Bibelstelle: 2. Korinther 5

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Ausheimisch von dem Leib, einheimisch bei dem Herrn (R.)
2. Korinther 5,8
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Tod; Himmel
Zwei Dinge sind es, die für den Gläubigen zusammengehen: auf der einen Seite die Gewissheit des Kommens des Herrn, und auf der ändern Seite die Ungewissheit darüber, ob wir vor Seinem Kommen entschlafen werden oder nicht. Gott ... mehrallein weiß, ob ich mein leibliches Zelt abgelegt habe oder ob ich es noch besitze, wenn Christus in den Wolken kommt. Ich bin aber in der Gewissheit seines Kommens durchaus nicht beunruhigt darüber, dass ich nicht weiß, ob ich dann noch im Leib oder außerhalb des Leibes sein werde. In beiden Fällen ist uns eine Segnung gewiss, die unsere gegenwärtige Segnung bei weitem überragt. Wir können es Ihm glücklich überlassen, wie Er über unsere irdische Hütte verfügt. Es ist gut, für Ihn hier zu sein. Weit besser ist es, zu entschlafen und zu Ihm zu gehen. Aber am allerbesten ist es doch, in der Gleichförmigkeit mit Ihm zu erwachen, ob ich nun entschlafen bin, oder ob ich Ihn bei seinem Kommen sehe, wie Er ist.
Begrenzte Sühne?! (S. Isenberg)
Ein Gedankenanstoß
Bibelstellen: 1. Johannes 2; 1. Timotheus 2; 2. Korinther 5, Stichwörter: Sühnung
Besonders calvinistisch geprägte Gläubige sprechen häufig von der „begrenzten Sühne“. Gegenfrage: Hat denn Christus nur begrenzt Sühne getan? Andere fragen: Ist Christus im Blick auf alle Menschen gestorben und ... mehrhat Er dabei die Sünden aller Menschen getragen?
Bibelstellen, die zur Rechtfertigung der Allversöhnungs- und Allvernichtungslehre herangezogen werden (4) (SoundWords)
Bibelstellen: Kolosser 1; 2. Korinther 5; Römer 11; 1. Timotheus 2; 1. Mose 6; 1. Timotheus 6; 1. Petrus 3; 1. Mose 2; Römer 5; Apostelgeschichte 3, Stichwörter: Allversöhnung
Welche Bibelstellen werden zur Rechtfertigung der Allversöhnungs- oder Allvernichtungslehre herangezogen? Wir wollen uns einige dieser Stellen etwas genauer ansehen. Allversöhner führen noch viele weitere Bibelstellen an, die wir hier ... mehrnicht betrachten können.
Bist du ein Botschafter Jesu Christi? (P. Nunn)
2. Korinther 5,20; Epheser 6,20
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Epheser 6, Stichwörter: Himmlische Berufung; Botschafter; Himmelsbürger
Am zweiten August 1990 schockierte die Invasion Kuwaits durch den Irak die ganze Welt. Innerhalb weniger Tage wurde die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf einige ausländische Botschaften in Kuwait-Stadt gelenkt. Würde die irakische Armee ... mehres wagen, sich dem internationalen Gesetz zu widersetzen, und in diese Botschaften eindringen? Wie würden sie das Personal behandeln? In eine Botschaft einzudringen oder einem Botschafter zu schaden, wäre eine direkte Konfrontation mit den Ländern, die sie repräsentieren. Das Senden eines Botschafters oder eines Repräsentanten von einem Land zum anderen ist seit Jahrhunderten allgemeine Praxis. Im Neuen Testament wird das Wort Botschafter zweimal gebraucht. Zunächst benutzt der Apostel Paulus diesen Begriff als Bild, um den Christen zu helfen, ihre Rolle auf der Erde zu verstehen. „So sind wir nun Gesandte für Christus“, schrieb er, „als ob Gott durch uns ermahnte“ (2Kor 5,20). Und später, eingeschlossen im Gefängnis, erklärt er: „… für das ich ein Gesandter bin in Ketten“ (Eph 6,20). Das Bild des Christen als Botschafter für Jesus Christus ist heute noch genauso zutreffend.
