Autor: Fijnvandraat, Jacob Gerrit

17 Ergebnisse
Aufnahme der Gläubigen vor der großen Drangsal? (J.G. Fijnvandraat)
Johannes 14,1-3; 1. Thessalonicher 4,15-18
Bibelstellen: Johannes 14; 1. Thessalonicher 4; Jeremia 30, Stichwörter: Entrückung; Drangsal (große)
Es ist bezeichnend, dass die Tatsache der Aufnahme in den Bekenntnisschriften der Kirche keinen Platz erhalten hat. Zu Recht hat jemand die Erwartung der Ankunft von Jesus Christus, um die Seinen zu sich zu nehmen, einmal „die Hoffnung, die ... mehrverlorengegangen ist“ genannt. Man bezeugte zwar die Wiederkunft Christi, tat dies jedoch mit den bekannten Worten aus den zwölf Artikeln des Glaubens: „Von woher Er wiederkommen wird, um die Lebenden und Toten zu richten!“ Diese Aussage ist typisch. Man bekannte nämlich nicht: „Von woher Er wiederkommen wird, um uns in das Vaterhaus zu bringen“, während dies genau die Erwartung ist, die Christus kurz vor seinem Hingehen seinen Jüngern vor Augen geführt hat. Das ist die spezifische Hoffnung der Gemeinde gemäß der Schrift. In den Bekenntnisschriften wurde diese Erwartung nicht in Worte gefasst. Im Gegenteil, man spricht darin über das Gericht, und das, obwohl Jesus Christus im Hinblick auf das Gericht gesagt hat: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen“ (Joh 5,24). Anstatt dass man Christus als Retter erwartet, erwartet man Ihn als Richter. Wie schade ist das!
Die Entrückung ... was meinen wir damit? (J.G. Fijnvandraat)
Johannes 14,2.3; 1. Thessalonicher 4,16.17
Bibelstellen: Johannes 14; 1. Thessalonicher 4, Stichwörter: Entrückung
Unter Entrückung wird das Ereignis verstanden, das in zweierlei Bibelstellen erwähnt wird; und zwar in Johannes 14,2.3 und 1. Thessalonicher 4,16.17. Bei Johannes steht schwarz auf weiß, dass der Herr die Seinen zu sich nehmen wird. ... mehrDas ist also ein Entrücken von der Erde dem zurückkehrenden Herrn entgegen. Der Zusammenhang macht deutlich, was das Ziel dieser Entrückung ist: die Gläubigen ins Vaterhaus zu bringen. Auch die zweite Stelle spricht unzweideutig über ein „Entrücken“. Dass eine Entrückung der Gläubigen stattfinden wird, ist also eine Tatsache.
Die Zukunft der Gemeinde (J.G. Fijnvandraat)
Entstehung und Aufnahme der Gemeinde
Bibelstellen: Johannes 14; 1. Thessalonicher 4; Epheser 2; Matthäus 16, Stichwörter: Gemeinde: Wesen; Entrückung; Vaterhaus
In einigen Artikeln wollen wir nachforschen, was die Bibel über die Zukunft der Kirche oder auch Gemeinde sagt. Es mag dem ein oder anderen fremd erscheinen, doch wenn wir etwas Sinniges über die Zukunft der Gemeinde sagen wollen, ... mehrmüssen wir erst ein anderes Problem behandeln, nämlich, wann die Gemeinde entstanden ist. Diese beiden Dinge haben nämlich alles miteinander zu tun. Für viele Christen ist Letzteres überhaupt kein Problem. Sie behaupten einfach, dass die Kirche von Adam an Bestand hat und dass sie bis zum „Jüngsten Tag“ auf der Erde bleiben wird. Die Frage ist allerdings, ob diese Auffassung mit den biblischen Tatsachen auf einer Linie steht.
Die Zukunft Israels (J.G. Fijnvandraat)
Bibelstellen: Hesekiel 36; Matthäus 24; Römer 11, Stichwörter: Zukunft; Israel; Dispensationalismus
Von alters her gibt es verschiedene Auffassungen über die Zukunft des Volkes Israel, und zwar: Das Volk Israel hat als Volk zwar noch eine staatliche, jedoch keine gottesdienstliche Zukunft mehr. In der Endzeit werden sich viele Juden bekehren ... mehrund nach Kanaan zurückkehren. Sie bilden dort kein geistliches Volk mit Tempel und jüdischem Gottesdienst. Ihre Zukunft wird im Rahmen der Kirche realisiert (so u.a. Wilh. à Brakel geb. 1635). Israel hat eine Zukunft außerhalb des kirchlichen Rahmens. Nach der Aufnahme der Gemeinde nimmt Gott den Faden mit Israel wieder auf und die unerfüllten Prophezeiungen des Alten Testaments werden dann buchstäblich in Erfüllung gehen. Diese Ansicht stammt von ca. 1830 aus Irland und England, wo durch Christen aus allerlei Kirchenverbänden auf Schloss Powerscourt Konferenzen durchgeführt wurden zu der Frage, welche Prophezeiungen des Alten Testaments noch nicht erfüllt worden sind.
