Joseph – Der Unverstandene
Aus dem Leben Josephs

Werner Mücher

© W. Mücher, online seit: 07.02.2001, aktualisiert: 19.08.2019

Leitverse: 1. Mose 37

Einleitung

Der Beschreibung des Lebens Josephs ist im ersten Buch Mose eine beträchtliche Anzahl Kapitel gewidmet. Zugleich ist seine Geschichte mit der seines Vaters sehr eng verwoben. Es heißt in 1. Mose 37,2: „Dies ist die Geschichte Jakobs: Joseph, siebzehn Jahre alt, weidete die Herde mit seinen Brüdern.“ Ab diesem Augenblick beginnt nämlich Joseph die führende Rolle im Leben Jakobs zu spielen. Ist es nicht so, dass auch die Geschichte eines jeden Menschen eigentlich erst mit dem Augenblick ihren Anfang nimmt, wo ein anderer Joseph, der Herr Jesus, die entscheidende Rolle in seinem Leben zu spielen beginnt? Die Geschichte Jakobs wird hier zur Geschichte Josephs.

Joseph hat ein gutes Verhältnis zu seinem Vater

Auf dem dunklen Hintergrund dessen, was hier über die Brüder Josephs gesagt wird, leuchtet Josephs Beispiel hell hervor. Er war in seiner Jugend bei den Söhnen Bilhas (Dan und Naphtali) und Silpas (Gad und Aser). Durch den Umgang Josephs mit diesen Brüdern war er keinem guten Einfluss ausgesetzt. Böser Verkehr verdirbt gute Sitten. Es war eine besondere Gnade, dass Joseph standhaft blieb. Bilha und Silpa waren übrigens Nebenfrauen Jakobs, jeweils Mägde von Rahel und Lea (vgl. 1Mo 30).

Diese Söhne hatten einen schlechten Leumund. Das ist die Bedeutung der Worte in Vers 2: „Und Joseph hinterbrachte ihrem Vater die üble Nachrede von ihnen“ (1Mo 37,2). Andere Übersetzungen geben den Ausdruck „die üble Nachrede von ihnen“ mit „ihren schlechten Ruf“ wieder. Ihr übles Verhalten war allgemein bekannt. Das warf kein gutes Licht auf Jakob. Joseph stimmte das alles sicherlich traurig; es belastete ihn. Was sollte er da tun? Sollte er seinem Vater davon berichten? Ja, er sah keinen anderen Weg für sich.

Hier tritt ein sehr deutlicher Charakterzug des jungen Joseph zutage: Statt mit seinen Brüdern mitzutun, nimmt er eine klare Haltung gegenüber Bösem ein und zeugt dagegen. Joseph war, wie Jakob ihn auf dem Sterbebett nennt, „der Abgesonderte unter seinen Brüdern“ (1Mo 49,26).

Vertrauen zu den Eltern macht sich bezahlt. Dadurch entlastet man das eigene Gewissen. Und außerdem ist Vertrauen die Basis zu einem guten gegenseitigen Verhältnis zwischen Eltern und Kindern. Dafür tragen beide Teile ihre Verantwortung. Der letzte Vers des Alten Testaments befasst sich mit einem gestörten Verhältnis zwischen Eltern und Kindern. Maleachi kündigt dort prophetisch an, dass Elia das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern wenden wird. Werden Eltern und Kinder einander entfremdet, ist bleibender Schaden angerichtet.

Gott offenbart Joseph in Träumen seine Gedanken

Zuvor ein kurzes Wort zu Träumen in der Bibel: Obwohl Gott sich oft in Träumen kundgetan hat (4Mo 12,6; Hiob 33,15), finden wir dennoch eine Warnung vor unnüchterner Bewertung von Träumen (Hiob 20,8.9; Ps 73,19.20; Jes 29,7.8; Pred 5,2). In Zeiten des Verfalls waren Träume nicht häufig (1Sam 3,1; 28,6.15). In Zukunft wird es sie wieder vermehrt geben als Beweis der nationalen Wiederherstellung des Volkes Israel im Tausendjährigen Reich (Joel 3,1). Wir brauchen heute keine Träume, wir haben Gottes Wort und den Heiligen Geist und können dadurch die Gedanken Gottes kennenlernen.

