es bei der Kommunalbehörde oder im Sitzungssaal des Unterhauses. Er sollte sich ganz dafür einsetzen, dass die Verhältnisse in dieser Welt besser werden bzw. in Ordnung kommen. Mit einem Wort, ist er ein Bürger dieser Welt, so sollte er sein Bestes tun, um die Funktionen zu erfüllen, die zu einer solchen Stellung gehören. Wenn es aber wahr ist, dass der Christ im Blick auf diese Welt „tot“ ist, wenn sein Bürgertum in den Himmeln ist, wenn sein Platz, sein Teil und seine Heimat droben sind, wenn er hier auf der Erde nur ein Pilger und Fremdling ist, dann folgt daraus, dass er nicht berufen ist, sich in irgendeiner Weise in die Politik dieser Welt einzumischen, sondern berufen, seinen Pfad als Pilger zu gehen, sich um des Herrn willen geduldig jeder Einrichtung der Menschen zu unterwerfen, den obrigkeitlichen Gewalten gehorsam zu sein und für ihre Bewahrung und ihr Wohl in jeder Hinsicht zu beten. Doch nun zurück zu Ihrer Frage: „Was lehrt das Wort über diese Sache?“
Christen und Politik (H.P. Medema)
Himmelsbürger auf der Erde
Bibelstellen: Philipper 3, Stichwörter: Politik; Himmelsbürger
Ein Christ befindet sich inmitten einer Welt, die in Not ist. Er kann nicht gleichgültig bleiben, wenn er das Elend seiner Mitmenschen sieht. Wenn er im Geist seines Meisters handeln will, wird er innerlich über Menschen bewegt sein, die ... mehrwie Schafe ohne Hirten sind (Mt 9,36). Die allergrößte Not der Menschenwelt ist geistlicher und moralischer Natur. Sicher, Krieg, Hunger, Erdbeben, geistige Behinderung, Armut, sozialer Missstand und dergleichen sind auch schrecklich, dennoch befindet sich die allererste Not des Menschen auf geistlichem Gebiet: Er ist ein Sünder, weit von Gott entfernt, ohne Gott und ohne Hoffnung in dieser Welt, ohne Ziel in seinem Leben und eine Sklave Satans, unbewusst auf dem Weg in die Hölle, zum ewigen Gericht Gottes. Was sollen wir in dieser Situation tun? Das Wort predigen! Anhaltend, zu gelegener und ungelegener Zeit! Sündige Menschen auf Jesus Christus, auf den Heiland der Welt hinweisen. Wir brauchen uns genauso wenig wie Paulus für das Evangelium zu schämen. Es ist Gottes Kraft, zum Heil jedem Glaubenden (Röm 1,16). Jesus Christus und Ihn als gekreuzigt – das ist die Botschaft, die wir für eine verlorene Menschenwelt haben.Es ist von großer Wichtigkeit, dies zunächst einmal ganz deutlich festzustellen. Wenn wir fest davon überzeugt sind, dass wir uns nicht an politischen und sozialen Aktionen beteiligen sollen, dann nicht, weil wir die Not dieser Welt nicht sehen, sondern weil wir der Meinung sind, dass die Not nicht an erster Stelle auf der horizontalen Ebene zu suchen ist, sondern auf der vertikalen.

