Bibelstelle: Epheser 1

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Auserwählung – wozu? (D. Schürmann)
Wurde der Christ persönlich vor Grundlegung der Welt auserwählt?
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Calvin/Arminius; Auserwählung; Prädestination; Sohnschaft; Kindschaft
Vielleicht gibt es für einen Gläubigen kaum etwas Höheres als die Dinge, die in diesem Artikel betrachtet werden sollen. Ist es nicht herrlich, zu wissen, dass der große Gott im Himmel, der mächtige Schöpfer aller ... mehrDinge, von Ewigkeit an „Gedanken des Friedens“ über dich und mich ganz persönlich gehabt hat? Als die Welten noch nicht da waren, als die Engel noch nicht geschaffen waren, als die Himmel noch nicht bestanden und die Erde nicht war, da hat Er an dich – wenn du auch ein Kind Gottes bist – und mich gedacht. Du glaubst nicht, dass diese Stelle das besagt? Lies trotzdem weiter, am Schluss werden wir auf bestimmte Gegenargumente eingehen.
Auserwählung: Souveränität Gottes und Verantwortung des Menschen (H.-J. Ronsdorf)
Epheser 1,4.5
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Souveränität; Calvin/Arminius; Auserwählung
Der himmlische Reichtum konnte nicht geschenkt werden, ohne dass mit uns etwas geschah. Heilig und tadellos sind wir nicht von Geburt an. Nicht Gott musste sich verändern, wir hatten es nötig. Und so zeigen die folgenden Worte, was Gott ... mehrtat und was nötig war, um in eine Beziehung zu Ihm zu kommen, die einen Aufenthalt in seiner Gegenwart, d.h. in den himmlischen Örtern vor seinem Angesicht, ermöglicht. Es sind daher nicht die Segnungen, die hier jetzt genannt werden, sondern der Weg, die Bedingungen und Vorraussetzungen, diese zu erlangen. ...
Christi Platz ist unser Platz (R.A. Huebner)
Epheser 1–3
Bibelstellen: Epheser 1; Epheser 2; Epheser 3, Stichwörter: Bundestheologie; Dispensationalismus
Zwar war der Heilige Geist von dem verherrlichten Menschen im Himmel schon zu Pfingsten herabgekommen, dennoch wurde nicht gleich alles offenbart, was dieses Kommen beinhaltete. Gott hatte einen speziellen Zeitpunkt dafür vorgesehen. Dieser ... mehrZeitpunkt war die Wirkungsperiode des Apostels Paulus. Durch ihn sollte die ganze Fülle dessen, was das Kommen des Geistes mit sich brachte, offenbar werden. Seine Bestellung zu der apostolischen Position kam von jenem verherrlichten Menschen droben. Es folgte auf die Verwerfung des Zeugnisses des Stephanus von Seiner dortigen Gegenwart. Paulus ist der Apostel, der bestellt war, die Wahrheiten der himmlischen Örter zu entfalten (Epheser, und sagt uns, dass wir versetzt sind in die himmlischen Örter in Christus Jesus (Eph 2,6). Das berichtet uns etwas von unserer Stellung vor Gott. Wir sind nicht versetzt in irdische Örter, so wie es das erlöste Volk Israel (Hes 20,33-38; Röm 11,26; Jes 60,21) sein wird, wenn Christus regiert vor seinen Ältesten in Herrlichkeit (Jes 24,23).
Der Brief an die Epheser (G. de Koning)
Bibelstellen: Eph; Eph 1; Eph 2; Eph 3; Eph 4; Eph 5; Eph 6
Der Epheserbrief (H.C. Voorhoeve)
Kapitel 1–6
Bibelstellen: Epheser 4; Epheser 1; Epheser 2, Stichwörter: Epheserbrief
Der Epheserbrief (1) (M. Behnam)
Kapitel 1
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Sohnschaft
Er war ein Apostel „durch Gottes Willen“. Hier sehen wir also die Quelle seines Dienstes, der zum Segen und zur Freude der Gläubigen zu jeder Zeit ausschlug. Es war der Vorsatz Gottes, den, der zuvor ein Lästerer und Verfolger ... mehrder Versammlung Gottes war, zu einem auserwählten Gefäß zu machen, den Namen des Herrn sowohl vor Nationen als Könige und Söhne Israels zu tragen (Apg 9,15).
