Bibelstelle: Römer 11

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Bibelstellen, die zur Rechtfertigung der Allversöhnungs- und Allvernichtungslehre herangezogen werden (4) (SoundWords)
Bibelstellen: Kolosser 1; 2. Korinther 5; Römer 11; 1. Timotheus 2; 1. Mose 6; 1. Timotheus 6; 1. Petrus 3; 1. Mose 2; Römer 5; Apostelgeschichte 3, Stichwörter: Allversöhnung
Welche Bibelstellen werden zur Rechtfertigung der Allversöhnungs- oder Allvernichtungslehre herangezogen? Wir wollen uns einige dieser Stellen etwas genauer ansehen. Allversöhner führen noch viele weitere Bibelstellen an, die wir hier ... mehrnicht betrachten können.
Der Unterschied zwischen Sühnung und Versöhnung (S. Isenberg)
… oder bedeutet beides das Gleiche?
Bibelstellen: Römer 5; Römer 11; 3. Mose 16, Stichwörter: Sühnung; Versöhnung; Stellvertretung
In der letzten Zeit ist hier und da über das Thema Sühnung und Versöhnung gesprochen worden. Ehrlich gesagt, war das für mich auch bis vor Kurzem ein Thema, über das ich noch nicht viel hätte schreiben können. Aber ... mehrdann wurde ich hier und dort in Diskussionen hineingezogen, so dass ich mich damit auseinandersetzen musste. Und ich bin sehr froh, dass ich zu dieser Beschäftigung mehr oder weniger gezwungen wurde, denn es ist ein gewaltiges Thema, bei dem einem wieder neu klarwird, aus welcher Verlorenheit heraus, der Herr Jesus uns gerettet. Was mir in all den Diskussionen auffiel war, dass das Wort Sühnung und Versöhnung fast als Synonyme benutzt wurden und ich bei mir selbst entdeckte, hier bisher nicht sauber unterschieden zu haben. Doch es musste einen Unterschied geben, denn es sind schließlich zwei völlig unterschiedliche Wörter – nicht nur im Deutschen, sondern auch im Griechischen.
Die Bedeutung des edlen Ölbaumes (Ch. Briem)
Römer 11,16-32
Bibelstellen: Römer 11, Stichwörter: Israel; Ölbaum; Wurzel
Um zu erfassen, was der edle Ölbaum bedeutet, ist es gut, erst einmal zu erfragen, wer oder was die „Wurzel“ ist. Von der Wurzel empfängt der Ölbaum seine Nahrung und Fettigkeit. Ist Christus die Wurzel? Oder ist es ... mehrAbraham? Wir kommen der Lösung dieser Fragen dadurch näher, dass wir uns eben einmal ansehen, was von den „Zweigen“ gesagt wird.
Die Einzigartigkeit Christi (C.H. Spurgeon)
Römer 11,33
Bibelstellen: Römer 11
Ist es nicht wunderbar, welche Fülle von Verheißungen, Prophezeiungen und Vorbildern, die offensichtlich sehr verschiedenartig sind, sich erfüllt hat in einer einzigen Person? Sieh einmal von Christus ab und gib das Alte Testament ... mehrirgendeinem gelehrten Mann und sage ihm: „Setzen Sie sich hin und entwerfen Sie eine ideale Persönlichkeit, in der sich all das erfüllt, was hier vorausgesagt wird. Vergessen Sie nicht, es muss ein Prophet sein wie Mose und ein Kämpfer wie Josua, er muss die Funktionen Aarons übernehmen und die Qualitäten eines Melchisedek haben, er muss zugleich David und Salomo sein, Noah und Jona, Juda und Joseph. Er soll nicht nur das Opferlamm sein, der Sündenbock, die Turteltaube oder der Priester, der opfert, er muss ebenso der Altar, die Stiftshütte, der Gnadenstuhl und das Schaubrot sein.“
Die Zukunft Israels (J.G. Fijnvandraat)
Bibelstellen: Hesekiel 36; Matthäus 24; Römer 11, Stichwörter: Zukunft; Israel; Dispensationalismus
Von alters her gibt es verschiedene Auffassungen über die Zukunft des Volkes Israel, und zwar: Das Volk Israel hat als Volk zwar noch eine staatliche, jedoch keine gottesdienstliche Zukunft mehr. In der Endzeit werden sich viele Juden bekehren ... mehrund nach Kanaan zurückkehren. Sie bilden dort kein geistliches Volk mit Tempel und jüdischem Gottesdienst. Ihre Zukunft wird im Rahmen der Kirche realisiert (so u.a. Wilh. à Brakel geb. 1635). Israel hat eine Zukunft außerhalb des kirchlichen Rahmens. Nach der Aufnahme der Gemeinde nimmt Gott den Faden mit Israel wieder auf und die unerfüllten Prophezeiungen des Alten Testaments werden dann buchstäblich in Erfüllung gehen. Diese Ansicht stammt von ca. 1830 aus Irland und England, wo durch Christen aus allerlei Kirchenverbänden auf Schloss Powerscourt Konferenzen durchgeführt wurden zu der Frage, welche Prophezeiungen des Alten Testaments noch nicht erfüllt worden sind.
