Ist „Fallen im Geist“ biblisch?

Jacob Gerrit Fijnvandraat

© SoundWords, online seit: 16.03.2006, aktualisiert: 21.12.2017

A Ist Fallen im Geist biblisch?

In einer bestimmten Mailingliste ist eine Diskussion entstanden über das, was gewöhnlich Fallen im Geist genannt wird und wie man reagieren sollte, wenn so etwas auf einmal in „unseren“ Zusammenkünften stattfinden würde. Von dieser Diskussion möchte ich gern einiges mit einzelnen Ergänzungen wiedergeben. An erster Stelle geht es hierbei um das Fallen im Geist an sich und an zweiter Stelle um das Hintenüberfallen.

Was versteht man unter Fallen im Geist?

Nun müssen wir bedenken, dass die Schrift nicht über Fallen im Geist spricht. Es ist also wünschenswert, vorab anzugeben, was man unter Fallen im Geist versteht. Also, es betrifft ein Geschehnis in einer gottesdienstlichen Atmosphäre, bei dem man sich nicht mehr auf den Beinen halten kann und ohnmächtig hinfällt. Man geht davon aus, dass dies durch die Wirkung des Heiligen Geistes geschieht. Um diesen letzten Punkt dreht sich die Diskussion.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt habe ich mich in die Diskussion eingemischt und meine Auffassung in elf Punkten wiedergegeben.

Positionsbestimmung in elf Punkten

  1. Wir dürfen nicht aus einer gewissen Angst heraus alles abweisen, was anders ist als das, was wir bis jetzt in unseren Zusammenkünften gewohnt sind. Solche Veränderungen können als bedrohlich empfunden und deswegen von vornherein abgewiesen werden, weil man nur in dem bleiben will, was vertraut und bekannt ist. So eine Einstellung ist nicht richtig. Es haben sich nämlich auch Traditionen eingeschlichen, für die wir keine feste Basis in der Schrift haben.

  2. Bestimmte Veränderungen, Ergänzungen usw. müssen zunächst in guter Harmonie besprochen werden. Was jemand in seinem persönlichen Leben mit dem Herrn tut, ist seine eigene Verantwortung. Man darf aber nicht die Geschwister vor vollendete Tatsachen stellen. Veränderungen darf man nicht von vornherein abweisen. Allerdings gilt für sie wohl der oft missbrauchte aber vielsagende Ausspruch „alles aber geschehe anständig und in Ordnung“ (1Kor 14,40). Die Geschwister müssen die Gelegenheit erhalten, sich über die einzuführende Sache ein Urteil zu bilden.

  3. Es können diverse biblische Beispiele angeführt werden, in denen Menschen sich nicht mehr auf den Beinen halten konnten, als Gott seine Macht und Herrlichkeit offenbarte, oder dass sie sich bei bestimmten beeindruckenden Gelegenheiten auf ihr Angesicht warfen oder fallen ließen.

    • Anmerkung:
      Denk an Abraham, als Gott mit ihm sprach (1Mo 17,3); das Volk Israel, als ihnen die Herrlichkeit des Herrn erschien (3Mo 9,24); Mose und Aaron, als Gott ankündigte, Korah und die Seinen zu verderben (4Mo 16,22, vgl. auch V. 45 und 4Mo 20,6); Josua, als ihm ein Engel erschien (Jos 5,14, vgl. Jos 7,6); Manoah und seine Frau (Ri 13,20); das Volk auf dem Karmel (1Kön 18,39); Hesekiel in verschiedenen Situationen (Hes 1,28; 3,23; 9,8; 43,3; 44,4); Daniel (Dan 8,17, vgl. auch Dan 2,46). Im NT treffen wir dies an bei: den Jüngern auf dem Berg der Verklärung (Mt 17,6); dem Aussätzigen (Lk 17,6, vgl. Lk 5,12); Maria (Joh 11,32); den Ältesten im Himmel (Off 7,11; 11,16). Ein sehr treffendes Ereignis wird in 1. Korinther 14,25 angegeben. Da wird die Möglichkeit vorgebracht, dass ein Unkundiger, der die Zusammenkunft der Versammlung betritt, so durch das getroffen wird, was er erlebt, dass er auf sein Angesicht niederfällt und Gott anbetet. Wir können nur wünschen, dass so etwas in unserer Mitte vorkommt!

