Bibelstelle: Lukas 11

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Das Lukasevangelium (G. de Koning)
Bibelstellen: Lk; Lk 1; Lk 2; Lk 3; Lk 4; Lk 5; Lk 6; Lk 7; Lk 8; Lk 9; Lk 10; Lk 11; Lk 12; Lk 13; Lk 14; Lk 15; Lk 16; Lk 17; Lk 18; Lk 19; Lk 20; Lk 21; Lk 22; Lk 23; Lk 24;
Das Ziel dieses Evangeliums besteht darin, dass wir den Herrn Jesus als Menschen betrachten. Wer dieses Evangelium mit dem Wunsch liest, Ihn als Menschen zu sehen, wird Ihn als jemanden kennenlernen, in dem Gott uns Menschen sehr nahe gekommen ist. ... mehrEr ist den Menschen gleich geworden, ausgenommen die Sünde (Heb 4,15).
Das Lukasevangelium (11) (W. Kelly)
Lukas 11
Bibelstellen: Lukas 11
Ein zweiter Gesichtspunkt der Gnade folgt in Lukas 11. Es geht jetzt nicht um die allumfassende Bedeutung des Wortes Jesu, ebenso wenig um den Missbrauch des Gesetzes. Letzteres sahen wir nur zu deutlich in dem Gesetzesgelehrten, der belehrt werden ... mehrmusste, wer sein Nächster war, anstatt dass man ihn danach fragen konnte. Wir erfahren nun den Platz und den Wert des Gebets, welches auch an seiner Stelle bedeutsam ist. Die Reihenfolge hier ist lehrreich. Sicherlich muss ich zunächst von Gott etwas empfangen haben, bevor sich mein Herz zu Gott wenden kann. Er muss zuvor etwas mitteilen, nämlich Seine Offenbarung der Person Jesu. Ohne Sein Wort gibt es keinen Glauben (Röm 10). Sogar meine Gedanken über Jesus können für mich verderblich werden. Ja, ich bin ganz sicher, wenn es nur meine Gedanken über Jesus sind, dann müssen sie meine Seele verführen und ruinieren und für jeden anderen schädlich sein. Lukas gibt uns den wichtigen Hinweis, dass es nicht genügt, das Wort Jesu – und sei es zu Seinen Füßen – anzunehmen. Der Herr achtet darauf, dass die Jünger ihre Herzen vor Gott üben; und das wird auf verschiedene Weise gezeigt.
Das Vaterunser (Botschafter)
Matthäus 6,9-13; Lukas 11,1-4
Bibelstellen: Matthäus 6; Lukas 11, Stichwörter: Vaterunser
Das Gebet, das der Herr seine Jünger lehrte und das nach dem Anfang seines Wortlauts gewöhnlich „Vaterunser“ (Pater noster) genannt wird, finden wir an zwei Stellen des Neuen Testaments, in Matthäus 6,9-13 und Lukas 11,2-4 ... mehr(an der letzten Stelle allerdings nur fünf Bitten). In Matthäus 6 bildet es einen Teil der sogenannten Bergpredigt, in der sich der Herr an seine jüdischen Jünger wendet, um sie aus ihrem bisherigen Fühlen und Denken in die Grundsätze des Reiches der Himmel, das Er aufzurichten gekommen war, einzuführen. Nach verschiedenen vorhergegangenen Belehrungen warnt Er die Jünger davor, zu beten „wie die von den Nationen; denn sie meinen, um ihres vielen Redens willen erhört zu werden“.
Die moralische Herrlichkeit des Herrn Jesus (11) (J.G. Bellett)
Wie Er sich nicht durch Freundlichkeit blenden ließ
Bibelstellen: Matthäus 16; Lukas 7; Lukas 11; Johannes 20
Der Herr Jesus beurteilte andere Personen nicht, wie dies leider bei uns oft der Fall ist, mit Rücksicht auf sich selbst. Wir sind von Natur geneigt, andere nach der Art und Weise zu beurteilen, wie sie uns begegnen, indem wir ihren Charakter ... mehrund ihre Arbeit danach beurteilen, wie es unserem Interesse entspricht. Doch der Herr handelte nicht in dieser Weise. Gott ist ein Gott der Erkenntnis; Er wägt alle Handlungen richtig ab, denn Er beurteilt sie alle vollkommen und versteht sie in ihrer moralischen Bedeutung. Und Jesus Christus, das Ebenbild des Gottes aller Erkenntnis, handelte ebenso während der Tage seines Dienstes hier auf der Erde.
Die moralische Herrlichkeit des Herrn Jesus (16) (J.G. Bellett)
Wie Er mit dem Kleinglauben und den Untugenden des Menschen umgegangen ist
Bibelstellen: Jesaja 7; Lukas 11
Aber der Herr konnte sich nie so täuschen; und doch ließ Er sich nie „durch das Böse überwinden“, sondern „überwand das Böse mit dem Guten“, d.h. das Böse in dem Menschen mit dem Guten, das ... mehrin Ihm war. Eitelkeit, böse Laune, Gleichgültigkeit gegen andere, Eigenliebe, Unwissenheit trotz aller Mühe, die Er sich gab, um sie zu belehren - das alles hatte Jesus beständig von Seiten seiner Umgebung zu erdulden. Sein Leben war in einem gewissen Sinn ein Tag der „Erbitterung“, wie es die vierzig Jahre in der Wüste gewesen waren.