Der Epheserbrief (1) (J.N. Darby)
Kapitel 1
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Epheserbrief; Sohnschaft
Der Brief an die Epheser stellt uns in der ausführlichsten Weise sowohl die persönlichen Segnungen der Heiligen als auch die gemeinschaftlichen Segnungen der Versammlung vor. Zugleich legt uns dieser Brief die Ratschlüsse Gottes im ... mehrBlick auf die Herrlichkeit Christi dar. Christus Selbst wird als derjenige betrachtet, der als das Haupt der Versammlung alle Dinge in eins zusammenbringen und unter Seiner Hand bewahren wird. Wir sehen hier, dass die Versammlung in die innigste Beziehung zu Christus gebracht worden ist, genauso wie das auf die einzelnen Glieder, die zusammen die Versammlung bilden, in ihren persönlichen Beziehungen zum Vater Selbst zutrifft. Die Versammlung wird in ihrer himmlischen Stellung gesehen, die ihr durch die souveräne Gnade Gottes geschenkt worden ist.
Der Epheserbrief (1) (H. Smith)
Kapitel 1
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Epheserbrief
Es ist ein großes Vorrecht, dass der heilige Gott sich in Gnaden einer Welt von Sündern geoffenbart hat. Den Gläubigen aber hat Er die geheimen Ratschlüsse seines Herzens der Liebe enthüllt. Um die Glückseligkeit ... mehrdieser Offenbarungen kennenzulernen, müssen wir uns zu dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser wenden. Darin finden wir eine inspirierte Enthüllung der Ratschlüsse Gottes zur Verherrlichung Christi und zum Segen derer, die zuvorbestimmt sind, seine Herrlichkeit zu teilen. Es ist von höchster Wichtigkeit, zu sehen, dass es sowohl den Ratschluss des Willens Gottes für die Gläubigen gibt als auch die Gnade Gottes, die allen Menschen das Heil anbietet. Im Allgemeinen sind wir mit seiner rettenden Gnade besser vertraut als mit den Ratschlüssen seines Herzens. Die errettende Gnade Gottes begegnet unserem Zustand als Sünder; und notwendigerweise müssen wir mit dem beginnen, was unseren Bedürfnissen entspricht. Aber die Ratschlüsse Gottes offenbaren das, was Gott zur Befriedigung seines eigenen Herzens zustande zu bringen beabsichtigt hat. Die errettende Gnade Gottes und der Ratschluss Gottes, obwohl verschiedene Segnungen, können nicht voneinander getrennt werden. Denn die Gnade, die unsere Seelen errettet, führt weiter zur Herrlichkeit, die Gottes Herz befriedigt.
Der gegenwärtige und der zukünftige Zeitlauf (4) (Botschafter)
Belehrungen des Paulus über die Natur der Gemeinde
Bibelstellen: Epheser 1; Epheser 2; Epheser 4
Endlich sagt uns Paulus (Eph 4,11.12), dass „Christus die einen als Apostel, die anderen als Propheten, die anderen als Evangelisten, die anderen als Hirten und Lehrer zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die ... mehrAuferbauung des Leibes des Christus gegeben habe“. Wenn nun die Versammlung alle Heiligen von Anbeginn der Welt in sich schließt, woher kommt es, dass der Apostel, indem er von den Gaben spricht, welche Gott dieser Versammlung zu ihrer Auferbauung gegeben hat, nicht ein Wort von den Patriarchen, Königen und Propheten des Alten Bundes sagt? Haben diese Männer nicht zur Auferbauung der Heiligen ihrer Zeit gedient? Gewiss, aber für Paulus ist die Versammlung der Leib des Christus, der zu Pfingsten durch Seinen Geist belebt wurde und der erst seit diesem Augenblick Leben hat. Deshalb spricht er nur von den Gaben und Diensten, welche seit Pfingsten durch diesen Geist mitgeteilt sind, wie der Zusammenhang es klar zeigt. ...
Die Auserwählung (Botschafter)
Die Auserwählung – eine Folge unseres Glaubens?
