Autor: Klein, Jochen

38 Einträge gefunden
Als Christ in der Mediengesellschaft leben (J. Klein)
Stichwörter: Computerspiele; Sucht; Medien
Steve Jobs (1955–2011) war Mitbegründer und jahrelanger Chef der Firma Apple. Besonders bekannt wurde er durch den Macintosh-Computer (1984), das iPhone (2007) und das iPad (2010). Seit der Markteinführung seines Computers hat Jobs ... mehrdie Welt moderner Medien mehrmals revolutioniert. Er rückte Technik eng an Ästhetik und verkaufte nicht nur Produkte, die auch besonders funktional waren, sondern einen ganzen Lebensstil. Er war eine der bekanntesten und einflussreichsten Personen der Computerindustrie. Aus einer kleinen Firma wurde durch ihn eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. So wurden ihm wegen seiner Leistungen schon zu Lebzeiten geradezu religiöse Attribute zugesprochen, und auch der Kult um Apple hat nach Meinung von Experten längst religiöse Züge angenommen. Der Spiegel bezeichnet ihn als den „Mann, der die Zukunft erfand“. Nach Jobs’ Tod am 5. Oktober 2011 erklärte Bill Gates, der Mitgründer von Microsoft, stellvertretend für viele: „Die Welt erlebt selten jemand, der so einen großen Einfluss auf den Lauf der Dinge hat wie Steve Jobs. Dieser Einfluss wird noch für viele Generationen zu spüren sein.“
Bild: Daniel-Verlag
Buchvorstellung: Christentum und Gesellschaft (J. Klein)
Wovon wird unser Denken beeinflusst?
Stichwörter: Wissenschaft; Aberglaube; Rezensionen; Schule; Christentum
Ob es um das Thema Glaube allgemein, konkret um das Christentum oder um moderne Philosophien geht: Meistens werden diese Themen in den Schulen (oder Medien) dem heutigen Zeitgeist entsprechend behandelt. Nach dem Motto: Alles ist relativ. Um die ... mehrdahinterstehenden Anschauungen und Interessen verständlich zu machen, stellt dieses Taschenbuch die wesentlichen gesellschaftlichen Entwicklungen seit dem Beginn des Christentums überblicksartig dar. Es geht um die Ausbreitung des Christentums und die Verbreitung der Bibel und um Gegenbewegungen, die mit Gewalt oder mit Worten verhindern wollten, dass sich die Botschaft des Christentums verbreitete. Dabei wurde z.B. der Verstand an die Stelle Gottes gesetzt, alles Absolute relativiert, dem Aberglauben oder dem Atheismus vertraut oder der Wissenschaft allumfassende Erklärungsmacht zugesprochen.
Bild: Daniel-Verlag
Buchvorstellung: Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Trost aus Psalm 77 (J. Klein)
Ein Buch von Hans-Joachim Kuhley
Bibelstellen: Psalm 77, Stichwörter: Rezensionen; Leid: allgemein; Buchvorstellung
Ob man will oder nicht: Hin und wieder kann es dazu kommen, dass man sich die Frage stellt: Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? So ging es Asaph, dem Autor von Psalm 77, und so geht es vielen Menschen heutzutage – besonders wenn man sich ... mehrin einer schwierigen Situation befindet. ...
Bild: CV-Dillenburg
Buchvorstellung: Warum das alles? Denkanstöße und persönliche Erfahrungen im Leid (J. Klein)
Ein Buch von Hartmut Jaeger
Stichwörter: Rezensionen; Warum?; Leid: allgemein
Hast du dich schon einmal gefragt: Warum das alles? Diese Frage tritt sicher immer dann auf, wenn uns irgendetwas zu viel wird, wenn wir mit etwas Probleme haben. Sicherlich fragen wir selten so, wenn es uns gut geht. Die Frage steht im Zentrum des ... mehrBuches "Warum das alles? Denkanstöße und persönliche Erfahrungen im Leid" herausgegeben von Hartmut Jaeger, Dillenburg (CVD) 2001, 64 Seiten, 2,50 €. Lesezeit: 45 Minuten.