      Auch wenn in den oben angegebenen Fällen nicht wörtlich über Fallen im Geist gesprochen wird, so ist es doch so, dass eine Atmosphäre da ist, in welcher der Geist Menschen zu einer derartigen Handlung bringen kann.

      Wir brauchen also keine Beschwerde gegen den Ausdruck „Fallen im oder durch den Geist“ vorzubringen.

  1. Etwas anderes ist, ob das Hintenüberfallen eine biblische Angelegenheit ist. In charismatischen Kreisen passiert dies und dabei fällt man ohnmächtig hin. Dagegen ist Folgendes einzuwenden:

    Über die innerliche Wirkung, die der Geist auf Jemanden hat, können Umstehende sich nicht informieren. Um sich ein Urteil bilden zu können über das, was passiert, ist man von … abhängig [Anm. d. Red.: Hier fehlt ein Wort im Text bei JGF]. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob etwas aus Gott oder aus dem Teufel ist. Es gibt nämlich noch eine dritte Möglichkeit, und zwar die, dass etwas aus dem Menschen hervorkommt. Wir dürfen bestimmte Dinge, wogegen wir ernsthafte Bedenken haben, nicht einfach so dem Teufel zuschreiben und genauso wenig Dinge, die wir schön finden, auf Gottes Konto schreiben.

  2. Die Art und Weise, auf die man hier fällt, ist ausschlaggebend. Wenn jemand hintenüber fällt, kann er seinen Fall kaum mit den Händen „abfedern“. Nach meinem Geschmack ist es ein „unwürdiges“ Ereignis, jemanden so zu Boden gehen zu sehen. Nie lesen wir in der Schrift, dass jemand hintenüberfallend Gott verherrlicht. Das heißt nicht, dass das Ereignis an sich nicht zur Ehre Gottes sein kann. Wenn die Männer im Garten Gethsemane Jesus gefangen nehmen wollen, weichen sie zurück und fallen zu Boden. Für sie war das – wie sollte es anders sein – unwürdig, aber der Vorfall selbst war zur Ehre Gottes und des Herrn.

  3. Beim Fall auf das Angesicht ist in fast allen Fällen, die die Schrift erwähnt, von einem Sichniederbeugen oder Niederwerfen die Rede, bei der die Haltung selbst schon Ehrfurcht ausdrückt. Dies wird aber noch dadurch verstärkt, was danach angezeigt wird (siehe die Schriftstellen, die sich unter 3. in der Ergänzung befinden). Dabei geht es nie um Ohnmächtigwerden, sondern um eine bewusste Handlung.

  4. Fallen auf das Angesicht bedeutet nicht, dass man sich ungebremst auf sein Gesicht fallen lässt, so dass Verletzungen entstehen könnten. Es ist ein Standardausdruck dafür, sich fallen zu lassen oder schnell zu beugen, wobei die Hände den Fall steuern und man dann sein Gesicht auf dem Boden ruhen lässt.

  5. Nebst diesem lesen wir oft über das Niederfallen zu Jemandes Füßen oder Knien. Ich nenne noch einmal einige Schriftstellen: Matthäus 2,11; 17,14; Markus 1,40; 5,22.33; 7,25; 10,17; Lukas 5,8; 8,41; Johannes 11,32; Offenbarung 19,10. In all diesen Fällen drückt die Haltung Ehrfurcht aus. Nirgendwo treffen wir dies in Verbindung mit Hintenüberfallen an.

