Der Brief an die Philipper (4)
Kapitel 4

John Nelson Darby

© SoundWords, Online începând de la: 11.07.2004, Actualizat: 22.12.2018

Leitverse: Philipper 4

Verse 1-3

Phil 4,1-3: Daher, meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und Krone, also steht fest im Herrn, Geliebte! Evodia ermahne ich, und Syntyche ermahne ich, gleich gesinnt zu sein im Herrn. Ja, ich bitte auch dich, mein treuer Mitknecht, steh ihnen bei, die in dem Evangelium mit mir gekämpft haben, auch mit Clemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens sind.

Die Philipper sollten daher feststehen in dem Herrn. Das ist schwer, wenn das geistliche Niveau des christlichen Lebens im Allgemeinen ziemlich tief steht. Überdies ist es schmerzhaft, denn der Wandel eines treuen Christen wird immer einsamer und die Herzen der anderen sind verengt. Der Geist aber hat uns in sehr klaren Zügen das Vorbild, den Grundsatz, den Charakter und die Kraft dieses Wandels vor Augen gemalt. Ist der Blick auf Christus gerichtet, so ist alles leicht, und die Gemeinschaft mit Ihm gibt Licht und Gewissheit und wiegt alles auf, was wir vielleicht verlieren.

Er erwähnt auch zwei Schwestern, die nicht gleich gesinnt waren im Kampf gegen den Feind. In jeder Hinsicht wünscht er Einheit des Herzens und des Sinnes. Er bittet den Epaphroditus (wenn dieser wirklich gemeint ist) als Knecht des Herrn, den gläubigen Frauen beizustehen, die mit Paulus in der Verbreitung des Evangeliums gearbeitet hatten. Evodia und Syntyche gehörten wahrscheinlich dazu. Ihre Tätigkeit hatte das Maß ihres geistlichen inneren Lebens überschritten. Das hatte sie dazu verführt, dem Eigenwillen Raum zu geben, was dann wiederum Uneinigkeit hervorgerufen hatte. Dennoch wurden sie neben Clemens und anderen, die des Apostels Mitarbeiter waren und deren Namen im Buch des Lebens standen, nicht vergessen. Die Liebe zum Herrn denkt nämlich an alles, was seine Gnade tut. Und diese Gnade hat für jeden der Seinigen einen Platz. Ich denke, dass der Apostel seinen Brief durch Epaphroditus gesandt hat. Dieser hat ihn wahrscheinlich auch geschrieben, indem der Apostel ihn diktierte. So war es ja mit allen Briefen, mit Ausnahme des Briefes an die Galater, den der Apostel, wie er uns mitteilt, mit eigener Hand geschrieben hat. Wenn er deshalb in Philipper 4,3 sagt: „mein treuer Mitknecht“, so spricht er, denke ich, von Epaphroditus und wendet sich an ihn.

Vers 4

Phil 4,4: Freut euch in dem Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!

Der Apostel kehrt jetzt zu den praktischen Ermahnungen zurück, die an die Gläubigen hinsichtlich des täglichen Lebens gerichtet werden. So sollten sie sich ihrer himmlischen Berufung gemäß verhalten. „Freut euch in dem Herrn“ (Phil 4,4). Wenn er auch über viele weint, die sich Christen nennen, so freut er sich doch allezeit in dem Herrn. In Ihm findet er das, was durch nichts verändert werden kann. Das ist nicht Gleichgültigkeit dem Schmerz gegenüber – sie würde das Weinen verhindern –, sondern in Christus ist für ihn eine Quelle der Freude. Diese Quelle erweitert sich sogar, wenn Betrübnis vorhanden ist, weil sie unveränderlich ist, und sie wird sogar umso reiner im Herzen, je mehr sie allein das Herz ausfüllt; und sie ist in sich selbst die einzige Quelle, die endlos rein ist. Wenn nun Christus diese einzige Quelle für uns ist, so lieben wir in Ihm alle, die sein sind. Wenn wir dieselben neben Ihm lieben, so verlieren wir etwas von Ihm. Wenn wir durch Herzensübungen von allen anderen Quellen entwöhnt sind, so bleibt die Freude in Ihm in ihrer ganzen Reinheit übrig. Dann hat unsere Zuneigung zu anderen teil an dieser Reinheit. Nichts trübt auch diese Freude, weil Christus sich nie verändert. Je mehr wir Ihn kennen, desto mehr sind wir fähig, das zu genießen, was durch die Erkenntnis seiner Person immer an Ausdehnung zunimmt. Aber der Apostel ermuntert die Christen, sich zu freuen, denn dadurch legen sie ein Zeugnis für den Wert Christi ab. Es ist ihre wahre Stellung. Vier Jahre Gefängnis, an einen Kriegsknecht gekettet, das alles hatte ihn nicht verhindert, sich zu freuen und andere ermuntern zu können, die sich in angenehmeren Verhältnissen befanden als er.