In den folgenden Versen (1Mo 37,5-11) erfahren wir, wie Gott Joseph in zwei Träumen zukünftige Dinge offenbart, die ihn selbst betreffen. Er ist siebzehn Jahre alt. In diesem Alter werden häufig entscheidende Weichen für das ganze Leben gestellt. Neben Fragen nach der Berufsausbildung stellt sich für jeden die Frage, ob er bereit ist, dem Herrn Jesus mit all seinen Gaben zu dienen. Das setzt natürlich voraus, dass jemand eine echte Bekehrung erlebt hat. Um dem Herrn wirkungsvoll dienen zu können, ist es unerlässlich, das Wort Gottes kennenzulernen und dadurch schließlich auch Gottes Weg für sich selbst zu erkennen. Gott bereitet Joseph durch diese Träume auf die Aufgabe vor, in der Er ihn später einmal gebrauchen will.

Joseph erzählt seinem Vater und seinen Brüdern die Träume. Doch er erntet Unverständnis seitens seines Vaters. Seine Brüder hassen ihn sogar und werden eifersüchtig auf ihn. Eifersucht (oder Neid) ist eine schlimme Sünde. Sie war übrigens einer der Gründe, weshalb der Herr Jesus von den Obersten seines Volkes Pilatus zur Verurteilung übergeben wurde (Mt 27,18). Später haben Josephs Vater und seine Brüder die Richtigkeit der Träume noch gründlich am eigenen Leib erfahren.

Was den Hass der Brüder gegenüber Joseph betrifft, so hatte er hauptsächlich drei Ursachen:

  1. Josephs bewusste, aktive Trennung von Bösem (1Mo 37,2),
  2. die Liebe seines Vaters zu Joseph (1Mo 37,4),
  3. die Gunst Gottes, der Joseph Offenbarungen gab (1Mo 37,5), und damit verbunden auch
  4. die Vorrangstellung, die Gott Joseph inmitten seiner Brüder gab (1Mo 37,8).

Nicht ohne Grund berichtet das Wort Gottes zuerst über diese klare Trennung Josephs von Bösem und erwähnt erst dann, wie Joseph die Träume empfing. Darin wird ein sehr wichtiger Grundsatz deutlich, der immer wieder im Wort Gottes anzutreffen ist, dass es nämlich ohne Trennung von Bösem keine wirkliche Einsicht in die Gedanken Gottes gibt. Das gilt sowohl für das Verstehen des Wortes Gottes als auch für das Erkennen des Weges, den Gott uns persönlich führen will.

Jakob sendet Joseph zu seinen Brüdern – Josephs Bereitschaft

Wir kehren nun zurück zu dem weiteren Verlauf der Ereignisse: Die Brüder Josephs haben sich aufgemacht, um die Herde ihres Vaters zu weiden. Auf ihrem Zug kommen sie nach Sichem, wo die Familie sich bereits früher einige Zeit aufgehalten hatte (1Mo 33,18–34,31). Dort hatten Simeon und Levi die Männer der Stadt ermordet und dadurch Jakob, wie er sich ausdrückte, „stinkend gemacht“ (1Mo 34,30). Was zog die Brüder wieder dorthin? Der weitere Verlauf der Ereignisse in diesem Kapitel macht deutlich, dass es kein guter Weg war, den die Brüder nun eingeschlagen hatten.