Drei Tische (J.G. Fijnvandraat)
1. Korinther 10,14-22
Bibelstellen: 1. Korinther 10, Stichwörter: Dämonentisch; Tisch des Herrn
In der Überschrift dieses Artikels habe ich eine dritte Möglichkeit angedeutet, ohne diese näher zu benennen. Die Frage ist nämlich, ob es nach der Schrift auch noch andere „Kelche“ und „Tische“ gibt. Die ... mehrSchrift spricht nicht ausdrücklich von anderen Tischen; dürfen wir es dann tun? Es gibt Ausleger, die von einem „Tisch der Menschen“ oder von einem „Tisch dieser oder jener Gruppe oder Versammlung“ sprechen, ...
Gottes Ziel mit der Erde und seinen Bewohnern (J.G. Fijnvandraat)
Kolosser 1,16
Stichwörter: Tausendjähriges Reich
Gott hat die Erde nicht geschaffen und sie dann ihrem Schicksal überlassen. Das scheint manchmal so, denn was haben wir von all den Missständen auf der Erde und vor allem von all den schrecklichen Naturkatastrophen, die stattfinden? Die ... mehrErklärung dafür liegt in der Tatsache, dass ...
Heilung aufgrund von Gebet – auch heute noch? (J.G. Fijnvandraat)
Jakobus 5,14
Bibelstellen: Jakobus 5, Stichwörter: Heilung
Es gibt allen Grund zu unterstellen, dass es sich um eine Krankheit handelt, die Folge der persönlichen Sünde des Kranken ist. In Vers 15 ist zwar von der Bedingung die Rede: „wenn er Sünden begangen hat“, aber in Vers 16 ... mehrwird zuerst über das Bekennen der Sünden und direkt im Anschluss über Beten um Heilung gesprochen. Dieser Gedanke wird von der Mitteilung gestützt, dass der Kranke die „Ältesten“ der Gemeinde zu sich rufen soll. Dies deutet auf die Tatsache hin, dass es nicht nur um persönliche Wiederherstellung der Gemeinschaft mit dem Herrn geht, sondern auch darum, dass gemeinschaftliche Wiederherstellung stattfindet.
Ich darf dich nicht ärgern (J.G. Fijnvandraat)
Römer 14,13
Bibelstellen: Römer 14, Stichwörter: Anstoß
Als Gläubiger habe ich, was mein praktisches Leben betrifft, zuerst mit meinem Verhältnis zu Gott zu tun. Ich bin kein Sklave unter einem Gesetzessystem mehr, sondern stehe in der Freiheit. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich einfach ... mehrtun und lassen kann, was ich will. Die Bibel sagt, dass wir so leben sollen, dass wir Gott gefallen (1Thes 4,1). Gott muss mit Freude auf uns schauen und gleichsam sagen können: Okay, weiter so. ...
Ich und Barnabas (J.G. Fijnvandraat)
1. Korinther 9,6
Bibelstellen: 1. Korinther 9
Worum es mir geht, ist die Tatsache, dass der Apostel sich hier zusammen mit Barnabas in einem Atemzug nennt – „ich und Barnabas“. Ich erwähne das nicht etwa, weil er sich hier als Ersten nennt, was wir nach unserem ... mehrSprachgebrauch als unhöflich empfinden; zu jener Zeit war das durchaus üblich. Nein, es geht darum, dass er außer sich selbst auch Barnabas als Vorbild nennt. Der war aber doch gar nicht mehr bei ihm?!
Ist „Fallen im Geist“ biblisch? (J.G. Fijnvandraat)
Stichwörter: Heiliger Geist: Wirkungen
Nun müssen wir bedenken, dass die Schrift nicht über Fallen im Geist spricht. Es ist also wünschenswert, vorab anzugeben, was man unter Fallen im Geist versteht. Also, es betrifft ein Geschehnis in einer gottesdienstlichen ... mehrAtmosphäre, bei dem man sich nicht mehr auf den Beinen halten kann und ohnmächtig hinfällt. Man geht davon aus, dass dies durch die Wirkung des Heiligen Geistes geschieht. Um diesen letzten Punkt dreht sich die Diskussion. Zu einem bestimmten Zeitpunkt habe ich mich in die Diskussion eingemischt und meine Auffassung in elf Punkten wiedergegeben.