Vers 5

Phil 4,5: Lasst eure Milde kundwerden allen Menschen; der Herr ist nahe.

Diese Freude ist es auch, die den Christen ruhig und sanftmütig macht; seine Leidenschaften werden nicht durch andere Dinge erregt werden, wenn Christus genossen wird. Zudem ist Er nahe. Nur noch kurze Zeit, und alles, was die Menschen heute erstreben, wird Christus Platz machen, dessen Gegenwart den Willen zügelt (oder ihn vielmehr beseitigt) und das Herz erfüllt. Bis zu seiner Ankunft sollen die Dinge auf dieser Erde uns nicht aufregen. Wenn Er kommt, werden andere Dinge uns völlig in Anspruch nehmen.

Verse 6.7

Phil 4,6.7: Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus.

Aber nicht allein der Wille und die Leidenschaften sollen gezügelt und zum Schweigen gebracht werden, sondern auch alle Sorgen. Wir stehen mit Gott in Verbindung. In allem ist Er unsere Zuflucht, und Ihn stören die Ereignisse nicht. Er kennt das Ende von Anfang an. Er kennt alles, Er kennt es im Voraus. Die Ereignisse erschüttern weder seinen Thron noch sein Herz. Sie erfüllen immer nur das, was Er sich vorgenommen hat. Aber für uns ist Er Liebe; durch die Gnade sind wir die Gegenstände seiner zärtlichen Sorge. Er hört uns und neigt uns sein Ohr zu. Deshalb sollen wir in allen Dingen, anstatt uns zu beunruhigen und alles in unseren eigenen Herzen abzuwägen, unsere Anliegen durch Gebet und Flehen vor Gott kundwerden lassen. Das sollten wir in dem Bewusstsein tun, dass wir uns vor Ihm offenbaren müssen, weil wir menschliche Wesen sind. Aber wir sollten es auch tun mit der Kenntnis des Herzens Gottes, das uns vollkommen liebt. Das führt dazu, dass wir selbst dann schon, wenn wir unsere Bitte vor Ihn bringen, danken können, weil wir der Antwort seiner Gnade gewiss sind, wie sie auch ausfallen möge. Es sind ja unsere Anliegen, die wir vor Ihn bringen sollen. Auch stehen wir nicht unter einem kalten Gebot, erst seinen Willen zu erforschen und dann zu kommen: Wir sollen mit unseren Anliegen kommen. Deshalb heißt es auch nicht: Ihr werdet alles bekommen, um was ihr bittet, sondern: Der Friede Gottes wird eure Herzen bewahren. So zu kommen ist Vertrauen; und sein Friede, der Friede Gottes selbst, wird unsere Herzen bewahren.

Es heißt nicht, dass unsere Herzen den Frieden Gottes bewahren sollen, sondern indem wir unsere Bürde auf Ihn geworfen haben, dessen Friede durch nichts erschüttert werden kann, bewahrt sein Friede unsere Herzen. Unsere Sorge ist vor seinem Angesicht, und der beständige Friede des Gottes der Liebe, der alles auf sich nimmt und alles zuvor weiß, beruhigt unsere entlasteten Herzen. Gott teilt uns den Frieden aus, der in Ihm selbst ist und der allen Verstand übersteigt (oder Er bewahrt wenigstens unsere Herzen durch denselben). Er steht selbst über allen Umständen, die uns beunruhigen können, und genauso ist Er auch über das arme, menschliche Herz, das durch die Umstände beunruhigt wird, erhaben. O welche Gnade, dass sogar unsere Schwierigkeiten dazu dienen müssen, uns mit diesem wunderbaren Frieden zu erfüllen, wenn wir wissen, wie wir sie zu Gott bringen sollen, und wie treu ist Er! Möchten wir lernen, diese Verbindung mit Gott in Wirklichkeit aufrechtzuhalten, damit wir mit Ihm Gemeinschaft haben und seine Wege mit den Gläubigen verstehen lernen!