Bild: Daniel-Verlag
Buchvorstellung: Wenn Eltern leiden … weil Kinder eigene Wege gehen (J. Klein)
Ein Buch von Ger de Koning
Stichwörter: Rezensionen; Familie; Erziehung; Buchvorstellung
Es werden z.B. Fragen nach der Schuld der äußeren Umstände oder der Kinder erörtert sowie der Umgang mit den Verheißungen Gottes, die angemessenen Reaktionen der Eltern und konkrete Hilfe für diese. …
Bild: CLV
Buchvorstellung:Tanz am Abgrund (J. Klein)
Hrsg. Wolfgang Bühne (CLV)
Stichwörter: Rezensionen; Buchvorstellung
Da ist Peter, der als Leiter eines Spezial-Einsatz-Kommandos der Polizei bei einer Übung lebensgefährlich verletzt wird. Dann Michael, der bei der Suche nach Liebe und Zuwendung in Drogen und Okkultismus verstickt wird; Eva, die begehrt ... mehrsein möchte, zunächst keine Traumfigur hat und dann ein Rezept entdeckt: einfach das Gegessene erbrechen ...; Walter, der zwischendurch den Frommen spielt, dann ein wüstes Leben führt und dann zum Leben findet und schließlich Michael, der Hooligan.
Charlie Hebdo – „Ein Anschlag auf die Freiheit“? (J. Klein)
Am 7. Januar 2015 drangen zwei schwer bewaffnete islamistische Gewalttäter in die Redaktionsräume des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo ein. Sie töteten insgesamt zwölf Menschen, mindestens zehn wurden zum Teil ... mehrschwer verletzt. Die öffentlichen Reaktionen darauf waren im Westen weitgehend übereinstimmend. Ähnlich wie Bundeskanzlerin Angela Merkel formulierten es auch andere einflussreiche Personen – sie sprach von einem „Angriff auf die Werte der freien Welt und auf alles, was uns lieb und teuer ist, wie die Freiheit der Presse und der Meinungsäußerung“. Der Spiegel schrieb: „Es war eine Attacke auf die Republik, auf die Werte der Aufklärung und der Französischen Revolution. Es geht um mehr als um eine Zeitschrift. Es geht um die Freiheit. Um Menschlichkeit.“ Der ehemalige Präsident Frankreichs, Nicolas Sarkozy, sagte dazu: „Es geht hier nicht einmal um die Demokratie, es geht um die Zivilisation“.
Computersüchtig (J. Klein)
Menschen im Sog der modernen Medien
Stichwörter: Computerspiele
So viel steht fest: Viele Menschen besitzen heute einen Computer und einen Internetanschluss. Sicher ist auch: Beides erleichtert in vielen Bereichen das Arbeiten und ist zunehmend unabdingbar. Auf welchen Gebieten die Benutzung für jemand ... mehrsinnvoll ist, kann selbstverständlich nur individuell beantwortet werden. Allgemein vorteilhaft ist es aber, dass man z.B. auf etliche Homepages mit sehr guten Auslegungen bzw. Kommentaren zur Bibel zugreifen kann. Oder: Menschen können in entlegenen Teilen der Erde mit dem Evangelium in Kontakt kommen, auch in diktatorischen Staaten, in denen dies sonst verboten ist usw. Wie bei vielem, so ist es aber auch hier: Es gibt neben den Vorteilen Gefahren, die man sich bewusst machen und auf die man beim Umgang mit Computern und Internet achten sollte. Dazu gehören das Entblättern von Alltag, Seele und Körper vor der Öffentlichkeit (z.B. auf Bildern oder in selbstgedrehten Filmen zu sehen); Gewaltspiele sowie das Ausüben von Kriminalität unterschiedlicher Art; ein zum Teil wegen der Anonymität sehr rauer Umgangston, weiterhin sich selbst zu sehr in der Vordergrund zu stellen, den Gegner zu diffamieren und auch das Annehmen einer anderen Identität (beispielsweise haben sich in der Internetplattform „Second Life“ mehrere Millionen Menschen eine neue Wirklichkeit geschaffen. Sie schlüpfen in erfundenen Identitäten und leben unter ihren Masken ihre Träume aus. Die Schwelle zwischen Sein und Schein, zwischen Wirklichkeit und Fiktion ist praktisch eingeebnet. Zunehmend mischt sich die künstliche Parallelwelt immer stärker in die Realität ein). Und dies ist noch nicht alles ...