Das Angebot der Versöhnung (7) (SoundWords)
2. Korinther 5,14-21
Bibelstellen: 2. Korinther 5
Um das Großartige der Versöhnung, die Gott uns anbietet, zu erkennen, sollten wir uns noch einmal daran erinnern, dass nicht Gott mit dem Menschen versöhnt werden musste, sondern der Mensch mit Gott. Nun könnte man meinen, dass ... mehrder Mensch flehend und weinend zu Gott kommt und um diese Versöhnung bittet, aber das ist keineswegs so. Gerade das Gegenteil ist der Fall: Der Mensch hat gar nicht den Wunsch, mit Gott versöhnt zu werden! So kommt Gott dem Menschen darin auch noch entgegen und bietet ihm die Versöhnung an. Wenn wir an die Versöhnung denken, müssen wir uns zunächst einmal von dem Gedanken freimachen, dass Versöhnung in erster Linie ein Resultat ist. Versöhnung ist zunächst eine Haltung Gottes.
Das Geschenk der Versöhnung (SoundWords)
2. Korinther 5,14-21
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Versöhnung; Weihnachten
Weihnachten erinnert uns daran, wie Gott zu den Menschen gekommen ist. Er kam nicht mit Gericht, wie wir es verdient hatten. Er kam in Christus mit einer ausgestreckten Hand zur Versöhnung zu den Menschen. Der Herr Jesus kommt nicht auf die ... mehrErde, „um die Welt zu richten“ (Joh 12,27). Er kommt zu der Sünderin und sagt: „Deine Sünden sind vergeben“ (Lk 7,48). Der Ehebrecherin fällt ein Stein vom Herzen, als Er zu ihr sagt: „Auch ich verurteile dich nicht“ (Joh 8,11). Der Herr Jesus kommt in Gnade, „ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnend“ (2Kor 5,19). So einen Neuanfang hat die Welt noch nicht gesehen! Im Johannesevangelium finden wir Einblick in Gottes Absichten: „Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde“ (Joh 3,17). Gott hat eine Botschaft an die Menschen in Christus: Ich bin gekommen, um dich wieder zu mir zurückzubringen. Ich möchte nicht, dass diese Entfernung zwischen dir und mir ist. Ich möchte dich in meiner Nähe haben. Ich möchte nicht, dass du mein Feind bist, du sollst vielmehr mein Freund sein. – Konnte die Liebe Gottes noch größer sein?
Das Heil und die Gerechtigkeit Gottes (Ch. Briem)
Wie werden wir gerechtfertigt?
Bibelstellen: Römer 1; Römer 3; Römer 10; 2. Korinther 5, Stichwörter: Rechtfertigung
Nun ist Zurechnung von Gerechtigkeit durchaus ein Gedanke der Heiligen Schrift. Wir finden ihn im 4. Kapitel des Römerbriefes ausführlich entwickelt. Von der Gerechtigkeit Gottes jedoch wird nie gesagt, dass sie zugerechnet wird. Die ... mehrGerechtigkeit Gottes steht hier zweifellos mit der Rechtfertigung aus Glauben in Verbindung, aber sie bedeutet nicht Rechtfertigung. Dass die Gerechtigkeit Christi, die Er in Seinem vollkommenen Leben durch das Halten des Gesetzes bewiesen hat, auf den Sünder übertragen wird, ist ebenfalls nicht die Lehre der Schrift. Wenn das heilige Leben des Herrn Jesus dem sündigen Menschen zur Gerechtigkeit hätte angerechnet werden können, hätte Er nicht zu sterben brauchen. „Wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann ist Christus umsonst gestorben“ (Gal 2,21).
Das Wort der Versöhnung (10) (SoundWords)
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Versöhnung
Bei dem „Wort der Versöhnung“ geht es um etwas, was viel weiter geht als Sühnung und Vergebung der Sünden: Wir dürfen nun bezeugen, dass Gott durch den Tod seines Sohnes eine neue Grundlage für die ... mehrVersöhnung bekommen hat. Wenn Gott im Tod Christi nicht auch unseren alten, bösen Zustand, unsere Feindschaft und Entfremdung beseitigt und das Problem unserer bösen Werke gelöst hätte, dann hätte das Nichtzurechnen unserer Sünden uns nur dahin gebracht, dass wir uns schämen und wie Petrus ausrufen: „Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr“ (Lk 5,8). Jetzt aber ist Gott in dem zweiten Menschen, in Christus, den Menschen nicht nur in Gunst und Gnade und Liebe begegnet, sondern jetzt ist durch den Tod Christi der erste Mensch vor Gott richterlich beseitigt worden, und eine neue Schöpfung wurde für den Menschen möglich. Gott muss und kann jetzt den Gläubigen auf eine gerechte Weise die Sünden nicht mehr zurechnen, denn Er hat sie alle auf Christus gelegt. In dem „Wort der Versöhnung“ macht Gott jetzt jedem Menschen das Angebot: Ich möchte dich jetzt nicht mehr in deinem sündigen, feindlichen Zustand sehen, ich will dir deine Sünden nicht zurechnen. Für mich gibt es jetzt einen neuen Menschen, Christus, den ich vor meinen Augen habe. Wenn du Buße tust, kannst du erleben, was es bedeutet, in Christus zu sein. Wenn ich dich dann ansehe, sehe ich Ihn, und an Ihm habe ich Wohlgefallen. Und weil du in Ihm bist, habe ich auch an dir Wohlgefallen.