  6. Zwei besondere Ereignisse finden wir in Daniel 8,18 und 10,9. Wir lesen dort, dass Daniel zur Erde fällt. Dies könnte den Eindruck erwecken, dass der Prophet zusammensackt und dass von einer ehrfürchtigen Haltung keine Rede sein kann. Die Frage ist, ob dies so gemeint ist. Wenn dort gestanden hätte, dass Daniel in Ohnmacht fiel (vgl. Apg 9,4), würde dieser Gedanke auf der Hand liegen. Da aber erwähnt wird, dass er mit seinem Angesicht zur Erde fiel – wie gesagt, ein Standardausdruck in der Schrift –, zeigt dies m.E., dass er nicht einfach so ohne Bewusstsein zusammensackt, sondern dass er noch so bei Bewusstsein ist, dass er den Fall lenken kann.

  7. Eine andere besondere Erwähnung finden wir in Offenbarung 1,17, wo steht, dass Johannes wie tot zu den Füßen des Herrn hinfällt. Dieser Ausdruck ist kräftiger, als der in Daniel 8,18 und 10,9. Dennoch dürfen wir nicht an ein Hinfallen denken, bei dem Johannes mit seinem Gesicht auf den Boden fällt oder zu den Füßen des Herrn zusammensackt. Der Text schließt ein bewusstes Niederfallen oder Niedersacken nicht aus.

    Notabene – In einigen Fällen, in denen die Statenvertaling [eine niederländische Bibelübersetzung] von „Niederfallen“ spricht, sagt die NBG-Übersetzung „Niederwerfen“.

  8. Wir haben hier (in Punkt 9 und 10) mit sehr besonderen Fällen zu tun, die nur Bezug nehmen auf das, was mit diesen Personen in einer Privatsituation geschieht. Selbstverständlich kann dies auch heute noch in einer persönlichen Beziehung mit dem Herrn geschehen, aber das ist etwas anderes als dies für die Zusammenkünfte zu vertreten. Wir sind dort nämlich nicht eine Zahl einzelner Individuen, sondern der Herr hat uns als Gemeinschaft zueinander gebracht. Hierdurch beschränken wir nicht die Wirkung des Geistes in unserer Mitte, sondern stoßen auf eine Regel für die Wirkung des Geistes inmitten der Gläubigen.

B Ist Fallen im Geist biblisch?

Auf den Artikel über Fallen im Geist sind Reaktionen gekommen. Ich werde versuchen, daraus Punkt für Punkt und objektiv eine Zusammenfassung zu geben, wobei ich meinen Kommentar auf jeden Punkt folgen lasse.

  1. Die Bibel gibt nirgendwo an, dass wir solche Ereignisse anhand der biblischen Beschreibung von „Fallen“ prüfen sollen. Dann sollten wir auch nicht eigenmächtig eine Prüfung vornehmen. Die Schrift nennt einen anderen Maßstab, nämlich: Den Baum erkennt man an seinen Früchten. Darüber hinaus gibt es Brüder, die die Gabe der Unterscheidung der Geister empfangen haben.

    Kommentar: Die Bibel nimmt in der Tat hierzu nirgends – mit so vielen Worten – Stellung. Aber die Bibel zeigt auch nie an, dass jemand unter der Wirksamkeit des Heiligen Geistes hintenüber fällt. Für mich ist die Art und Weise des Fallens sehr wohl ein Prüfstein. Ich erfinde diesen Prüfstein nicht einfach so, sondern berufe mich auf:
    • das Zeugnis der Schrift, das nur über Fallen auf das Angesicht spricht und dass dies Ehrfurcht Gott gegenüber ausdrückt
    • die Tatsache, dass das Hintenüberfallen eine unwürdige Sache ist

    „An den Früchten erkennt man den Baum“ ist ein biblischer Ausdruck und für mich ist die Art des Fallens eben auch eine Frucht, an der man den Baum erkennen kann. Unter „dem Baum“ verstehe ich nicht alles, was in einer bestimmten Zusammenkunft stattfindet, sondern nur die Ursache, die hinter dem Hintenüberfallen steht.

