Bibelstelle: Hesekiel 36

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Die Zukunft Israels (J.G. Fijnvandraat)
Bibelstellen: Hesekiel 36; Matthäus 24; Römer 11, Stichwörter: Zukunft; Israel; Dispensationalismus
Von alters her gibt es verschiedene Auffassungen über die Zukunft des Volkes Israel, und zwar: Das Volk Israel hat als Volk zwar noch eine staatliche, jedoch keine gottesdienstliche Zukunft mehr. In der Endzeit werden sich viele Juden bekehren ... mehrund nach Kanaan zurückkehren. Sie bilden dort kein geistliches Volk mit Tempel und jüdischem Gottesdienst. Ihre Zukunft wird im Rahmen der Kirche realisiert (so u.a. Wilh. à Brakel geb. 1635). Israel hat eine Zukunft außerhalb des kirchlichen Rahmens. Nach der Aufnahme der Gemeinde nimmt Gott den Faden mit Israel wieder auf und die unerfüllten Prophezeiungen des Alten Testaments werden dann buchstäblich in Erfüllung gehen. Diese Ansicht stammt von ca. 1830 aus Irland und England, wo durch Christen aus allerlei Kirchenverbänden auf Schloss Powerscourt Konferenzen durchgeführt wurden zu der Frage, welche Prophezeiungen des Alten Testaments noch nicht erfüllt worden sind.
Dispensationalistische oder bundestheologische Sicht? (4) (W.J. Ouweneel)
Hesekiel 34–39
Bibelstellen: Hesekiel 34; Hesekiel 35; Hesekiel 36; Hesekiel 37; Hesekiel 38; Hesekie 39
Wie soll man das nun auf die Kirche zupassen, wie die Bundestheologie das will? Dann muss man doch konsequent aufzeigen, wie diese Kirche erst durch falsche Hirten geleitet wurde, bevor Gott sich ihres Loses annahm. Oder ist die Kirche in ihrem ... mehrschlechten Zustand mit ihren falschen Hirten das buchstäbliche Israel und ist sie in ihrem neuen Zustand als gestellt unter den wahren David das geistliche Israel? Wie will man diesen hermeneutischen Sprung verantworten? Das buchstäbliche Israel wird noch stets durch falsche Hirten geleitet. Hat die Prophezeiung da überhaupt keine Bedeutung mehr für sie? Hat sie nur noch Bedeutung für die Kirche? ...