Bibelstelle: 3. Mose 4

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Außerhalb des Tores (C.H. Mackintosh)
3. Mose 4,1-12; Hebräer 13,13
Bibelstellen: 3. Mose 4; Hebräer 13, Stichwörter: Lager, außerhalb; Absonderung; Verunreinigung
Wir alle haben die Neigung, uns aus der Gemeinschaft mit einem lebendigen Christus zu entfernen und in tote Formen zu versinken. Daher die praktische Kraft der Worte: „Lasst uns zu ihm hinausgehen!“ Es heißt nicht: „Lasst uns ... mehrvon einem System zu einem anderen, von einer Art von Meinungen zu einer anderen gehen.“ Nein, wir sollen vielmehr von allem, was den Namen eines Lagers verdient, „zu ihm“ hinausgehen, der „außerhalb des Tores“ gelitten hat. Der Herr Jesus ist heute ebenso völlig außerhalb des Tores wie vor neunzehn Jahrhunderten, als Er dort litt. Was brachte Ihn in diese Stellung? Die religiöse Welt jener Zeit. Und die damalige religiöse Welt ist nach Gesinnung und Grundsatz die religiöse Welt unserer Tage. Die Welt ist und bleibt die Welt. „Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ Christus und die Welt sind nie eins. Die Welt hat sich in den Mantel des Christentums gehüllt, aber nur, um unter ihm ihren Hass gegen Christus in noch tödlicheren Formen zu entfalten. Täuschen wir uns nicht! Wollen wir mit einem verworfenen Christus wandeln, so müssen wir ein verworfenes Volk sein. Hat unser Herr „außerhalb des Tores“ gelitten, so können wir nicht erwarten, innerhalb des Tores zu herrschen. Wenn wir in Seinen Fußstapfen wandeln, wohin werden sie uns führen? Wahrlich nicht zu den Höhen dieser gottlosen, entchristlichten Welt!