Das moderne Denken und die Bibelkritik (J. Klein)
Stichwörter: Bibelkritik
Modern zu sein ist wichtig, denken viele. Bedeutet das doch, auf dem neuesten Stand zu sein – zum Beispiel technisch, gesellschaftlich, kulturell oder geschichtlich. Der Vorwurf, nicht modern, nicht zeitgemäß zu sein, wiegt in ... mehrmanchen Zusammenhängen so schwer, dass er geradezu einer Beleidigung gleichkommt. Wenn es um das moderne oder nichtmoderne Denken geht, ist es ähnlich. Im Folgenden soll deshalb ein kleiner Überblick über das moderne Denken gegeben und anhand biblischer Prinzipien darüber nachgedacht werden, ob es erstrebenswert ist, diesem zu entsprechen.
Die „Volxbibel“ (J. Klein)
Stichwörter: Apologetik; Volxbibel; Bibelübersetzungen
Im „Exposé Volxbibel“ auf seiner Homepage heißt es: „Das Volk, besonders das junge Volk, redet heute nicht mehr so, wie es in den existierenden Bibelübersetzungen der Fall ist. Die Übersetzungen gehen am ... mehrLeben heutiger junger Menschen total vorbei. Worte wie „super“ oder „toll“ waren vor 10 Jahren noch aktuell. Heute spricht man von „krass“ oder „geil“. Als Ziel der Volxbibel wird genannt, dass die „vielen Pastoren … ihren langweiligen Konfirmanden- und Kommunionsunterricht mit einem radikaleren frischen Bibeltext aufpeppen“ könnten; außerdem könnten sich „andere jungen Leute“ und „jeder, der sonst noch nie Kontakt mit dem christlichen Glauben hatte, … auf diese Art einmal neu damit beschäftigen“.
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist (J. Klein)
1. Samuel 16,7
Bibelstellen: Josua 16
„Irgendwie sieht er komisch aus“, dachten die anderen. So wurde Joels Vater gefragt: „Gehört dieses Ding dir?“ Der Kassierer im Einkaufsladen murmelte: „Warum bringen Sie dieses Kind in die Öffentlichkeit? Das ... mehrist doch eine Schande!“ Auf dem Spielplatz fragte ein kleiner Junge, angestachelt durch ältere Geschwister: „Was ist denn das für ein Affe, der die Rutschbahn hinunterrutscht?“ Als Joel dann älter war, verließen z.B. Menschen das Restaurant, sobald er es mit seinen Eltern betrat, oder das Servicepersonal machte kehrt, sobald es ihn sah.
Esoterik (J. Klein)
Aufklärung
Stichwörter: Esoterik
„Heilungsrituale“ ist das Thema, und die Frauen stehen – sich an den Händen haltend – im Altarraum einer Hamburger Kirche. Zuerst hieß es „erden, atmen und einfach mal hinspüren“, dann ruft – ... mehrwie in der Hexenreligion üblich – die „Priesterin im Ritual“ die vier Elemente Wasser, Luft, Feuer und Erde in den Kreis, „weil so die Energie besser fließt“. Sie heißt Donathe Phanke (48) und ist Dozentin für Religionswissenschaften an der Universität Bremen. Als Deutschlands bekannteste neue Heidin und Anhängerin eines modernen Hexenglaubens wurde sie kürzlich zu einem Wochenend-Workshop der Offenen Kirche Alt-Hamburg eingeladen.