Der BEMA des Gläubigen (D.R. Reid)
... oder: Was mich am Richterstuhl erwartet!
Bibelstellen: Römer 14; 1. Korinther 4; 2. Korinther 5; 2. Timotheus 4, Stichwörter: Richterstuhl Christi
In den Ruinen des uralten Korinth haben Archäologen den uralten „Agora“ aufgedeckt, was der Marktplatz oder Stadtplatz war. An der einen Seite von diesem offenen, steingepflasterten Gebiet ist eine große, rechteckige ... mehrSteinblockplattform bzw. Rednerpult, die sich ungefähr acht Meter über das Agora-Pflaster erhebt. Dies war der „Bema“. Hier saßen Richter, um zivile Rechtsstreite zu entscheiden oder athletischen Wettkämpfen zuzuschauen. ...
Der Dienst der Versöhnung (8) (SoundWords)
Bibelstellen: 2. Korinther 5;
Wir müssen zwischen dem Dienst der Versöhnung (2Kor 5,18) und dem Wort der Versöhnung (2Kor 5,19) unterscheiden. Der Dienst der Versöhnung begann, als Christus auf die Erde kam. Das Wort der Versöhnung wurde erst ... mehrverkündigt, nachdem Christus gestorben und der Heilige Geist auf die Erde gekommen war. Der Dienst der Versöhnung betont: Gott handelte nun auf einer völlig neuen Grundlage mit dem Menschen. Er offenbarte sich den Menschen nicht mehr in Gericht oder in richtender Weise, sondern in einer wohlwollenden Haltung.
Der zweite Brief an die Korinther (G. de Koning)
Bibelstellen: 2Kor; 2Kor 1; 2Kor 2; 2Kor 3; 2Kor 4; 2Kor 5; 2Kor 6; 2Kor 7; 2Kor 8; 2Kor 9; 2Kor 10; 2Kor 11; 2Kor 12; 2Kor 13;
Eine neue Schöpfung (9) (SoundWords)
Bibelstellen: Kolosser 1; 2. Korinther 5; Epheser 2; Römer 5, Stichwörter: Schöpfung; Versöhnung
Die zweite Phase im Dienst der Versöhnung war, wie wir gesehen haben, das Werk der Versöhnung. Dieses Werk hat zwei Aspekte: Das Werk Christi einerseits beschäftigt sich mit dem, was alt, entfremdet und feindlich ist. Durch seinen Tod ... mehrhat Christus diesen Zustand in dem Gläubigen beseitigt. Damit haben wir uns bereits beschäftigt. Das Werk Gottes andererseits bringt etwas völlig Neues hinein: eine neue Schöpfung, die nie eine Wiederherstellung nötig haben wird. So wird in den meisten Schriftstellen, wo wir etwas über Versöhnung finden, auch von der neuen Schöpfung gesprochen.
Frage: Was ist mit unseren Sünden am Richterstuhl? (H.L. Heijkoop)
Läuft dort ein Film ab?
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Richterstuhl Christi
Frage: Im Blick auf das Offenbarwerden vor dem Richterstuhl Christi hört man oft sagen, unser ganzes Leben werde wie ein Film vor uns ablaufen. Mit diesem Gedanken kann ich mich nicht vertraut machen. Zu dem „ganzen Leben“ ... mehrgehören doch auch unsere Sünden vor sowie unsere Sünden nach der Bekehrung, die im Selbstgericht verurteilt wurden; und Gottes Wort belehrt uns, dass der Herr unserer Sünden nicht mehr gedenken wird (Jer 31,34). – Sie kommen nie mehr in sein Gedächtnis. So fällt es mir schwer, zu glauben, sie würden uns vor dem Richterstuhl noch einmal gezeigt werden, wenn auch nur in Verbindung mit der großen Gnade, die uns von diesen Sünden befreit hat. Wie ist es nun wirklich? Frage: In diesem Zusammenhang eine weitere Frage: Werden wir im Himmel noch eine Erinnerung bzw. das Bewusstsein der Vergebung der Sünden haben? Johannes, noch auf dieser Erde, sagt: „… und uns von unseren Sünden gewaschen hat.“ Im Himmel bringen die Gläubigen diese Gedanken wohl nicht mehr zum Ausdruck?
