Bibelstelle: 1. Johannes 3

8 Ergebnisse

Besonderheiten im Text der Heiligen Schrift – Leben (Ch. Briem)
psyche – zoe – bios
Bibelstellen: Johannes 10; 1. Johannes 3
Im griechischen Neuen Testament kommen drei Wörter vor, die in der deutschen Übersetzung mit „Leben“ wiederzugeben sind und auch so wiedergegeben werden. Es sind dies die drei Wörter psyche, zoe und bios. Zwei von ihnen ... mehrkommen in den oben zitierten Worten des Herrn Jesus vor: zoe und psyche. Wenn Er von dem geistlichen Leben spricht, das zu geben Er gekommen war, benutzt Er das Wort zoe.
Das Gesetz: Die Lebensregel des Christen? (C.H. Mackintosh)
Johannes 14,21; 1.Johannes 3,21-24; Römer 7–8
Bibelstellen: Johannes 14; 1. Johannes 3; Römer 7; Römer 8, Stichwörter: Gesetz vom Sinai; Gesetzlichkeit; Adventisten
Wenn wir unter Gesetz wären, so würde die Sünde über uns herrschen. Wir finden in der Schrift beständig, dass „Sünde“, „Gesetz“ und „Fleisch“ miteinander verbunden sind. Jemand, der ... mehrunter Gesetz steht, kann niemals das Glück kennenlernen, aus der Herrschaft der Sünde befreit zu sein. Schon hieran können wir erkennen, wie verkehrt es ist, jemandem das Gesetz aufzuerlegen. Man würde denjenigen in eine Stellung drängen, in der die Sünde mit unumschränkter Macht über ihn herrscht. Es ist ganz und gar unmöglich, Heiligkeit durch das Gesetz hervorzubringen. Wenden wir uns noch einen Augenblick Römer 7 zu. Wir lesen in Vers 4 dieses Kapitels: „Also seid auch ihr, meine Brüder“, das heißt also alle wahren Gläubigen, das ganze Volk Gottes, „dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, auf dass wir Gott Frucht brächten.“ Es braucht kaum gesagt zu werden, dass wir nicht dem Gesetz getötet und zugleich „unter dem Gesetz“ sein können.
Die Gemeinde Gottes lieben (4) (C.H. Brown)
Christus hat uns ein Beispiel hinterlassen
Bibelstellen: 1. Johannes 3; Römer 16
Wir sollten unser Leben für die Brüder darlegen. Doch wenn du auf die traurige Geschichte der Kirche Gottes zurückschaust: Es ist die Geschichte von Apostelgeschichte 20. Da stehen Männer auf, die solche suchen, die ihnen ... mehrnachfolgen, und versuchen sich selbst zu etablieren und ihren eigenen Weg zu finden, sie haben die Heiligen getrennt, sie haben die Herde Gottes getrennt. Wie fühlt das Herz Christi einem solchen Geist gegenüber!
Ihn sehen, wie Er ist (Ch. Briem)
1. Johannes 3,2
Bibelstellen: 1. Johannes 3, Stichwörter: Kommen des Herrn; Entrückung
Wohin wollen wir den Blick zu Beginn eines neuen Jahres wenden? Auf unsere Umstände? Sie mögen uns zu ernster Besorgnis Anlass geben. Auf das vergangene Jahr? Es mag uns viel Leid gebracht haben. Auf das kommende Jahr? Es liegt dunkel, ... mehrungewiss vor uns. Sicherlich werden wir alle, wenn wir an das vergangene Jahr zurückdenken, Grund genug haben, die Güte Gottes und Sein herzliches Erbarmen zu rühmen, die wir in reichem Maße erfahren haben. Und wir sollten nicht vergessen, Ihn dafür zu preisen. Aber Erfahrungen an sich geben uns keine Kraft, selbst wenn wir sie mit Gott gemacht haben. Sie nähren nach Römer 5,4 die Hoffnung, die nicht beschämt, aber sie geben keine Kraft. Kraft gibt uns nur das Schauen auf den Herrn Jesus Selbst, der droben weilt und das Ziel und der Inhalt unserer Hoffnung ist.
