Bibelstelle: Matthäus 6

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An wen richtet sich die Bergpredigt in erster Linie? (D. Schürmann)
Hat die Bergpredigt Christen eigentlich etwas zu sagen?
Bibelstellen: Matthäus 5; Matthäus 6; Matthäus 7, Stichwörter: Bergpredigt; Dispensationalismus; Vaterunser
Alle Schrift ist für Christen geschrieben, handelt aber nicht immer von Christen, obwohl Christen immer etwas daraus lernen können. Somit bekommen für Christen auch jene Stellen aus dem Wort Gottes eine Bedeutung, die viele mit den ... mehrWorten „Damit haben wir ja nun nichts mehr zu tun“ unbeachtet liegen lassen. So ist für viele die Beschreibung der Opfer im dritten Buch Mose eine relativ unwichtige historische Abhandlung über heute für uns Christen bedeutungslose jüdische Opferriten. Der obengenannte Grundsatz beruht auf Schriftstellen wie 1. Korinther 10,6 und 2. Timotheus 3,16.17, und wenn wir ihn anwenden und uns intensiver damit auseinandersetzen, erkennen wir: Gerade in diesen alttestamentlichen Bibelabschnitten finden wir die größten Schätze über das Werk des Herrn Jesus, die in dieser Ausführlichkeit im Neuen Testament kaum zusammenhängend entfaltet werden. Somit hat die Bergpredigt ohne Frage eine große Bedeutung für uns Christen. Es werden dort herzerforschende Fragen an uns gerichtet, die die Praxis unseres Christenlebens bloßstellen und uns in das Licht Gottes stellen. Das, was dort an solche gerichtet ist, die einen Vater haben, „der in den Himmeln ist“, ist genauso eine Herausforderung für uns, die denselben Vater haben.
Das Gebet des Herrn (W. Kelly)
Matthäus 6,9-13
Bibelstellen: Matthäus 6, Stichwörter: Gebet: persönlich; Vaterunser
Welches ist die Bedeutung des Gebets des Herrn und auf welche Personen ist es anzuwenden? Ist sein Gebrauch auf die Zeit des Wirkens Jesu auf Erden zu beschränken oder auch auf die Zeit nach seinem Tod und auf die Gegenwart auszudehnen? – ... mehrDas sind Fragen, die oft gestellt werden und deren Beantwortung schon mancher aufrichtigen Seele Schwierigkeit gemacht hat. Mit des Herrn Hilfe wollen wir versuchen, sie in dem Nachfolgenden zu beantworten.
Das Matthäusevangelium (6–7) (W. Kelly)
Kapitel 6–7
Bibelstellen: Matthäus 6; Matthäus 7, Stichwörter: Bergpredigt
Das zweite dieser Kapitel (Mt 6), aus denen die (Berg-)Predigt besteht, enthält zwei Teile. Der erste betrifft wieder die Gerechtigkeit. „Habet acht“, sagt der Herr, „dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übet vor den ... mehrMenschen“ (Mt 6,1). Hier muss „Gerechtigkeit“ stehen und nicht „Almosen“, wie man in der Fußnote sieht. Danach teilt sich die Gerechtigkeit, von der hier gesprochen wird, in drei Zweige. Das Geben von Almosen ist einer von ihnen, das Beten ein zweiter und das Fasten ein dritter, den man nicht geringschätzen sollte. Das macht unsere Gerechtigkeit aus.
Das Vaterunser (Ch. Briem)
Was sagt uns das Gebet des Herrn?
Bibelstellen: Matthäus 6, Stichwörter: Gebet: In der Familie; Gebet: i.d.Gemeinde; Gebet: persönlich; Vaterunser; Bergpredigt
Das Gebet des Herrn, wie es oft genannt wird, das sogenannte Vaterunser, spielt heute in der Christenheit eine bedeutende Rolle. Zu jeder Zeit und bei jedem Anlass wird es gebetet. Beim Abendmahl, bei der Taufe, bei der Predigt, bei der ... mehrEheschließung, bei der Beerdigung - bei jeder Gelegenheit. Aber wenn wir die Gebete sehen, die uns in der Apostelgeschichte mitgeteilt werden, fällt uns auf, dass die ersten Christen dieses Gebet augenscheinlich nicht benutzt haben. Mehr noch: Außer in den Evangelien wird es im ganzen Neuen Testament überhaupt nicht mehr erwähnt. Wir finden viele Gebete, aber nicht ein einziges Mal das Vaterunser. Wie ist das zu verstehen? Ist das Gebet des Herrn nicht gut? ...
