Stichwort: Gleichnisse in Matthäus

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Das Gleichnis vom Sauerteig (A. Remmers)
Matthäus 13,33-35
Bibelstellen: Matthäus 13, Stichwörter: Gleichnisse in Matthäus; Sauerteig
Das Gleichnis vom Sauerteig steht in engem Zusammenhang mit dem Gleichnis vom Senfkorn. Beide beschreiben in bildlicher Sprache die negative Entwicklung des Reiches der Himmel während der Zeit, in der der Herr Jesus, der wahre König, nicht ... mehrauf der Erde ist.
Das Gleichnis vom Senfkorn (A. Remmers)
Matthäus 13,31.32
Bibelstellen: Matthäus 13, Stichwörter: Gleichnisse in Matthäus; Senfkorn
Unmittelbar im Anschluss an das Gleichnis vom Unkraut im Acker, noch während der Herr Jesus draußen am Ufer des Sees saß, sprach Er zwei weitere Gleichnisse über das Reich der Himmel aus. In der dreimaligen Wiederholung der ... mehrEinführungsworte „Ein anderes Gleichnis …“ (Mt 13,24.31.33) kommt die Zusammengehörigkeit dieser beiden Gleichnisse mit dem vorigen zum Ausdruck; denn alle drei beschreiben die negative Entwicklung des Reiches der Himmel auf der Erde, während der rechtmäßige König von Seinem Volk verworfen und abwesend ist. So ergänzen sie einander in wunderbarer Weise.
Der Schatz im Acker (A. Remmers)
Matthäus 13,44
Bibelstellen: Matthäus 13, Stichwörter: Schatz im Acker; Gleichnisse in Matthäus
Der Herr Jesus hatte die vielen Menschen, die Ihm bei den ersten vier in Matthäus 13 aufgezeichneten Gleichnissen zugehört hatten, entlassen und war ins Haus gegangen (Mt 13,36). Ein Haus lässt uns an die Wohnung einer Familie denken ... mehrund ist das Bild einer in sich geschlossenen Einheit und Ordnung, die von der Außenwelt abgeschirmt ist. Hier erklärt der Herr im engeren Kreis Seiner Jünger, die damals die Familie des Glaubens repräsentierten, das Gleichnis vom Unkraut im Weizen (Mt 13,37-43).
Die kostbare Perle (A. Remmers)
Matthäus 13,45.46
Bibelstellen: Matthäus 13, Stichwörter: Gleichnisse in Matthäus; Perle, kostbare
Die Gleichnisse von der kostbaren Perle und vom Schatz im Acker ähneln einander in mancher Hinsicht. In beiden findet jemand etwas sehr Wertvolles, wofür er alles verkauft, was er hat. Andererseits unterscheiden sie sich in wesentlichen ... mehrEinzelheiten. Sie enthalten also keine Wiederholungen, sondern stellen uns immer wieder neue Gesichtspunkte des Reiches der Himmel vor. Allerdings ist nicht die Rede davon, dass der Mensch sich die Errettung erwirbt. Der natürliche Mensch ist ja unfähig, für die Erlösung einen Preis zu bezahlen. Das konnte nur Einer: der Herr Jesus.
Die Versammlung und das Reich Gottes (A. Remmers)
Matthäus 13
Bibelstellen: Matthäus 13, Stichwörter: Reich Gottes (der Himmel); Gleichnisse in Matthäus
Die Versammlung des lebendigen Gottes setzt sich aus allen denen zusammen, die das Evangelium angenommen und aufgrund dessen den Heiligen Geist empfangen haben, und zwar seit dem Pfingsttag (Apg 2) bis zur Entrückung (Eph 1,13; 1Kor. 12,13). ... mehrSie entstand durch die Ausgießung des Heiligen Geistes am Pfingsttag, also fünfzig Tage nach der Auferstehung des Herrn Jesus; sie wird bis zur bevorstehenden Entrückung (d.h. ungefähr sieben Jahre vor der Errichtung des Tausendjährigen Reiches) auf der Erde gesammelt und dann für ewig ins Vaterhaus im Himmel aufgenommen. Sie wird also nur eine begrenzte Zeit auf der Erde bleiben. Die Versammlung ist daher ein himmlischer Organismus, denn ihre Hoffnung ist nicht auf diese Erde, sondern auf den Himmel gerichtet. Das Reich Gottes ist demgegenüber der Herrschaftsbereich Gottes in dieser Schöpfung, der seinen Anfang nahm, als der Herr Jesus, der König dieses Reiches, als Mensch auf der Erde weilte. Dieses Reich dauert jetzt, auch während der Abwesenheit des verworfenen Königs, an und hat deshalb eine abgewandelte, mehr verborgene Form angenommen. Es wird seine öffentliche und herrliche Vollendung während der tausendjährigen Friedensherrschaft Christi finden und mit dem Gericht der Toten am großen weißen Thron enden (1Kor 15,25.26; Off 20,11-15). Zum Reich Gottes gehören daher alle Menschen, die entweder aus Glaubensüberzeugung oder nur dem äußeren Bekenntnis nach den Herrn Jesus als ihren Gebieter anerkennen, d.h. heute die gesamte Christenheit und im Tausendjährigen Reich die ganze Weltbevölkerung.
