Autor: Turpin, Walter Thomas

18 Ergebnisse
Als der Vorhang zerriss … (W.T. Turpin)
Matthäus 27,51.52
Bibelstellen: Matthäus 27, Stichwörter: Leiden des Herrn; Vorhang des Tempels
Das Leben Jesu konnte niemals den Vorhang zerreißen oder die Grüfte öffnen – so schön, so vollkommen und so gesegnet sein Leben, sein Dienst für die Menschen, sein Gehorsam für Gott auch war. Wenn es keinen ... mehrHeiland gegeben hätte, der gestorben, dessen Leib dahingegeben und dessen Blut vergossen worden wäre, so wäre Gott noch hinter jenem Vorhang verborgen. Der Mensch – auch der beste Mensch – befände sich noch in Entfernung, der Hades wäre noch unbesiegt, und der, der die Macht des Todes hat, wäre noch nicht unterworfen. Doch, gelobt sei Gott, jetzt ist dies alles geschehen, weil Christus gestorben ist.
Das Gebet: Barometer für die Absonderung (W.T. Turpin)
Glaubst du, du bist auf dem Weg der Absonderung?
Stichwörter: Absonderung; Gebet: persönlich
Ich möchte dir eine praktische Frage stellen. Wie viel hast du heute für die Kirche Gottes gebetet; wie viel hast du für die Kinder Gottes gebetet und wie viel betest du täglich für dein eigenes Lebens? Ist das, was die ... mehrInteressen Christi und die Verherrlichung Christi betrifft, eine Gebetslast und -bürde für dich? Wie oft suchst du die Gegenwart Gottes und die Stille bei Gott auf?
Der Christ: himmlisch oder irdisch? (W.T. Turpin)
Seine Stellung; seine Kraft; sein Weg und sein Zeugnis
Artikel: 3, Stichwörter: Himmlische Lebensorientierung
Der Pfad und die Hoffnung des Christen (W.T. Turpin)
1. Mose 5,18-24; Hebräer 11,1-6
Bibelstellen: 1. Mose 5; Hebräer 11, Stichwörter: Himmlische Berufung; Himmlische Lebensorientierung
Die Grundsätze, die zu den Zeiten galten, auf die sich das Alte Testament hauptsächlich bezieht, waren sehr verschieden von den Grundsätzen, nach denen Gott in der jetzigen Zeit mit den Seinen verfährt und nach denen zu wandeln ... mehrEr sie berufen hat. Und doch ist es interessant, zu sehen, wie Gott sich in den Gläubigen jener Tage – besonders in den Gläubigen, von denen in Hebräer 11 die Rede ist – Zeugen erweckte für den einfachen Grundsatz des Glaubens. Der Christ nun ist ganz besonders dazu berufen, durch den Glauben zu wandeln, und daher muss er sehr wachsam sein, damit er sich nicht durch Sichtbares regieren und leiten lässt …
Der vorbeugende Dienst des Herrn (W.T. Turpin)
Lukas 22,31.32
Bibelstellen: Lukas 22, Stichwörter: Petrus; Fußwaschung; Reinigung
Wir denken oft daran, dass der Herr Jesus unsere Füße wäscht (Joh 13). Aber es ist uns wohl zu wenig bewusst, dass Er sich nicht nur bemüht, das für seine Gegenwart Unpassende hinwegzutun, sondern dass Er sich im Voraus um ... mehrdas kümmert, was unsere Gemeinschaft mit Ihm hindern könnte, wenn es einträfe.