Jakob scheint das zu empfinden und fasst deshalb den Entschluss, Joseph zu senden. Joseph erklärt unmittelbar seine Bereitschaft mit den Worten: „Hier bin ich“ (1Mo 37,13). Das erinnert uns an Jesaja 6,8, wo Gott den Propheten Jesaja beruft und ihm die Frage vorlegt: „Wen soll ich senden?“ Jesaja antwortet sogleich: „Hier bin ich, sende mich.“ Nicht zu Unrecht werden diese Worte gern auf den Herrn Jesus bezogen, als Er von Gott in diese Welt gesandt wurde (vgl. Ps 40,7.8). Etwa vierzigmal heißt es im Johannesevangelium, dass der Vater den Sohn gesandt hat.

Diese sofortige Bereitschaft Josephs ist ein weiterer Beweis für das gute Verhältnis zwischen ihm und seinem Vater. Und das ist um so erstaunlicher, als Joseph wusste, wie seine Brüder zu ihm standen. Es war ihm nicht verborgen geblieben, dass sie ihn hassten und eifersüchtig auf ihn waren. Hätte er nicht wie Mose, als er berufen wurde, sagen können: „Sende doch, durch wen du senden willst“ (2Mo 4,13)? Das bedeutet so viel wie: „Sende doch, wen immer du willst, nur mich nicht.“

Gehorsam und Liebe

Joseph bricht auf von Hebron[1] und kommt nach Sichem. Er sucht auf den umliegenden Feldern unermüdlich nach seinen Brüdern und findet sie nicht. Er irrt umher. Er ist ratlos. Ein Mann begegnet ihm und fragt ihn, was er suche. Von ihm bekommt er den Hinweis, dass die Brüder nach Dothan weitergezogen sind.

An dieser Stelle wird sehr deutlich, dass Josephs Gehorsam gegenüber seinem Vater geprägt war durch eine herzliche Liebe zu ihm. Joseph hätte in Sichem denken können: Mein Vater hat mich nach Sichem geschickt. Ich habe die Brüder dort nicht gefunden. Mein Auftrag ist erfüllt. Ich kehre nach Hause zurück.

Das wäre menschlich durchaus verständlich gewesen. Doch die Liebe gibt nicht auf. Er liebte seinen Vater. Und er liebte auch seine Brüder, trotz ihres Hasses. Das wird in den weiteren Kapiteln aus seinem Handeln mit ihnen sehr deutlich. Und er hatte sie sicherlich nicht zuletzt deshalb lieb, weil sie die Söhne seines Vaters waren und Jakob sie lieb hatte. Wäre Joseph in Sichern umgekehrt, hätte er zwar den Auftrag seines Vaters dem Buchstaben nach erfüllt, doch von einer echten Liebe zu seinem Vater hätte keine Rede sein können.

Gehorsam und Liebe sind ein Zwillingspaar, das unzertrennlich zusammengehört. Dazu einige Stellen aus dem Neuen Testament, die das deutlich machen: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt … Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten“ (Joh 14,21.23). „Aber damit die Welt erkenne, dass ich den Vater liebe und also tue, wie mir der Vater geboten hat“ (Joh 14,31). „Wer aber irgend sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet“ (1Joh 2,5). Liebe ohne Gehorsam ist nicht möglich. Und Gehorsam ohne Liebe ist kalt und hat für den Herrn Jesus keinen Wert. Solch ein Gehorsam führt auf einen gefährlichen Weg und erzeugt eine pharisäische, gesetzliche Gesinnung, die mit der Erfüllung des Buchstabens zufrieden ist. Welch ein schönes Beispiel gibt Joseph uns in diesem Punkt.

Der Hass der Brüder gegen Joseph treibt seinem Höhepunkt zu

Ein neuer Akt beginnt. Wir können uns das lebhaft vorstellen. Dort in Dothan weiden die Brüder Josephs die Herde. Plötzlich sieht einer von ihnen in der Ferne Joseph kommen. Er ruft die anderen herbei. Sie alle schauen in Richtung Süden. Eine einmalige Gelegenheit. Jetzt können wir ihn unschädlich machen. Einer schlägt vor, ihn zu töten. Ihre Gesichter nehmen einen finsteren Zug an. Sie werden sich einig. Hat er uns nicht alle mit seinen Träumen gedemütigt und verletzt? Wir sollen uns vor ihm niederbeugen! Dem werden wir’s zeigen! Dieser Spinner! Nun wollen wir sehen, was aus seinen Träumen wird. Dem Vater erzählen wir, dass ein Tier ihn gefressen habe.