Bild: © BK
Ein Schatz und ein Fischernetz (W.J. Ouweneel)
Matthäus 13
Bibelstellen: Matthäus 13, Stichwörter: Perle, kostbare; Fischernetz; Schatz im Acker; Gleichnisse in Matthäus
Es geschieht ziemlich selten, dass Brüder in ihren Schriften den Ansichten anderer Brüder „aus unserer Mitte“ widersprechen. Das war schon im 19. Jahrhundert nicht anders als heute. Kürzlich stieß ich aber auf ein ... mehrseltenes und höchst interessantes Beispiel, wo dies doch geschehen ist. Es betrifft eine schwierige, aber doch sehr wichtige Auslegungsfrage, und zwar die Auslegung des fünften, sechsten und siebten Gleichnisses in Matthäus 13. Um das Problem verständlich zu machen, können einige einleitende Bemerkungen von Nutzen sein.
Unkraut, faule Fische und törichte Jungfrauen (D.R. Reid)
Matthäus 13,24.25; 13,47.48; 25,1.2
Bibelstellen: Matthäus 13; Matthäus 25, Stichwörter: Unkraut und Weizen; Reich Gottes (der Himmel); Jungfrauen, zehn; Fischernetz; Gleichnisse in Matthäus
Was haben Unkraut, faule Fische und törichte Jungfrauen gemeinsam? Wenn du nicht viel über die Bibel weißt, wäre deine Antwort so ähnlich wie: „Gar nichts!“, oder: „Was für eine komische ... mehrFrage!“, oder: „Was ist Unkraut?“ Ohne einiges Wissen über die Gleichnisse Jesu, ergibt diese Frage wenig Sinn. Wie auch immer, auch beim flüchtigen Lesen der Gleichnisse des Herrn über das Königreich des Himmels im Matthäusevangelium erkennt man die Ausdrücke sofort.
Wenn der Glaube nur fromme Show ist (C.H. Mackintosh)
Matthäus 25,1-13
Bibelstellen: Matthäus 25, Stichwörter: Zehn Jungfrauen; Jungfrauen, zehn; Glaube; Gleichnisse in Matthäus
Hier ist äußeres Bekenntnis, aber keine innere Wirklichkeit – kein geistliches Leben, keine Salbung, keine Verbindung mit der Quelle des ewigen Lebens, keine Vereinigung mit Christus. Es findet sich nichts als die Lampe des ... mehrBekenntnisses, der trockene Docht des nur den Namen tragenden, eingebildeten Kopfglaubens. Das ist sehr ernst und lastet schwer auf der ungeheuren Masse getaufter Bekenner um uns her, wo so viel äußerer Schein, aber so wenig innere Wirklichkeit vorhanden ist. Alle bekennen, Christen zu sein. Die Lampe des Bekenntnisses mag in jeder Hand gesehen werden; aber ach!, wie wenige haben Öl in ihren Gefäßen, den Geist des Lebens in Christus Jesus, den Heiligen Geist in ihren Herzen! Ohne dies aber ist alles wertlos und eitel. Es kann das schönste, durchaus der Wahrheit entsprechende Bekenntnis vorhanden sein; man kann getauft, zum Abendmahl zugelassen und als Glied einer Gemeinschaft anerkannt worden sein, man kann in religiöser Weise wirksam oder gar zum Prediger ordiniert sein; dies alles ist möglich, ohne dass man einen Funken göttlichen Lebens, einen Strahl himmlischen Lichts in sich hat, ohne dass man in Verbindung mit Christus steht.
Zwei Söhne (P. Nunn)
Echte Bekehrung und gehorsamer Dienst
Bibelstellen: Lukas 15; Matthäus 21, Stichwörter: Bekehrung; Dienst für den Herrn; Gehorsam; Gleichnisse in Matthäus; Gleichnisse in Lukas
In den Evangelien finden wir zwei Gleichnisse über einen Vater mit zwei Söhnen. Das erste, das gewöhnlich „Das Gleichnis vom verlorenen Sohn“ genannt wird, wurde von Jesus vor einer gemischten Gruppe von Zöllnern, ... mehrSündern, Pharisäern und Gesetzgelehrten erzählt. Jesus wurde kritisiert, weil Er sich in der Umgebung von Sündern aufhielt. Durch dieses Gleichnis zeigte Er, dass seine Handlungsweise in Harmonie mit dem Herzen des Vaters war. Das andere Gleichnis handelt von einem Vater mit zwei Söhnen und einem Weinberg. Jesus erzählte diese kurze Geschichte, während Er das Tempelgelände in Jerusalem besuchte, vor einer gemischten Gruppe, in der sich auch die Hohenpriester und Ältesten des Volkes befanden. Durch dieses Gleichnis machte Jesus etwas ganz deutlich, nämlich dass, während die religiösen Leute nur über Gehorsam sprachen, die Zöllner und Prostituierten tatsächlich Buße taten und gehorchten. Obwohl diese Gleichnisse an eine jüdische Hörerschaft gerichtet waren, illustrieren sie doch sehr schön den Vorgang einer echten Bekehrung und die Notwendigkeit für einen gehorsamen Dienst. Sehen wir sie uns näher an ...