Die Auferstehung des Herrn Jesus Christus aus den Toten (W.T. Turpin)
Drei Vorträge aus dem Jahr 1886
Artikel: 3, Stichwörter: Auferstehung Jesu
Müssen die Alltagsprobleme wirklich sein? (W.T. Turpin)
5. Mose 8
Bibelstellen: 5. Mose 8; 5. Mose 11, Stichwörter: Probleme
Das Christentum wird von einem wichtigen Merkmal charakterisiert: Der Christ macht auf dem Weg durch die Welt gleichzeitig die Erfahrungen der Wüste und die Erfahrungen Kanaans. Der Jude dagegen, der Israelit, hatte diese Erfahrung getrennt zu ... mehrmachen, in verschiedenen Abschnitten seiner Geschichte. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir diese beiden Dinge an ihren richtigen Platz stellen, denn wir sind stets geneigt, die Gedanken Gottes einzuschränken und so wenig wie möglich von dem zu nehmen, was Gott uns schenken will. Eine Folge dieser Neigung ist, dass fast jeder Gläubige seine Lieblingswahrheit oder Lieblingslehre hat. Würden wir treuer mit Gott wandeln, so würden wir all das genießen, was Gott gefallen hat, uns zu geben.
Petrus und der Blick des Herrn (W.T. Turpin)
Lukas 22,61.62
Bibelstellen: Lukas 22, Stichwörter: Glaube; Stolz; Liebe zu Gott/Herrn
In diesem ernsten und ergreifenden Teil der Geschichte des Petrus finden wir, wie der Herr bei seiner Wiederherstellung auf sein Herz und Gewissen wirkte. Die Wurzel des Falles des Petrus war Selbstvertrauen, aber von welcher Art war dieses ... mehrSelbstvertrauen? Ich glaube nicht, dass es jene im Allgemeinen hohe Meinung von sich selbst war, die man leider so oft unter den Gläubigen und selbst unter Dienern des Herrn findet. Sein Selbstvertrauen war von einer andern und noch listigeren Art. Der Herr hatte wirklich die Zuneigungen des Petrus gewonnen, so dass er in der Tat und Wahrheit seinen Meister liebte, wenn auch vielleicht noch auf eine natürliche Weise. Darin liegt auch die ernsteste Seite seines Falls: Er verleugnete den, an dem sein Herz am meisten hing. Welch ein Bild des Menschen ist dies, ja soll ich nicht sagen: Welch ein Bild von uns allen? Die Wurzel der Verleugnung Christi durch Petrus war das Vertrauen, das er in seine eigene Liebe zum Herrn hatte.
Pilgerschaft und Ruhe (W.T. Turpin)
Zwei Vorträge über Johannes 13 und 14 aus dem Jahr 1875
Artikel: 2, Bibelstellen: Johannes 13; Johannes 14
Religion ohne Christus! (W.T. Turpin)
Matthäus 7,22.23
Bibelstellen: Matthäus 7, Stichwörter: Evangelium; Kirche; Wiedergeburt
Der ein oder andere Leser wird es womöglich als hart empfinden, wenn wir sagen: Christus wird von der Mehrheit der bekennenden Christen außen vor gelassen und ist aus der Religion oder aus der sogenannten Christenheit ausgeschlossen. Wer ... mehrsich als „Christ“ bezeichnet, möchte damit ausdrücken, dass er weder Jude noch Moslem, weder ein Ungläubiger noch ein Ketzer ist. Aber er verwendet das Wort nicht in der biblischen Bedeutung: dass nämlich ein Mensch aus der Welt wirklich zu Gott gebracht worden ist. In der gängigen Bedeutung des Wortes sagt man von jemand, er sei ein guter Christ, auch wenn er nicht an Jesus glaubt, niemals die Vergebung der Sünden kennengelernt und Christus niemals erkannt hat. So hält man fast alle anständigen und ehrbaren Bekenner für religiös.
