Bibelstelle: Römer 7

12 Ergebnisse

Das Gesetz: Die Lebensregel des Christen? (C.H. Mackintosh)
Johannes 14,21; 1.Johannes 3,21-24; Römer 7–8
Bibelstellen: Johannes 14; 1. Johannes 3; Römer 7; Römer 8, Stichwörter: Gesetz vom Sinai; Gesetzlichkeit; Adventisten
Wenn wir unter Gesetz wären, so würde die Sünde über uns herrschen. Wir finden in der Schrift beständig, dass „Sünde“, „Gesetz“ und „Fleisch“ miteinander verbunden sind. Jemand, der ... mehrunter Gesetz steht, kann niemals das Glück kennenlernen, aus der Herrschaft der Sünde befreit zu sein. Schon hieran können wir erkennen, wie verkehrt es ist, jemandem das Gesetz aufzuerlegen. Man würde denjenigen in eine Stellung drängen, in der die Sünde mit unumschränkter Macht über ihn herrscht. Es ist ganz und gar unmöglich, Heiligkeit durch das Gesetz hervorzubringen. Wenden wir uns noch einen Augenblick Römer 7 zu. Wir lesen in Vers 4 dieses Kapitels: „Also seid auch ihr, meine Brüder“, das heißt also alle wahren Gläubigen, das ganze Volk Gottes, „dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, auf dass wir Gott Frucht brächten.“ Es braucht kaum gesagt zu werden, dass wir nicht dem Gesetz getötet und zugleich „unter dem Gesetz“ sein können.
Das Problem der Sünde (3) (F.B. Hole)
Römer 7: Die Sünde, das Gesetz, das Ich und wie weiter?
Bibelstellen: Römer 7
Die einleitenden Worte von Kapitel 7 lenken unsere Gedanken auf den vierzehnten und fünfzehnten Vers des vorhergehenden Kapitels zurück, wo der Apostel deutlich dargelegt hatte, dass der Gläubige nicht unter Gesetz, sondern unter ... mehrGnade ist. Ein heftiger Streit war um diesen Punkt ausgetragen worden, wovon die Apostelgeschichte Zeugnis gibt, besonders in Kapitel 15.
Der Brief an die Römer (7) (H. Smith)
Römer 7
Bibelstellen: Römer 7, Stichwörter: Gesetz vom Sinai
Kapitel 6 im Römerbrief zeigt uns den Weg der Befreiung von der Macht der Sünde; Kapitel 7 zeigt uns den Weg der Befreiung vom Joch des Gesetzes. Offensichtlich gibt es einen großen Unterschied zwischen „Sünde“ und ... mehr„Gesetz“. Sünde kam durch den Menschen in die Welt; das Gesetz wurde von Gott gegeben. Das eine war vollkommen böse, das andere „heilig und gerecht und gut“ (V. 12). Es ist einfach, zu verstehen, dass wir Befreiung nötig haben von dem, was böse ist; es ist nicht so leicht, zu lernen, dass wir als Gläubige es genauso brauchen, von dem Grundsatz des Gesetzes befreit zu werden.
Bild: L. Binder
Ehescheidung und Wiederheirat (H. Wilts (u.a))
Matthäus 5; 19; Markus 10; Römer 7; 1. Korinther 7
Bibelstellen: Matthäus 5; Matthäus 19; Markus 10, Römer 7; 1. Korinther 7, Stichwörter: Scheidung; Ehescheidung; Wiederheirat
Es würde mir viel leichter fallen und es würde mir mehr Freude machen, über den Reichtum und Segen der Ehe zu schreiben als über die Ehescheidung. Aber Umstände zwingen mich dazu, mich zu bemühen, das ins Licht zu ... mehrstellen, was die Schrift über dieses Thema sagt. Es wird dem gläubigen Bibelleser vollkommen klar sein, dass Gott bei der Einsetzung der Ehe eine monogame Ehe beabsichtigt hat, die die beiden Partner für das Leben verbinden sollte. „Die zwei werden ein Fleisch sein“ und „was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden“. Diese zwei Aussagen zeigen deutlich, dass nach Gottes Gedanken von Polygamie und Scheidung keine Rede ist.
