Angriff auf unsere (Enkel-)Kinder!
Die Gefahr der Genderideologie

Ger de Koning

© SoundWords, online seit: 16.01.2021, aktualisiert: 17.01.2021

Vowort der Redaktion:
Unsere Kinder sind heute Gefahren ausgesetzt – z.B. durch die Genderideologie –, ohne dass Eltern das oft ahnen. Gott möchte die Geschlechter deutlich unterschieden sehen. Daher will Satan genau dieses verhindern. Es gelingt ihm immer mehr, die Gesellschaft dementsprechend zu beeinflussen. Und das fängt schon bei den kleinen Kindern an. Die Beispiele, die der Autor anführt, sind zwar auf die Niederlande bezogen, aber die Gefahren sind in Deutschland genauso groß. Deutsche Kinderbücher wie Der Junge im Rock oder Julian ist eine Meerjungfrau: Vorlesebuch für Kinder ab 4 Jahren zeigen, dass die Genderideologie auch in Deutschland schon die kleinen Kinder bedroht.

Leitvers: Klagelieder 2,19

Klgl 2,19: Schütte dein Herz aus wie Wasser vor dem Angesicht des Herrn; hebe deine Hände zu ihm empor für die Seele deiner Kinder.

Der Teufel steigert seine Geschwindigkeit, er hat zum Endspurt angesetzt. Er sieht, dass sein Ende naht. Bald wird er für tausend (!) Jahre außer Gefecht gesetzt werden, und unmittelbar danach, nach einer kurzen, allerletzten Aktivität, wird er für immer (!) außer Gefecht gesetzt werden (Off 20,1-3.7-10). Angesichts dieses unausweichlichen Schicksals setzt er in der kurzen Zeit, die ihm noch zur Verfügung steht, alles daran, so viel wie möglich von Gottes ursprünglicher Schöpfung und die Familie zu zerstören. Seine Propagandamaschine läuft auf Hochtouren. Der Strom von Publikationen mit einem Inhalt, der in direktem Gegensatz zu dem steht, was Gott dem Menschen als Segen geschenkt hat und was Er uns darüber in seinem Wort mitgeteilt hat, schwillt an. Dabei richtet der Teufel seine Pfeile vor allem auf die Kinder.

Innerhalb weniger Tage erschienen auf nos.nl zwei Artikel, in denen die Strategie des Angriffs auf unsere Kinder offen bekanntgegeben wird. Das hat mich betroffen gemacht. Im ersten Artikel geht es um eine nichtbinäre[1] Person: „Die neue nichtbinäre Person Lesley in der NPO[2]-Jugendserie SpangaS: De Campus, die sich nicht als Junge oder Mädchen identifiziert, sondern als ein anderes Geschlecht (Gender), erregt in den Sozialen Medien große Aufmerksamkeit.“ Am Ende des Artikels bemerkt ein Beteiligter: „Ich denke, es ist wichtig, dass die Kinder sehen, dass Lesley eine supercoole Person ist, und zwar nicht ,trotz‘ der Tatsache, dass sie nichtbinär ist, sondern gerade ,deshalb‘.“

Der zweite Artikel betrifft die Sexualerziehung in Grundschulen. Ein Sprecher des [niederländischen] Wissenschaftszentrums für Sexualität, Rutgers, stellt fest, dass „ein Drittel der Schulen der sexuellen Vielfalt, wie z.B. Homosexualität, keine besondere Aufmerksamkeit schenken, obwohl sie dies tun sollten“. Nach Aussage eines Experten des besagten Zentrums sei es nicht nur wichtig, dass Kinder über ihren eigenen Körper und ihre Beziehungen unterrichtet würden, sondern es sei mindestens ebenso wichtig, dass sie schon früh etwas über sexuelle Vielfalt lernten: „Bereits kleine Kinder können homosexuelle Gefühle haben. Man muss ihnen sagen, dass diese Gefühle in Ordnung sind, damit sie sich akzeptiert fühlen.“ Und: „In einer Unterrichtsstunde über Beziehungen kann z.B. erklärt werden, dass manche Kinder zwei Mütter haben und dass auch das normal ist.“

Und dann das Buch Oer („Ur“). Ich las einige begeisterte Rezensionen darüber. Dieses Buch will christlichen Erziehern helfen, Kindern und Jugendlichen auf verständliche Weise zu vermitteln, dass Gott die Welt durch Evolution geschaffen habe. Die alte Schlange greift hier nicht mit offenem Visier an, sondern entscheidet sich für eine „freundliche“ Herangehensweise. Das Buch ist eine Mischung aus Wahrheit und Lüge, voll tödlichen Gifts. Die Mischung wird nach dem uralten Rezept des Vaters der Lüge zubereitet. Und dieses Rezept funktioniert. […]

Es ist klar: Der geistliche Kampf um die Seelen unserer Kinder ist heftig entbrannt. Dabei wird keine Waffe gescheut. Wer naiv ist und denkt, alles sei gut gemeint und es werde mit unseren Kindern schon gutgehen, darf ruhig weiterschlafen. Für die, die wach sind, ertönt der Ruf: „Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet“ (1Pet 4,7). Wir müssen – in der Tat, wir müssen! – unsere Kinder und Jugendlichen darin bestärken, dass der Junge ein Junge und das Mädchen ein Mädchen ist, und sie entsprechend lehren, was Gott in seinem Wort über die Schöpfung sagt. Gleichzeitig müssen wir zu Gott rufen, dass Er wie eine Mauer um sie herum ist. Deshalb noch einmal:

„Schütte dein Herz aus wie Wasser vor dem Angesicht des Herrn;
hebe deine Hände zu ihm empor für die Seele deiner Kinder.“
(Klagelieder 2,19)


Ndl. Originaltitel: „Pas op!! Aanval op onze (klein)kinderen!!“
Zuerst veröffentlicht auf https://bijbelsebron.nl/pas-op-aanval-op-onze-kleinkinderen/ am 2.11.2020

 

Anmerkungen

[1] Anm. d. Red.: Wer sich als nichtbinär bezeichnet, möchte damit ausdrücken, dass er sich weder als ausschließlich männlich noch ausschließlich weiblich betrachtet.

[2] Anm. d. Red.: Der NPO ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in den Niederlanden: Nederlandse Publieke Omroep.


Hinweis der Redaktion:

Die SoundWords-Redaktion ist für die Veröffentlichung des obenstehenden Artikels verantwortlich. Sie ist dadurch nicht notwendigerweise mit allen geäußerten Gedanken des Autors einverstanden (ausgenommen natürlich Artikel der Redaktion) noch möchte sie auf alle Gedanken und Praktiken verweisen, die der Autor an anderer Stelle vertritt. „Prüft aber alles, das Gute haltet fest“ (1Thes 5,21). – Siehe auch „In eigener Sache ...

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