Alle Neuigkeiten Artikel der vergangenen Monate

Weitere Artikel zum Thema Kurz angelesen

Gibt es heute noch ordinierte Älteste in der Gemeinde? (W.J. Ouweneel)
Titus 1,5
Bibelstellen: Titus 1, Stichwörter: Älteste
Nach der Einleitung der ersten vier Verse kommt Paulus jetzt zum Hauptthema des Briefes. Zuerst hatte er die „gesunde Lehre“ behandelt, jetzt kommt es auf ihre praktische Auswirkung im Haus Gottes an. Die Vorschriften, die der Apostel ... mehrgibt, lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: erstens (im Rest von Kapitel 1) persönliche Vorschriften für Titus selbst, die die Anstellung von Ältesten sowie die Vorgehensweise gegenüber falschen Lehrern betrifft; danach folgen (in Kapitel 2) Ermahnungen für verschiedene Klassen Gläubiger: alte und junge, Männer und Frauen sowie Knechte.
Anmerkungen zu „Warum die Einsetzung von Ältesten (manchmal) abgelehnt wird“ (SoundWords)
Ein Artikel von Andreas Ebert, Kirchberg
Bibelstellen: Titus 1; 1. Timotheus 3, Stichwörter: Älteste; Verfall der Kirche
Es wird immer wieder gesagt: Manche Gemeinden begründen ihre Ablehnung, „offizielle“ Älteste einzusetzen, mit althergebrachten und überholten Argumenten. Letztlich führten sie ihre Ansicht auf eine verschrobene Sicht ... mehrüber den Verfall der Kirche von John Nelson Darby zurück. Zuletzt hat dies Andreas Ebert, Kirchberg, behauptet – wenn er auch den Ausdruck „verschroben“ nicht benutzt –, und zwar in seinem Artikel „Warum die Einsetzung von Ältesten (manchmal) abgelehnt wird – Die Wirkungsgeschichte einer unbiblischen Lehre“. Der Artikel erschien in der Zeitschrift Konferenz für Gemeindegründung Nr. 122, 2/15, dessen Herausgeber wir sehr schätzen. Daher haben wir auch Mühe, den Artikel jetzt öffentlich zu kritisieren. Doch weil Eberts Artikel hier und da als Grundlage dient, um eine Entscheidung zur Einführung offizieller Ältester herbeizuführen und in christlichen Foren begeistert darüber berichtet wird, sehen wir uns doch zu einer sachlichen Gegendarstellung veranlasst.
Älteste in der Gemeinde (SoundWords)
Stichwörter: Älteste; Gemeinde: Aufgaben/Dienst; Aufseher
Es ist viel angenehmer, die Reichtümer der Gnade Gottes und die Liebe Christi zu betrachten, als über die Frage von Ämtern und Satzungen zu streiten. Es ist jedoch manchmal nötig, davon zu reden, weil man bereits davon spricht, ... mehrum die Ruhe der Christen zu stören und ihre Geister zu erregen, als ob ihr Christentum mangelhaft sei, als ob sie in Unordnung wandelten und ihnen vor Gott etwas fehlte. Deshalb, um diese Streitpunkte zu erklären und die Geister der Christen zu beruhigen, werden wir einige Zeilen über die Ämter und Gaben schreiben. Wir wünschen aber von ganzem Herzen, dass ein jeglicher, welcher hierüber wirklich klargeworden ist, sich von diesen Fragen abwende und sie ganz und gar verlasse, um sich mit Christus, mit seiner unerschöpflichen Liebe und seiner unermesslichen Gnade zu beschäftigen. Dieses ernährt und erbaut; durch solche Fragen aber verdorrt die Seele.

Weitere Artikel zum Thema Seelsorge

Hirten gesucht (C.H. Mackintosh)
Apostelgeschichte 20,20
Bibelstellen: Apostelgeschichte 20, Stichwörter: Seelsorge; Hirtendienst
Der Ausdruck „öffentlich und in den Häusern“ findet sich in der Abschiedsrede von Paulus an die Ältesten von Ephesus, wie sie in Apostelge­schichte 20 aufgezeichnet ist. Es ist ein sehr vielsagender Ausdruck. Er betont ... mehrnachdrücklich die innige Verbindung zwischen der Arbeit des Lehrers und der des Hirten: „Ich habe nichts zurückgehalten von dem, was nützlich ist“, sagt der Apostel, „dass ich es euch nicht verkündigt und euch gelehrt hätte, öffentlich und in den Häusern“ (Apg 20,20).
Umgang mit Zweifeln (D.R. Reid)
Johannes 20,25; Lukas 7,20; Matthäus 14,29-30
Bibelstellen: Johannes 20; Lukas 7; Matthäus 14, Stichwörter: Johannes der Täufer; Jüngerschaft, Nachfolge; Petrus; Seelsorge
Wie gehen Sie mit Ihren Zweifeln im christlichen Glauben um? Sie sagen, Sie haben keine. Niemals?! Nun, es ist schön, wenn Sie das von sich sagen können. Die meisten von uns wachsenden Christen müssen aber zugeben, dass uns einige ... mehrZweifel von Zeit zu Zeit einholen. Tatsächlich sind einige Christen so schwer mit Zweifeln beladen, dass sie kaum eine Chance haben, sich an ihrer Errettung zu erfreuen. Gibt es überhaupt eine Lösung für das Problem Zweifel im Leben eines Christen? Ja, die Bibel reicht aus für alles, was wir wissen müssen, um ein gottesfürchtiges Leben zu führen (2Tim 3,16.17). Die Bibel gibt Antworten, wie man mit Zweifeln umgeht.
Bild: L. Binder
Das Herz erreichen ... (J.N. Darby)
... nicht nur das Gewissen
Stichwörter: Seelsorge
Die Peitsche und der Stock mögen gerecht sein, aber das Herz eines Menschen wird damit nicht gewonnen. Nicht Gerechtigkeit soll herrschen unter den Heiligen, sondern die Gnade Gottes herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben.