Gesetzlichkeit (U. Furrer)
Das Gesetz hat nichts zustande gebracht
Bibelstellen: Matthäus 5; Römer 7, Stichwörter: Gesetzlichkeit; Gesetz vom Sinai
Das Gesetz der Zehn Gebote stellt die Mindestanforderungen Gottes an den Menschen dar. Es kann aber nur fordern, vorschreiben, was sein muss, aber es kann keinerlei Kraft geben, um die einzelnen Gebote einzuhalten. Deshalb wirkt das Gesetz wie ein ... mehrSpiegel, der uns zeigt, dass wir nicht sind, was wir sein sollten.
Gottes Souveränität bei der Erlösung des Menschen (Anhang 6) (R.A. Huebner)
Die „Sünde im Fleisch“
Bibelstellen: Römer 6; Römer 7; Römer 8, Stichwörter: Sünde; Fleisch
Die „Sünde im Fleisch“ ist die Wurzel der Sünde im gefallenen Menschen. Wir nennen sie „die alte Natur“. Römer 6 zeigt, dass der gefallene Mensch der Sklave der innewohnenden Sünde ist. Römer 7 zeigt ... mehrdie Notwendigkeit der Erlösung von der Macht der Sünde. Römer 8 zeigt, was Freiheit von der Macht der innewohnenden Sünde ist. Im Folgenden einige Gedanken von J.N. Darby, die gegen die Vorstellungen der Wesleyaner (Arminianer) bezüglich Begierde und Sünde und ihr Verhältnis zueinander gerichtet sind.
Macht über die Sünde (E.C. Hadley)
aus „Du kannst ein glückliches Leben haben“
Bibelstellen: Römer 7; Johannes 16, Stichwörter: Befreiung
Sünde wirkt sich zerstörerisch auf Freude aus, weil sie mit der heiligen Natur des Gläubigen im Widerspruch steht. Sie schafft eine erniedrigende Empfindung der Niederlage. Wenn wir Dinge tun, die unser Gewissen verurteilt, ... mehrfühlen wir uns schlecht. Wir können versuchen, es zu vergessen, aber das ist nicht die Lösung für unser Problem. Macht über Sünde ist das Einzige, was uns glücklich machen kann. Aber wie können wir diese Macht bekommen?
Von neuem geboren, ohne versiegelt zu sein? (SoundWords)
Römer 7; Epheser 1,13
Bibelstellen: Römer 7, Stichwörter: Wiedergeburt; Versiegelung; Errettung
Eines müssen wir von Anfang an klarstellen: Der Heilige Geist ist in Kapitel 7, im Gegensatz zu Kapitel 8, gerade der große Abwesende. Das muss jedoch nicht automatisch heißen, dass der Mensch in Römer 7 den Geist noch nicht ... mehrhatte. Wir meinen nur, dass diese Tatsache jede Auslegung schwierig macht. Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, müssen wir vielleicht eine Gegenfrage stellen: Gibt es in dem besagten Abschnitt Hinweise, dass dieser Mensch von neuem geboren ist?
Was bedeutet Römer 7 wirklich? (R.A. Huebner)
Worum geht es bei der Befreiung vom Gesetz?
Bibelstellen: Römer 7, Stichwörter: Befreiung
Der Mensch von Römer 7 ist in einem gefangenen Zustand. Er sucht Kraft, um die innewohnende Sünde zu überwinden (die Sünde = das Grundprinzip der bösen Natur, aus der die sündigen Handlungen hervorkommen). Er schaut in ... mehrsich selbst nach Kraft. Seine Hilfsquelle, so denkt er, ist in ihm selbst. Er wird Gott Freude machen, und so wird Gott ihm günstig sein. Was sein Bewusstsein angeht, steht er vor Gott auf der Grundlage von Gesetz. Ich sage nicht des Gesetzes, auch wenn es sehr wohl die Form des Gesetzes Moses annehmen kann. Er steht vor Gott in seinem Bewusstsein und seinem Gewissen auf einer gesetzlichen Grundlage. Die gesetzliche Grundlage bedeutet, dass Gott mir gegenüber so eingestellt ist, wie ich es ihm gegenüber bin. Solche besitzen keinen gegründeten Frieden und haben nicht die Erkenntnis darüber, dass sie in einer vergebenen Stellung vor Gott sind. Das gesetzliche Prinzip kann nicht Frieden, so wie die Schrift es versteht, bringen, und solch eine Seele weiß nicht, was es bedeutet, kein Sündenbewusstsein zu haben (Heb 10,2) von Sünden, die gegen ihn selbst stehen. Vielmehr haben solche das Todesurteil in ihr Bewusstsein geschrieben (vgl. Röm 7,11), denn wörtlicher Tod ist nicht gemeint. Wie kann solch eine Seele der ewigen Errettung sicher sein?