Fans, Stars, Idole (J. Klein)
Stichwörter: Fußball; Stars
Zu diesem Thema schreibt Matthias Matussek in seinem Artikel „Preis des Erfolges“ (in Spiegel Kultur: Wie aus Menschen Idole werden): „Die Tröstung durch Religion in früheren Zeiten bestand darin, dass sie dem Einzelnen ... mehrdas Gefühl der Einzigartigkeit vor Gott gab. Nun ist die Religion aus dem Alltag verschwunden und mit ihr das Gefühl des Angesprochenseins. Das Göttliche fehlt. Doch es hat einen Mangel zurückgelassen.“ Die Kirchen seien leer, so aber gebe es in unzähligen Haushalten gewissermaßen Altäre für unterschiedliche Stars. Und weiter: „Stars vertreiben die Einsamkeit … Was Groschenpresse, Fernsehen und Internet bewerkstelligt haben, ist eine ständig wachsende Durchlaufgeschwindigkeit an Berühmtheiten. Ständig ist Götzendämmerung, und immer nervöser suchen wir nach neuen Vorbildern. Götzen werden gebraucht in säkularen [heidnischen] Zeiten. Je verwechselbarer der Einzelne wird, desto mehr sehnt er sich nach dem Unverwechselbaren.“ – „Unser Verhältnis zum Ruhm also ist zynisch geworden. Es ist das Zeitalter einer ewigen Götzendämmerung, in der wir unglücklich aufgeklärt zu den bunt bemalten Lampions hinaufschauen, die wir selbst aufgehängt haben, und uns für eine Weile einbilden, sie seien die Sonne und vertrieben uns die Angst vor Einsamkeit und Nacht. Das ist das, was wir heute Ruhm nennen – eine schnell erlöschende Angelegenheit.“
Glücklich? (J. Klein)
Stichwörter: Enttäuschungen
Wer hätte das gedacht? Die Menschen in Nigeria sind – laut einer Erhebung der Glücksforschung – die glücklichsten auf der Welt. Und das, obwohl Teile der Hauptstadt Lagos in den Händen mordgieriger Banden sind, die ... mehrRegierung zu den korruptesten weltweit zählt, sechs Prozent der Bevölkerung an Aids erkrankt sind und jedes zehnte Baby vor seinem ersten Geburtstag stirbt.
Harry Potter (J. Klein)
Stichwörter: Harry Potter
Vor wenigen Monaten erschien in den USA ein neues Buch mit der größten Erstauflage aller Zeiten: 3,8 Millionen. In Deutschland kam es am 14. Oktober in die Läden. Das größte Problem des Verlages war: Woher 120 LKW nehmen, ... mehrum eine Million Exemplare rechtzeitig in die Buchhandlungen zu schaffen, wo viele Leute darauf warteten, endlich den vierten Band (768 Seiten) der Welterfolgsserie des Zauberlehrlings Harry Potter kaufen zu können?
Kurzbiographie: Charles Thomas und Priscilla Studd (J. Klein)
Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner
„Was ist eigentlich all der Kricketruhm wert? Was ist der Reichtum wert, wenn das Leben so am seidenen Faden hängt? Was ist das alles wert? Nichts auf dieser Welt hat irgendwelchen Wert, irgendwelche Bedeutung, wenn man dem Tod ins ... mehrAngesicht schauen muss. Das einzig Wichtige ist Leben, wahres Leben. Alles andere ist Nichtigkeit, Hohlheit und Leere.“ Dies dachte Charles Thomas Studd, als er 1884 in dem kleinen Schlafzimmer seines Bruders George stand.
Kurzbiographie: Dwight Lyman Moody (1837-1899) (J. Klein)
Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner
Dwight war siebzehn. Er stand auf einem Hügel in der Nähe von Northfield/Massachusetts und ließ seine Blicke über die Gegend schweifen. Hier war er 1837 geboren worden, und hier war sein Vater Edwin vier Jahre später ... mehrgestorben und hatte seine Mutter mit neun Kinder auf einer kleinen, verschuldeten Farm zurückgelassen. Dwight würde viele Jahre später hierher zurückgebracht werden, aber das konnte er jetzt noch nicht wissen. Es zog ihn von zu Hause fort.