Doch da erhebt Ruben seine Stimme: Das können wir nicht machen. Doch nicht totschlagen! Lasst uns ihn auf eine andere Weise unschädlich machen. Wir werfen ihn in eine der tiefen Gruben hier. Joseph kommt immer näher. Ruben will ihn später aus der Grube herausziehen und dafür sorgen, dass er wieder zu seinem Vater kommt. Gehen die Brüder auf seinen Vorschlag ein? Ja, sie stimmen zu.

Nun ist Joseph da. Er begrüßt die Brüder freundlich. Er ist glücklich, dass er sie endlich gefunden hat. Er fragt sie nach ihrem Wohlergehen.[2] Geht es ihnen wohl? Haben sie Frieden? Er richtet ihnen die wohlwollenden Grüße ihres Vaters aus. Doch es ist ihm nicht entgangen, dass sie sich ihm gegenüber äußerst reserviert verhalten. Joseph erschrickt. Schon packen sie ihn. Einer reißt ihm das lange Gewand herunter. Sie machen kurzen Prozess. Andere nehmen ihn und zerren ihn weg.

Joseph bringt kein Wort über die Lippen. Das kann doch nicht wahr sein, dass meine Brüder mich so behandeln. Ist denn keiner dabei, der sich auf meine Seite stellt? Habe ich nicht nur das getan, was mein Vater mir aufgetragen hat? Wie kann Gott das zulassen? Alles Mögliche geht ihm durch den Kopf. Er ist ganz benommen. Was wollen sie mit mir machen? Wollen sie mich etwa umbringen? Er starrt seine Brüder an. Blankes Entsetzen packt ihn. Die Angst seiner Seele lässt sich in seinen Augen ablesen. Diesen Blick werden die Brüder nie vergessen. So etwas kann man nicht abschütteln. Er fleht sie an (vgl. 1Mo 42,21). Er beteuert ihnen seine Zuneigung. Es ist alles vergeblich. Ein dumpfer Schlag. Joseph liegt halb nackt unten in der Grube. Zum Glück ist kein Wasser in der Grube.

Die Brüder kehren zurück zu ihrem Aufenthaltsort. Sie setzen sich hin, um zu essen. Essen sie das, was Joseph ihnen von ihrem Vater mitgebracht hat? Was soeben geschehen ist, scheint sie nicht weiter zu berühren.

Zweitausend Jahre später werden die Obersten des Volkes den Messias zu Tode bringen, und zwar am Tag vor dem Passahfest, dem Rüsttag, an dem die Vorbereitungen für das Passah getroffen wurden. Da sie sich nicht verunreinigen wollten, betraten sie an diesem Tag das Prätorium, den Palast des römischen Statthalters Pilatus, nicht. Sie wollten mit gutem Gewissen das Passah „essen“ können (Joh 18,28). Aber sie verunreinigten sich ihrer Meinung nach nicht, als sie den einzig sündlosen Menschen an das Kreuz brachten. Gibt es eine größere Gefühllosigkeit?

Joseph wird nach Ägypten verkauft

Die Brüder sehen einen Zug Ismaeliter, eine Karawane, auf dem Weg nach Ägypten. Plötzlich kommt Juda auf den Gedanken, den Bruder zu verkaufen. Offensichtlich ist Ruben für eine Zeit abwesend. Juda spricht eine heuchlerische Sprache: „Aber unsere Hand sei nicht an ihm, denn unser Bruder, unser Fleisch ist er“ (1Mo 37,27). Joseph ist ihm nicht zu schade dafür, als Sklave verkauft zu werden. Zweitausend Jahre später wird es einen anderen Juda[3] geben, der einen Menschen für 30 Silbersekel „verkauft“ (Mt 26,15; vgl. Sach 11,12.13). Auf Menschenverkauf stand im Gesetz die Todesstrafe (2Mo 21,16). Ein kurzer Handel: 30, 25 Silbersekel. Nein. Man wird sich einig: 20 Silbersekel. Abgemacht. Das Geld wird gezahlt. Joseph wird übergeben. Was ziehen wir ihm statt seines langen Gewandes an …?