Bibelstellen: Epheser 1; Römer 8; Römer 9, Stichwörter: Auserwählung; Prädestination; Calvin/Arminius
Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, ist die Lehre von der Auserwählung eine unendlich trostreiche Kostbarkeit für den Christen. Er lernt daraus, dass seine ganze Glückseligkeit in der ewigen Liebe und den ewigen Absichten Gottes ... mehrbegründet liegt. Diese Erkenntnis löst ihn von sich selber und bringt ihn in eine engere Verbindung mit Gott. Sie stellt seine Füße auf einen festen, unerschütterlichen Boden; denn was ist sicherer als die ewige Liebe Gottes? Sie beseitigt alle Gedanken an eigenes Wirken und eigene Vortrefflichkeit; denn „es liegt nicht an dem Wollenden, noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott“ (Röm 9,16). Leider hat der Mensch diese herrliche Wahrheit missbraucht und sie als einen Stein des Anstoßes auf den Weg des verlorenen Sünders gelegt. Nichts steht mehr im Widerspruch zur Schrift und zur Absicht des Heiligen Geistes als diese mißbräuchliche Anwendung. Die Auserwählung ist eine Wahrheit, die in der Gemeinde Christi gelehrt werden soll, die aber für eine an die Welt gerichtete Predigt ungeeignet ist. Den verlorenen Sündern muss das Evangelium der Gnade Gottes in Christus verkündet werden; sie müssen an Christi statt gebeten werden, sich mit Gott versöhnen zu lassen. Wenn auch der Prediger des Evangeliums weiß, dass nur so viele glauben werden, als zum ewigen Leben verordnet sind, so darf er doch die Auserwählung nicht in seine Predigt einbeziehen. Tut er es, so schwächt er die Verkündigung der Gnade Gottes und das Gefühl der Verantwortlichkeit des Menschen bezüglich der Annahme des Evangeliums. Nie haben die Apostel so gehandelt. Sie predigten das Evangelium aller Kreatur; sie bewogen die Menschen zu glauben. In die christliche Wahrheit und mithin auch in die Auserwählung aber unterwiesen sie nur die, welche glaubten. Also geziemt es sich auch jetzt. Die Lehre von der Auserwählung ist im Innern des Hauses zur Stärkung und Tröstung der Gläubigen am Platz. Es ist der Teufel, der ihr einen Platz außerhalb des Hauses angewiesen hat zum Anstoß bekümmerter Seelen.
Ein himmlischer Christus, deswegen eine himmlische Gemeinde (W.J. Hocking)
Epheser 1,16-23
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Dispensationalismus; Bundestheologie; Himmlische Berufung
Es ist die allgemeine Tendenz in der Praxis des menschlichen Geistes, Christus und die Gemeinde zu trennen. Das geschieht besonders dann, wenn es sich um jene Beziehungen der innigen Einheit handelt, die die Schrift offenbart und betont als die ... mehrspeziellen Kennzeichen der christlichen Berufung. Welche von den großen Gruppen in der Christenheit ist wirklich darauf bedacht, dass die Kirche so mit Christus im Himmel verbunden ist, dass die Einrichtung der Gemeinde einen wesentlichen Charakter durch gerade diese Tatsache bekommt? Die römischen, anglikanischen, nonkonformistischen, um nicht zu reden von den griechischen Kirchen erkennen alle nicht, dass die lebendige Verbindung zwischen der Kirche und ihrem auferstanden Haupt droben nicht nur eine rein abstrakte Idee ist, rein theoretisch und völlig unwirksam, sondern ein lebenswichtiges Prinzip, dass bei jeder Handlung Gestalt gewinnen sollte.
Geistliche Segnungen in der Himmelswelt (H.-J. Ronsdorf)
Epheser 1,1-3
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Sehnsucht; Segnungen (christl.)
Die Begrüßungsworte der Briefe des NT haben viel Ähnlichkeit miteinander. Wir haben uns an sie gewöhnt. Aber schon die ersten Worte dieser Briefe enthalten wesentliche Begriffe, die den ganzen Reichtum und das, was das ... mehrChristentum ausmacht, beschreiben. Bedenken sollte man auch, dass die Christen, an die auch dieser Brief gerichtet war, in der Anfangszeit vielleicht nur wenige Briefe zu sehen bekamen. Sie lauschten viel mehr auf jedes Wort, das vorgelesen wurde, als wir es heute tun, die den ganzen Kanon der Schrift in der Hand halten. ...