Gottes Souveränität bei der Erlösung des Menschen (8) (R.A. Huebner)
Versöhnung
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Kolosser 1; Johannes 12, Stichwörter: Versöhnung
Das Wort „Versöhnung“ ist bereits viele Male aufgetaucht. Es ist gut, dieses Thema näher zu betrachten. 2. Korinther 5,18-20 und Kolosser 1,19-22 stellen den Sachverhalt der Versöhnung in seinem weitreichenden Charakter ... mehrdar. Wir haben den Dienst der Versöhnung erhalten. Vielleicht wäre es hilfreich für uns, etwas mehr darüber zu wissen. Was wird hier über den Inhalt dieses Dienstes ausgesagt? Es sind drei Dinge:
Hat Gott die Welt versöhnt? (D. Schürmann)
2. Korinther 5,19
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Calvin/Arminius; Versöhnung
Viele werden diese Frage mit Ja beantworten und verweisen dann auf 2. Korinther 5,19. Doch dann werden unterschiedliche Schlüsse daraus gezogen.Etwas pauschal ausgedrückt, kann man sagen: Die Allversöhner behaupten: Alle Menschen ... mehrwerden errettet! Die Calvinisten ziehen den Schluss: Mit „Welt“ ist hier die Welt der Gläubigen gemeint!Und die Arminianer lehren: Jeder Mensch ist bereits versöhnt, es sei denn, er entscheidet sich bewusst gegen Gott. Dann wird quasi die Versöhnung rückgängig oder unwirksam gemacht! Sehr unterschiedliche Schlussfolgerungen! Welche stimmt denn nun? Oder stimmt vielleicht keine der drei Schlussfolgerungen? Bleibt denn noch irgendeine Alternative übrig?
Lebe ich mir selbst oder lebe ich Christus? (W. Kelly)
2. Korinther 5,14.15
Bibelstellen: 2 Korinther 5, Stichwörter: Nachfolge; Hingabe
Die demütigende Tatsache besteht, und darin stimmen wir alle überein: Wir haben eine Natur, die sich selbst liebt und die für sich das Angenehme sucht, und deshalb sind wir immer bereit, dieser Natur und damit dem ersten Gedanken ... mehrunserer Herzen nachzugeben. Aber lasst uns Christus vor unsere Seelen stellen! Ob Leid oder Freude unser Teil ist, lasst uns auf Ihn blicken!
Satan – der Kampf im Himmel (9) (F.C. Jennings)
2. Korinther 5,10
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Richterstuhl Christi
Mit dem Hinauswerfen Satans aus dem Himmel ist ein anderes Ereignis eng verknüpft, das wir daher kurz betrachten wollen. Wir lesen in 2. Korinther 5,10: „Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden.“ ... mehrEs handelt sich hier um eine Aussage von größter Tragweite für die gesamte Menschheit. Kein Gläubiger und kein Sünder ist von diesem Offenbarwerden ausgeschlossen, denn „also wird nun ein jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben“ (Röm 14,12). Beachten wir, dass die Schrift uns weder den Ort noch den Zeitpunkt der Aufrichtung dieses Richterstuhles nennt. Doch verstößt diese Aussage nicht gegen den so kostbaren Grundsatz des Evangeliums des Herrn: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen“ (Joh 5,24)? Wie kann der Gläubige „nicht ins Gericht kommen“ und doch vor dem „Richterstuhl offenbar werden“? Beide Feststellungen beruhen auf der vollen Wahrheit. Wir werden als Gläubige niemals in das furchtbare Gericht kommen, das unser Erlöser am Kreuz als Lohn unserer Sünden getragen hat. Bei unserem Erscheinen vor dem Richterstuhl des Christus wird nicht über unser ewiges Schicksal entschieden – Seligkeit oder Verdammnis –, denn dies ist bereits ein für alle Mal durch den Glauben an Ihn geklärt worden. Doch wir können mindestens drei wichtige Gründe nennen, die unser Offenbarwerden vor seinem Richterstuhl notwendig machen.