Welche Bedeutung hat das Gesetz für den Christen? (C.H. Mackintosh)
2. Mose 20
Bibelstellen: 2. Mose 20; Römer 7; Apostelgeschichte 15; Galater 3, Stichwörter: Gesetz vom Sinai
Es ist von großer Wichtigkeit, den Charakter und die Absicht des Sittengesetzes zu verstehen, das uns in diesem Kapitel vorgestellt wird. Der Mensch ist nämlich immer geneigt, die Grundsätze des Gesetzes und die der Gnade ... mehrdurcheinanderzubringen, so dass weder das eine noch das andere richtig verstanden werden kann. Dadurch aber wird das Gesetz seiner strengen, unerbittlichen Majestät und die Gnade ihrer göttlichen Vollkommenheit beraubt. Die heiligen Forderungen Gottes bleiben unbeantwortet, und anderseits findet der Mensch keinen Ausweg aus der Not seiner Sünden. Gesetz und Gnade sind so verschieden voneinander, dass sie niemals in ein einziges System verwoben werden können. Das Gesetz ist der Ausdruck dessen, was der Mensch sein sollte, während die Gnade zeigt, was Gott ist. Deshalb ist es unmöglich für einen Sünder, teils durch Gesetz und teils durch Gnade errettet zu werden.
Wie man es schafft, von der Sünde zu lassen (J.B. Stoney)
1. Petrus 4,1.2
Bibelstellen: 1. Petrus 4; Römer 7; Römer 6, Stichwörter: Befreiung
Wenn wir nun sehen, dass im Fleisch vom Scheitel bis zur Sohle nichts Gutes ist, wie können wir es dann schaffen, von der Sünde zu lassen? Es ist offensichtlich, dass nichts Gutes aus dem Fleisch hervorkommen kann, da in ihm nichts Gutes ... mehrist. Die Quelle ist verdorben, und so ist der einzige Weg, die Sünde zu unterbinden bzw. sie zu lassen, dass wir die Sünde im Fleisch dem Tod unterwerfen ...
„Ich elender Mensch“ (J.N. Darby)
Römer 7 und 8
Bibelstellen: Römer 7; Römer 8, Stichwörter: Befreiung; Sünde
Es ist besser, darüber nachzudenken, was Gott ist, als darüber, was wir sind. Dieses Auf-uns-selbst-Blicken und das sorgenvolle Bewusstsein, dass wir für nichts gut sind, ist im tiefsten Sinne ganz einfach Stolz. Bis wir das ... mehrverstehen, dann werden wir von uns selbst wegblicken, auf Gott selbst. Manchmal mag der Blick auf das Böse in uns ein kleines Hilfsmittel sein, uns zu unterweisen. Aber sogar das ist nicht wirklich das, was wir brauchen. Wenn wir auf Christus blicken, dann ist es unser Vorrecht, uns selbst zu vergessen! Wahre Demut besteht nicht im Wesentlichen daraus, schlecht von sich selbst zu denken, sondern darin, gar nicht an sich zu denken. Ich bin zu schlecht, als dass ich wert wäre, darüber nachzudenken. Was meine Seele sucht, ist, sich selbst zu vergessen und auf Gott zu sehen, der es wirklich wert ist, Gegenstand aller meiner Gedanken zu sein. Ist es da nicht nötig, dass wir gedemütigt werden? ...