Gottes Souveränität bei der Erlösung des Menschen (6) (R.A. Huebner)
Gottes Souveränität im Epheserbrief
Bibelstellen: Epheser 1; Epheser 2, Stichwörter: Sohnschaft
Am Anfang unserer Betrachtung des Römerbriefes haben wir festgestellt, dass im Römer- und im Epheserbrief der Sünder auf unterschiedliche Art und Weise gesehen wird. Der Römerbrief sieht den Sünder als jemand, der in ... mehrSünden lebt und den Tod verdient hat. Wir sind mit Christus gestorben und betrachten uns nun als solche, die für Gott leben. In Epheser 2 dagegen wird der Sünder als tot in Übertretungen und Sünden gesehen und als jemand, der es nötig hat, lebendig gemacht zu werden. Beide Sichtweisen sind richtig, und beide Briefe ergänzen einander. Wir dürfen nicht irgendeine Schriftstelle anführen gegen das, was in Epheser 2 dargestellt wird, und einwenden: „Wie kann ein Toter glauben?“ Zugegeben, ein Toter kann nicht glauben, und deshalb benötigt er die lebendig machende Kraft Gottes, der ihm Glauben und eine neue Natur einpflanzt.
Kann man glauben, ohne mit dem Heiligen Geist versiegelt zu sein? (F.G. Patterson)
Epheser 1,13
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Versiegelung
Findet die Versiegelung direkt statt, nachdem man glaubt, oder ist es während der Gnadenzeit möglich, dass jemand ein Gläubiger ist, ohne dass er versiegelt ist?
Versiegelt ohne gekannte Befreiung? (F.G. Patterson)
Epheser 1,13.14
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Versiegelung; Befreiung
Könnte eine Seele versiegelt sein, ohne erfahrungsmäßig die volle Befreiung durch den Tod und die Auferstehung zu kennen?
Was bedeutet der Heilige Geist als Siegel? (F.G. Patterson)
Epheser 1,13.14
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Versiegelung; Errettung
Der Gedanke scheint zu sein, dass Gott einen Stempel auf solche setzt, die glauben; auf solche, die sein sind durch die Gabe des Heiligen Geistes der Verheißung, der das Unterpfand ihres Erbes mit Christus ist. Dieses Erbe geht über alle ... mehrDinge der Schöpfung hinaus und ist noch zukünftig. Das Siegel ist die Demonstration und das Unterpfand, dass diese Gläubigen teilhaben werden an dem Erbteil, das Christus erworben hat mit seinem kostbaren Blut.
Wird das Tausendjährige Reich ein Rückschritt sein? (R.A. Huebner)
Bibelstellen: Epheser 1, Stichwörter: Tausendjähriges Reich; Dispensationalismus; Bundestheologie
Solche, die an dispensationaler Wahrheit festhalten, werden oft angeklagt, sie würden lehren, dass Gott zwei Pläne habe. Vielleicht gibt es solche, die so etwas gesagt haben, aber die Tatsache ist, dass Gott einen Plan hat: sich selbst in ... mehrChristus zu verherrlichen. Aber diese Entfaltung Seiner Herrlichkeit in Christus beinhaltet zwei Sphären: die irdische und die himmlische. Israel steht besonders in Verbindung mit der Offenbarung der Herrlichkeit Gottes in Christus in den „irdischen Örtern“, während der Leib Christi speziell verbunden ist mit der Offenbarung seiner Herrlichkeit in Christus in den „himmlischen Örtern“. Psalm 8 spricht davon, dass der Sohn des Menschen in der irdischen Sphäre herrschen wird. Das ist also nicht eins der neutestamentlichen Geheimnisse. Aber Epheser 1,10 sagt uns, dass Christus Haupt über alle Dinge sein wird, sowohl der irdischen als auch der himmlischen. Dass Christus auch Haupt über die himmlische Sphäre sein würde, war im Alten Testament nicht offenbart.