Verse 8.9

Phil 4,8.9: Im Übrigen, Brüder, alles, was wahr, alles, was würdig, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was lieblich ist, alles was wohllautet, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, dies erwäget. Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, dies tut, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

Darüber hinaus soll sich der Christ, obwohl er inmitten des Bösen und der Prüfungen lebt, mit allem beschäftigen, was gut ist (und er ist fähig, das zu tun, wenn er in Frieden ist); er soll in dieser Atmosphäre leben, so dass sein Herz davon durchdrungen ist und er sich gewohnheitsmäßig da aufhält, wo Gott zu finden ist. Das ist eine überaus wichtige Ermahnung. Wir können mit dem Bösen beschäftigt sein, um es zu verurteilen, und darin recht tun, aber das ist nicht Gemeinschaft mit Gott in dem, was gut ist. Wenn wir aber durch seine Gnade beschäftigt sind mit dem Guten, mit dem, was von Ihm kommt, so ist Er, der Gott des Friedens, mit uns. In der Trübsal werden wir den Frieden Gottes genießen. In unserem täglichen Leben, wenn wir uns darin mit dem Guten beschäftigen, werden wir den Gott des Friedens mit uns haben. Paulus war hierfür das praktische Beispiel, und wenn die Philipper in ihrem Wandel ihm nachfolgten in dem, was sie von ihm gelernt und gehört und an ihm gesehen hatten, so würden sie erfahren, dass Gott mit ihnen war.

Verse 10-13

Phil 4,10-13: Ich habe mich aber im Herrn sehr gefreut, dass ihr endlich einmal wieder aufgelebt seid, meiner zu gedenken; obwohl ihr auch meiner gedachtet, aber ihr hattet keine Gelegenheit. Nicht, dass ich dies des Mangels wegen sage, denn ich habe gelernt, worin ich bin, mich zu begnügen. Ich weiß sowohl erniedrigt zu sein, als ich weiß, Überfluss zu haben; in jedem und in allem bin ich unterwiesen, sowohl satt zu sein als zu hungern, sowohl Überfluss zu haben als Mangel zu leiden. Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.

Aber obwohl das die Erfahrung des Apostels war, freute er sich doch sehr, dass die liebende Sorge der Philipper für ihn wieder aufgelebt war (Phil 4,10). Er konnte in Wahrheit seine Zuflucht zu Gott nehmen, aber es war erquickend für ihn im Herrn, dieses Zeugnis der Liebe von ihrer Seite zu empfangen. Augenscheinlich war er in Not gewesen. Doch das war für ihn nur eine Gelegenheit, sich völliger auf Gott zu verlassen. Wir können das seinen Worten leicht entnehmen. Aber in seinem Zartgefühl fügt er hinzu, dass er durch die Bemerkung, ihre Sorge für ihn sei endlich wieder aufgelebt, nicht sagen wolle, sie hätten ihn vergessen. Die Sorge für ihn war in ihrem Herzen. Allein sie hatten keine Gelegenheit gehabt, ihrer Liebe Ausdruck zu geben. Auch redete er nicht so, weil er nun großen Mangel verspürte. Er hatte gelernt – denn was wir hier finden, ist praktische Erfahrung und das gesegnete Ergebnis derselben –, sich in allen Umständen zu begnügen und also von niemand abhängig zu sein. Er wusste, erniedrigt zu sein und er wusste, Überfluss zu haben. In allem war er unterwiesen: sowohl satt zu sein als zu hungern, sowohl Überfluss zu haben als Mangel zu leiden. Er vermochte alles in dem, der ihn kräftigte (Phil 4,11-13). Wunderbare und tröstliche Erfahrung, nicht nur, weil sie befähigt, allen Umständen zu begegnen, so wertvoll das auch ist, sondern weil weil man den Herrn kennenlernt als den beständigen, treuen und mächtigen Freund des Herzens. Es heißt nicht: „Ich vermag alles“, sondern: „Ich vermag alles in dem, der mich kräftigt.“ Es ist eine Kraft, die fortwährend hervorströmt aus einer Verbindung mit Christus, aus einem Umgang mit Ihm, den man im Herzen pflegt. Auch heißt es nicht: „Man vermag alles.“ Das ist wahr; aber Paulus hatte es praktisch gelernt. Er wusste, wessen er gewiss sein und worauf er rechnen konnte, auf welchem Boden er stand. Christus war ihm immer treu gewesen, hatte ihn durch manche Schwierigkeiten und durch so manche Zeiten des Überflusses hindurchgebracht. Dadurch hatte Paulus gelernt, auf Ihn und nicht auf die Umstände zu vertrauen. Und Christus war ewig derselbe.