Weitere Artikel zum Thema Bibel und Bibelübersetzung

J.N. Darby und die Bibel (J.N. Darby)
Stichwörter: Bibel: Zuverlässigkeit
Ich habe einen tiefen, ungeheuchelten, ich glaube sagen zu dürfen, von Gott gegebenen Glauben an die Bibel. Durch die Gnade bin ich durch sie überführt, erleuchtet, zum Leben erweckt und errettet worden. Ich habe durch sie die ... mehrKenntnis von Gott empfangen, um Seine Vollkommenheiten anbetend zu bewundern, und die Kenntnis von Jesus dem Heiland, der Freude, der Kraft und dem Trost meiner Seele. Es gibt viele, die es gewissermaßen anderen Menschen zu verdanken haben, dass sie zu Gott gebracht worden sind, seien es Prediger jenes Evangeliums, das die Bibel enthält, oder Freunde, die an dem Wort ihre Wonne haben. So war es nicht bei mir. Jenes Werk, das natürlich immer Gottes Werk ist, wurde in mir durch das geschriebene Wort bewirkt. Wer einmal den Wert Jesu kennengelernt hat, der weiß auch, was ihm die Bibel wert ist. Muss ich mich selbst auch leider manches Versäumnisses anklagen in einem wechselvollen Leben voll mannigfacher Mühe und Arbeit, die Bibel hat mir gegenüber nie etwas versäumt. Und wenn sie im Blick auf die armseligen Verhältnisse und dürftigen Umstände der Zeit nie versagt hat, so wird sie es, des bin ich gewiss, auch im Blick auf die Ewigkeit nie tun. „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit“ (1Pet 1,25).
Das letzte Wort …?! (D.R. Reid)
Die Bibel – Menschenwort oder Gotteswort?
Bibelstellen: 2. Timotheus 3, Stichwörter: Bibel: Zuverlässigkeit
Ist die Bibel lediglich eine Sammlung der höchsten und edelsten menschlichen Gedanken über Gott durch die Geschichte hinweg? Ist die Bibel einfach das Ergebnis der unendlichen Suche des Menschen nach dem Göttlichen? Ist die Bibel nur ... mehrein Bericht verschiedener Erfahrungen von Menschen, die es wert sind, der menschlichen Gesellschaft zum Nutzen und zur Bewahrung weitergegeben zu werden? Ist die Bibel nur ein „gutes Buch“, das enthält, was Menschen als zeitlos wahr und als beste moralische Werte, nach denen man leben soll, herausgefunden haben? Ist die Bibel lediglich ein Produkt von menschlichen Gedanken bezogen auf die sich ständig verändernde Kultur und beinhaltet sie deshalb keinerlei absolute Maßstäbe? Oder – ist die Bibel, was sie zu sein behauptet: das Wort Gottes? Die wesentliche Frage ist dann, ob die Bibel Menschenwort über Gott ist oder Gottes Wort an den Menschen.
Ich lese „nur“ die Bibel ... (Ch. Briem)
Eine geistliche Aussage, oder?
Stichwörter: Bibellesen u.Bibelstudium
Wenn jemand meint, er brauche die Belehrung durch andere nicht, dann müsste er folgerichtig auch die Zusammenkünfte für überflüssig halten, in denen das Wort Gottes verkündigt oder betrachtet wird. Denn ... mehrgrundsätzlich handelt es sich um denselben Vorgang oder dieselbe Sache. Natürlich ist es etwas weit Erhabeneres, an einer Zusammenkunft zum Namen des Herrn Jesus hin teilzunehmen, als zu Hause ein Buch zu lesen; denn die persönliche Gegenwart des Herrn Jesus können nur die genießen, die zu Seinem Namen hin versammelt sind. Die Sache selbst aber ist dieselbe: Gott redet durch eine Gabe zu mir. Und wer wollte abstreiten, dass Gott auch heute noch solche Gaben benutzt (nämlich durch das, was sie geschrieben haben), die längst nicht mehr unter uns sind? Die Heilige Schrift selbst ist der beste Beweis dafür, dass Er das tut. Gewiss waren die Apostel und Propheten des Neuen Testaments einmalige Gaben, die zudem von Gott, dem Heiligen Geist, für ihren Dienst Wort für Wort inspiriert wurden (1Kor 2,13; 2Tim 3,16). Doch denke ich, dass Gott auch später Seinem Volk Gaben geschenkt hat, die auf ihre Art ebenfalls einmalig waren. Würde man sie ablehnen, so würde man nicht nur selbst einen unwiederbringlichen Verlust erleiden, sondern auch den verunehren, der sie zum Wohl des ganzen Leibes gegeben hat. ...

