Autor: Arhelger, Martin

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Die MacArthur-Studienbibel (M. Arhelger)
Eine kritische Analyse der Römerbrief-Auslegung
Stichwörter: Rechtfertigung
Es tut uns immer ein wenig leid, wenn wir auf Missstände aufmerksam machen müssen. Umso mehr dann, wenn es sich um die Verurteilung mancher Lehren eines von vielen geschätzten Bibellehrers handelt. Gibt es nicht genug Missstände ... mehrbei einem selbst und im eigenen „Lager“? Muss man denn immer von sich weg auf andere weisen? Das sind Überlegungen, die uns dann solche Veröffentlichungen schwermachen, und unser Bruder, der diese Ausarbeitung gemacht hat, wird dies sicher ähnlich empfunden haben. Doch lieben wir die Gemeinde Gottes, und wir stehen unter dem Eindruck, dass der Herr uns mit dieser Internetpräsenz auch die Verantwortung nahelegt, auf verschiedene Missstände einmal hinzuweisen, obwohl es unser erklärtes Ziel mit dieser Internetseite ist, positive und nicht verurteilende Literatur zur Verfügung zu stellen. Da die MacArthur-Studienbibel jedoch einen immer breiteren Raum auch in der sog. Brüderbewegung einnimmt, möchten wir hier einige Gefahren aufzeigen und dringend davon abraten, diese Studienbibel für das persönliche Bibelstudium zu verwenden. Exemplarisch legen wir hier einige kritische Passagen aus dem Römerbrief vor. Es wäre allerdings noch vieles mehr anzumerken.
Die Textgrundlage des Neuen Testaments (M. Arhelger)
Artikel: 16, Stichwörter: Bibelübersetzungen; Textus Receptus
Der Text des Neuen Testaments ist fehlerfrei inspiriert und fehlerfrei aufgeschrieben worden. Aber er wurde deshalb nicht automatisch auch fehlerfrei weitergegeben. Gott sagt nirgends zu, das Wunder der Inspiration über die Jahrhunderte ... mehrfortzusetzen. Im Gegenteil. Dem Leser der Offenbarung wird zugerufen: „Glückselig, der da bewahrt die Worte der Weissagung dieses Buches!“ Diese Aufforderung würde keinen Sinn machen, wenn nicht die Gefahr bestand (und besteht), die Worte nicht zu bewahren. Genau das ist leider während der Jahrhunderte geschehen: Wie schon so oft in der Geschichte der Menschheit hat der Mensch auch hier versagt. Die Abschriften des Urtextes (und erst recht weitere Abschriften der Abschriften) sind deshalb nicht notwendigerweise fehlerlos. Schon wenige Jahrhunderte nach dem Schreiben des Neuen Testaments gab es bereits verschiedene „Fassungen“ der neutestamentlichen Bücher. Während die inspirierten Originale der ursprünglichen Schreiber fehlerfrei und perfekt von Gott eingegeben und aufgeschrieben wurden, waren die Abschreiber der Originale nicht unfehlbar: Sie haben mehr oder weniger sorgfältig gearbeitet und im Lauf der Zeit haben sich so Abschreibfehler in die Texte eingeschlichen.