Bild: L. Binder
Sorgen und Ängste (W.T. Turpin)
Lukas 12,22-36
Bibelstellen: Lukas 12, Stichwörter: Sorgen; Angst
In Lukas 12,22-36 geht es um zwei Grundsätze, die der Herr auf zweifache Weise vorstellt. Es wird unserer Seele sehr gut tun, sie ein wenig zu betrachten. Es handelt sich um etwas, was sicher die meisten von uns kennen, nämlich Sorgen und ... mehrÄngste, zwei der am weitesten verbreiteten Einflüsse, die die Gläubigen niederdrücken. Wir werden sehen, dass beide eng miteinander verbunden sind; das heißt, was uns beunruhigt, ist das, wovor wir uns wahrscheinlich am meisten fürchten. Das, was uns auf dem Herzen liegt und uns zur Last wird, verursacht Furcht. Ich meine nicht die Sorge, etwas falsch zu machen, sondern Sorgen im weitesten Sinn. Es gibt berechtigte, gute Sorgen, Sorgen, die uns ins Gebet treiben; wenn wir diese Sorgen nicht hätten, wären wir aus Holz oder Stein. Ich rede jedoch von Dingen, die sich so in unsere Seele einnisten, dass sie ein Hindernis zwischen Gott und uns darstellen. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich Gott und die Fürsorge meines himmlischen Vaters zwischen mir und meinen berechtigten Sorgen habe oder ob diese Sorgen zwischen mir und Ihm stehen.
Unsere Beschneidung in Christus in der Praxis (W.T. Turpin)
Die stellungsbedingte Beschneidung praktisch umsetzen
Bibelstellen: Kolosser 2; Kolosser 3, Stichwörter: Beschneidung
Wenn Gott sein Volk versorgt, ist nicht die Nahrung am wichtigsten, sondern das Messer der Beschneidung. Das Messer wird die Wucherungen und die praktischen Erscheinungsformen all dessen beseitigen, was Gott schon vor sich selbst beseitigt hat. Und ... mehrich bin davon überzeugt: Das, was Christen brauchen, ist dieses Messer. Man kann sagen, dass das Messer die praktische, völlige Entsagung alles dessen ist, was richterlich verurteilt worden ist. Es ist großartig, wenn wir verstehen, dass Gott all das beseitigt hat und kein bisschen davon vor sich sieht. Aber dann sagt Gott auf dieser Grundlage: „Ich werde dir nicht gestatten, auch nur ein wenig davon zuzulassen.“ Deswegen sagt der Apostel, „dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde“, das heißt das Prinzip der Sünde, „abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr [als Sklaven] dienen“ (Röm 6,6). Zuvor waren wir Sklaven der Sünde, aber jetzt sollen wir nicht Sklaven der Sünde sein; wir sind frei. „Frei“ heißt in der Schrift nie, dass es eine Sache nicht gibt, sondern dass wir nicht unter ihrem Herrschaftseinfluss stehen. Manche liebe Geschwister begehen einen großen Fehler: Wenn sie davon reden, frei von Sünde zu sein, denken sie, dass die Sünde nicht da ist. Nein; „frei von Sünde“ bedeutet: Ich bin nicht mehr unter ihrer Herrschaft. Zwar habe ich das Fleisch in mir und werde es immer haben, bis ich diesen armen, elenden Körper ablege; aber Gott hat das diese Stellung im Fleisch völlig beseitigt.
Was sind unsere ersten Gedanken bei Problemen? (W.T. Turpin)
Das Beispiel Daniels
Stichwörter: Probleme; Gebet: persönlich; Frust; Daniel
Als Nebukadnezar (Dan 2) den Befehl ergehen ließ, die ganze intellektuelle Elite Babylons umzubringen, weil sie ihm seinen Traum nicht wieder ins Gedächtnis zurückholen konnte – was war da das Erste, was Daniel und seine ... mehrFreunde taten?
Wie erhalte ich geistliches Verständnis? (W.T. Turpin)
Geistliches Verständnis kommt über das Gewissen zu uns ...
Stichwörter: Erkenntnis; Gewissen
Es gibt keinen anderen Weg, auf dem der Geist Gottes uns göttliches Verständnis über irgendetwas mitteilt als nur über das Gewissen. Wenn das Gewissen nicht erreicht wird und es nicht erst einmal beeindruckt ist von dem, was Gott ... mehrbereit ist, mir aus seinem Wort mitzuteilen, dann mag ich noch so viel einsammeln, es ist alles mehr als wertlos. ...
