Bibelstelle: Johannes 19

7 Ergebnisse

Besonderheiten im Text der Heiligen Schrift – Übergeben (Ch. Briem)
paratithemi – paradidomi
Bibelstellen: Lukas 23; Johannes 19
Zwei der vier Evangelienschreiber im Neuen Testament geben uns eine Einzelheit über den Tod des Herrn, die unsere ganze Aufmerksamkeit verdient. Beide reden davon, dass der Herr den Geist aufgab. Obwohl die Worte im Deutschen praktisch gleich ... mehrlauten, zeigt der Grundtext einen bedeutsamen Unterschied auf, auf den wir heute kurz eingehen möchten.
Das Johannesevangelium (G. de Koning)
Bibelstellen: Joh; Joh 1; Joh 2; Joh 3; Joh 4; Joh 5; Joh 6; Joh 7; Joh 8; Joh 9; Joh 10; Joh 11; Joh 12; Joh 13; Joh 14; Joh 15; Joh 16; Joh 17; Joh 18; Joh 19; Joh 20; Joh 21;
Das Ziel dieses Evangelium ist, dass wir den Herrn Jesus als Gott, den Sohn, betrachten. Daher auch die Aufforderung „Siehe da, euer Gott“ (Jes 40,9). Auf der einen Seite lesen wir, dass niemand Gott jemals gesehen hat oder sehen kann ... mehr(Joh 1,18; 1Tim 6,16), doch andererseits wird vom Herrn Jesus gesagt, dass Er als der eingeborene Sohn, der in dem Schoß des Vaters ist, Ihn kundgemacht hat (Joh 1,18b; 14,9). Das wird in diesem Evangelium auf einzigartige Weise beschrieben.
Das Johannesevangelium (19) (W. Kelly)
Johannes 19
Bibelstellen: Johannes 19
Hartherzigkeit und Schmähung nahmen ihren Lauf, denn seine Stunde war gekommen. Pilatus nahm Jesus, den Herrn der Herrlichkeit, und ließ Ihn geißeln; die Soldaten behandelten ihren sanften Gefangenen mit gefühllosem Spott, der ... mehrnatürlich ist bei solchen gegenüber einem, der keinen Widerstand geleistet hat; doch wir müssen auf die Juden schauen, um den äußersten und unerbittlichsten Hass zu sehen.
Das Johannesevangelium (19) (H. Smith)
Johannes 19
Bibelstellen: Johannes 19
In diesen ernsten abschließenden Ereignissen sehen wir einerseits, wie die Gegenwart Jesu das Böse des Fleisches offenbar macht, und andererseits, wie die Bosheit des Menschen die Vollkommenheit seines Herzens darstellt. Angesichts des ... mehrmörderischen Hasses der Juden, der harten Ungerechtigkeit des heidnischen Richters und der Beleidigungen der Soldaten sehen wir auf der Seite Christi nur vollkommene Unterordnung, unendliche Geduld und stille Würde. Er äußert kein Wort des Unmuts und greift nicht auf seine Allmacht zurück, um seine Feinde zu vernichten. Die Stunde war gekommen, um Gott durch das Werk am Kreuz zu verherrlichen, und Er ist gehorsam bis zum Tod.
Der Glaube an den Gekreuzigten (J.T. Mawson)
Johannes 19,35-42
Bibelstellen: Johannes 19
Das Ende war gekommen. Kein Wunder wurde gewirkt, um den Sohn Gottes vom Tod zu erretten. Dort hing Er, verunehrt und tot, die ganze Welt gegen Ihn, scheinbar triumphierend. Er hatte Sich für die Menschen verwendet, für sie abgemüht, ... mehrfür sie geweint, und nun war Er für sie gestorben, aber sie wussten es nicht und waren froh, Ihn loszusein. Doch wird sein Tod vergebens gewesen sein? Wird einer unter den Vielen, die zusammengeströmt waren, um jene Kreuzigung anzusehen, dadurch bewegt werden? Ja, es gab eine solche Bewegung. Ein Mensch ragte hervor, der sich getrennt hatte von seinen Genossen. Dieser geht zu Pilatus und bittet um den Leib Jesu. Und nun steht er neben dem Kreuz, ein einsamer Mann angesichts der feindseligen Welt. Es ist, als ob er sagte: Oh, ihr Juden, ihr habt Ihn verschmäht, aber ich umarme Ihn. Oh, Welt, du hast Ihn verachtet und gekreuzigt, aber ich liebe Ihn. Ich nehme teil an Seiner Schmach und ich will tragen seine Schande. Christus für mich. Ihr seid auf jener Seite, ich auf dieser.
Der Jünger, den Jesus liebte (H. Smith)
Johannes 13,21-25; 19,25-27; 20,1-4; 21,1‑7.15-22
Bibelstellen: Johannes 13; Johannes 19; Johannes 20; Johannes 21, Stichwörter: Liebe zu Gott/Herrn
Wenn Petrus zu Gläubigen von dem Herrn spricht, dann kann er sagen: „Welchen ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, liebt.“ In Gegenwart des stolzen Pharisäers kann der Herr von der Frau, die seine Füße ... mehrküsste, sagen: „Sie hat viel geliebt.“ Auf solche Weise erkennt die Schrift diese Liebe an, und der Herr hat seine Freude an ihr. Überdies hat Liebe zum Herrn die Verheißung vieler Segnungen, nicht zuletzt die be­sondere Erfahrung der Gegenwart des Herrn und des Vaters (Joh 14,21‑24).
Bild: L. Binder
Große Gesichte (J.T. Mawson)
Glückselig, die nicht gesehen und doch geglaubt haben
Bibelstellen: Johannes 20; Johannes 21; Johannes 19
Das Kreuz, das leere Grab, der lebende Herr mit seinen durchbohrten Händen und seiner durchstochenen Seite, was für große Gesichte waren das! Und wer kann sich verwundern, dass der Jünger, der sie sah und bezeugte, Jesus ... mehrnachfolgt, ohne dass es ihm geheißen war? Denn als Petrus sich umwandte, sieht er den Jünger, den Jesus liebte, nachfolgen. Wir müssten sehr erstaunt sein, wenn er etwas anderes getan hätte, als Ihm zu folgen, nachdem er das große Opfer, den herrlichen Sieg und den lebendigen, unwandelbaren Herrn gesehen hatte. Wir mögen manchmal gewünscht haben, mit jenem Jünger gewesen zu sein und diese großen Gesichte gesehen zu haben, die er sah, und vielleicht haben wir gedacht, dass unser Glaube dann größer gewesen wäre, als er ist. Doch wir sollten nicht solche eitlen Wünsche und Gedanken hegen, denn wir, die wir nicht gesehen haben, haben das bessere Teil. Unseres Herrn eigene Worte in Bezug darauf sind: „Glückselig, die nicht gesehen und doch geglaubt haben.“