Können Gläubige verlorengehen? (J.G. Fijnvandraat)
Artikel: 4, Stichwörter: Heilsgewissheit; Verlorengehen Gläubige
Krankheit und Heilung (J.G. Fijnvandraat)
Jakobus 5,14-16
Bibelstellen: Jakobus 5; 1. Korinther 12, Stichwörter: Heilung; Wunder; Zeichen
Ungefähr vor dreißig Jahren habe ich eine Broschüre geschrieben mit dem Titel: „Die sogenannte Gebetsheilung, geprüft an der Schrift“, in der ich eine Anzahl von Behauptungen prüfte, die seinerzeit von Osborn ... mehrund anderen verbreitet wurden, und die nach meiner Auffassung nicht dem entsprachen, was die Schrift sagt. Selbstverständlich war diese Schrift ziemlich einseitig, weil ich mich vornehmlich auf die Bekämpfung einer nach meiner Ansicht verkehrten Meinung richtete. Gegenwärtig wird wieder neu, aber jetzt in weiterem Zusammenhang, über Krankheit und Heilung gesprochen und geschrieben. In verschiedenen Broschüren und Blättern wird das ziemlich ausgewogen getan, doch erscheint auch Lektüre, in der wir den gleichen verkehrten Argumenten begegnen, die in der Zeit von Osborn vorgebracht wurden. Wenn ich mich jetzt daran setze, das Thema „Krankheit und Heilung“ wieder unter die Lupe zu nehmen, kann ich dann auch zum Teil aus dem schöpfen, was ich früher geschrieben habe. Daneben wird jedoch das Thema auf eine neue Weise beleuchtet, die mich – ehrlich gesagt – nötigt, meine Auffassung an einigen Stellen beiseitezusetzen, und die mich zwingt, mich nuancierter auszudrücken.
Bild: © ASAPH
Rezension: Heilt die Kranken (J.G. Fijnvandraat)
Ein Buch von W.J. Ouweneel
Stichwörter: Heilung
Nachdem nun auch das Buch „Geneest de Zieken“ von W.J. Ouweneel in deutsch erschienen ist („Heilt die Kranken“, Asaph, Lüdenscheid, 2005), wollen wir eine kritische Analyse hierzu von J.G. Fijnvandraat vorlegen. Bruder ... mehrFijnvandraat beschränkt sich dabei nicht nur auf das Zitieren von kritischen Passagen, sondern bestätigt auch Punkte, die durchaus für unsere Zeit erwähnenswert und auch überdenkenswert sind. Auch wenn man die Kritik unseres Bruders vielleicht nicht in allen Punkten nachvollziehen kann, so halten wir sie doch in vielen Punkten für bedenkenswert, so wie auch viele Punkte aus dem Buch von W.J. Ouweneel überdenkenswert erscheinen. Besonders freut uns, dass der vorliegende Artikel nicht einfach pauschal etwas ablehnt, sondern sehr differenziert vorgeht. Aufgrund der vielen ausführlichen Kommentare über Gedanken und Bibelstellen zum Thema Heilung ist dieser Artikel nicht nur für solche lesenswert, die das Buch Heilt die Kranken gelesen haben.
Bild: © Uitgeverij Medema
Rezension: Sex in der Kirche (J.G. Fijnvandraat)
Ein Buch von W.J. Ouweneel
Stichwörter: Homosexualität
[Anm. d. Red.: Im folgenden Artikel wurde die bisher auf SW stehende Version bedeutend erweitert.] Im Jahr 2006 wurde ich nach meiner Meinung über das Buch „Seks in de Kerk“ von W.J. Ouweneel gefragt. Aus diversen Publikationen ... mehrhatte ich mir bereits eine Meinung über das Buch gebildet, erachtete es allerdings als nicht richtig, aufgrund dessen, was andere über das Buch geschrieben haben, ein Urteil über dieses Buch zu veröffentlichen. Dazu kommt, dass manche Rezensenten sehr einseitig sind ... Dieser Einseitigkeit will ich zuvorkommen: Meine Rezension enthält die Würdigung des Guten, das ich in dieser Schrift wahrnehme, geht jedoch nicht an gravierender Kritik vorbei, die ich in bestimmter Hinsicht habe.