Wie kann ich meine Alltagsprobleme bewältigen? (W.T. Turpin)
5. Mose 11
Bibelstellen: 5. Mose 11, Stichwörter: Probleme
Bleiben wir einen Augenblick bei diesen Dingen stehen und betreten wir die Stätte, wo seine Gnade uns Zugang gegeben und wo seine Zuneigungen eine so vollkommene Befriedigung gefunden haben, dass seine Augen mit ewiger Befriedigung darauf ... mehrruhen. Welch ein Vorrecht ist es, jetzt schon ein wenig von den Gütern droben zu schmecken! Genießt du sie, wenigstens in einem gewissen Maß? Dass dieses Maß bei uns allen klein und schwach ist, gebe ich zu. Aber der Herr kann mehr geben, und Er möchte durch seinen Geist das Verlangen in uns erwecken, jetzt schon das Glück zu kosten, dort zu weilen, und zwar nicht nur weil wir einen Zufluchtsort inmitten der Stürme und Prüfungen dort gefunden haben, sondern weil es ein Zuhause für uns geworden ist! Welches Glück, ein Zuhause zu haben! Es besteht ein großer Unterschied zwischen einem Zufluchtsort und einem Zuhause. Ein Zufluchtsort ist ein Platz, wohin man eilt, um Schutz vor dem Sturm zu suchen, den man aber wieder verlässt, sobald das Unwetter vorüber ist. Ein Zuhause ist die Stätte, der unsere Zuneigung gehört. Wenn Christus für dich und mich nur ein Zufluchtsort ist, dann braucht Er noch nicht notwendigerweise unsere Wohnung zu sein. Christus nur als einen Zufluchtsort darstellen, ist ein armes Evangelium, das das ständige Weilen des Herzens bei Ihm nicht in sich begreift. Aber wenn Christus eine Wohnstätte für mich geworden ist, wenn ich das Glück, die Freuden, die Ruhe, die Gemeinschaft und die Zuneigung des Hauses gefunden habe, dann spreche ich: „Hier will ich wohnen; hier ist mein Zuhause; hier finde ich Erquickung, Sättigung, Tröstungen, mit einem Wort: volles Genüge; hier ist die Städte des Glücks. Mag ich auch den wechselvollen Schauplatz dieser Welt zu durchschreiten haben, hier ist meine Wohnung.“
Zeit mit dem Herrn (W.T. Turpin)
2. Mose 34,29.30; 2. Korinther 3,18
Bibelstellen: 2. Mose 34; 2. Korinther 3, Stichwörter: Stille Zeit; Gemeinschaft: m.d.Herrn
Wenn wir die Herrlichkeit des Herrn anschauen, wird dies uns prägen und formen! Wenn wir eine enge und vertraute Gemeinschaft mit Christus pflegen, werden wir dem Herrn moralisch immer ähnlicher werden.
„Du aber bleibst … Du aber bist derselbe“ (W.T. Turpin)
Gedanken zum neuen Jahr
Bibelstellen: Hebräer 1, Stichwörter: Neujahr (zum…)
Ein neues Jahr hat angefangen und die Dinge des letzten Jahres sind zusammen mit dem alten Jahr vergangen. Menschen und Dinge sind aus unserem Blick verschwunden, viele werden wir vergessen und wir werden uns nicht mehr an sie erinnern. Heute ... mehrbetreten wir eine unbekannte Zukunft …
„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken“ (W.T. Turpin)
5. Mose 3,23-27; 1. Könige 19,1-4; 2. Korinther 12,1-10
Bibelstellen: 5. Mose 3; 1. Könige 19; 2. Korinther 12, Stichwörter: Gebet: persönlich; Gebetserhörung; Glaubensleben
Es gibt drei Fälle in der Heiligen Schrift – zwei im Alten und einen im Neuen Testament –, wo Gläubige aufrichtig zu Gott beteten, Er ihre Bitten aber nicht erfüllte und ihre Gebete nicht beantwortete. Doch obwohl Gott ... mehrnicht in der Weise antwortete, wie sie gebeten hatten, gab Er ihnen – wie Er es immer tut – etwas, was besser für sie war und was Ihn gleichzeitig unendlich verherrlichte. Und das ist weit mehr, als wenn Er nur ihrer Not begegnet wäre und ihre Bitten erfüllt hätte