Bibelstelle: 1. Johannes 2

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Begrenzte Sühne?! (S. Isenberg)
Ein Gedankenanstoß
Bibelstellen: 1. Johannes 2; 1. Timotheus 2; 2. Korinther 5, Stichwörter: Sühnung
Besonders calvinistisch geprägte Gläubige sprechen häufig von der „begrenzten Sühne“. Gegenfrage: Hat denn Christus nur begrenzt Sühne getan? Andere fragen: Ist Christus im Blick auf alle Menschen gestorben und ... mehrhat Er dabei die Sünden aller Menschen getragen?
Bewirkt Sühnung etwas für den Menschen? (D. Schürmann)
Oder ist Sühnung nur Genugtuung Gott gegenüber?
Bibelstellen: 1. Johannes 2; 3. Mose 16, Stichwörter: Sühnung; Stellvertretung
Ein klares Verständnis der Wahrheiten, die mit dem großen Heil Gottes in Verbindung stehen, erhöht nicht nur unsere Bewunderung für das Werk unseres Heilandes, sondern bewahrt uns vor allen Dingen davor, in falsche Lehren zu ... mehrverfallen. Während Calvinisten in der Sühnung häufig nur den Aspekt der Stellvertretung sehen, wollen andere der Sühnung nur den Aspekt der Genugtuung Gott gegenüber zusprechen. Damit ist der erste Schritt getan zur falschen Lehre der allgemeinen Versöhnung. Zu dem zweiten Fall wollen wir in diesem Artikel die Aussagen der Schrift untersuchen.
Die Illusion zerplatzt (F.B. Hole)
1. Johannes 2,14-17
Bibelstellen: 1. Johannes 2, Stichwörter: Fleisch; Irdi.Lebensorientierung; Lebensorientierung: irdi.; Weltlichkeit
Hast du jemals eine Fata Morgana gesehen? Sie wird ins Nichts verschwinden. Ebenso werden alle menschlichen Errungenschaften ins Nichts zerrinnen. Die Zeit wird kommen, wenn die letzten Überreste der großen Pyramide zu Staub zerfallen und ... mehrvon heißen Winden in die Sahara geblasen werden; wenn man vergessen wird, wo London und New York liegen; wenn alle menschlichen Wissenschaften und Philosophien den Menschen in schreckliche und selbst verursachte Katastrophen verstricken und in den Untergang bringen werden und wenn alle menschliche Größe und Ruhm in der Gegenwart des Herrn zum Schweigen gebracht werden. Wenn wir all dies bedenken, klingelt in unseren Ohren der apostolische Befehl: „Liebt nicht die Welt noch die Dinge, die in der Welt sind.“
Die Sachwalterschaft Christi (W. Kelly)
1. Johannes 2,1.2
Bibelstellen: 1. Johannes 2, Stichwörter: Sachwalterschaft
Welch eine Gnade strahlt uns in diesen Versen entgegen! Ich habe gesündigt, und – was die Sache noch verschlimmert – ich habe gegen seine Gnade gesündigt, weil ich nicht wachsam und demütig im Gebet gewandelt habe. Ich ... mehrhabe Gott, meinen liebreichen Vater, entehrt. Und was sagt die Schrift? Sagt sie etwa: „Wenn jemand gesündigt hat, so hat er seine Segnungen eingebüßt“, oder: „So muss er aufs Neue zum Heiland gehen, um das ewige Leben zu empfangen“? Nichts von alledem. Die Schrift sagt: „Wenn jemand gesündigt hat, wir haben einen Sachwalter bei dem Vater.“ Wie unaussprechlich herrlich! Wir haben bei dem Vater jemanden, der alle unsere Angelegenheiten behandelt, der da, wo wir nichts ausrichten können, für uns tätig ist und der über jeden Fall mit dem Vater redet.