Satan – und die Offenbarung des Sohnes Gottes (15) (F.C. Jennings)
1. Johannes 3,8
Bibelstellen: 1. Johannes 3
Doch wo hat sich der Sohn Gottes offenbart? Lasst uns zunächst die Höhen des Himmels durchforschen; lasst uns nach Ihm suchen unter den geistlichen Fürstentümern und Engelmächten. Der Sohn Gottes ist dort nicht zu finden; ... mehr„Er hat sich fürwahr nicht der Engel angenommen“ (Heb 2). Begeben wir uns auf die Erde und durchsuchen die irdischen Paläste, die allein einigermaßen Seiner hohen Würde entsprechen könnten. Wir blicken in die marmornen Hallen und goldgetäfelten Gemächer des kaiserlichen Palastes, angefüllt mit all dem Reichtum dieser Welt. Der Sohn Gottes ist dort nicht auszumachen, vielmehr weist alles auf die Gegenwart des Feindes hin. Auch in den Häusern der Reichen und Edlen dieser Welt suchen wir Ihn vergebens. Wir steigen bis zu den Hütten der Armen hinab, denn Er hat Sich ja den Menschen offenbart und muss daher irgendwo zu finden sein; doch auch dort ist Er nicht. Zuletzt gehen wir zu jener Herberge, die mit Durchreisenden überfüllt ist, und wenden uns sogleich dem bescheidensten ihrer Gebäude zu. Im Stall hören wir das Stampfen der Tiere vor den Futterkrippen. Der strenge Stallgeruch lässt uns zurückschrecken: Hier kann Er doch gewiss nicht sein! Wir blicken in eine der Krippen hinein: Da liegt das neugeborene Kindlein in aller Niedrigkeit! Viele unfehlbare Beweise bezeugen uns, dass dies der Sohn Gottes ist. Wir haben Ihn nun doch noch gefunden! Unsere Augen betrachten „Gott offenbart im Fleisch“! Sein Anblick müsste genügen, den Umherirrenden zur Selbstverurteilung und zur Buße zu bringen und die Bande Satans zu sprengen, die sein Herz gefangen halten.
Sei, was du bist! (Botschafter)
1. Johannes 3,1-3
Bibelstellen: 1. Johannes 3, Stichwörter: Kinder Gottes
In Bezug auf das was wir sind lesen wir: „Jeder der diese Hoffnung zu ihm hat, reinigt sich selbst.“ Wir haben als Kinder Gottes eine neue Verantwortung. Jede Verantwortung rührt von der Stellung oder dem Verhältnis her, die ... mehrman hat; man muss in einem bestimmten Verhältnis stehen, um eine Verpflichtung zu haben. Ich bin ein Kind Gottes; mein Wandel muss deshalb der eines Kindes sein, das ist das Maß meiner Verantwortung. Christus ist das Muster eines Menschen, der ein Kind Gottes ist. Wenn wir in Christus sind und Christus in uns ist, dann müssen wir dies auch beweisen und Christus in unserem ganzen Leben offenbaren.
Was ist die Wiedergeburt? (C.H. Mackintosh)
Johannes 3; 1. Johannes 3; Römer 8
Artikel: 3, Bibelstellen: Johannes 3; 1. Johannes 3; Römer 8, Stichwörter: Wiedergeburt; Neue Geburt
Was sind die Folgen der Wiedergeburt? (3) (C.H. Mackintosh)
1. Johannes 3,1-8; Römer 8,14-17
Bibelstellen: 1. Johannes 3; Römer 8, Stichwörter: Auserwählung; Prädestination; Calvin/Arminius
Es gibt viele – auch kluge Leute –, die, wenn sie ernstlich aufgefordert werden, das Evangelium der Gnade Gottes anzunehmen, mit der Antwort bereit sind: „Ich kann nicht glauben, wenn Gott mir nicht die Kraft dazu gibt; auch werde ... mehrich diese Kraft nicht erhalten, wenn ich nicht einer der Auserwählten bin. Wenn ich aber zu jener begünstigten Zahl gehöre, so muss ich errettet werden – wenn nicht, so kann ich nichts machen.“ Dies ist, wie gesagt eine durchaus einseitige Theologie; und nicht nur das, sondern auch die Schlüsse, die von dieser einen Seite gemacht werden, sind derart, dass sie zu dem absurden und höchst gefährlichen Glauben an ein unvermeidliches Schicksal hinführen, wodurch die Verantwortlichkeit des Menschen völlig vernichtet und die moralische Regierung Gottes ganz und gar verunehrt wird. Der Mensch geht sorglos seinem Verderben entgegen und Gott wird zum Urheber seines Unglaubens gemacht. Hier wird in der Tat noch Schimpf und Schande dem Unrecht hinzugefügt.