Alle Kurzbiographien Kurzbiographien

Bild: Kenneth Jacob
Kurzbiographie: Alexis Jacob (1882-1959)
Stichwörter: Biographien
Alexis Jacob war der jüngste Sohn von Oberst Sydney Long Jacob und stammte aus einer Familie, die 150 Jahre als Soldaten und Verwalter in Indien gedient hatte. Nach seiner Schulzeit wurde A. Jacob bei Sir Harry Peat in die Lehre gegeben, wo er ... mehrim Jahre 1905 seine Ausbildung als Wirtschaftsprüfer abschloss. Im Alter von 18 Jahren berief ihn Gott in seinen Dienst. Obwohl er in seinen Geschäften eine ausgezeichnete Arbeit leistete, hing sein Herz an den vielen missionarisch ausgerichteten Aktivitäten, mit denen sein Name verbunden ist. Sein Leben lang leitete er die Panahpur Wohltätigkeitsstiftung, die sein Vater für hungernde Waisen in Indien ins Leben gerufen hatte. Viele Jahre diente er als Vorsitzender des Mildmay Mission Hospitals in London. Er unterstützte missionarische Werke in Indien, im Kongo, in Südamerika, Portugal und Palästina und war maßgeblich beteiligt an der Rettung jüdischer Flüchtlinge vor dem Hitlerregime. Er war ebenso ein ernster Forscher in der Schrift, die er ausgiebig studierte. 
Kurzbiographie: Julius Löwen (1822-1907) (A. Remmers)
aus „Gedenket eurer Führer“
Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner
Julius Löwen wurde am 31. Juli 1822 in der kleinen Stadt Breckerfeld bei Hagen geboren. Er war das älteste von vier Kindern des Bäckermeisters und Windmühlenpächters Johann Peter Nikolaus Löwen und seiner Gattin Anna ... mehrElisabeth Flüs. Da er der einzige Sohn im Hause war, musste er schon früh seinem Vater in der Windmühle und in der dazugehörenden Landwirtschaft helfen.
Kurzbiographie: Dr. Emil Dönges (1853-1923) (A. Remmers)
aus „Gedenket eurer Führer“
Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner
Emil Dönges erblickte am 2. September 1853 als zweitältester Sohn von Philipp Dönges und dessen Ehefrau Josefine, geb. Knab, in Becheln, einem kleinen Dorf auf der Höhe zwischen Rhein und Lahn, das Licht der Welt. Der Vater war ... mehrspäter Lehrer in Wallau, und in seiner Wohnung kamen die Pfarrer und Lehrer der Umgebung von Zeit zu Zeit zu einem sogenannten „Bibelkränzchen“ zusammen.