Bibelstelle: Jeremia 31

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Dispensationalistische oder bundestheologische Sicht? (5) (W.J. Ouweneel)
Jeremia 30–31
Bibelstellen: Jeremia 30; Jeremia 31
Inmitten vieler Prophezeiungen, die in viel kürzerer Zeit eine Erfüllung empfangen haben, finden wir in dem Buch Jeremias diese zwei Kapitel, die prophetisch am weitesten vorausgreifen. Hier haben wir mit einer Prophezeiung zu tun, deren ... mehrErfüllung wieder unlösbar mit der Wiederkunft des Messias und der Festigung seines Reiches verbunden ist. In den meisten Prophezeiungen dieser Art wird übrigens nicht buchstäblich über die Wiederkunft des Messias gesprochen. Diese Wiederkunft wird in den prophetischen Büchern auf folgende Weise angedeutet: ...
Ist der neue Bund mit der Kirche geschlossen worden? (S.B. Anstey)
Hebräer 8,6-13
Bibelstellen: Hebräer 8; Jeremia 31; Matthäus 26; 2. Korinther 3, Stichwörter: Bund (der neue); Bundestheologie
Der neue Bund ist „besser“, weil er auf „besseren Verheißungen“ basiert. Als der alte Bund geschlossen wurde, gab das Volk ein Versprechen. Sie sprachen: „Alles, was der HERR geredet hat, wollen wir tun!“ ... mehr(2Mo 19,8; 24,3). Als aber der Herr den neuen Bund gründete, gab Er ein Versprechen. Und das hat die Dinge auf eine ganz neue Grundlage gestellt, denn Er versäumt es nie, sein Wort zu halten. So ist der erste Bund dadurch gekennzeichnet, dass das Volk verspricht: „Wir werden …“ Auf der anderen Seite ist der neue Bund dadurch gekennzeichnet, dass der Herr verspricht: „Ich werde …“
Ist die Gemeinde das geistliche Israel? (D.R. Reid)
Mit wem wurde der neue Bund geschlossen?
Bibelstellen: Lukas 22; Hebräer 8; 2. Korinther 3; Jeremia 31, Stichwörter: Bund (der neue); Neuer Bund
Mehrere alttestamentliche Prophezeiungen sprechen von einem zukünftigen Bund, den Gott mit seinem Volk Israel schließen wird. Einige Male wird dieser Bund „ewiger Bund“ und in Jeremia 31,31 „neuer Bund“ genannt. ... mehrDer Alte Bund war das Gesetz, das Gott durch Mose gab. Es war ein bedingter Bund, geschlossen mit dem Volk Israel. Israel brach diesen Bund, aber Gott in seiner Gnade erklärte, dass Er einen bedingungslosen neuen Bund mit seinem auserwählten Volk schließen würde. Gott versprach seinem Volk, dass Er ihnen unter diesem Bund „ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken“ werde.
Bild: © Daniel-Verlag
Was haben die Christen mit dem neuen Bund zu tun? (SoundWords)
Bibelstellen: 2. Korinther 3; Hebräer 8; Jeremia 31, Stichwörter: Bund (der neue); Dispensationalismus
Manche christliche Gemeinschaften würden die Frage in der Überschrift mit „Alles!“ beantworten. Nach ihrer Überzeugung ist alles Handeln Gottes „Bund“-bestimmt und hat jede Wahrheit in irgendeiner Weise mit dem ... mehrBund zu tun, der „selbstverständlich“ mit den Christen bzw. mit der Gemeinde geschlossen sei. Andere christliche Gemeinschaften würden diese Frage mit „Nichts!“ beantworten. Ihrer Ansicht nach hat der neue Bund allein mit Israel zu tun. Den Ersten – nach deren Ansicht die Gemeinde „alles“ mit dem neuen Bund zu tun hat – möchten wir sagen: Der neue Bund beinhaltet die Vergebung von Sünden und Ungerechtigkeiten sowie ein neues Herz, auf welches das Gesetz geschrieben ist (Heb 8,10; 10,16). Aber der neue Bund geht nicht darüber hinaus; er hat niemals mit dem Eingang in das himmlische Heiligtum, in die Gegenwart Gottes zu tun. Dieser Platz bleibt der priesterlichen Familie – den Gläubigen der Gemeinde – vorbehalten. Wenn der Kelch beim Mahl des Herrn erwähnt wird, dann wird er uns in unterschiedlichem Charakter gezeigt. Das Ausmaß des Segens ist bei dem „Kelch der Segnung“ (1Kor 10,16) viel größer als der Segen bei dem Kelch des neuen Bundes (1Kor 11,25). Der „Kelch der Segnung“ umfasst den ganzen Reichtum der Gnade, der in dem Wert des Blutes Christi zu uns gekommen ist, und schließt damit himmlische Segnungen, die das ausschließliche Vorrecht der Gemeinde sind, mit ein. Das Wort Gottes sagt in Römer 9,3–5 ausdrücklich, dass die Bündnisse – und dazu gehört auch der neue Bund – dem Volk Israel nach dem Fleisch gehören: „für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch, die Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Dienst und die Verheißungen; deren die Väter sind und aus denen, dem Fleisch nach, der Christus ist, der über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit.“ Die Letzteren – nach deren Meinung der neue Bund gar nichts mit der Gemeinde zu tun hat – möchten wir fragen: Ist der Apostel Paulus nicht auch für uns „Diener des neuen Bundes“ geworden (2Kor 3,6)? Trinken wir nicht beim Brotbrechen – einem der zentralen Elemente des Gemeindelebens – nach 1. Ko­rin­ther 11,25 aus einem Kelch, der „der neue Bund in meinem Blut“ ist? Wie sollten wir als Christen dann nichts mit dem neuen Bund zu tun haben? Durch den Dienst des neuen Bundes dürfen wir den Segen erfahren, dass sich Gottes Haltung dem Menschen gegenüber grundsätzlich verändert hat.