Kurzbiographie: Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817) (J. Klein)
Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner
Hätte er lieber still sein sollen, da er ja noch so jung war? Er war nicht still und wies – neunjährig – den Ortspfarrer einfach auf Römer 1,19.20 hin: Von Gott kann man etwas wissen, denn er hat sich offenbart. Zeitlebens ... mehrwar Jung-Stilling davon überzeugt, dass Gott Gläubigen Seinen Willen offenbart und sie im täglichen Leben führt. Um selbst Zeugnis von der Führung Gottes abzulegen, schrieb er eine sechsbändige Autobiographie mit dem Titel Lebensgeschichte für die, deren „Glaubensgrund in der Religion schwankte“.
Kurzbiographie: Katharina von Bora (1499-1552) (J. Klein)
Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner
Dass sie einmal die Frau eines bedeutenden Mannes werden würde, konnte am 29. Januar 1499, also vor rund 500 Jahren, noch niemand ahnen. Damals wurde Katharina von Bora als Tochter eines wenig begüterten Adligen auf einem Gut südlich ... mehrvon Leipzig geboren. Als sie sechs Jahre alt war, starb ihre Mutter. Mit zehn kam sie in das Zisterzienserinnenkloster Nimbschen bei Grimma, wo sie 1515 als Nonne eingesegnet wurde und dann in den frühen Zwanzigerjahren mit den Schriften Martin Luthers in Kontakt kam.
Kurzbiographie: Paul Schneider (1897-1939) (J. Klein)
Der Prediger von Buchenwald
Stichwörter: Biographien; Glaubensmänner
Vor 70 Jahren wurde der Pfarrer Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald umgebracht. Er war dorthin gekommen, weil er die von den Nationalsozialisten veranlasste Ausweisung aus seiner Gemeinde nicht akzeptiert hatte. Paul Schneider wurde am ... mehr29. August 1897 in der Nähe von Bad Kreuznach als Sohn eines Pfarrers geboren. In seinem Heimatort Pferdsfeld besuchte er die Dorfschule und wurde auch von seinem Vater unterrichtet. Danach ging er zum Gymnasium nach Bad Kreuznach. Als die Familie 1910 nach Hochelheim bei Wetzlar umzog, wechselte er auf das Gymnasium in Gießen, wo er das Notabitur machte, um dann in den Ersten Weltkrieg zu ziehen. Nach Ende des Krieges begann er in Gießen Theologie zu studieren. Schon in seiner Studentenzeit ging Pauls Eifer für die Wahrheit bis zum Äußersten. Er wäre deshalb sogar bereit gewesen, Freundschaften zu opfern, schrieb ein Studienfreund. Als junger Mann vermerkte Paul in seinem Tagebuch: „So bleibt mir also nur, mein Leben ganz auf Gott, den Übervernünftigen und Wunderbaren, Allmächtigen und Grundgütigen zu legen. Von ihm will ich mir sagen lassen, was ich zu tun, wie ich zu leben habe; und auf alle eigenen Maßstäbe verzichten. Herr Gott, zeige du mir mein Ziel, das Ziel meines Lebens und meiner Arbeit! Für dieses Ziel gilt es dann alle Kräfte einzusetzen, ihm dienstbar zu machen, und so manches jetzt so Dunkle muss dann licht werden. Diese befreiende Ausschau schenke mir, mein Gott und Vater!“
Leben in der Spaßgesellschaft (J. Klein)
Stichwörter: Postmoderne
Hauptsache, es macht Spaß! Ob in Washington oder Wallenfels, Hamburg oder Hülshof: Man kann „heute auf der Straße Dinge sagen und tun, die in den Sechzigerjahren undenkbar gewesen wären“, meint ein Beobachter der ... mehrJugendszene. „Das Wort Pflicht versteht kaum einer mehr. Bei den jungen Leuten zwischen 14 und 29, die wir repräsentativ befragt haben, zählt nur noch der Spaßfaktor – in allen Bereichen“, behauptet der Soziologe Horst W. Opaschowski. Verschiedene Entwicklungen führten dazu, so der Kulturkritiker Johan Huizinga, dass „ganze Bereiche der öffentlichen Meinungsbildung … durch das Temperament heranwachsender Knaben und die Weisheit von Jugendklubs beherrscht“ werden.