  2. Für Satan ist es keine Kunst, jemanden nach biblischem Beispiel fallen zu lassen. Die Zauberer des Pharaos taten genau dasselbe, was Mose und Aaron taten. Satan ist der Nachäffer Gottes. Es ist also gleich, wie man fällt (außer natürlich, wenn man unglücklich fällt).

    Kommentar: Satan ist in der Tat oft der Nachäffer Gottes, aber wo finde ich im NT, dass Satan Gott nachäfft, indem er Menschen nach vorne fallen lässt? Übrigens brauchen wir nicht alles Gott oder Satan zuzuschreiben. Der Mensch ist auch noch da und trägt selbst Verantwortung.

  3. In der Bibel ist die Rede von verschiedenen körperlichen Reaktionen. Das sind äußerliche Erscheinungen aufgrund von innerlichen Ereignissen.

    Kommentar: In der Tat, das ist es ja gerade, denn welche Faktoren innerlich spielen oder mitspielen, können wir nicht sehen. Wir sind also von der Beurteilung des äußerlichen Ereignisses abhängig. Ich bleibe dabei, dass Hintenüberfallen an sich für die in Frage kommende Person unwürdig ist und dies nirgends in der Schrift zu Gottes Ehre anzutreffen ist, es sei denn, dass dies wirklich als unwürdig gemeint ist (denk' an die Männer, die den Heiland gefangen nehmen wollten). Der unwürdige Charakter von dieser Art Fallen wird nicht mit sehr vielen Worten in der Schrift behandelt, aber wird doch weitgehend so empfunden. Hier gilt m.E. die Unterweisung der „Natur“. Man kann der Unterweisung in diesem Fall wenig Vertrauen schenken, aber ich achte sie doch nachdrücklich.

  4. Im AT, aber auch im NT seit der Ausgießung des Heiligen Geistes bis heute „fallen“ Menschen. Hier einige Beispiele aus der Kirchengeschichte:

    Nicht nur in der katholischen, sondern auch in der protestantischen Tradition kam „Fallen“ vor. Zum Beispiel John Wesley, Jonathan Edwards, George Whitefield und Charles Finney und in den Niederlanden in Nijkerk und in Alblasserwaard. Es gibt u.a. ein Zeugnis von John Wesley; ebenso hat ein Ereignis während einer Ansprache von Finney stattgefunden. Und weiter schreibt J.H. Gunning anhand einer Aufzeichnung einer Zusammenkunft in Cornwall: „Menschen, durch Gottes Geist getroffen – eine andere Erklärung kann ich unmöglich annehmen –, fielen manchmal plötzlich in einer Art Ohnmacht um, oft wörtlich wie ein Stock oder ein Klotz zu Boden, ohne – auch das ist merkwürdig – sich jemals ernsthaft weh zu tun.“ Die genannten Personen sind vertrauenswürdig genug, um anzunehmen, dass ihr Bericht über das, was passierte, richtig ist.

    Kommentar: Auch ich achte die genannten Prediger als ausreichend vertrauenswürdig und kann daher ihre Situationsbeschreibung als eine richtige Wiedergabe ansehen. Es geht mir allerdings um die Beurteilung dessen, was passierte, und dann habe ich große Bedenken, alles das, was stattgefunden hat, dem Geist Gottes zuzuschreiben. Nochmals: Die Schrift kennt nur ein Fallen auf das Angesicht und das ist (außer bei Heuchelei) zur Ehre Gottes, denn die Haltung an sich drückt Ehrfurcht aus.

  5. Wesley hat angegeben, dass es verschiedene Reaktionen durch den Heiligen Geist bei solchen Veranstaltungen gab, bei denen Menschen in Ohnmacht fielen und Gliederzucken hatten.
    • Oft wurde das „Fallen“ gefolgt von Schreien und Schluchzen, weil es mit ihrer Bekehrung zu tun hatte.
    • Das Erfahren der Gnade vermischte sich mit Emotionen ähnlich Hysterie.
    • Manche wurden durch dämonische Mächte gequält.