Phil 4,14-23

Phil 4,14-23: Doch habt ihr recht getan, dass ihr an meiner Drangsal teilgenommen habt. Ihr wisst aber auch, ihr Philipper, dass im Anfang des Evangeliums, als ich aus Mazedonien wegging, keine Versammlung mir in Bezug auf Geben und Empfangen mitgeteilt hat, als nur ihr allein. Denn auch in Thessalonich habt ihr mir einmal und zweimal für meinen Bedarf gesandt. Nicht, dass ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die überströmend sei für eure Rechnung. Ich habe aber alles empfangen und habe Überfluss; ich bin erfüllt, da ich von Epaphroditus das von euch Gesandte empfangen habe, einen duftenden Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig. Mein Gott aber wird allen euren Bedarf erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. Unserem Gott und Vater aber sei die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Grüßt jeden Heiligen in Christus Jesus. Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind. Es grüßen euch alle Heiligen, besonders aber die aus dem Haus des Kaisers. Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste! Amen.

Doch hatten die Philipper wohl getan, an ihn zu denken, und er wurde nicht vergessen. Von Anfang an hatte Gott ihnen diese Gnade verliehen; sie hatten für seine Bedürfnisse gesorgt, sogar in Zeiten, als er nicht bei ihnen war. Er erinnerte sich daran mit herzlicher Liebe. Nicht dass er eine Gabe gesucht hätte, sondern er suchte nur Frucht für ihre Rechnung. „Ich habe aber alles“, sagt er, indem sein Herz sich zurückwendet zu dem einfachen Ausdruck seiner Liebe. Er hatte Überfluss, da er von Epaphroditus das empfangen hatte, was sie ihm gesandt hatten. Er sah es an als ein angenehmes Opfer von duftendem Wohlgeruch, Gott wohlgefällig. Sein Herz ruhte in Gott; das zeigt sich in der Zuversicht, mit der er sich bezüglich der Philipper ausdrückt. „Mein Gott“, sagt er, „wird alle eure Bedürfnisse erfüllen nach seinem Reichtum“. – Er drückt es nicht als Wunsch aus, dass Gott das tun möge. Er hatte aus eigener Erfahrung gelernt, was sein Gott war. „Mein Gott“, sagt er, „der Gott, den ich in all den Umständen, durch die ich gegangen bin, kennengelernt habe, wird euch erfüllen mit allen guten Gaben.“ Hier geht er auf den Charakter Gottes ein, wie er Ihn kennengelernt hatte. Gott würde das nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus tun. So hatte er Ihn im Anfang kennengelernt, und so hatte er Ihn gekannt in seinem ganzen wechselvollen Leben, das auf der Erde so voller trauriger Umstände und andererseits so voller Freuden von oben war. Dementsprechend schließt er mit den Worten: „Unserem Gott und Vater aber“ – denn das war Er auch für die Philipper – „sei die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ Er wendet seine eigene Erfahrung von dem, was Gott für ihn war, und seine Erfahrung von der Treue Christi auf die Philipper an. Das machte seine Liebe zufrieden und gab ihm ihretwegen Ruhe. Es ist auch ein Trost für uns, wenn wir an die Versammlung Gottes denken.

Schließlich überbringt er den Gruß der Brüder, die bei ihm waren, und der Gläubigen im Allgemeinen, besonders derer aus dem Kaiserhof. Denn sogar dort hatte Gott einige gefunden, die durch die Gnade auf seine Stimme der Liebe gehört hatten. Er schließt mit dem Gruß – dem Zeichen in allen seinen Briefen, dass sie von ihm waren.

Der heutige Zustand der Gemeinde, der Kinder Gottes, die wiederum zerstreut und oft wie Schafe ohne Hirten sind, ist ein Zustand des Verfalls. Es ist heute völlig anders als zu der Zeit, als der Apostel schrieb. Aber das macht uns die Erfahrung des Apostels in dem Brief an die Philipper nur noch wertvoller. Es ist die Erfahrung eines Herzens, das auf Gott allein vertraute. Es ist die Erfahrung jemandes, der sie auf den Zustand derer anwandte, die der natürlichen Hilfsquellen – wie zum Beispiel der Hilfe der Apostel – beraubt waren und die dem organisierten Leib angehörten, dem Leib Christi, wie Gott ihn auf der Erde gebildet hatte.

Als ein Ganzes zeigt uns dieser Brief christliche Erfahrung, so wie sie sein soll, nämlich das Erhabensein eines Christen, der im Geist wandelt, über alle Umstände, durch die er auf der Erde zu gehen hat. Es ist bemerkenswert, dass in diesem Brief die Rede weder von der Sünde noch von dem Fleisch ist; es ist nur die Rede davon, dass der Apostel kein Vertrauen auf das Fleisch hatte. Der Apostel hatte zu dieser Zeit selbst einen Dorn im Fleisch; aber die richtige Erfahrung des Christen ist der Wandel im Geist, über und außer dem Bereich von allem, was das Fleisch in Tätigkeit setzen kann.

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Übersetzung: S. Bauer

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