Sacharja und die Zukunft Jerusalems (J.G. Fijnvandraat)
Bibelstudien zur Prophezeiung Sacharjas
Artikel: 5, Bibelstellen: Sacharja
Das Ziel dieser Bibelstudie ist in erster Linie, eine Abhandlung über die Schrift des Propheten Sacharja zu verfassen, die so praktisch wie möglich ist und hoffentlich zur Erbauung des Glaubenslebens des Lesers dient. Zu dem abgedruckten ... mehrBibeltext wird eine allgemeine Erklärung gegeben, und anschließend wird in separaten Abschnitten eine tiefergehende Ausarbeitung von bestimmten Begriffen gegeben und dabei oft auf andere Bibelabschnitte verwiesen. Manchmal wird dabei eine Widerlegung einer Erklärung eines bekannten Auslegers gegeben. In Fußnoten findet man Verweise oder Hinweise auf die Literatur, aus der bestimmte Erläuterungen entnommen sind oder die die Auslegung stützen. Des Weiteren kommen Probleme theologischer oder technischer Natur zur Sprache, jedoch nur, wenn der Text das erfordert oder wenn es nützlich sein kann, spekulative Auffassungen zu widerlegen. Selbstverständlich kommen in der Einleitung zum Buch Sacharja die Besonderheiten über den Schreiber, über die Person Sacharjas, über den globalen Inhalt seiner Prophezeiung und über die Bedeutung dieser Schrift für uns im Jahr 2002 zur Sprache.
Was haben wir für Gott übrig? (J.G. Fijnvandraat)
Opfer des Lobes, Wohltun, Mitteilen ...
Bibelstellen: Römer 12; Hebräer 13, Stichwörter: Gaben (finanzielle)
Ein Opfer ist etwas mehr als einfach nur ein Geschenk. Das wird bereits klar, wenn wir uns die Vorschriften des Alten Testaments besehen, die von Opfern handeln. So musste beim Passah ein einjähriges Lamm geschlachtet werden. Ein Lamm also, das ... mehrseinen vollen Wert hatte. Darüber hinaus musste es ohne irgendein Gebrechen sein (2Mo 12). Dasselbe finden wir bei den fünf Opfern in 3. Mose 1–7. Die Opfertiere mussten ohne Gebrechen sein und auch das Beste, das Fett, musste der Israelit abtreten. Natürlich wurde dies in erster Linie vorgeschrieben, weil diese Opfer eine Vorschattung des Opfers Christi waren. Dennoch gibt es eine ganz praktische Seite dieser Sache. Der Israelit musste lernen, dass Gott es wert ist, dass Ihm das Beste gegeben wird. Dies kann aus Maleachi 1,8 abgeleitet werden: „Und wenn ihr Blindes darbringt, um es zu opfern, ist es nichts Böses? Und wenn ihr Lahmes und Krankes darbringt, ist es nichts Böses? Bringe es doch deinem Landpfleger dar: Wird er dich wohlgefällig annehmen, oder Rücksicht auf dich nehmen? spricht der Herr der Heerscharen.“ Ein minderwertiges Opfer ist eigentlich eine Beleidigung für den Empfänger. Ein Opfer ist eine Gabe, durch die man die Würdigung und Hochschätzung ausdrückt, die man für die Person des Empfängers hat. Im Opfern liegt also der Grundgedanke: etwas Wertvolles für die betreffende Person übrig haben. ...
„Ich werde den Hirten schlagen …“ (J.G. Fijnvandraat)
Matthäus 26,31
Bibelstellen: Matthäus 26, Stichwörter: Evangelium
Angenommen, Sie werden gebeten, etwas über das Lebensende von Jesus von Nazareth zu erzählen, was würden Sie sagen? Vermutlich dies, dass einer seiner Jünger Judas hieß, Ihn verraten hat; dass seine Volksgenossen Ihn an die ... mehrRömer überliefert haben und dass der Stadthalter Pontius Pilatus Ihn unter dem Druck der Juden hat kreuzigen lassen. Hiermit würden Sie einigermaßen präzise das Geschehen wiedergegeben haben. Und doch hätten Sie dabei das Wichtigste nicht erwähnt. Sie hätten nur wiedergegeben, was sich „vor den Augen des Volkes Israel“ abgespielt hat, doch den tieferen Sinn von dem, was stattgefunden hat, hätten Sie überhaupt nicht angesprochen.