PISA-Panik (J. Klein)
Christen und Bildung
Stichwörter: Pisa; Schule
Nachdem vor drei Jahren die Ergebnisse der PISA-Studie veröffentlicht wurden, ist das Thema Bildung und Schule sehr stark ins öffentliche Bewusstsein gerückt, und die Medien nehmen sich dieses Gebiets wieder vermehrt an. Wenn man die ... mehrentsprechenden Publikationen oder auch nur manche Überschriften liest, kann man sich des Eindrucks kaum erwehren, dass sich hier und da eine gewisse Panikstimmung breit macht. So titelte z.B. Der Spiegel (46/2003): „Klassenkrampf. Warum Lehrer und Schüler versagen“ und überschrieb einen Artikel mit „Horrortrip Schule“. In der Zeit (50/2003) lautete ein Artikel „Die Bilanz des Schreckens“. In einem weiteren Text in der gleichen Ausgabe – mit dem Titel „Marionetten an der Tafel“ – hieß es: „Nicht nur die deutschen Lehrer, sondern unser Bildungssystem als Ganzes wird wohl im internationalen Lehrerexamen durchfallen … Sisyphus, so scheint es, ist im 21. Jahrhundert ein deutscher Lehrer. Er quält sich und andere im Klassenzimmer.“ Und schließlich: „Lehrer wie Schüler hängen an Marionettenfäden. Viel Energie geht damit verloren, das ständig verhedderte Garn zu entwirren. Dabei wäre die Therapie so einfach: Leinen los.“ ...
Pokémon (J. Klein)
Stichwörter: Pokemon
„Ein Pokémon, das ist einfach alles“, meint Nico, der größte Pokémon-Fan seiner Klasse. Das sei Action und eine gute Geschichte, und sie seien „soo süß“. Die Pokémon (= ... mehrTaschenmonster) werden so genannt wegen ihrer Fähigkeit, in handgroßen Monsterbällen zu verschwinden und sich erst zu entfalten, wenn sie geworfen werden.
Bild: Brunnen/fontis-Verlag
Rezension: Das Buch der Mitte. Wie wir wurden, was wir sind: Die Bibel als Herzstück der westlichen Kultur (J. Klein)
Ein Buch von Vishal Mangalwadi
Stichwörter: Rezensionen
Irgendetwas Zentrales fehlt in Europa. Dies dürfte mittlerweile von vielen bestätigt werden. Und immer mehr Menschen merken, dass das Gerede von Aufklärung, Toleranz und Freiheit oft nur so lange interessant ist, wie es das eigene ... mehrWohlleben oder die eigene Position sichert. So findet man auch öfter Zeitungskommentare wie diesen: „Dass ein solches Europa keine Zukunft hat, ist klar. Es muss umgebaut werden oder es wird eher früher als später auseinanderbrechen.“ Über dieses Zentrale und auch über das Auseinanderbrechen kann man in dem oben genannten Buch von Vishal Mangalwadi einiges lernen.
Bild: Daniel-Verlag
Rezension: Geht auch ihr in den Weinberg. Ein Aufruf zur Evangelisation (J. Klein)
Ein Buch von Eugene P. Vedder
Stichwörter: Evangelium; Evangelisation
„Geht auch ihr in den Weinberg“ - So der Titel eines neu erschienenen Buches von Eugene P. Vedder jr. mit dem Untertitel „Ein Aufruf zur Evangelisation“. Es macht die Wichtigkeit des Evangelisierens deutlich, zeigt Beispiele ... mehraus der Bibel auf, lässt Glaubensväter zu Wort kommen, nimmt Stellung zu aktuellen Evangelisationsmethoden und gibt Ratschläge zur persönlichen Anwendung. ...