Die zwei Seiten der Sühnung (J.N. Darby)
3. Mose 16; 1 Johannes 2,2
Bibelstellen: 3. Mose 16; 1. Johannes 2, Stichwörter: Sühnung; Stellvertretung
Ohne mich aber dabei aufzuhalten, möchte ich nur darauf hinweisen, welch eine Verwirrung unklare Begriffe über Sühnung und Stellvertretung in der Verkündigung des Evangeliums hervorbringen müssen, indem sie den Ruf an die ... mehrWelt schwächen oder die Sicherheit des Gläubigen zweifelhaft erscheinen lassen und der Verkündigung der Wahrheit im Allgemeinen Sicherheit und Bestimmtheit rauben. Gewiss wird ein ernstes Verlangen nach der Rettung der Seelen und die Verkündigung Christi, die aus der Liebe zu Ihm hervorgeht, stets gesegnet werden. Diese Dinge sind wichtiger als große Klarheit und Genauigkeit in der Darlegung von Lehren. Nichtsdestoweniger aber ist Klarheit über die besprochenen Gegenstände eine große Hilfe für den Prediger, selbst wenn er im Augenblick nicht gerade darüber denkt oder spricht. Und für die nachherige Auferbauung der Heiligen ist Festigkeit der Grundlage von großer Wichtigkeit ...
Ein Wort über Versöhnung, Sühnung und Stellvertretung (Botschafter)
3. Mose 16; 1. Johannes 2,2
Bibelstellen: 1. Johannes 2, Stichwörter: Sühnung; Versöhnung
Dieser Artikel aus dem „Botschafter des Heils in Christo“ ist zwar bereits sehr alt (er stammt aus dem Jahr 1922), das Thema ist gleichwohl immer noch aktuell: Was bedeuten Sühnung und Stellvertretung, und gibt es einen Unterschied? ... mehrDa diese beiden Aspekte des Sühnungswerkes Christi immer wieder miteinander verwechselt und nicht klar unterschieden werden, kommt es zu falschen und irrigen Ansichten über die Reichweite und über die Folgen des Versöhnungswerkes Christi: zum Beispiel dass Christus die Sünden aller Menschen getragen habe, dass die Menschen bereits versöhnt seien oder dass Christus sein Werk am Kreuz nur für die Seinen vollbracht habe. Am Beispiel des großen Versöhnungstages aus 3. Mose 16 erklärt der Artikel, was Sühnung und Stellvertretung bedeuten, und zeigt auf, welche Auswirkungen diese zwei Aspekte des Sühnungswerkes Christi in Bezug auf den Gläubigen und auf den Ungläubigen haben.
Errettung trotz Leben in der Sünde? (C.H. Mackintosh)
1. Johannes 1,6; 2,19; 5,18; 2. Timotheus 2,19
Bibelstellen: 1. Johannes 1; 1. Johannes 2; 1. Johannes 5; 2. Timotheus 2
Zunächst fragen Sie: „Wird der Gläubige errettet werden, selbst wenn er in der Sünde lebt und stirbt?“ Meine Antwort lautet: Ein wahrer Gläubiger wird sicher und gewiss errettet werden. Aber ich glaube, dass die ... mehrSeligkeit nicht nur eine vollkommene Erlösung von den zukünftigen Folgen der Sünde, sondern selbst auch in der Gegenwart die Erlösung von der Macht und dem Tun der Sünde in sich schließt. Wenn ich daher mit jemand zusammentreffe, der in der Sünde lebt und sich trotzdem der Gewissheit seiner Errettung rühmt, dann betrachte ich ihn als einen, der die Gnade Gottes auf Mutwillen zieht, und keineswegs als einen, der errettet ist. „Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit“ (1Joh 1,6). Der Gläubige kann straucheln, aber er wird wieder aufgerichtet werden. Er kann sich durch die Sünde überwältigen lassen, aber er wird wiederhergestellt werden. Er kann irren, aber er wird wieder zurückgeführt werden, weil Christus so völlig zu erretten vermag, dass selbst nicht der Kleinste unter den Seinigen verlorengehen kann (siehe Mt 18,24).
Hat Christus die Sünden der Welt getragen? (C.H. Mackintosh)
Johannes 1,29; 1. Johannes 2,2
Bibelstellen: Johannes 1; 1. Johannes 2, Stichwörter: Sühnung
Die Schrift lehrt nirgendwo, dass Christus die Sünden der Welt getragen habe. Hätte Er es getan, so würde kein Mensch jemals verlorengehen können. Es ist völlig unmöglich, dass Christus die Sünden aller getragen ... mehrhaben könnte und dass trotzdem ein Einziger nicht errettet werden würde. Wir lesen deshalb auch in Johannes 1,29 nicht: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünden [Plural] der Welt wegnimmt!“, sondern: „das die Sünde [Singular] der Welt wegnimmt!“ Ebenso heißt es in 1. Johannes 2,2 nicht: „Und er ist die Sühnung für unsere Sünden [d.h. für die Sünden aller Glaubenden], nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die Sünden der ganzen Welt“, sondern einfach: „für die ganze Welt“. Wäre Christus die Sühnung für die Sünden der ganzen Welt, so müsste jedermann errettet werden.