Das Vaterunser (Botschafter)
Matthäus 6,9-13; Lukas 11,1-4
Bibelstellen: Matthäus 6; Lukas 11, Stichwörter: Vaterunser
Das Gebet, das der Herr seine Jünger lehrte und das nach dem Anfang seines Wortlauts gewöhnlich „Vaterunser“ (Pater noster) genannt wird, finden wir an zwei Stellen des Neuen Testaments, in Matthäus 6,9-13 und Lukas 11,2-4 ... mehr(an der letzten Stelle allerdings nur fünf Bitten). In Matthäus 6 bildet es einen Teil der sogenannten Bergpredigt, in der sich der Herr an seine jüdischen Jünger wendet, um sie aus ihrem bisherigen Fühlen und Denken in die Grundsätze des Reiches der Himmel, das Er aufzurichten gekommen war, einzuführen. Nach verschiedenen vorhergegangenen Belehrungen warnt Er die Jünger davor, zu beten „wie die von den Nationen; denn sie meinen, um ihres vielen Redens willen erhört zu werden“.
Bild: © CSV
Die Bedeutung der Bergpredigt (F.B. Hole)
Matthäus 5–7
Bibelstellen: Matthäus 5; Matthäus 6; Matthäus 7, Stichwörter: Hingabe; Bergpredigt
Der Herr begann nun, zu Seinen Jüngern zu sprechen, wenn auch in Gegenwart der Volksmenge, um sie über die Grundsätze des Reiches zu belehren. Zunächst einmal zeigt Er auf, welche Art von Menschen in dieses Reich eingehen, um es ... mehrzu besitzen und seine Vorteile zu genießen. In Reichen der Menschen braucht jemand heutzutage sehr viel Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, wenn er erfolgreich sein soll; im Reich der Himmel dagegen trifft das Gegenteil zu.
Es kommt darauf an, was du bist, nicht auf das, was du sagst (J.B. Stoney)
Epheser 5,8; Matthäus 6,22.23
Bibelstellen: Epheser 5; Matthäus 6, Stichwörter: Dienst für den Herrn; Licht der Welt
Bedenken wir, dass es mehr darauf ankommt, was ein Diener ist, als was er sagt; denn wenn etwas Dunkles an ihm ist, so wird dies seinen Dienst entkräftigen und ihm persönlich schaden. Er darf keinen „finstern Teil“ haben. Die ... mehrWorte eines Dieners können andere nur in dem Maße beeinflussen, indem sie auf ihn selbst eingewirkt haben. Sein eigenes Leben muss vor allem von der Wahrheit dessen, was er lehrt, Zeugnis ablegen. Auch muss er eingedenk sein, dass diejenigen, die durch ihn bekehrt werden, ein gewisses Gepräge von ihrem geistlichen Vater empfangen. Man mag wohl imstande sein, die Wahrheit auszulegen, weil man sie studiert hat; aber wer von der Wahrheit selbst beherrscht wird, stellt sie lebendig dar.
Pharisäertum (C. Swindoll)
Matthäus 6,1-6
Bibelstellen: Matthäus 6, Stichwörter: Pharisäer; Gesetzlichkeit
An dem Tag, an dem der Herr Jesus Seine Predigt auf dem Berg hielt, hat Er deutliche Worte gesprochen. Da war nicht ein Pharisäer, der nachdem er diese Predigt gehört hatte, nicht seinen letzten Denar gegeben hätte, Ihn bei ... mehrSonnenuntergang aufgehängt zu sehen. Wie sie Ihn hassten! Sie hassten Ihn, weil Er es ablehnte, sie mit ihrem scheinheiligen, religiösen Geschwätz laufen zu lassen und mit ihren hypergeistlichen Worten, die das Volk infizierte.
Sollen wir heute noch beten „Und führe uns nicht in Versuchung“? (S. Isenberg)
Matthäus 6,13
Bibelstellen: Matthäus 6; Jakobus 1, Stichwörter: Bergpredigt; Vaterunser
Frage: Es wird manchmal gefragt, was diese Bitte für uns heute bedeutet. Ja, sollen wir diese Bitte heute ebenfalls vor dem Vater beten? Schließlich ist es doch Bestandteil des Vaterunsers. Antwort: Diese Bitte „Und führe uns ... mehrnicht in Versuchung“ war den damaligen Umständen der Jünger völlig angepasst. Es geht nicht darum, dass Gott die Jünger zum Bösen (oder zur Sünde) versuchen würde. Denn in Jakobus 1,13 heißt es: „Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht; denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, er selbst aber versucht niemand.“ Es kann sich hier nur um eine Versuchung handeln, die eine Erprobung des Glaubens zur Folge hatte. ...