Später kommt Ruben zur Grube. Was ist das? Joseph ist nicht mehr da. Er kommt zu spät! Ruben zerreißt seine Kleider, Ausdruck einer tiefen Gemütsbewegung. Armer Ruben! Wir erfahren mehr über ihn aus dem „Segen“ Jakobs in 1. Mose 49,3.4: „Ruben, mein Erstgeborener bist du, meine Kraft und der Erstling meiner Stärke! Vorzug an Hoheit und Vorzug an Macht! Überwallend wie die Wasser, sollst du keinen Vorzug haben, denn du hast das Lager deines Vaters bestiegen; da hast du es entweiht. Mein Bett hat er bestiegen!“ Er hatte eine schreckliche Sünde begangen, die uns in 1. Mose 35,22 berichtet wird.

Ruben hatte keine moralische Kraft, sich eindeutig auf die Seite Josephs zu stellen, obwohl er ihm helfen wollte. Er kann Joseph nicht zurückholen. Er wird mitschuldig an Joseph. Es ist tragisch, etwas zu wollen, aber keine Kraft zu haben, es durchzuführen! „Menschenfurcht legt einen Fallstrick“ (Spr 29,25).

Jakob erfährt von dem angeblichen Tod seines Sohnes

Die Brüder Josephs schlachten einen Ziegenbock und tauchen Josephs Gewand in dessen Blut ein. Ist es ungewollte Ironie, dass es ein Ziegenbock ist, den sie schlachten, um ihren Vater zu betrügen? Hat nicht auch Jakob seinen Vater betrogen, indem er ein Ziegenböcklein schlachtete, dessen Fleisch seine Mutter zu einem schmackhaften Braten zubereitete und dessen Fell sie Jakob über die Hände zog? Irgendwann geht die Saat auf, die ein Mensch sät (vgl. Gal 6,7).

Das Gewand wird Jakob vorgelegt. Er zieht den Schluss, dass Joseph von einem Tier zerrissen worden ist. Auch Jakob zerreißt, wie früher Ruben, seine Kleider. Er bekleidet sich mit Sacktuch: Ausdruck innerer Zerknirschung und Demütigung. Seine Söhne lassen ihn in dem Glauben, Joseph sei tot, und wollen ihn zum Schein trösten. Abscheuliche Verhaltensweise! In den Worten „denn leidtragend werde ich zu meinem Sohn hinabfahren in den Scheol“ liegt eingeschlossen, dass Jakob in eine schwere Depression versinkt. Er glaubt nicht, dass er sich bis zum Tage seines Todes noch einmal freuen wird. Tiefer Schmerz um seinen geliebten Sohn nagt an ihm.

Das Kapitel endet mit der Mitteilung, dass die Midianiter Joseph in Ägypten weiterverkauft haben. Sicher haben sie bei diesem „Sklavenhandel“ noch Gewinn gemacht. Joseph sollte seine Heimat erst bei der Beisetzung seines Vaters wiedersehen. Was wird wohl aus seinen Träumen?

 

Anmerkungen

[1] „Hebron“ heißt Gemeinschaft: Es ist der Ort der Gemeinschaft zwischen dem Vater und dem Sohn.

[2] Eine andere Übersetzungsmöglichkeit für „Wohlergehen“ ist Frieden.

[3] Griechisch: Judas


Originaltitel: „Der Unverstandene. Aus dem Leben Josefs“
aus Folge mir nach, 2/1993, S. 18–22

Weitere Artikel zur Bibelstelle 1. Mose 37 (1)


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