Stichwort: Mensch, neuer

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Der „alte Mensch“, der „neue Mensch“ und „Ich“ (H.C.G. B.)
Galater 2,19.20; Römer 6,6; Epheser 4,24
Bibelstellen: Epheser 4; 1. Korinther 6; Galater 2, Stichwörter: Mensch, neuer
Ein aufrichtiger Christ stellte vor kurzem folgende Frage: „Wenn, wie die Heilige Schrift uns lehrt, dass unser ,alter Mensch‘ mit Christus gekreuzigt und gestorben ist, was in uns bedarf dann noch der Reinigung und Läuterung? Da ... mehrder ,alte Mensch‘ tot ist und der ,neue Mensch‘ nicht sündigen kann und mithin keiner Läuterung bedarf, was bleibt dann noch übrig?“ Diese Frage ist höchst seltsam; aber dennoch ist sie eine solche, die sich vielen aufdrängt. Ohne Zweifel besteht unter den Christen große Unklarheit über den Unterschied zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Menschen. Wir sind geneigt, unser Ich als bestehend aus einem „alten Menschen“, der als tot angesehen werden soll, und aus einem „neuen Menschen“, der Gottes Schöpfung in Christus und darum vollendet und vollkommen ist, zu betrachten und so zu zerteilen, dass das persönliche „Ich“ ganz verlorengeht. Auf diese Weise aber wird weder das Vorhandensein des Bösen noch der Kampf im Herzen erklärt, und dieses bereitet Schwierigkeit und Not.
Der „neue Mensch“ und der Heilige Geist (E.L. Bevir)
Epheser 4,17–5,2
Bibelstellen: Epheser 4; Epheser 5, Stichwörter: Mensch, neuer
Doch die Heiligen stehen auf einer gänzlich neuen Grundlage; das „Ihr aber“ in Vers 20 ist stark hervorgehoben. Da ist das Ablegen des alten Menschen und das Anziehen des neuen Menschen. Es ist nicht bloß eine Veränderung ... mehrder Verhaltensweise (das werden wir im Folgenden sehen), sondern das gründliche Ablegen und Verwerfen des alten verdorbenen Menschen; der neue Geist der Gesinnung und das Anziehen des neuen Menschen (kainon = „neu, frisch“), der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit. Es geht nicht um Veränderung oder Verbesserung, wie viele Leute sagen, sondern um eine neue Schöpfung; und wir haben diese neue Grundlage eingenommen.
Ein auserwähltes Gefäß (F.G. Patterson)
Artikel: 5, Stichwörter: Mensch, neuer
Fremdes Feuer im Heiligtum (H.C. Anstey)
3. Mose 10,1-3
Bibelstellen: 3. Mose 10, Stichwörter: Mensch, neuer; Anbetung
Wer kann zwischen „heilig und unheilig“ und zwischen „unrein und rein“ unterscheiden außer der Seele, die aus der Vertrautheit der Gemeinschaft und aus jenem höchsten Vorrecht, das die Gemeinschaft gibt, ... mehrnämlich aus der Anbetung, gelernt hat, was für Gott annehmbar ist? Dann sind Wein und berauschende Getränke und alles, was den natürlichen Menschen antreibt, abzulehnen. In der Anbetung ist nichts erlaubt außer dem Feuer, welches meine Verwerfung und das Gericht über mich verkündet und die Annahme Christi. Zwar vermutet niemand, dass Wein und berauschendes Getränk im Inneren geduldet werden können; aber schließlich ist es doch so: Wenn ich die Angewohnheit habe, es der Natur zu erlauben, mich im Äußeren zu beherrschen, wenn ich gewohnheitsmäßig die Natur füttere und sie dort nicht richte, dann werde ich machtlos sein, mir auch nur in ganz einfachen Angelegenheiten ein Urteil zu bilden. Ich verliere das Gespür für Richtig und Falsch, und ich werde zu einem Hindernis bei der Anbetung der Heiligen; denn was ich darbringe, wird verworfen. Auf diese Weise verliert die Seele das Gespür für das, was heilig und unheilig, unrein und rein ist; und in diesem Zustand ist sie auch unfähig, andere „die Ordnungen, die der Herr … geredet hat“, zu lehren.