Stichwort: Wurzel

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Die Bedeutung des edlen Ölbaumes (Ch. Briem)
Römer 11,16-32
Bibelstellen: Römer 11, Stichwörter: Israel; Ölbaum; Wurzel
Um zu erfassen, was der edle Ölbaum bedeutet, ist es gut, erst einmal zu erfragen, wer oder was die „Wurzel“ ist. Von der Wurzel empfängt der Ölbaum seine Nahrung und Fettigkeit. Ist Christus die Wurzel? Oder ist es ... mehrAbraham? Wir kommen der Lösung dieser Fragen dadurch näher, dass wir uns eben einmal ansehen, was von den „Zweigen“ gesagt wird.
Ist die „Wurzel“ in Römer 11,16 Christus? (S. Isenberg)
Römer 11,16
Bibelstellen: Römer 11, Stichwörter: Wurzel; Ölbaum; Dispensationalismus; Bundestheologie
Um zu verstehen, wer die Wurzel ist, müssen wir kurz sehen, wer die Zweige sind. Manche haben vorgeschlagen, dass die Wurzel das Volk Israel ist, doch die Israeliten sind in der Folge die „natürlichen Zweige“ (Röm ... mehr11,21.24). Das Volk Israel ist in der Schrift auch oft ein Bild des Ölbaumes (Jer 11,16; Hos 14,6; Off 11,4 – lies hierzu den unten angegebenen Artikel über die Bedeutung des Ölbaumes). Andere haben vorgeschlagen, dass Christus die Wurzel ist, Er habe als der gute Hirte sowohl die Schafe des Hofes als auch die „anderen Schafe“ herzugebracht (Joh 10). Man sieht dann eine Parallele zwischen den natürlichen Zweigen (Schafe aus dem Hof) und den Zweigen aus dem wilden Ölbaum („anderen Schafe“). Doch handelt es sich in Johannes 10 um wahre Schafe aus Israel und um wahre Schafe aus den Nationen. In Römer 11 hingegen geht es um das Bekenntnis, das jemand trägt. Wenn der Herr seine Schafe herzubringt, dann kennt Er sie mit Namen, und sie gehen nicht verloren ewiglich. Niemand würde sie aus der Hand des Vaters rauben können, so heißt es in Johannes 10. In Römer 11 hingegen gibt es sowohl ein Einpfropfen als auch ein Ausbrechen. Leblose Bekenner können zwar so aussehen, als hätten sie Anteil an den Verheißungen Gottes, und es mag auch tatsächlicher Segen für sie vorhanden sein, doch wenn sie nicht wirkliches Leben aus Gott haben, würden sie am Ende wieder ausgebrochen werden (siehe auch Heb 6). Johannes 10 ist also eine schlechte Parallelstelle für unser Thema.