Bild: L. Binder
Gibt es eine Kontinuität in den Wegen Gottes mit den Menschen? (SoundWords)
Römer 11; Epheser 2
Bibelstellen: Römer 11; Epheser 2, Stichwörter: Kontinuität; Miteinverleibt; Dispensationalismus; Bundestheologie; Einschaltung d. Kirche; Geheimnis
Der eine oder andere fragt sich vielleicht, wie man dazu kommt, solch eine Frage zu stellen. Kann man nicht auch ganz gut ohne diese Frage oder deren Beantwortung als Christ leben? Sicherlich! Jedoch nur so lange, bis einem klarwird, was bestimmte ... mehrChristen (in der Regel Anti-Dispensationalisten) meinen, wenn sie von „Kontinuität“ reden. Solche meinen damit nämlich, dass die Gemeinde eine Weiterführung der Gemeinde oder des Volkes Gottes im AT ist.Es wird gesagt, dass Gott zu allen Zeiten nur ein Volk Gottes auf der Erde habe und dass die Heilsgeschichte von Adam an einer gewissen Kontinuität gefolgt sei. Das eine baue auf dem anderen auf oder die eine Zeitepoche bedinge dann eine nächste. So wird dann eben auch gesagt, dass die neutestamentliche Gemeinde nur die Weiterführung der alttestamentlichen „Gemeinde“ sei und dass es von Beginn an nur ein Volk Gottes und nur eine Gemeinde gebe. Der Ölbaum sei, wie man meint, in Römer 11,16.17 Israel, und die Nationen wurden dort hineingepfropft, sie wurden quasi mit „einverleibt“, um mit Epheser 2 zu sprechen, so sagt man. Das „wahre Israel“ seien demnach Juden-Christen und Heiden-Christen oder besser eigentlich echte Juden und Christen-Juden.
Gibt es für Israel noch eine Zukunft? (W. Mücher)
Römer 9–11
Bibelstellen: Römer 9; Römer 10; Römer 11, Stichwörter: Dispensationalismus; Israel
Ist Israel noch das Volk Gottes? Wenn nicht, wird Gott Israel in Zukunft wieder als sein Volk annehmen? Anders ausgedrückt: Ist die Lehre von den sogenannten „Haushaltungen“ (engl. dispensations) biblisch? Diesen Fragen wollen wir ... mehrin diesem Artikel nachgehen. 
Gottes Souveränität bei der Erlösung des Menschen (5) (R.A. Huebner)
Gottes Souveränität im Römerbrief
Bibelstellen: Römer 9; Römer 10; Römer 11
Römer 3,22.23 lehrt, dass es „keinen Unterschied“ zwischen Juden und Heiden gibt, was ihre Schuld vor Gott betrifft, ja alle Welt ist vor Gott schuldig (Röm 3,19). Aber was wird in Anbetracht dieser Tatsache aus Gottes ... mehrVerheißungen an die Väter und an Israel? Diese Frage wird in Römer 9–11 beantwortet: Gott wird diese alten Verheißungen an Israel erfüllen, wenn „ganz Israel errettet werden“ wird (Röm 11,26): „Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar“ (Röm 11,29). In der Entfaltung der Lehre in Römer 9–11 wird die Souveränität Gottes zwangsläufig betont, denn aufgrund des universellen Versagens des Menschen muss Gott es souverän auf Sich nehmen, jene alten Verheißungen zu erfüllen. So macht Römer 9 deutlich, dass Gott Segen verleiht durch souveräne Wahl und Erwählung. Dies gilt nicht nur für die Juden, sondern Paulus zeigt auf, dass der Segen für die Heiden auf derselben Grundlage verliehen wird. Aller Segen ist das Resultat einer souveränen Handlung Gottes aus Ihm Selbst heraus. Dass dies sowohl auf die Juden als auch auf die Heiden zutrifft, wird in Römer 10,12 deutlich, wo wir lesen, dass auch hier „kein Unterschied“ besteht: „Denn die Schrift spricht: ‚Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.‘ Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche; denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, die ihn anrufen; ‚denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden‘“ (Röm 10,11-13).