    Die genannten Prediger erfüllen nicht alle unsere Normen. Aber sind die Normen richtig und wenn ja, übersieht Gott dann nicht all die menschliche Schwachheit und unser Menscheln und heilt und segnet trotzdem? Ist es nicht so – auch unter uns –, dass jeder, der eine Gabe empfangen hat und sie einsetzt, dies noch lange nicht tadellos tut oder getan hat?

    Kommentar: Dass in einer von Wesley genannten Zusammenkunft allerlei Emotionen aufkommen, will ich gern glauben. Aber ich sehe eine Vermischung göttlicher und menschlicher Elemente. Um die Beurteilung von Letzterem geht es.

    Mit der Bemerkung, dass wir alle in unserem Dienst Unzulänglichkeiten haben, bin ich sicher einverstanden sowie auch mit der Bemerkung, dass Gott all unsere menschliche Schwachheit und unser Menscheln übersieht. Er heilt und segnet trotz dieser Mängel. Aber das nimmt nicht weg, dass Unzulänglichkeiten Unzulänglichkeiten sind und als solche angesehen werden müssen.

    Wir dürfen eine Person selbst und die Gesamtheit ihres Dienstes nicht verurteilen, weil wir mit einer bestimmten Sache, die während des Dienstes passierte, nicht einverstanden sind. Das nimmt allerdings nicht weg, dass wir diesen Aspekt beurteilen dürfen. Das gilt für unsere eigenen Unzulänglichkeiten genauso gut.

  6. Das Argument, dass Hintenüberfallen nach menschlichem Ermessen unwürdig ist, kann eigentlich eher als Vorteil gesehen werden. Denk' an die Geschichte, als Christus am Berg der Verklärung dem stummen und unreinen Geist befahl, den Knaben zu verlassen. Da steht dann: „Und schreiend und ihn sehr zerrend fuhr er aus; und er wurde wie tot, so dass die meisten sagten: Er ist gestorben“ (Mk 9,26).

    So ein zuckender Patient, der wie ein Toter wird, hat doch sicher einen sehr unwürdigen Anblick. Wir sehen das gar nicht gern und würden uns eher abwenden. Natürlich kann man sagen, dass hier nicht steht, dass er hintenübergefallen ist. Das stimmt. Aber es hätte gut sein können. In jedem Fall fiel er nicht nach dem Muster, wie es im Artikel von JGF vertreten wird. War dieses Fallen nun aus Gott, aus Satan oder aus dem Menschen? Es geht darum, dass er „unwürdig“ fiel und dass deswegen gemäß der „Norm für das Fallen“, die JGF angibt, dieses Ereignis disqualifiziert werden müsste und demzufolge auch die Auffassung von JGF.

    Kommentar: Die Situation mit dem mondsüchtigen Knaben ist in der Tat unwürdig. Aber wer bewirkt dieses „Fallen“? Die Antwort auf diese Frage steht in Vers 26: „Und schreiend und ihn sehr zerrend fuhr er (der Geist) aus“ (Mk 9,26). Vergleiche dies mit Markus 9,20 und 22 und vor allem mit Lukas 9,39 und 42! Die vollständige Befreiung dieses Jungen war natürlich das Werk Gottes, aber das Fallen und Zerren bewirkte nicht Gott und war auch nicht aus dem Menschen. Es ist das Werk des Geistes oder des Dämonen, der seine Beute nicht einfach so hergeben will.

    Das Fallen des Jungen ist nicht eine Disqualifikation des ganzen Ereignisses, sondern die des Dämonen, der in seiner Behandlung des Jungen sein wahres Gesicht zeigt, genauso wie damals, als er ihn ins Feuer warf (Mk 9,22). Das Beispiel aus Markus 9 bestätigt gerade meine Auffassung.


Originaltitel: „Vallen in de Geest, is dat bijbels?“
Quelle: www.jaapfijnvandraat.nl

Übersetzung: Stephan Winterhoff


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