Bibelstelle: Lukas 1

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Das Lukasevangelium (1) (W. Kelly)
Lukas 1
Bibelstellen: Lukas 1
Die Vorrede zum Lukasevangelium ist genauso belehrend wie die Einführung in die beiden ersten Evangelien. Wohl jeder sorgfältige Leser nimmt wahr, dass wir nun ein ganz anderes Gebiet betreten, obwohl alles in gleicher Weise göttlich ... mehrist. Hier wird jedoch ausführlicher auf menschliche Gefühle und Beweggründe eingegangen. Ein gottesfürchtiger Mann schrieb von Gott inspiriert an einen anderen, der mehr über Jesus erfahren sollte. Dabei weist er nicht besonders auf seine Inspiration hin, als könnte sie eine zweifelhafte Sache sein. Im Gegenteil wird wie überall in der Bibel ohne ausdrückliche Erklärung vorausgesetzt, dass das geschriebene Wort das Wort Gottes ist. Die Absicht des Evangeliums besteht darin, einem Mitchristen – einem Mann von hoher Stellung, aber dennoch ein Jünger – einen vollen, genauen und sorgfältigen Bericht von dem Herrn Jesus zu geben. Obwohl der Schreiber gründliche Kenntnis über sein Thema besaß, konnte tatsächlich nur jemand einen solchen Bericht schreiben, der zu diesem Zweck vom Heiligen Geist inspiriert war.
Das „Christkind“ steht vor der Tür – Weihnachten aus der Sicht Josephs (R. Imming)
Matthäus 1–2; Lukas 1–2
Bibelstellen: Matthäus 1; Matthäus 2; Lukas 1, Stichwörter: Weihnachten; Joseph (NT)
In schier unendlichen Variationen werden wir es wieder hören in der Adventszeit bis einschließlich Heiligabend: Das „Christkind“ steht vor der Tür. Was in dieser Form eher fremd und süßlich klingt – in ... mehrVerbindung mit der hemmungslosen Vermarktung gar abstoßend –, haben wir in modernerer Form vielleicht schon selber mal gehört oder anderen gesagt: Christ werden heißt Christus in das eigene Leben hineinzulassen. Aber was passiert eigentlich, wenn Christus (plötzlich) in unser Leben hineinkommt? Ein romantischer Abend, eine Überschüttung mit Geschenken, ein frommes Schaudern? – Jemand, der dies wie kaum ein anderer Mensch ganz konkret erlebt hat, ist Joseph, der Verlobte und Mann der Maria, von der bekanntlich Jesus Christus geboren wurde. Im Folgenden möchte ich versuchen, Weihnachten aus seiner Sicht zu sehen. Die zugrunde liegenden Texte der Bibel finden wir vor allem im Matthäusevangelium Kapitel 1 und 2 und im Lukasevangelium Kapitel 1 und 2.
Der gegenwärtige und der zukünftige Zeitlauf (16) (Botschafter)
5. Jesus Christus
Bibelstellen: Jeremia 23; Lukas 1; Hebräer 2
Der auf Erden verworfene Jesus hat sich im gegenwärtigen Zeitlauf in den Himmel zurückgezogen, wo Er, sitzend auf dem Throne seines Vaters, das erwartet, was noch zu erfüllen ist, nämlich, dass „Seine Feinde zum Schemel ... mehrSeiner Füße gelegt“ und alle Dinge Ihm unterworfen werden. „Wohl sehen wir jetzt den, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war, Jesum, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; aber wir sehen ihm noch nicht alles unterworfen.“ Letzteres ist das Ergebnis dessen, was uns der Apostel in Hebräer 2,5-9 lehrt. Der zukünftige Erdkreis, welchen der 8. Psalm beschreibt, muss unter die Füße des Sohnes des Menschen gelegt werden; und dies ist noch nicht geschehen. Im Gegenteil ist die Schöpfung der Eitelkeit unterworfen, unter welcher sie harrt und seufzt. So ist also Jesus noch nicht als Sohn des Menschen oder als zweiter Adam verherrlicht; und Er ist es auch nicht als der Same Abrahams, in welchem alle Völker sollen gesegnet werden und welchem die Gesamtheit der Völker gehören. Wenn auch schon große Völker und mächtige Nationen sich heute nach Seinem Namen nennen, so geschieht dies mehr im Geist des Aberglaubens oder der menschlichen Weisheit als im Geiste des Evangeliums.