Ist die „Wurzel“ in Römer 11,16 Christus? (S. Isenberg)
Römer 11,16
Bibelstellen: Römer 11, Stichwörter: Wurzel; Ölbaum; Dispensationalismus; Bundestheologie
Um zu verstehen, wer die Wurzel ist, müssen wir kurz sehen, wer die Zweige sind. Manche haben vorgeschlagen, dass die Wurzel das Volk Israel ist, doch die Israeliten sind in der Folge die „natürlichen Zweige“ (Röm ... mehr11,21.24). Das Volk Israel ist in der Schrift auch oft ein Bild des Ölbaumes (Jer 11,16; Hos 14,6; Off 11,4 – lies hierzu den unten angegebenen Artikel über die Bedeutung des Ölbaumes). Andere haben vorgeschlagen, dass Christus die Wurzel ist, Er habe als der gute Hirte sowohl die Schafe des Hofes als auch die „anderen Schafe“ herzugebracht (Joh 10). Man sieht dann eine Parallele zwischen den natürlichen Zweigen (Schafe aus dem Hof) und den Zweigen aus dem wilden Ölbaum („anderen Schafe“). Doch handelt es sich in Johannes 10 um wahre Schafe aus Israel und um wahre Schafe aus den Nationen. In Römer 11 hingegen geht es um das Bekenntnis, das jemand trägt. Wenn der Herr seine Schafe herzubringt, dann kennt Er sie mit Namen, und sie gehen nicht verloren ewiglich. Niemand würde sie aus der Hand des Vaters rauben können, so heißt es in Johannes 10. In Römer 11 hingegen gibt es sowohl ein Einpfropfen als auch ein Ausbrechen. Leblose Bekenner können zwar so aussehen, als hätten sie Anteil an den Verheißungen Gottes, und es mag auch tatsächlicher Segen für sie vorhanden sein, doch wenn sie nicht wirkliches Leben aus Gott haben, würden sie am Ende wieder ausgebrochen werden (siehe auch Heb 6). Johannes 10 ist also eine schlechte Parallelstelle für unser Thema.
Repräsentiert der Ölbaum den Leib Christi? (D. Schürmann)
Römer 11; Epheser 2
Bibelstellen: Römer 11; Epheser 2, Stichwörter: Bundestheologie; Dispensationalismus; Ölbaum; Miteinverleibt; Leib Christi
Wenn wir in Epheser 2 von dem „neuen Menschen“ hören, dann ist das ein Mensch der„neu“ (griech. kainos) ist, nicht im Sinne von „frisch“, sondern von „so etwas hat es noch nicht gegeben“ im ... mehrGegensatz zu einem „alten“ Menschen. Das heißt, diesen neuen Menschen hat es vor der Himmelfahrt des Herrn und dem Herniederkommen des Heiligen Geistes nicht gegeben. Gott hat nicht etwa einen Menschen, der schon da war, genommen und ihn um den Teil aus den Nationen erweitert. Er hat aus beiden – den Juden und den Heiden – welche genommen und sie gleichberechtigt zu etwas völlig Neuem gemacht, wo die Unterschiede auch völlig aufgehoben sind: „Da ist nicht Jude noch Grieche.“ Der Ölbaum jedoch bestand schon vorher. Das heißt, eigentlich zwei Ölbäume: der wilde und der edle. Dann wurden aus dem edlen Ölbaum Zweige ausgebrochen und wilde Zweige eingepfropft. Das ist etwas völlig anderes als die Bildung des neuen Menschen.
Wer wurde versöhnt? (Ch. Briem)
... Gott oder der Mensch – oder beide?
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Römer 11; Römer 5, Stichwörter: Calvin/Arminius; Versöhnung; Stellvertretung
Dadurch, dass Luther die Stelle in 2. Korinther 5,19 sehr mangelhaft wiedergegeben hat, ist sie oft zur Verteidigung verderblicher Irrtümer benützt worden, als wäre die ganze Welt schon versöhnt. – Wäre dies so, warum ... mehreigentlich noch die Ermahnung an die Menschen dieser Welt in Vers 20: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“? Sie sind eben nicht versöhnt! Deswegen gibt Gott in Seiner Gnade auch heute noch den Dienst der Versöhnung (2Kor 5,18).