Ist Christus für die Sünden der ganzen Welt gestorben? (W. Kelly)
1. Johannes 2,2; 3. Mose 16
Bibelstellen: 1. Johannes 2; 3. Mose 16, Stichwörter: Sühnung; Stellvertretung
Der Apostel sagt, dass Christus nicht nur die Sühnung für unsere Sünden ist, „sondern auch für die ganze Welt“. Die „Sühnung der Sünden“ bezieht sich in der ganzen Schrift immer ausdrücklich ... mehrauf diejenigen, die glauben, neutestamentlich also auf die Kinder Gottes. ...
Kann ein Gläubiger mit Willen sündigen? (A. von der Kammer)
Hebräer 10,26
Bibelstellen: Hebräer 10; 1. Johannes 2; 1. Johannes 5, Stichwörter: Sünde; Heilsgewissheit
Ein Kind Gottes kann sündigen. Deshalb die vielen Warnungen und Ermahnungen der Schrift, nicht zu sündigen. Wir sind nicht mehr unter der Herrschaft der Sünde. Für den Fall der Sünde eines Gläubigen hat Gott in seiner ... mehrGnade Vorsorge getroffen (1Joh 2,1). – In gewissem Sinn kann auch ein Kind Gottes mit Willen sündigen. Es wird wohl kein Kind Gottes geben, das nicht in dem Sinne mit Willen gesündigt hätte, dass es etwas getan hat, von dem es wusste, dass es Gott nicht wohlgefällig sei: Wenn das „Mit-Willen-Sündigen“ in unserer Stelle diesen Sinn hätte, dann dürfte kaum ein Kind Gottes selig werden können. ...
Sühnung der Sünden für alle Menschen? (J.N. Darby)
1. Johannes 2,2
Bibelstellen: 1. Johannes 2, Stichwörter: Sühnung
Dr. W. sagt: Die Sühnung, von der in der Schrift gesprochen wird, war eine Sühnung, durch welche die Sünden der Welt weggenommen wurden. Solch einen Gedanke findet man in der Schrift nicht. Es wird gesagt, dass Er eine ilasmos [= ... mehr„Sühnung“; Anm. d. Üb.] für die Welt ist, aber dass die Sünden der Welt weggetan sind, ist völlig unschriftgemäß. Wenn die Sünden der Welt weggetan wären, so gäbe es nichts mehr, wofür die Menschen gerichtet werden könnten ...
Sühnung und Stellvertretung (Botschafter)
1. Johannes 2,2; Hebräer 9,28
Bibelstellen: 1. Johannes 2; Hebräer 9, Stichwörter: Sühnung; Stellvertretung
Obwohl Sühnung und Stellvertretung in dem Werk Christi innig miteinander verbunden sind, so sind sie doch zwei sehr verschiedene Dinge, die wir gut auseinanderhalten müssen, wenn wir das Wort Gottes „recht teilen“ wollen. ... mehrSühnung ist die Seite des Opfers Christi, die, wenn ich es so ausdrücken darf, Gott zugekehrt ist und auf die ganze Welt Bezug hat. Stellvertretung ist die entgegengesetzte Seite; sie hat nur auf die Gläubigen Bezug.
Was ist dein Leben wert? (W. Kelly)
1. Johannes 2,7-11 – Ein Gedanke zum Thema Selbstmord
Bibelstellen: 1. Johannes 2, Stichwörter: Selbstmord; Tod
Wie wir bereits in den vorangegangenen Versen gesehen haben, ist der Gehorsam das erste und wesentlichste Kennzeichen dafür, dass jemand Leben aus Gott hat. Es liegt im Wesen des Gehorsams, dass man nicht nur tut, was in sich recht ist, sondern ... mehres in Anerkennung der Autorität Gottes tut und weil man Ihm wohlgefällig sein will.