Satan – ewige und endgültige Vergeltung (14) (F.C. Jennings)
2. Korinther 5,10; Galater 6,7.8; Lukas 12,47.48
Bibelstellen: Lukas 12; Galater 6; 2. Korinther 5, Stichwörter: Feuersee; Gericht
Gottes Wort sagt uns, dass „ein jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben“ wird (Röm 14,12). Doch findet dieses Rechenschaftgeben nicht im Verlauf unseres Lebens auf der Erde statt. Im Blick auf die Ungleichheiten ... mehrund Ungerechtigkeiten, die hier auf Erden nie völlig ausgeglichen bzw. berichtigt werden, musste schon der Weiseste unter den Menschenkindern ausrufen: „Es ist eine Eitelkeit, die auf Erden geschieht: dass es Gerechte gibt, welchen nach dem Tun der Gesetzlosen widerfährt, und dass es Gesetzlose gibt, welchen nach dem Tun der Gerechten widerfährt“ (Pred 8,14). Bereits der Tod scheint „ungerecht“ zu sein, da der Gerechte und der Gesetzlose „ohne Unterschied“ seine Beute sind (Pred 9,2.3).
Trug Christus die Sünden aller Menschen? (R.A. Huebner)
Aspekte der Sühnung
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Sühnung; Calvin/Arminius; Stellvertretung
Dass Christus für alle gestorben ist, sagt uns die Schrift: „Denn die Liebe des Christus drängt uns, indem wir also geurteilt haben, dass einer für (wegen) alle gestorben ist und somit alle gestorben sind. Und er ist für ... mehralle gestorben, damit die, die leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden“ (2Kor 5,14.15). Damit soll nicht gesagt werden, dass Christus für die Sünden der Welt gestorben wäre. Die Schrift lehrt uns an keiner Stelle, dass Christus für die Sünden aller Menschen gestorben wäre oder eines jeden Sünde an seinem Leib am Kreuz getragen hätte. „Tod für alle“ ist nicht dasselbe wie der „Tod für die Sünden aller“.
Versöhnung (F.B. Hole)
Kolosser 1,20.21; Römer 5,2; 2. Korinther 5
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Kolosser 1; Römer 5, Stichwörter: Versöhnung
Der Geist Gottes hat eine Anzahl verschiedener Worte gebraucht, um uns die weitreichenden Auswirkungen des Werkes Christi mitzuteilen. Versöhnung ist eines davon, und seine Bedeutung ist sehr bestimmt. Es führt uns weiter in die positive ... mehrSegnung des Evangeliums hinein, als dies bei Rechtfertigung oder Erlösung der Fall ist. Der eigentliche Gedanke, den es ausdrückt, gehört zum Neuen Testament. ...
Versöhnung (6) (SoundWords)
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Kolosser 1, Stichwörter: Versöhnung; Sühnung; Rechtfertigung
In den vorangegangenen Artikeln haben wir über die negative Seite der Versöhnung nachgedacht, das heißt über die Frage: Was passiert, wenn Menschen unversöhnt in die Ewigkeit gehen? Wir haben gelernt, dass der Gedanke an ... mehreine Allversöhnung – so wünschenswert er auch sein mag – nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Aber wir wollen nicht nur darüber nachdenken, welche Konsequenzen es hat, wenn man die Versöhnung zu weit zieht (wie es die Allversöhnung tut), sondern wir wollen auch die positive Seite der Versöhnung betrachten: Was ist Versöhnung ihrem Wesen nach? Es ist sehr bedauerlich, wenn wir die Tragweite der Versöhnung nicht erkennen und wie weit Gott uns in unserer Feindschaft und Entfremdung von Ihm entgegengekommen ist.
Wer wurde versöhnt? (Ch. Briem)
... Gott oder der Mensch – oder beide?
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Römer 11; Römer 5, Stichwörter: Calvin/Arminius; Versöhnung; Stellvertretung
Dadurch, dass Luther die Stelle in 2. Korinther 5,19 sehr mangelhaft wiedergegeben hat, ist sie oft zur Verteidigung verderblicher Irrtümer benützt worden, als wäre die ganze Welt schon versöhnt. – Wäre dies so, warum ... mehreigentlich noch die Ermahnung an die Menschen dieser Welt in Vers 20: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“? Sie sind eben nicht versöhnt! Deswegen gibt Gott in Seiner Gnade auch heute noch den Dienst der Versöhnung (2Kor 5,18).